{"id":8396,"date":"2022-10-25T09:30:00","date_gmt":"2022-10-25T07:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=8396"},"modified":"2023-05-16T10:44:59","modified_gmt":"2023-05-16T08:44:59","slug":"ernaehrung-bei-reizdarm-die-low-fodmap-diaet","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/ernaehrung-bei-reizdarm-die-low-fodmap-diaet\/","title":{"rendered":"Ern\u00e4hrung bei Reizdarm: Die Low-FODMAP-Di\u00e4t"},"content":{"rendered":"<h2>Woran erkennt man das Reizdarmsyndrom?<\/h2>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/reizdarmsyndrom\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reizdarmsyndrom<\/a> (auch als RDS bezeichnet) betrifft zehn bis 15 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung. Die Symptome manifestieren sich meistens im Jugend- bzw. fr\u00fchen Erwachsenenalter. Sie k\u00f6nnen sich aber auch in jedem Lebensalter nach einer Magen-Darm Infektion bemerkbar machen.<\/p>\n<p>Die Symptome des Reizdarms umfassen Bauchschmerzen, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/was-tun-bei-blaehungen\/\">Bl\u00e4hungen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hilfe-bei-durchfall\/\">Durchfall<\/a> und\/oder <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/verstopfung-ursachen-erkennen-und-loswerden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verstopfung<\/a>, einer Ver\u00e4nderung der Stuhlfrequenz sowie erh\u00f6hter Dringlichkeit. Ferner sind auch \u00dcbelkeit, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kopfschmerzen\/\">Kopfschmerzen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/chronisches-erschoepfungssyndrom-chronisches-fatigue-syndrom\/\">M\u00fcdigkeit<\/a>, Muskelschmerzen und Konzentrationsst\u00f6rungen typisch.<\/p>\n<p>Das Reizdarmsyndrom ist eine Ausschlussdiagnose. Das heisst, es wird erst diagnostiziert, nachdem andere Krankheiten mit \u00e4hnlicher Symptomatik ausgeschlossen werden konnten. Im ersten Schritt geht es darum, Erkrankungen mit \u00e4hnlicher Symptomatik, wie eine <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/zoeliakie\/\">Z\u00f6liakie<\/a> und chronisch-entz\u00fcndliche Darmerkrankungen, wie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/sarkoidose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Morbus Crohn<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/colitis-ulcerosa\/\">Colitis Ulcerosa<\/a>, auszuschlie\u00dfen. Durch eine Blutuntersuchung kann eine Z\u00f6liakie ausgeschlossen werden, eine Calprotectin-Stuhluntersuchung kann wiederum chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen ausschlie\u00dfen. Bei unklarem Befund kann eine Gastro- bzw. Koloskopie hilfreich sein. Zus\u00e4tzlich wird empfohlen, einen H2-Atemtest zum Ausschluss einer eine <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/laktoseintoleranz\/\">Laktose<\/a>&#8211; und Fruktose-Unvertr\u00e4glichkeit zu testen.<\/p>\n<h2>Formen des Reizdarmsymptoms<\/h2>\n<p>Das Reizdarmsyndrom wird anhand der Symptome meist in drei Kategorien eingeteilt:<\/p>\n<ul>\n<li>RDS-D (Typ Diarrh\u00f6\/Durchfall)<\/li>\n<li>RDS-O (Typ Obstipation\/Verstopfung)<\/li>\n<li>RDS-M (Mischtyp mit wechselnder Diarrh\u00f6 und Obstipation)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine weitere Einteilung ber\u00fccksichtigt eine vierte Form, den Schmerz- und\/oder Bl\u00e4h-Typ (RDS-U). Demnach sieht auch die Behandlung innerhalb der drei Subtypen anders aus und richtet sich nach den Hauptbeschwerden des Betroffenen.<\/p>\n<h2><strong>Die Low-FODMAP Di\u00e4t<\/strong><\/h2>\n<p>Studien zeigen, dass die Low-FODMAP Di\u00e4t bei ca. 75 Prozent aller Patienten mit Reizdarmsyndrom aller oben genannten Subtypen zu einer signifikanten Reduktion der gastrointestinalen Beschwerden f\u00fchrt. FODMAPs sind eine Gruppe von Zuckerverbindungen, die in unserem Darm nicht vollst\u00e4ndig verdaut oder absorbiert werden k\u00f6nnen. Diese f\u00fchren in Folge auch zu den unangenehmen Symptomen wie Bl\u00e4hungen, Verstopfung und Durchfall. FODMAPs kommen in einer Vielzahl von Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Obst, Gem\u00fcse, Brot, Getreide, N\u00fcssen, H\u00fclsenfr\u00fcchten und S\u00fc\u00dfwaren.