{"id":8280,"date":"2025-07-04T09:48:14","date_gmt":"2025-07-04T07:48:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=8280"},"modified":"2025-07-04T09:54:11","modified_gmt":"2025-07-04T07:54:11","slug":"alles-wissenswerte-zur-kuenstlichen-befruchtung","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/alles-wissenswerte-zur-kuenstlichen-befruchtung\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Befruchtung: Alles, was Sie wissen m\u00fcssen."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-ist-kunstliche-befruchtung\">Was ist k\u00fcnstliche Befruchtung?<\/h2>\n\n\n\n<p>Unter dem Begriff <strong>k\u00fcnstliche Befruchtung<\/strong> werden mehrere Methoden zusammengefasst, bei denen eine <strong>Schwangerschaft<\/strong> durch <strong>medizinische Ma\u00dfnahmen herbeigef\u00fchrt wird<\/strong>. H\u00e4ufig wird auch von assistierter Reproduktion oder Kinderwunschbehandlung gesprochen. Ziel ist es, die Eizelle einer Frau mit der Samenzelle eines Mannes zu vereinen und so eine Befruchtung und <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schwangerschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schwangerschaft<\/a> zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Daf\u00fcr gibt es <strong>unterschiedliche Verfahren<\/strong>. Die M\u00f6glichkeiten reichen von der <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/insemination-ablauf-erfolgschancen-und-wann-sie-sinnvoll-ist\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Insemination<\/strong><\/a>, bei der Samenzellen in die Geb\u00e4rmutter eingebracht werden, bis hin zur <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/in-vitro-fertilisation-ivf-ablauf-chancen-und-risiken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">In-vitro-Fertilisation<\/a><\/strong>, bei der es zur Befruchtung au\u00dferhalb des K\u00f6rpers der Frau kommt.<br>Das erste Kind, das durch eine solche Methode gezeugt wurde, kam 1978 zur Welt, nach vielen Jahren der Forschung und zahlreichen Fehlversuchen. <\/p>\n\n\n\n<p>In \u00d6sterreich ist die k\u00fcnstliche Befruchtung seit 1992 gesetzlich geregelt. Das <strong>Fortpflanzungsmedizingesetz<\/strong> legt fest, welche medizinischen Behandlungen f\u00fcr Menschen mit unerf\u00fclltem Kinderwunsch erlaubt sind. Obwohl das Gesetz seither mehrfach \u00fcberarbeitet wurde, sind Verfahren wie Embryospenden oder Leihmutterschaft in \u00d6sterreich weiterhin nicht erlaubt. Die Eizellspende ist hingegen seit 2015 unter gewissen Voraussetzungen m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-ursachen-kann-unfruchtbarkeit-haben\">Welche Ursachen kann Unfruchtbarkeit haben?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Unfruchtbarkeit<\/strong> \u2013 auch <strong>Sterilit\u00e4t<\/strong> genannt \u2013 bedeutet, dass ein Mann keine Kinder zeugen oder eine Frau auf nat\u00fcrlichem Weg nicht schwanger werden kann. Aber nicht alle Paare, die nicht sofort schwanger werden, sind unfruchtbar. Ein <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/unerfuellter-kinderwunsch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">unerf\u00fcllter Kinderwunsch<\/a> kann viele Ursachen haben und ist nicht immer dauerhaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Definition der <strong>Weltgesundheitsorganisation WHO<\/strong> spricht man von Unfruchtbarkeit, wenn eine Frau trotz <strong>regelm\u00e4\u00dfigem ungesch\u00fctztem Geschlechtsverkehr<\/strong> \u00fcber <strong>einen Zeitraum von zw\u00f6lf Monaten <\/strong>nicht schwanger wird. Dennoch werden viele Paare in den darauffolgenden Monaten auch ohne medizinische Hilfe schwanger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt zahlreiche Gr\u00fcnde f\u00fcr einen unerf\u00fcllten Kinderwunsch:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Hormonelle St\u00f6rungen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Anatomische Probleme<\/strong> wie Funktionsst\u00f6rungen der Eileiter, Geb\u00e4rmutter oder Hoden<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Lebensstilfaktoren<\/strong>, wie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/stress-definition-ursache-stressbewaltigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stress<\/a>, Ern\u00e4hrung, Alkohol oder Nikotinkonsum<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Statistisch gesehen liegen die Ursachen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>in <strong>20 bis 30 Prozent<\/strong> der F\u00e4lle bei der <strong>Frau<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>in <strong>20 bis 30 Prozent<\/strong> der F\u00e4lle beim <strong>Mann<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>in etwa <strong>25 bis 40 Prozent<\/strong> bei <strong>beiden<\/strong> <strong>Partnern<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In den restlichen F\u00e4llen bleibt die genaue Ursache unklar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Folgende Faktoren beeinflussen die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Alter<\/strong>: Frauen haben bei ihrer Geburt etwa <strong>500.000 Eizellen<\/strong>. Im Laufe des Lebens nehmen die <strong>Anzahl<\/strong> und die <strong>Qualit\u00e4t<\/strong> stetig ab. Je \u00e4lter die Frau und ihre Eizellen werden, desto eher treten St\u00f6rungen auf. Auch beim Mann nehmen die Anzahl und Qualit\u00e4t der beweglichen <strong>Spermien<\/strong> mit zunehmendem Alter ab.