{"id":8857,"date":"2025-04-01T09:14:18","date_gmt":"2025-04-01T07:14:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=8857"},"modified":"2025-04-01T09:18:21","modified_gmt":"2025-04-01T07:18:21","slug":"alles-wissenswerte-ueber-antidepressiva","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/alles-wissenswerte-ueber-antidepressiva\/","title":{"rendered":"Antidepressiva im \u00dcberblick: Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-sind-antidepressiva\">Was sind Antidepressiva?<\/h2>\n\n\n\n<p>Antidepressiva sind Medikamente, die zur <strong>Behandlung von <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/depression-symptome-ursachen-selbsthilfe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Depressionen<\/a><\/strong> eingesetzt werden. Neben der Psychotherapie sind sie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung depressiver Zust\u00e4nde. Sie k\u00f6nnen die <strong>Symptome und Begleiterscheinungen<\/strong> depressiver Erkrankungen, wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Ersch\u00f6pfung, lindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt unterschiedliche Meinungen zur Wirksamkeit von Antidepressiva. Die meisten Expert:innen sind sich einig, dass Antidepressiva bei <strong>mittelschweren, schweren und chronischen Depressionen<\/strong> helfen k\u00f6nnen. Bei leichten Depressionen zeigen sie oft keine Wirkung. Wie andere Medikamente k\u00f6nnen Antidepressiva <strong>Nebenwirkungen<\/strong> haben, daher ist es wichtig, die <strong>Vor- und Nachteile einer Therapie mit einem Arzt oder einer \u00c4rztin abzuw\u00e4gen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Hauptziel einer Therapie mit Antidepressiva ist es, depressive Symptome zu lindern und R\u00fcckf\u00e4llen vorzubeugen<\/strong>. Au\u00dferdem sollen die Medikamente dabei helfen, das <strong>psychische Gleichgewicht<\/strong> wiederherzustellen und Begleiterscheinungen wie Unruhe, Angst, Schlafst\u00f6rungen oder Suizidgedanken zu reduzieren. Die depressionsl\u00f6sende Wirkung tritt nicht sofort ein, sondern nach etwa zwei bis drei Wochen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-wirken-antidepressiva\"><strong>Wie wirken Antidepressiva?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei einer depressiven Erkrankung ist vermutlich der Stoffwechsel k\u00f6rpereigener Botenstoffe wie <strong>Serotonin und Noradrenalin<\/strong> gest\u00f6rt. Diese Stoffe beeinflussen unser Wohlbefinden, unsere Emotionen und unsere Wahrnehmung. Antidepressiva wirken, indem sie das Gleichgewicht dieser Botenstoffe wiederherstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gibt es verschiedene Wirkmechanismen, je nach Art des Medikaments. Sehr gebr\u00e4uchlich sind <strong>Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)<\/strong>. Diese Medikamente sorgen daf\u00fcr, dass mehr Serotonin im Gehirn verf\u00fcgbar bleibt, indem sie verhindern, dass Serotonin zu schnell wieder von den Nervenzellen aufgenommen wird. Sie sorgen daf\u00fcr, dass mehr Serotonin im Gehirn verf\u00fcgbar bleibt, indem sie dessen schnellen Abbau verhindern. Die genauen Wirkmechanismen von Antidepressiva sind bis heute nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-antidepressiva-gibt-es\"><strong>Welche Antidepressiva gibt es?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Antidepressiva<\/strong> werden nach ihrer <strong>chemischen Struktur und Wirkweise<\/strong> in <strong>verschiedene Gruppen eingeteilt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-1-trizyklische-antidepressiva-tza\"><strong>1. Trizyklische Antidepressiva (TZA)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Medikamente haben eine chemisch dreifache Ringstruktur und sind Antidepressiva der ersten Generation. Sie <strong>erh\u00f6hen die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin<\/strong>, indem sie deren Wiederaufnahme in die Nervenzellen blockieren. Manche dieser Substanzen wirken antriebssteigernd, andere eher antriebshemmend oder schlafansto\u00dfend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiele:<\/strong> Imipramin, Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Trimipramin, Desipramin