<\/p>\n<p>Die Abk\u00fcrzung\u00a0FODMAP steht f\u00fcr \u201efermentierbare\u00a0Oligo-,\u00a0Di-, und Monosaccharide und Polyole\u201c, vereinfacht verg\u00e4rbare Mehrfach-, Zweifach-, und Einfachzucker sowie mehrwertige Alkohole. Gemeint sind damit etwa Fruktose (ein Einfachzucker), Laktose (ein Zweifachzucker) Fruktane, Galacto-Oligosaccharide, Sorbit und Mannit (Zuckeralkohole).<\/p>\n<h3>Die FODMAP Di\u00e4t verl\u00e4uft in drei Phasen:<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Eliminationsphase<\/strong><em>:<\/em> In dieser Phase werden FODMAP-reiche Nahrungsmittel \u00fcber sechs bis acht Wochen zur G\u00e4nze vom Speiseplan gestrichen.<\/li>\n<li><strong>Wiedereinf\u00fchrungsphase: <\/strong>Lebensmittel werden einzeln ca. alle zwei bis drei Tage wieder eingef\u00fchrt und somit auf ihre Vertr\u00e4glichkeit getestet. Diese Phase kann mitunter Wochen bis Monate dauern.<\/li>\n<li><strong>Langfristige individuelle Ern\u00e4hrung<\/strong><em>:<\/em> Nach vorsichtigem Austesten in der Wiedereinf\u00fchrungsphase kann in dieser Phase eine langfristige, individuelle Ern\u00e4hrung etabliert werden. Nahrungsmittel, die nachweislich schlecht vertragen wurden, sollten m\u00f6glichst vermieden werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Di\u00e4t scheint auf den ersten Blick verwirrend oder sogar \u00fcberw\u00e4ltigend kompliziert. Gl\u00fccklicherweise finden sich aber sowohl im Internet als auch im deutschsprachigen Buchmarkt ausf\u00fchrliche Informationen zur Planung und Durchf\u00fchrung dieser Di\u00e4t, inklusive ausf\u00fchrlicher Lebensmittellisten. Empfehlenswert ist auch die App der Universit\u00e4t, die diese Di\u00e4t entwickelt hat: \u201eMonash University FODMAP Diet\u201c. Die englischsprachige App zeigt anhand einer umf\u00e4nglichen Lebensmittelliste den\u00a0 jeweiligen FODMAP-Gehalt der Nahrungsmittel und gibt auch an, in welchen Mengen das jeweilige Produkt genossen werden kann.<\/p>\n<p>Es ist wichtig zu erw\u00e4hnen, dass durch diese Di\u00e4t die individuellen Unvertr\u00e4glichkeiten ausgetestet werden, und dass die Beschwerde-ausl\u00f6senden Lebensmittel von Mensch zu Mensch variieren. W\u00e4hrend manche etwa problemlos Milch und K\u00e4seprodukte vertragen, ist dies bei anderen nicht der Fall, die stattdessen vielleicht Gem\u00fcse in gr\u00f6\u00dferen Mengen essen k\u00f6nnen, ohne dabei Beschwerden zu entwickeln. Eine gro\u00dfe Bedeutung kommt daher der Wiedereinf\u00fchrungsphase zu. Erw\u00e4hnt werden muss auch, dass sich die Vertr\u00e4glichkeit gegen\u00fcber einzelnen high-FODMAP Lebensmitteln, also N\u00e4hrstoffen mit einem hohen Anteil an schlecht-verdaubaren Zuckern, im Laufe der Zeit \u00e4ndern kann. Somit lohnt es sich auch, Nahrungsmittel, die in der Wiedereinf\u00fchrungsphase schlecht vertragen wurden, zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt erneut auszutesten.<\/p>\n<h2><strong>Hilfreiche Tipps zur Umsetzung der FODMAP-Di\u00e4t<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Eigenst\u00e4ndiges Kochen:<\/strong> Gerade in der Eliminations- und Wiedereinf\u00fchrungsphase wird empfohlen, die Mahlzeiten soweit m\u00f6glich selbst zu kochen. Damit kann vermieden werden, dass versteckte High-FODMAP Zutaten konsumiert werden. In vielen Fertiggerichten sowie Restaurantgerichten finden sich beispielsweise h\u00e4ufig Mischgew\u00fcrze mit Zwiebel und Knoblauchpulver, welche einen hohen FODMAP Gehalt aufweisen.<\/li>\n<li><strong>Mahlzeitplanung<\/strong><em>:<\/em> Durch sorgf\u00e4ltiges Planen von Mahlzeiten f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage oder die ganze Arbeitswoche f\u00e4llt es vielen einfacher, sich an die Di\u00e4t zu halten.<\/li>\n<li><strong>Erstellen einer Einkaufsliste:<\/strong> Mit einer Einkaufsliste wird sichergestellt, dass alle Zutaten f\u00fcr die geplanten Mahlzeiten vorr\u00e4tig sind. Es empfiehlt sich ebenfalls, f\u00fcr eine gen\u00fcgende Anzahl geeigneter Snacks zu sorgen, um auf die \u00fcblicherweise konsumierte Kalorienzahl zu kommen.