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Psychische Belastung<\/strong>: Stress, \u00c4ngste und starke psychische Belastungen sind h\u00e4ufig ein Grund f\u00fcr eine ausbleibende Schwangerschaft. <strong>Beruhigt sich die Lebenssituation<\/strong>, ist der K\u00f6rper oft wieder bereit f\u00fcr eine Schwangerschaft.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Starkes <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/rauchstopp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rauchen<\/a><\/strong>: Bei Frauen beeintr\u00e4chtigt Rauchen den <strong>Eisprung<\/strong> und die <strong>Funktion der Eierst\u00f6cke<\/strong>. Au\u00dferdem lagern sich vermehrt <strong>Schadstoffe<\/strong> in der Geb\u00e4rmutter ab, was wiederum die Chance auf eine Schwangerschaft verringert.<br>Bei M\u00e4nnern reduziert Rauchen die Fruchtbarkeit, da die <strong>Hoden schlechter durchblutet<\/strong> werden. Das beeintr\u00e4chtigt die Spermienproduktion und Spermienqualit\u00e4t.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/alkoholismus\/\"><strong>Alkoholkonsum<\/strong><\/a>:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>M\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum<\/strong> (drei bis sechs Getr\u00e4nke pro Woche) in der zweiten Zyklush\u00e4lfte (Eisprung bis Beginn der Periode) verringert die Chance auf eine Schwangerschaft um <strong>44 Prozent<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Starker Alkoholkonsum <\/strong>(mehr als sechs Getr\u00e4nke pro Woche) verringert die Chance sogar um <strong>61 Prozent<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei M\u00e4nnern kann starker Alkoholkonsum zu Ver\u00e4nderungen im <strong>Hormonhaushalt<\/strong>, <strong>Hodenatrophie<\/strong> (\u201eSchrumpfhoden\u201c) und zu <strong>verminderter oder gar keiner Spermienproduktion<\/strong> f\u00fchren. Auch <strong>sexuelle Funktionsst\u00f6rungen<\/strong> (erektile Dysfunktion) treten vermehrt auf.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Drogenkonsum<\/strong>: Der Konsum jeglicher Droge \u2013 von Cannabis bis Heroin \u2013 kann die <strong>Samenqualit\u00e4t<\/strong> verringern. Auch die Anwendung von anabolen Steroiden (Anabolika), wie sie beim Doping eingesetzt werden, kann zu Unfruchtbarkeit f\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Untergewicht:<\/strong>&nbsp;F\u00e4llt der K\u00f6rperfettanteil bei Frauen unter einen bestimmten Wert, k\u00f6nnen <strong>nicht mehr ausreichend Hormone<\/strong> produziert werden, die den Eisprung stimulieren. Daraufhin <strong>bleibt die Periode aus<\/strong> (Amenorrhoe). Der K\u00f6rper w\u00e4re durch das Untergewicht au\u00dferdem nicht in der Lage, die Gesundheit von Mutter und Kind im Falle einer Schwangerschaft zu garantieren.<br>Untergewichtige <strong>M\u00e4nner<\/strong> haben oft eine <strong>verminderte Spermienproduktion<\/strong> und <strong>-qualit\u00e4t<\/strong>, da ihre Hodenfunktion eingeschr\u00e4nkt ist.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00dcbergewicht<\/strong>: Bei <strong>Frauen<\/strong> wird die Fruchtbarkeit (Fertilit\u00e4t) ab einem <strong>Body-Mass-Index (BMI) von 25<\/strong> beeintr\u00e4chtigt.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/adipositas-fettleibigkeit\/\">Adip\u00f6se Frauen<\/a>&nbsp;(BMI ab 30) haben sogar ein rund <strong>dreifach erh\u00f6htes Risiko<\/strong> f\u00fcr Unfruchtbarkeit. Schuld sind hormonelle St\u00f6rungen: Im Fettgewebe werden auch bei Frauen <strong>m\u00e4nnliche Hormone<\/strong> (Androgene) produziert. Ist deren Anteil zu hoch (Hyperandrogen\u00e4mie), wird die Eizellreifung gest\u00f6rt. Au\u00dferdem kann sich dadurch das <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/polyzystisches-ovarialsyndrom-pcos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">polyzystische Ovarialsyndrom <\/a>(PCOS)<\/strong> entwickeln.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei <strong>M\u00e4nnern<\/strong> f\u00fchrt <strong>starkes \u00dcbergewicht<\/strong> zu einer verminderten <strong>Anzahl<\/strong> und <strong>Beweglichkeit<\/strong> der <strong>Samenzellen<\/strong>. Au\u00dferdem ist der Anteil an fehlgebildeten Samenzellen erh\u00f6ht. Die Bildung m\u00e4nnlicher Hormone (Androgene) in den Hoden ist gest\u00f6rt und es treten h\u00e4ufiger <strong>sexuelle Funktionsst\u00f6rungen<\/strong> auf.