oder Nortriptylin<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-2-tetrazyklische-antidepressiva-teza\"><strong>2. Tetrazyklische Antidepressiva (TeZA)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sie haben eine chemisch vierfache Ringstruktur, z\u00e4hlen zu den Antidepressiva der zweiten Generation und wirken sehr \u00e4hnlich wie trizyklische Antidepressiva. Ein Beispiel f\u00fcr diese heute eher weniger h\u00e4ufig eingesetzten Medikamente ist <strong>Maprotilin<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-3-monoaminoxidase-hemmer-mao-hemmer\"><strong>3. Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Antidepressiva <strong>hemmen das Enzym Monoaminoxidase<\/strong>, das am Abbau von Serotonin und Noradrenalin beteiligt ist. Dadurch bleiben diese Botenstoffe l\u00e4nger aktiv.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Beispiel:<\/strong> Moclobemid<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-4-selektive-serotonin-wiederaufnahmehemmer-ssri\"><strong>4. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sie <strong>blockieren das Transportmolek\u00fcl<\/strong>, das Serotonin zur\u00fcck in die Nervenzellen bringt, und erh\u00f6hen so die Menge an Serotonin im Gehirn.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Beispiele:<\/strong> Fluvoxamin, Fluoxetin, Paroxetin, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/sertralin-wie-es-wirkt-nebenwirkungen-und-anwendung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sertralin<\/a> und Citalopram<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-5-selektive-noradrenalin-wiederaufnahmehemmer-snri\"><strong>5. Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>SNRI hemmen vor allem die Wiederaufnahme von Noradrenalin in die Nervenzelle.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiele:<\/strong> Reboxetin, Milnacipran, Desvenlafaxin<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-6-serotonin-noradrenalin-wiederaufnahmehemmer-ssnri\"><strong>6. Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Medikamente hemmen die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin in ihre Speicher.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiele:<\/strong> Venlafaxin, Duloxetin<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-7-noradrenerge-und-spezifisch-serotonerge-antidepressiva-nassa\"><strong>7. Noradrenerge und spezifisch serotonerge Antidepressiva (NaSSA)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sie blockieren so genannte Alpha-2-Rezeptoren im Gehirn, die die Aussch\u00fcttung von Serotonin und Noradrenalin hemmen. So k\u00f6nnen diese Botenstoffe leichter freigesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Beispiel:<\/strong> Mirtazapin<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-8-serotonin-antagonisten-und-wiederaufnahme-hemmer-sari\"><strong>8. Serotonin-Antagonisten und Wiederaufnahme-Hemmer (SARI)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Antidepressiva hemmen die Wiederaufnahme von Serotonin  und blockieren gleichzeitig einen bestimmten Serotonin-Rezeptor, der mit Angst, Unruhe und Schlaflosigkeit in Verbindung steht.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel:<\/strong> Trazodon<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-9-noradrenalin-dopamin-wiederaufnahmehemmer-ndri\"><strong>9.  Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer<\/strong> (NDRI)<\/h3>\n\n\n\n<p>NDRI hemmen die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin. Es wird jedoch diskutiert, ob diese Substanzen Abh\u00e4ngigkeitspotential haben. <strong>Bupropion<\/strong> ist die derzeit einzige zugelassene Substanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Antidepressiva wirken eher <strong>beruhigend<\/strong> (z. B. Amitriptylin, Doxepin, Trimipramin, Mirtazapin), w\u00e4hrend andere <strong>antriebssteigernd<\/strong> sind (z. B. Clomipramin, Venlafaxin, Escitalopram). Die Wahl des Medikaments h\u00e4ngt von den individuellen Symptomen der Depression ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-verlauft-die-behandlung-mit-antidepressiva\"><strong>Wie verl\u00e4uft die Behandlung mit Antidepressiva?