{"id":8616,"date":"2022-08-03T09:40:31","date_gmt":"2022-08-03T07:40:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=8616"},"modified":"2022-11-30T12:17:33","modified_gmt":"2022-11-30T11:17:33","slug":"dissoziale-persoenlichkeitsstoerung","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/dissoziale-persoenlichkeitsstoerung\/","title":{"rendered":"Dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung \u2013 was ist das? <\/strong><\/h2>\n<p>Die dissoziale (auch antisoziale) Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung ist dadurch gekennzeichnet, dass Betroffene st\u00e4ndig soziale Normen missachten und ihre eigenen Ziele r\u00fccksichtslos durchsetzen. Dieses Verhalten zeigt sich oft schon in der Kindheit und Jugend: Regeln werden missachtet, die Schule wird h\u00e4ufig geschw\u00e4nzt, es kommt zu Diebst\u00e4hlen und mutwilligen Zerst\u00f6rungen sowie L\u00fcgen. Im Erwachsenenalter neigen viele Menschen mit einer dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung zu Kriminalit\u00e4t und Gewaltt\u00e4tigkeit, sie \u00fcbertreten Gesetze und haben eine hohe Risikobereitschaft. Auf der anderen Seite f\u00e4llt es ihnen extrem schwer, mit Frustrationen umzugehen, und sie reagieren darauf h\u00e4ufig mit aggressivem und gewaltt\u00e4tigem Verhalten. Strafen oder negative Erfahrungen f\u00fchren in der Regel nicht dazu, dass Betroffene ihr Verhalten \u00e4ndern. Nicht alle Menschen mit dissozialer Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung sind aber kriminell, manche sind sozial gut angepasst und erfolgreich im Beruf. Typisch ist auch, dass Betroffene ein mangelndes Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen haben. Deshalb empfinden sie keine Schuldgef\u00fchle oder Verantwortungsbewusstsein, wenn sie anderen schaden. Zugleich haben sie oft eine gute F\u00e4higkeit, die Gef\u00fchle anderer zu erkennen und f\u00fcr ihre Zwecke auszunutzen, etwa indem sie sie durch besonderen Charme manipulieren.<\/p>\n<p>Abzugrenzen ist die dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung vom dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsstil, welcher der entsprechenden Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung \u00e4hnelt, aber weniger stark ausgepr\u00e4gt ist. Menschen mit einem dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsstil sind in der Regel abenteuerlustig und risikofreudig. Selbstbestimmtes Verhalten ist ihnen besonders wichtig, sie k\u00f6nnen ihre eigenen Interessen sehr geschickt verfolgen, sind verbal oft sehr gut und handeln schnell. Dadurch wirken sie sozial sehr kompetent und bekommen oft viel Anerkennung. Tats\u00e4chlich sind viele Menschen mit einem dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsstil oft in Berufen erfolgreich, wo Risikobereitschaft eine Rolle spielt.<\/p>\n<p>Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge sind ein bis vier Prozent der Bev\u00f6lkerung von einer dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung betroffen, wobei die St\u00f6rung bei M\u00e4nnern vier Mal so h\u00e4ufig vorkommt wie bei Frauen.<\/p>\n<h2><strong>Welche Ursachen hat die dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung? <\/strong><\/h2>\n<p>Wie bei anderen psychischen Erkrankungen und Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen wird davon ausgegangen, dass die St\u00f6rung durch das Zusammenwirken von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren entsteht. Eine m\u00f6gliche genetische Ursache kann angenommen werden, da die antisoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung h\u00e4ufiger auftritt, wenn schon ein oder beide Elternteile die St\u00f6rung hatten. Doch auch psychische und soziale Ursachen k\u00f6nnen geltend gemacht werden, da die Betroffenen oft aus zerr\u00fctteten Elternh\u00e4usern kommen und in ihrer Kindheit Gewalt, Vernachl\u00e4ssigung und wenig Zuwendung erlebt haben. Hier aber ergibt sich wieder ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, denn die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr antisoziales Verhalten ist erh\u00f6ht, wenn eine bestimmte Genvariante und k\u00f6rperliche Misshandlung bzw. Missbrauch in der Kindheit zusammenfallen. Bei dieser Genvariante handelt es sich um die schwach aktive Variante des so genannten MAO-A-Gens, die dazu f\u00fchrt, dass das Enzym Monoaminooxidase-A in geringeren Mengen vorhanden ist. Das wiederum f\u00fchrt zu einer erh\u00f6hten Aussch\u00fcttung der Botenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin im Gehirn, die sich auf Aggressivit\u00e4t und Impulsivit\u00e4t auswirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als weiterer Risikofaktor gilt eine antisoziale Verhaltensst\u00f6rung in der Kindheit und Jugend, bei der es zu k\u00f6rperlicher Gewalt, kriminellem Verhalten, L\u00fcgen und Schule Schw\u00e4nzen kommt. Ebenso scheint eine Aufmerksamkeits- und Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/adhs\/\">ADHS<\/a>) in