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Genetische Ursachen<\/strong>:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Klinefelter-Syndrom<\/strong>: Betroffene M\u00e4nner haben ein X-Chromosom zu viel, wodurch die Samen- und Hormonproduktion beeintr\u00e4chtigt werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>AZF (Azoospermiefaktor) Deletion<\/strong>: Verlust von Informationen am Y-Chromosom, die f\u00fcr die Spermienbildung wichtig sind.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ullrich-Turner-Syndrom:<\/strong>&nbsp;Bei betroffenen Frauen fehlt ein X-Chromosom.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>St\u00f6rungen des Hormonhaushalts bei Frauen<\/strong>: Ein gest\u00f6rter Hormonhaushalt kann die <strong>Regelm\u00e4\u00dfigkeit des Zyklus<\/strong> beeintr\u00e4chtigen und bewirken, dass nur wenige oder keine Eizellen heranreifen, sodass der Eisprung ausbleibt. Auch der <strong>Zervixschleim<\/strong> (das Sekret des Geb\u00e4rmutterhalses) kann seine Konsistenz ver\u00e4ndern, was Spermien den <strong>Aufstieg in die Geb\u00e4rmutter<\/strong> erschwert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind unter anderem:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>St\u00f6rung der Schilddr\u00fcsenfunktion:&nbsp;<\/strong>Sowohl eine \u00dcberfunktion (Hyperthyreose) als auch eine Unterfunktion (Hypothyreose) der Schilddr\u00fcse beeinflussen die Fruchtbarkeit.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>St\u00f6rung des Insulinstoffwechsels<\/strong>: z.B. durch <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/diabetes-mellitus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diabetes mellitus<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Erh\u00f6hter Prolaktinspiegel (Hyperprolaktin\u00e4mie)<\/strong>: Durch die Erh\u00f6hung des Hormons Prolaktin wird der Zyklus gest\u00f6rt und es kommt selten oder nie zum Eisprung. In der Stillzeit regelt Prolaktin die Milchproduktion.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hyperandrogen\u00e4mie<\/strong>: Sind zu viele m\u00e4nnliche Geschlechtshormone im Blut, wird eine Schwangerschaft erschwert oder unm\u00f6glich.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/gelbkoerperschwaeche-ursachen-symptome-und-behandlung-eines-progesteronmangels\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gelbk\u00f6rperhormonmangel<\/a> (Progesteronmangel)<\/strong>: Ohne dieses Hormon kann sich eine befruchtete Eizelle nicht in der Geb\u00e4rmutter einnisten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fr\u00fchzeitige <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wechseljahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wechseljahre<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>PCO-Syndrom<\/strong>: Beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCO) ist das hormonelle Gleichgewicht gest\u00f6rt, weil <strong>zu viele m\u00e4nnliche Hormone<\/strong> gebildet werden. So wird die Funktion der Eierst\u00f6cke (Ovarien) gest\u00f6rt. Es kommt <strong>selten oder nie zum Eisprung<\/strong> und der Zyklus ist unregelm\u00e4\u00dfig oder bleibt ganz aus.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>St\u00f6rungen des Hormonhaushalts bei M\u00e4nnern<\/strong>: Auch bei M\u00e4nnern k\u00f6nnen hormonelle St\u00f6rungen die Fertilit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen. Es kann beispielsweise zu einer Einschr\u00e4nkung der Hodenfunktion kommen. Diese Hormone spielen dabei unter anderem eine wichtige Rolle:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Follikelstimulierendes Hormon (FSH)<\/strong>: Dieses wird in der Hirnanhangdr\u00fcse (Hypophyse) gebildet und regt die Neubildung von Spermien an.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Luteinisierendes Hormon (LH): <\/strong>Stimuliert die Produktion von Testosteron im Hoden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/endometriose\/\"><strong>Endometriose<\/strong><\/a>: Bei betroffenen Frauen w\u00e4chst <strong>geb\u00e4rmutterschleimhautartiges Gewebe<\/strong> au\u00dferhalb der Geb\u00e4rmutter. Dies kann zu starken <strong>Schmerzen<\/strong> sowie zu <strong>Verwachsungen<\/strong> und <strong>Entz\u00fcndungen<\/strong> f\u00fchren. Das erschwert in vielen F\u00e4llen eine Schwangerschaft.