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Antidepressiva m\u00fcssen normalerweise <strong>t\u00e4glich eingenommen<\/strong> werden. Ihre volle Wirkung setzt meist erst nach zwei bis drei Wochen ein, manchmal auch sp\u00e4ter. Bestimmte Effekte \u2013 wie Antriebssteigerung oder Antriebshemmung \u2013 k\u00f6nnen sich jedoch schon fr\u00fcher bemerkbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich die Symptome bessern und die Depression nachl\u00e4sst, ist es <strong>wichtig, die Behandlung fortzusetzen<\/strong>. Bei dieser sogenannten <strong>Erhaltungstherapie<\/strong> nimmt man das Antidepressivum noch mindestens vier bis neun Monate ein, um einen R\u00fcckfall zu vermeiden. Man spricht hier von einer <strong>R\u00fcckfallprophylaxe<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem sollte w\u00e4hrend der Therapie regelm\u00e4\u00dfig die behandelnde \u00c4rztin oder der behandelnde Arzt aufgesucht werden. So kann besprochen werden, ob sich die Beschwerden gebessert haben oder ob <strong>Nebenwirkungen<\/strong> aufgetreten sind. Falls n\u00f6tig, wird die Dosis angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren ist es wichtig, die Medikamente <strong>regelm\u00e4\u00dfig einzunehmen<\/strong> und die <strong>Dosis nicht eigenm\u00e4chtig zu ver\u00e4ndern<\/strong>. Das k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass die Tabletten nicht ausreichend wirken oder unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Antidepressiva werden in der Regel von <a href=\"\/suche\/psychiater\"><strong>Psychiaterinnen und Psychiatern<\/strong> <\/a>verschrieben. Auch <strong><a href=\"\/suche\/hautarzt\">Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzt<\/a><a href=\"http:\/\/suche\/praktischer-arzt\">e<\/a><\/strong> k\u00f6nnen in manchen F\u00e4llen diese Medikamente verordnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-setzt-man-antidepressiva-ab\"><strong>Wie setzt man Antidepressiva ab?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Wenn die Beschwerden abgeklungen sind,<\/strong> wird die <strong>Dosis<\/strong> Schritt f\u00fcr Schritt <strong>\u00fcber mehrere Wochen hinweg verringert<\/strong>. So wird verhindert, dass es beim Absetzen dieser Medikamente zu Schlafst\u00f6rungen, \u00dcbelkeit oder Unruhe kommt. Das eigenm\u00e4chtige Absetzen der Medikamente erh\u00f6ht au\u00dferdem das Risiko f\u00fcr ein neuerliches Auftreten der Depression. Deshalb ist es wichtig, das Absetzen immer mit der behandelnden \u00c4rztin oder dem behandelnden Arzt abzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Studie der Charit\u00e9 \u2013 Universit\u00e4tsmedizin Berlin und der Uniklinik K\u00f6ln 2024 zeigte, dass etwa <strong>jede dritte Person Nebenwirkungen<\/strong> nach dem Absetzen von Antidepressiva erlebte. Dies hat laut den Forschenden aber nicht immer mit den Medikamenten selbst zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessanterweise berichteten auch Personen, die ein Placebo erhalten hatten, von Absetzsymptomen. <strong>Das Auftreten von Absetzsymptomen kann also auch durch die Erwartung ausgel\u00f6st werden, diese zu erleben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-nebenwirkungen-haben-antidepressiva\"><strong>Welche Nebenwirkungen haben Antidepressiva?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Mehr als die H\u00e4lfte<\/strong> der mit Antidepressiva behandelten Patientinnen und Patienten berichtet \u00fcber Nebenwirkungen. Diese treten vor allem zu <strong>Beginn der Therapie<\/strong> auf und werden sp\u00e4ter seltener. Manche Beschwerden k\u00f6nnen jedoch auch durch die Depression selbst verursacht sein. Besonders bei \u00e4lteren Menschen oder Personen, die mehrere Medikamente einnehmen, sind zudem <strong>Wechselwirkungen<\/strong> m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufige Nebenwirkungen von Antidepressiva sind unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mundtrockenheit<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kopfschmerzen\/\">Kopfschmerzen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Kreislaufprobleme<\/li>\n\n\n\n<li>innere Unruhe<\/li>\n\n\n\n<li>sexuelle Funktionsst\u00f6rungen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Bestimmte Nebenwirkungen treten bei verschiedenen Antidepressiva unterschiedlich h\u00e4ufig auf.