der Kindheit das Risiko f\u00fcr diese St\u00f6rung zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Was therapeutische Sichtweisen betrifft, so geht die Psychoanalyse davon aus, dass Menschen mit einer dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung in der Kindheit wenig elterliche Liebe bekommen haben und deshalb kein Urvertrauen zu anderen entwickeln konnten. Das Eingehen emotionaler Bindungen ist ihnen deshalb unm\u00f6glich, und sie entwickeln nur Beziehungen, in denen sie Macht aus\u00fcben k\u00f6nnen oder sich zerst\u00f6rerisch verhalten. Die kognitive Verhaltenstherapie wiederum geht davon aus, dass auch Lernfaktoren eine Rolle bei der Entwicklung der St\u00f6rung spielen. Demzufolge k\u00f6nnte es so sein, dass die Betroffenen m\u00f6glicherweise das Verhalten von ihren Eltern \u00fcbernommen haben bzw. dass die Eltern aggressivem Verhalten besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben und r\u00fccksichtsloses, aggressives oder egoistisches Verhalten nicht hintangehalten haben. Aus dieser Sicht wurde dieses Verhalten somit belohnt, und dadurch erkl\u00e4rt sich, warum es in der Folge h\u00e4ufiger auftritt.<\/p>\n<h2><strong>Wie \u00e4u\u00dfert sich eine dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung? <\/strong><\/h2>\n<p>Was die Symptomatik der dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung betrifft, so wird sie nach den g\u00e4ngigen Klassifikationsmodellen ICD 10 und DSM etwas divergierend beschrieben. Nach DSM zeigen Menschen mit dieser St\u00f6rung ein tiefgreifendes Muster der Missachtung und Verletzung der Rechte anderer. Es m\u00fcssen mindestens drei der folgenden Kriterien erf\u00fcllt sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Betroffenen k\u00f6nnen sich nicht an Gesetze und gesellschaftliche Normen anpassen und begehen wiederholt Handlungen, die einen Grund f\u00fcr eine Festnahme darstellen.<\/li>\n<li>Sie l\u00fcgen, betr\u00fcgen und gebrauchen Decknamen wiederholt, und dieses Verhalten dient allein dem pers\u00f6nlichen Vorteil oder dem eigenen Vergn\u00fcgen.<\/li>\n<li>Sie sind impulsiv und nicht dazu f\u00e4hig, vorausschauend zu planen.<\/li>\n<li>Sie sind reizbar und aggressiv und dadurch h\u00e4ufig in Schl\u00e4gereien oder \u00dcberf\u00e4lle verwickelt.<\/li>\n<li>Sie verhalten sich durchg\u00e4ngig verantwortungslos und sind beispielsweise nicht in der Lage dazu, eine T\u00e4tigkeit dauerhaft auszu\u00fcben oder finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.<\/li>\n<li>Sie zeigen keine Reue, wenn sie andere Menschen gekr\u00e4nkt, misshandelt oder bestohlen haben. Das zeigt sich in Gleichg\u00fcltigkeit oder einer rationalen Haltung gegen\u00fcber den Ereignissen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Achtung:<\/strong> Die Symptome treten nicht im Verlauf einer <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schizophrenie\/\">Schizophrenie<\/a> oder einer <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/bipolare-stoerung\/\">manischen Episode<\/a> auf.<\/p>\n<p>Die ICD-10 legt, was die Beschreibung der St\u00f6rung betrifft&nbsp; \u2013 anders als das DSM \u2013 den Schwerpunkt nicht auf kriminelle Handlungen und Gesetzes\u00fcbertretungen, sondern auf typische Muster im Erleben, Handeln und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Menschen mit einer antisozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung sind laut diesem Klassifikationssystem egozentrisch, uneinf\u00fchlsam und gewissenlos. Kriminalit\u00e4t kann vorkommen, ist aber f\u00fcr die Diagnose nicht zwingend erforderlich. Nach ICD-10 m\u00fcssen mindestens drei der folgenden Merkmale erf\u00fcllt sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Betroffenen haben ein mangelndes Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und zeigen Gef\u00fchlsk\u00e4lte gegen\u00fcber anderen.<\/li>\n<li>Sie missachten wiederholt soziale Normen.<\/li>\n<li>Sie haben eine Schw\u00e4che, Beziehungen und Bindungen zu anderen aufzubauen.<\/li>\n<li>Sie haben eine geringe Frustrationstoleranz und verhalten sich oft impulsiv oder aggressiv.<\/li>\n<li>Sie empfinden nur geringe oder keine Schuldgef\u00fchle und sind unf\u00e4hig zu sozialem Lernen.<\/li>\n<li>Sie geben oft nur eine vordergr\u00fcndige Erkl\u00e4rung f\u00fcr ihr eigenes Verhalten ab und neigen dazu, andere&nbsp; unberechtigt zu beschuldigen.<\/li>\n<li>Sie sind anhaltend reizbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung: an welchen Arzt kann man sich wenden?<\/strong><\/h2>\n<p>Was die Diagnose einer dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung betrifft, so wird sie erst ab einem Alter von 16 Jahren vom Facharzt f\u00fcr Psychiatrie gestellt. Um die St\u00f6rung von anderen Erkrankungen oder St\u00f6rungen abzugrenzen, werden fallweise Blut- und Urinuntersuchungen durchgef\u00fchrt, um feststellen zu k\u00f6nnen, ob das Verhalten auf Drogenkonsum zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Mit einer Computertomographie (CT) k\u00f6nnen m\u00f6gliche Sch\u00e4den im Gehirn ausgeschlossen werden. Zudem werden Frageb\u00f6gen wie das Strukturierte Klinische Interview (SKID) eingesetzt, und gegebenenfalls werden auch Angeh\u00f6rige befragt.