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/chlamydien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Chlamydien<\/a><\/strong>: Die Bakterienart <em>Chlamydia trachomatis<\/em> z\u00e4hlt zu den weltweit h\u00e4ufigsten Erregern sexuell \u00fcbertragbarer Erkrankungen. Die Infektion bleibt oft lange symptomlos und unbehandelt, kann aber zu Unfruchtbarkeit bei Frauen und M\u00e4nnern f\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/myome\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Myome<\/a><\/strong>: Myome sind gutartige <strong>Wucherungen<\/strong> <strong>in der Geb\u00e4rmutter<\/strong>, die bei jeder zweiten bis f\u00fcnften Frau (je nach Alter) im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter auftreten. Sie verursachen bei manchen Frauen Schmerzen und k\u00f6nnen, wenn sie an der Geb\u00e4rmutterwand sitzen, das Einnisten einer befruchteten Eizelle erschweren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fehlbildung der Geb\u00e4rmutter<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gesch\u00e4digte Eileiter oder Eierst\u00f6cke<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/mumps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mumps<\/a>:&nbsp;<\/strong>Bei M\u00e4nnern kann eine fr\u00fchere Mumps-Infektion die Funktion der Hoden gesch\u00e4digt haben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Varikozele:<\/strong>&nbsp;Eine Varikozele ist eine Krampfader am Hoden. Sie erh\u00f6ht die Temperatur im Hoden und vermindert so die Samenqualit\u00e4t.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bestrahlung und Chemotherapie:<\/strong>&nbsp;Durch die Sch\u00e4digung der Eierst\u00f6cke oder Hoden aufgrund von Strahlenbelastung kann es kurz- oder auch langfristig zu Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau kommen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/polypen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Polypen<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zysten<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hodenhochstand<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Umweltgifte<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-methoden-gibt-es-fur-die-kunstliche-befruchtung\">Welche Methoden gibt es f\u00fcr die k\u00fcnstliche Befruchtung?<\/h2>\n\n\n\n<p>Paare, die sich ihren Kinderwunsch erf\u00fcllten m\u00f6chten, k\u00f6nnen <strong>verschiedene M\u00f6glichkeiten der assistierten Befruchtung<\/strong> in Anspruch nehmen. <strong>Dazu z\u00e4hlen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"list-style-type:1\">\n<li>Insemination (IUI, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/was-ist-icsi-ablauf-kosten-und-erfolgschancen-der-kuenstlichen-befruchtung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ICI<\/a>, ITI)<\/li>\n\n\n\n<li>In-vitro-Fertilisation (IVF)<\/li>\n\n\n\n<li>Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)\/Intrazytoplasmatische morphologisch selektierte Spermieninjektion (IMSI)<\/li>\n\n\n\n<li>Intratubarer Gametentransfer (GIFT)\/intratubarer Zygotentransfer (ZIFT)<\/li>\n\n\n\n<li>Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA)\/testikul\u00e4re Spermienextraktion (TESE)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Welche der Methoden die richtige ist, h\u00e4ngt von den Ursachen des unerf\u00fcllten Kinderwunsches ab.Daher ist im Vorhinein eine <strong>gr\u00fcndliche Untersuchung beider Partner:innen<\/strong> notwendig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-intrauterine-insemination-iui\"><strong>Intrauterine Insemination (IUI)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4ufigste Ma\u00dfnahme ist die&nbsp;<strong>Intrauterine Insemination (IUI)<\/strong>. Am Tag des Eisprungs wird aufbereitete Samenfl\u00fcssigkeit mithilfe eines d\u00fcnnen Katheters direkt in die Geb\u00e4rmutter eingebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Methode gilt als <strong>schonend<\/strong> und in der Regel <strong>schmerzfrei<\/strong>. Sie wird h\u00e4ufig angewendet, wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die <strong>Spermienqualit\u00e4t<\/strong> des Mannes nur leicht eingeschr\u00e4nkt ist<\/li>\n\n\n\n<li>der <strong>Zervixschleim<\/strong> zu z\u00e4h ist und die Spermien dadurch nicht bis zur Geb\u00e4rmutter vordringen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Methode m\u00fcssen die <strong>Eileiter durchg\u00e4ngig<\/strong> sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-intrazervikale-insemination-ici-und-intratubare-insemination-iti\"><strong>Intrazervikale Insemination (ICI) und Intratubare Insemination (ITI)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Methoden sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Intrazervikale Insemination (ICI)<\/strong>: Die Spermien werden in den Geb\u00e4rmutterhals eingebracht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Intratubare Insemination (ITI)<\/strong>: Die Spermien werden direkt in die Eileiter eingebracht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Unterschieden wird au\u00dferdem zwischen <strong>homologer und heterologer Insemination<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>homologe Insemination:<\/strong> Die Samen des Partners werden verwendet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>heterologe Insemination:<\/strong> Die Samenspende eines Fremden wird verwendet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Auch f\u00fcr lesbische Paare eignet sich die heterologe Insemination, um eine Schwangerschaft bei jener Partnerin zu erm\u00f6glichen, die das Kind austragen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-in-vitro-fertilisation-ivf\"><strong>In-vitro-Fertilisation<\/strong>&nbsp;(<strong>IVF)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>In-vitro-Fertilisation<\/strong>&nbsp;(<strong>IVF<\/strong>) ist das wohl bekannteste Verfahren der k\u00fcnstlichen Befruchtung. Die Eizelle wird au\u00dferhalb des K\u00f6rpers befruchtet (\u201eBefruchtung im Reagenzglas\u201c). Sie eignet sich bei Hormonst\u00f6rungen, Fehlbildungen und vielen anderen Gr\u00fcnden der Kinderlosigkeit. Auch f\u00fcr lesbische Paare ist die IVF geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie l\u00e4uft eine In-vitro-Fertilisation ab?