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>SSRI <\/strong>(Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) verursachen eher <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hilfe-bei-durchfall\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Durchfall<\/a>, Kopfschmerzen, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schlafapnoe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schlaflosigkeit<\/a> und \u00dcbelkeit.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bei trizyklischen Antidepressiva<\/strong> treten h\u00e4ufiger Sehst\u00f6rungen, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/verstopfung-ursachen-erkennen-und-loswerden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Verstopfung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schwindel-vertigo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schwindel<\/a>, Zittern, Mundtrockenheit und Probleme beim Wasserlassen auf.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Antidepressiva k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schwindel-vertigo\/\"><strong>Schwindel<\/strong><\/a><strong>&nbsp;und Gangunsicherheit<\/strong> ausl\u00f6sen, was vor allem bei \u00e4lteren Patient:innen zu beachten ist. In sehr seltenen F\u00e4llen kommt es unter der Einnahme von Antidepressiva zu <strong>Herzproblemen,&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/epilepsie\/\"><strong>epileptischen Anf\u00e4llen<\/strong><\/a><strong>, Lebersch\u00e4den oder Suizidgedanken<\/strong>. Letzteres wurde vor allem bei Jugendlichen beobachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem k\u00f6nnen Antidepressiva manische oder <strong>psychotische Zust\u00e4nde<\/strong> ausl\u00f6sen oder beg\u00fcnstigen. Dies sollten vor allem Personen bedenken, die solche Zust\u00e4nde schon fr\u00fcher erlebt haben. Wenn es unter der Einnahme von Antidepressiva tats\u00e4chlich zu solchen Zust\u00e4nden kommt, gibt es die M\u00f6glichkeit, auf bestimmte <strong>atypische Neuroleptika oder Phasenprophylaktika<\/strong> auszuweichen, die ebenfalls eine gewisse antidepressive Wirkung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund all dieser m\u00f6glichen Nebenwirkungen ist es wichtig, w\u00e4hrend der Behandlung regelm\u00e4\u00dfig mit der behandelnden \u00c4rztin oder dem behandelnden Arzt im Austausch zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-tun-wenn-antidepressiva-nicht-wirken\"><strong>Was tun, wenn Antidepressiva nicht wirken?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht immer wirkt ein Antidepressivum wie erwartet. In diesem Fall kann auf ein anderes Pr\u00e4parat gewechselt werden. Manchmal m\u00fcssen mehrere Antidepressiva ausprobiert werden, bis eine Wirkung eintritt. Zudem k\u00f6nnen depressive Beschwerden auch mit zwei Medikamenten gleichzeitig behandelt werden. Mitunter gelingt es so, die Depression zu lindern.<\/p>\n\n\n<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"line-height: 108%; margin-bottom: 0.28cm;\"><span style=\"text-decoration: none;\"><span style=\"font-size: medium;\"><br \/><\/span><\/span><\/p>","protected":false},"author":42,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2457,2444,2413],"tags":[574,575,3120,289,1842],"class_list":["post-8857","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-krankheit","category-psychiatrie","category-psychologie","tag-antidepressiva","tag-depression","tag-noradrenalin","tag-psychiater","tag-serotonin"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/42"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16946,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8857\/revisions\/16946"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}