<\/li>\n<li><strong>Zutatenlisten genau durchlesen:<\/strong> In vielen Fertiglebensmittel finden sich in den letzen Jahren vermehrt S\u00fcssungsmittel und S\u00fcsstoffe, die als high-FODMAP gelten. Verzichten sollte man auf folgende Zusatzstoffe: Fruktose, Fruktose-Glukose-Sirup, Maissirup, Agavendicksaft, Honig, Laktose, Isomalt, Mannitol, Sorbitol, Xylitol, Fructooligosaccharide und Inulin. Manchmal finden sich diese Zusatzstoffe auch versteckt in den sogenannten E-Nummern, so wird Sorbitol etwa als \u201eE 420\u201c aufgelistet. Eine Aufschl\u00fcsselung hierf\u00fcr findet man im Internet, besipielsweise auf der <a href=\"https:\/\/www.lebensmittelverband.de\/de\/lebensmittel\/inhaltsstoffe\/zusatzstoffe\/liste-lebensmittelzusatzstoffe-e-nummern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website des deutschen Lebensmittelverbandes<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Im Restaurant:<\/strong> Mit ein paar Tricks gelingt es auch, sich in einem Restaurant low-FODMAP-konform zu ern\u00e4hren. Prim\u00e4r empfiehlt es sich, bereits im Vorhinein einen Blick auf die Speisekarte zu werden und ggf. im Vorhinein anzurufen, um m\u00f6gliche Anpassungen zu besprechen. Prinzipiell bieten sich in der italienischen, japanischen und auch der \u00f6sterreichischen K\u00fcche gute Chancen, geeignete Mahlzeiten zu finden. So bestehen die meisten Sushi-Gerichte aus Reis und ungew\u00fcrztem Fisch, und sogar die Sojasauce ist low-FODMAP. Wer Weizen vertr\u00e4gt, kann auch immer auf ein Schnitzel mit Pommes oder Rosmarinerd\u00e4pfel zur\u00fcckgreifen. Bei einfach zubereiteten\u00a0 Fleischgerichten wie etwa Steaks, kann das Fleisch und oft auch die Beilagen meist nach Wunsch zubereitet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In Summe erscheint die Di\u00e4t auf den ersten Blick hin vielleicht \u00fcberw\u00e4ltigend, jedoch ist sie mit guter Planung, Motivation\u00a0 und Durchhalteverm\u00f6gen zu bewerkstelligen. Prognostisch wird davon ausgegangen, dass die gew\u00fcnschte Reduktion der Reizdarmsymptomatik nach zwei bis sechs Wochen nach Anfang der Di\u00e4t eintritt. Studiendaten belegen, dass die Di\u00e4t bei bis zu 75 Prozent der Betroffenen zu einer Reduktion von Bauchschmerzen und Bl\u00e4hungen sowie einer Besserung der Darmt\u00e4tigkeit bei Durchfall wie Verstopfung f\u00fchrt. Damit verbunden ist auch eine klinisch signifikante Erh\u00f6hung der Lebensqualit\u00e4t\u00a0 bei den\u00a0Betroffenen. <br \/>Erg\u00e4nzend zu dieser Di\u00e4t oder bei Nichtansprechen auf eine Ern\u00e4hrungsumstellung kommen andere Therapien in Frage, wie bestimmte Medikamente, die Einnahme erg\u00e4nzender Ballaststoffe, Hypnosetherapie oder Lebensstil-Modifikationen zur Stressreduktion.<\/p>\n<p>AutorIn: Dr. Anemone Rutter\u00a0<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8401\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-300x169.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-768x432.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-1056x595.jpg 1056w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-700x395.jpg 700w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907-381x215.jpg 381w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1784419907.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto:RomanSaborskyi\/Shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"author":16,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2831,78,66,3115],"tags":[2202,1050,3075,373,182,71,3076,2741,2572,3074,486,222],"class_list":["post-8396","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-ernaehrung","category-gastroenterologie","category-gesundheitsnews","category-reizdarmsyndrom","tag-blahungen","tag-darm","tag-diaet","tag-durchfall","tag-ernahrung","tag-gastroenterologie","tag-low-fodmap","tag-magen","tag-reizdarm","tag-reizdarmsyndrom","tag-stoffwechsel","tag-verstopfung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8396","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"version-history":[{"count":56,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8396\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11963,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8396\/revisions\/11963"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}