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In-vitro-Fertilisation besteht aus mehreren Schritten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Vorbereitungsphase und Hormontherapie<\/strong>: Dadurch wachsen mehrere Eibl\u00e4schen gleichzeitig heran. Danach wird das Hormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) verabreicht, was den Eisprung ausl\u00f6st.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Entnahme der Eizellen<\/strong>: Die reifen Eizellen werden aus den Eierst\u00f6cken entnommen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Befruchtung im Reagenzglas<\/strong>: Die entnommenen Eizellen werden mit speziell aufbereiteten Samenzellen zusammengebracht. Der Befruchtungsvorgang an sich erfolgt nat\u00fcrlich. Das hei\u00dft, die Samenzelle dringt selbstst\u00e4ndig in die Eizelle ein.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Einsetzen in die Geb\u00e4rmutter<\/strong>: Verl\u00e4uft die Befruchtung erfolgreich, kann nach zwei bis f\u00fcnf Tagen ein Embryo direkt in die Geb\u00e4rmutter eingesetzt werden. Nistet sich dieser ein, beginnt eine Schwangerschaft.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Entstehen mehrere Embryonen, k\u00f6nnen die \u00fcbrigen mit fl\u00fcssigem Stickstoff eingefroren (kryokonserviert) und zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt eingesetzt werden. Mehr dazu lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/in-vitro-fertilisation-ivf-ablauf-chancen-und-risiken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_733409794-1024x1024.jpg\" alt=\"IVF k\u00fcnstliche Befruchtung\" class=\"wp-image-8279\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_733409794-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_733409794-300x300.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_733409794-150x150.jpg 150w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_733409794-768x768.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_733409794-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_733409794-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Marochkina Anastasiia\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-intrazytoplasmatische-spermieninjektion-icsi\"><strong>Intrazytoplasmatische Spermieninjektion<\/strong>&nbsp;<strong>(ICSI)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine<strong> ICSI <\/strong>wird durchgef\u00fchrt, wenn die Fruchtbarkeit des Mannes stark eingeschr\u00e4nkt ist. Der Ablauf dieser Methode \u00e4hnelt einer In-vitro-Fertilisation (IVF). Allerdings werden einzelne Samenzellen <strong>direkt in die Eizellen eingebracht<\/strong>, da eine Befruchtung auf nat\u00fcrlichem Weg aufgrund der schlechten Samenqualit\u00e4t nicht stattfinden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Varianten der ICSI:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Physiologische ICSI (P-ICSI):<\/strong> Die einzelnen Samenzellen werden vor der Injektion in reife und unreife Spermien getrennt. Im Anschluss werden die reifen Spermien in die Eizellen eingebracht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Intrazytoplasmatische morphologisch selektierte Spermieninjektion (IMSI): <\/strong>Als Weiterentwicklung der P-ICSI werden hier die Spermien unter 6000-facher Vergr\u00f6\u00dferung untersucht und vorselektiert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Aktuelle Forschung: Ultraschalltherapie von Spermien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Studie aus Australien konnte 2024 zeigen, dass <strong>langsame oder unbewegliche Spermien<\/strong> nach einer hochfrequenten <strong>Ultraschalltherapie<\/strong> deutlich schneller schwimmen. Im Gegensatz zu Medikamenten, die einen \u00e4hnlichen Effekt haben, ver\u00e4nderte Ultraschall in dieser Untersuchung das Erbgut der Spermien nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Methode k\u00f6nnte in Zukunft dazu dienen, die <strong>Beweglichkeit von Spermien<\/strong> zu erh\u00f6hen und so invasive Verfahren wie die ICSI ersetzen, da die Spermien wieder <strong>selbstst\u00e4ndig<\/strong> zur Eizelle gelangen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr zu ICSI lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/was-ist-icsi-ablauf-kosten-und-erfolgschancen-der-kuenstlichen-befruchtung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-1024x576.jpg\" alt=\"Insemination in-vitro-Fertilisation ICSI IUI IVF\" class=\"wp-image-8157\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-300x169.