<\/p>\n<h2><strong>Therapie der dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung&nbsp;<\/strong><\/h2>\n<p>Im Behandlungsbereich kommen vorwiegend psychotherapeutische Behandlungsans\u00e4tze zum Einsatz. Sie zielen darauf ab, Eigenschaften der Betroffenen, die zu Gewaltt\u00e4tigkeit, Kriminalit\u00e4t und Aggressivit\u00e4t f\u00fchren k\u00f6nnen, zu ver\u00e4ndern. Das hei\u00dft, es geht darum, die zwischenmenschlichen und sozialen Kompetenzen zu verbessern, eine bessere Impulskontrolle zu vermitteln und das Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen zu f\u00f6rdern. Ein wichtiger Teil einer solchen Therapie ist auch das Erlernen von Strategien, mit denen Betroffene R\u00fcckf\u00e4lle in alte Verhaltensmuster vermeiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen ist auch, dass Menschen mit einer dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung meist nicht freiwillig, sondern etwa auf gerichtliche Anordnung in die Therapie kommen. Auch deshalb ist ihre Motivation \u201emitzumachen\u201c oft nicht besonders hoch. Als g\u00fcnstig hat sich erwiesen, wenn der Therapeut selbst an den Erfolg der Therapie glaubt und das dem Patienten auch vermittelt. Au\u00dferdem braucht er oder sie auch eine engagierte Haltung und sollte einerseits auf die Sichtweise der Betroffenen eingehen, andererseits aber auch klare Grenzen setzen und die Autorit\u00e4t \u00fcber die Therapie bewahren. Ein klar strukturiertes Vorgehen ist ebenfalls wichtig, und eine gezielte Betreuung und Nachsorge nach der eigentlichen Therapie kann dabei helfen, den Therapieerfolg auch langfristig zu gew\u00e4hrleisten. Was sich als wenig erfolgreich erwiesen hat, sind einerseits eine zu autorit\u00e4re, strafende Haltung, andererseits eine zu lockere Haltung des Therapeuten, bei der den Betroffenen vieles erlaubt ist.<\/p>\n<p>Was konkrete Psychotherapien betrifft, so kommen psychoanalytisch und tiefenpsychologisch-fundierte Therapien und die kognitive <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/verhaltenstherapie\/\">Verhaltenstherapie<\/a> zum Einsatz. Erstere gehen davon aus, dass sich der Therapeut unterst\u00fctzend verhalten und viel Struktur vorgeben sollte. (Therapieans\u00e4tze mit wenig Struktur, in denen Deutungen eine Rolle spielen, werden von den Experten als wenig zielf\u00fchrend angesehen.) Zweitere hat sich bei der Behandlung der dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung bisher als die erfolgreichste Therapieform erwiesen. Durch die Kognitive Verhaltenstherapie k\u00f6nnen sowohl das kriminelle Verhalten verringert als auch Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale g\u00fcnstig ver\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>Wichtig dabei ist die Verbesserung der sozialen Kompetenzen. Die Betroffenen werden angeleitet zu lernen, wie sie eigene Bed\u00fcrfnisse verwirklichen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend sie gleichzeitig auch auf die Bed\u00fcrfnisse anderer R\u00fccksicht nehmen. Ein Fokus liegt auch auf \u00dcbungen, die W\u00fcnsche und Gef\u00fchle anderer besser wahrzunehmen, die Selbstkontrolle zu verbessern, positive zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und mit \u00c4rger besser umzugehen. Worum es noch geht ist die Entwicklung von Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Opfer der eigenen Handlungen und das \u00dcbernehmen von Verantwortung daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wird auch R\u00fcckfallprophylaxe betrieben, indem konkrete Schritte erarbeitet werden, mit denen gewaltt\u00e4tigem Handeln m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig vorgebeugt werden kann.<\/p>\n<p>Was die Einnahme von Psychopharmaka betrifft, so halten die Experten fest, dass sie nicht oder nur wenig dazu beizutragen scheint, eine dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung effizient und dauerhaft zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"author":17,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5,2457,2444,2413],"tags":[3092,1110,2462,3093,189,413,579,733],"class_list":["post-8616","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-familie","category-krankheit","category-psychiatrie","category-psychologie","tag-dissoziale-persoenlichkeitsstoerung","tag-gehirn","tag-krankheit","tag-kriminalitaet","tag-psychiatrie","tag-psychologie","tag-verhalten","tag-verhaltenstherapie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9162,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8616\/revisions\/9162"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}