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-768x432.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-1056x595.jpg 1056w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-700x395.jpg 700w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151-381x215.jpg 381w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_1685676151.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: visona29\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-intratubarer-gametentransfer-gift\"><strong>Intratubarer Gametentransfer (GIFT)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ein&nbsp;<strong>Intratubarer Gametentransfer (GIFT)<\/strong>&nbsp;ist eine Mischung aus In-vitro-Fertilisation (IVF) und Insemination. Zun\u00e4chst werden Eizellen aus den Eierst\u00f6cken entnommen. Diese <strong>Eizellen werden zusammen mit Samenzellen<\/strong> mithilfe eines Katheters in den Eileiter \u00fcbertragen. Die Befruchtung erfolgt dann auf nat\u00fcrlichem Weg im Eileiter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-intratubarer-zygotentransfer-zift\"><strong>Intratubarer Zygotentransfer (ZIFT)&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der ZIFT-Methode&nbsp;wird eine bereits <strong>befruchtete Eizelle<\/strong> in den <strong>Eileiter<\/strong> eingesetzt. Diese Methode wird heute selten angewendet, weil sie <strong>mehr Risiken <\/strong>birgt, wie zum Beispiel Eileiterschwangerschaften.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-spermiengewinnung-durch-operative-verfahren-mikrochirurgische-epididymale-spermienaspiration-mesa-und-testikulare-spermienextraktion-tese\"><strong>Spermiengewinnung durch operative Verfahren: Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA)&nbsp;und testikul\u00e4re Spermienextraktion (TESE)&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Manchmal werden im Hoden gesunde Spermien gebildet, die jedoch nicht auf nat\u00fcrlichem Weg nach au\u00dfen gelangen. Diese k\u00f6nnen durch einen operativen Eingriff entnommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. MESA (Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration<\/strong>): Mit einer feinen Kan\u00fcle werden Samenzellen aus den Nebenhoden entnommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. TESE (Testikul\u00e4re Spermienextraktion):<\/strong> Wenn die Menge an Spermien im Nebenhoden zu gering ist, kann Gewebe direkt aus den Hoden gewonnen und Spermien daraus isoliert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-art-der-kunstlichen-befruchtung-ist-am-erfolgreichsten\">Welche Art der k\u00fcnstlichen Befruchtung ist am erfolgreichsten?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Erfolgsrate<\/strong> einer k\u00fcnstlichen Befruchtung h\u00e4ngt <strong>nicht nur von der Methode<\/strong> ab, sondern auch von <strong>pers\u00f6nlichen Faktoren<\/strong>. <strong>Dazu geh\u00f6ren:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Alter des Paares (vor allem der Mutter)<\/li>\n\n\n\n<li>Qualit\u00e4t der Samen<\/li>\n\n\n\n<li>Anzahl der Embryonen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei <strong>IVF-Behandlungen<\/strong> liegt die Chance auf eine Schwangerschaft pro Behandlungszyklus bei etwa <strong>25-35 Prozent<\/strong>. <strong>Nach drei Versuchen<\/strong> ist die Behandlung bei etwa der H\u00e4lfte der Paare erfolgreich \u2013 sowohl bei IVF als auch bei ICSI. Das entspricht in etwa der Erfolgsrate f\u00fcr eine Befruchtung auf nat\u00fcrlichem Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer <strong>Insemination<\/strong> liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit pro Behandlungszyklus bei etwa <strong>10 Prozent<\/strong>. Nach mehreren Versuchen ist diese Methode bei etwa 25 bis 35 Prozent der Paare erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuelle Zahlen zu IVF-Behandlungen in \u00d6sterreich findet man in den Jahresberichten des IVF-Fonds unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/Themen\/Gesundheit\/Eltern-und-Kind\/IVF-Fonds.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.sozialministerium.at\/Themen\/Gesundheit\/Eltern-und-Kind\/IVF-Fonds.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kunstliche-befruchtung-fur-lesbische-paare\">K\u00fcnstliche Befruchtung f\u00fcr lesbische Paare?<\/h2>\n\n\n\n<p>In \u00d6sterreich d\u00fcrfen <strong>seit 2015<\/strong> auch <strong>lesbische Paare<\/strong> eine k\u00fcnstliche Befruchtung durchf\u00fchren lassen \u2013 vorausgesetzt, sie leben in einer <strong>eingetragenen Partnerschaft oder Lebensgemeinschaft.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn f\u00fcr die Zeugung eines Kindes die Samenspende eines <strong>anonymen Spenders<\/strong> verwendet wurde, hat das Kind ab dem 14. Geburtstag einen <strong>rechtlichen Anspruch<\/strong> darauf, den biologischen Vater kennenzulernen. Die Krankenanstalt, in der die k\u00fcnstliche Befruchtung durchgef\u00fchrt wurde, ist dazu verpflichtet, die Daten des Spenders <strong>30 Jahre lang<\/strong> aufzubewahren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kunstliche-befruchtung-fur-alleinstehende-frauen\">K\u00fcnstliche Befruchtung f\u00fcr alleinstehende Frauen?<\/h2>\n\n\n\n<p>In <strong>\u00d6sterreich<\/strong> ist die <strong>medizinisch unterst\u00fctzte Fortpflanzung<\/strong> f\u00fcr <strong>alleinstehende Frauen<\/strong> derzeit <strong>nicht erlaubt<\/strong>. Nur Ehepaaren, Paaren in eingetragenen Partnerschaften und jenen, die in Lebensgemeinschaften leben, ist die Durchf\u00fchrung einer k\u00fcnstlichen Befruchtung erlaubt. Singlefrauen d\u00fcrften allerdings ein Baby gleich nach der Geburt adoptieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie D\u00e4nemark, Schweden, Spanien und Frankreich ist es auch f\u00fcr alleinstehende Frauen m\u00f6glich, sich k\u00fcnstlich befruchten zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-kostet-eine-kunstliche-befruchtung-in-osterreich\">Was kostet eine k\u00fcnstliche Befruchtung in \u00d6sterreich?<\/h2>\n\n\n\n<p>K\u00fcnstliche Befruchtungen sind mit <strong>hohen Kosten<\/strong> verbunden. Wie hoch diese genau sind, ist <strong>abh\u00e4ngig von der Methode<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Krankenkassen<\/strong> \u00fcbernehmen die Kosten f\u00fcr die \u00e4rztliche Diagnostik, wenn diese medizinisch notwendig ist. Auch <strong>notwendige Therapien<\/strong> werden in der Regel von der Versicherung \u00fcbernommen, dies h\u00e4ngt allerdings von der Art der Versicherung ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie sich bei Wahl\u00e4rzt:innen behandeln lassen, wird ein Teil der Kosten r\u00fcckerstattet. Informieren Sie sich diesbez\u00fcglich bei Ihrem Arzt, Ihrer \u00c4rztin oder Ihrer Versicherung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Informationen finden Sie auch <a href=\"https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/gesundheitsleistungen\/arztbesuch\/was-zahlt-sozialversicherung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier &gt;&gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Kosten<\/strong> f\u00fcr die <strong>Methoden der medizinisch unterst\u00fctzten Fortpflanzung<\/strong> werden hingegen <strong>nicht von den Krankenkassen \u00fcbernommen<\/strong>. Es besteht allerdings die M\u00f6glichkeit,<strong> finanzielle Unterst\u00fctzung<\/strong> durch den <strong>IVF-Fonds<\/strong> zu bekommen. Dieser \u00fcbernimmt<strong> bis zu 70 Prozent der Kosten<\/strong>, wenn Behandlungen zur medizinisch unterst\u00fctzten Fortpflanzung <strong>medizinisch notwendig <\/strong>sind. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu m\u00fcssen die Paare allerdings einige Voraussetzungen erf\u00fcllen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Paar muss in einer <strong>aufrechten Ehe<\/strong>, eingetragenen <strong>Partnerschaft<\/strong> oder <strong>ehe\u00e4hnlichen Lebensgemeinschaft<\/strong> leben. Seit 2015 ist das auch f\u00fcr lesbische Paare g\u00fcltig.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vorliegen einer medizinischen Indikation<\/strong>: \n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Mindestens eine Person<\/strong> in der Partnerschaft muss <strong>unfruchtbar<\/strong> (steril) sein. Dies z\u00e4hlt nicht, wenn zuvor auf eigenen Wunsch eine Sterilisation durchgef\u00fchrt wurde, die nicht medizinisch notwendig war.<\/li>\n\n\n\n<li>Alle anderen M\u00f6glichkeiten, schwanger zu werden, m\u00fcssen bereits ausgesch\u00f6pft sein.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Altersgrenze<\/strong>: \n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zu Beginn der Behandlung muss die <strong>Frau, <\/strong>die das Kind austr\u00e4gt, <strong>unter 40 sein. Der Mann oder die Partnerin der Frau muss unter 50 sein<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Wird die Altersgrenze w\u00e4hrend des laufenden Versuchs \u00fcberschritten, darf der Versuch noch auf Kosten des Fonds abgeschlossen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Krankenversicherung<\/strong>: Beide Partner:innen m\u00fcssen nachweisen, dass sie bei einer der folgenden Einrichtungen versichert sind:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>gesetzliche Krankenversicherung<\/li>\n\n\n\n<li>Krankenf\u00fcrsorgeeinrichtung<\/li>\n\n\n\n<li>private \u00f6sterreichische Krankenversicherung<\/li>\n\n\n\n<li>private ausl\u00e4ndische Krankenversicherung (sofern diese einen Teil der Kosten \u00fcbernimmt)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hauptwohnsitz<\/strong>: zumindest eine\/r der Partner:innen muss seit 1.10.2018 in \u00d6sterreich den Hauptwohnsitz haben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Staatsb\u00fcrgerschaftserfordernis<\/strong>: Anspruch besteht f\u00fcr\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00f6sterreichische Staatsb\u00fcrger:innen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Staatsb\u00fcrger:innen eines EWR-Mitgliedsstaates<\/strong> (Europ\u00e4ischer Wirtschaftsraum, z.B. Deutschland, Italien, Frankreich)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Staatsb\u00fcrger:innen der Schweiz<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Angeh\u00f6rige freiz\u00fcgigkeitsberechtigter EWR- oder Schweizer Staatsangeh\u00f6rige<\/strong>, die ein unionsrechtliches Aufenthaltsrecht gem\u00e4\u00df \u00a7 54 oder \u00a7 54a des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes (NAG) haben.<\/li>\n\n\n\n<li>Personen mit bestimmten <strong>Aufenthaltstiteln nach dem NAG<\/strong>: \n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Rot-Wei\u00df-Rot \u2013 Karte<\/li>\n\n\n\n<li>Blaue Karte EU<\/li>\n\n\n\n<li>Niederlassungsbewilligung<\/li>\n\n\n\n<li>Daueraufenthalt \u2013 EU<\/li>\n\n\n\n<li>Aufenthaltskarte f\u00fcr Angeh\u00f6rige von EWR-\/Schweizer-B\u00fcrger:innen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Personen mit einer \u201eAufenthaltsberechtigung plus\u201c<\/strong> nach dem Asylgesetz 2005<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Asylberechtigte mit<\/strong> <strong>dauerhaftem Einreise- und Aufenthaltsrecht<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kostenbeteiligung-selbstbehalt\"><strong>Kostenbeteiligung (Selbstbehalt):<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Auch wenn der IVF-Fonds einen gro\u00dfen Teil der Kosten \u00fcbernimmt, bleibt ein <strong>Selbstbehalt<\/strong>.<br>Dieser betr\u00e4gt \u2013 je nach Methode und Alter \u2013 zwischen <strong>794,49 Euro und 935,28 Euro pro Versuch<\/strong> (inklusive Medikamentenkosten in \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4usern, siehe Tabelle 1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Tabelle 1: Kosten in einer \u00f6ffentlichen Krankenanstalt (Stand Juli 2024)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>IVF-Behandlung<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td><strong>Selbstbehalt<\/strong> (30%)<\/td><\/tr><tr><td>Frauen unter 35 Jahren<\/td><td>\u20ac 3.094,87<\/td><td>\u20ac 928,46<\/td><\/tr><tr><td>Frauen zwischen 35 und 40 Jahren<\/td><td>\u20ac 3.303,02<\/td><td>\u20ac 990,90<\/td><\/tr><tr><td><strong>ICSI-Behandlung<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Frauen unter 35 Jahren<\/td><td>\u20ac 3.435,15<\/td><td>\u20ac 1.030,55<\/td><\/tr><tr><td>Frauen zwischen 35 und 40 Jahren<\/td><td>\u20ac 3.643,30<\/td><td>\u20ac 1.092,99<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>In den <strong>privaten Krankenanstalten<\/strong> sind diese Kosten entsprechend der Tarifvereinbarungen etwas h\u00f6her (s. Tab. 2). Die Kosten sind <strong>ohne Steuern<\/strong> angegeben und k\u00f6nnen gem\u00e4\u00df der Steuerbestimmungen des IVF-Zentrums variieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Tabelle 2: Kosten in einer privaten Krankenanstalt (Stand Juli 2024)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>IVF-Behandlung<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td><strong>Selbstbehalt<\/strong> (30%)<\/td><\/tr><tr><td>Frauen unter 35 Jahren<\/td><td><br>\u20ac 3.175,48<\/td><td><br>\u20ac 952,64<\/td><\/tr><tr><td>Frauen zwischen 35 und 40 Jahren<\/td><td><br>\u20ac 3.388,96<\/td><td><br>\u20ac 1.016,69<\/td><\/tr><tr><td><strong>ICSI-Behandlung<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Frauen unter 35 Jahren<\/td><td><br>\u20ac 3.515,76<\/td><td><br>\u20ac 1.054,73<\/td><\/tr><tr><td>Frauen zwischen 35 und 40 Jahren<\/td><td><br>\u20ac 3.729,24<\/td><td><br>\u20ac 1.118,77<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen und Details finden Sie in der<a href=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/Themen\/Gesundheit\/Eltern-und-Kind\/IVF-Fonds.html\"> Brosch\u00fcre des IVF-Fonds.<\/a> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-risiken-hat-eine-kunstliche-befruchtung\"><strong>Welche Risiken hat eine k\u00fcnstliche Befruchtung?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine k\u00fcnstliche Befruchtung ist heute medizinisch gut erprobt \u2013 dennoch kann es, wie bei jeder medizinischen Behandlung, zu <strong>Nebenwirkungen oder Komplikationen<\/strong> kommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ovarielles \u00dcberstimulationssyndrom (OHSS, Ovarian Hyperstimulation Syndrome)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine m\u00f6gliche Komplikation ist das <strong>ovarielle \u00dcberstimulationssyndrom<\/strong>&nbsp;(OHSS, Ovarian Hyperstimulation Syndrome). Als Folge der <strong>hormonellen Stimulation<\/strong> kommt es zu einer deutlichen \u00dcberfunktion der Eierst\u00f6cke und es werden zu viele oder zu gro\u00dfe Eibl\u00e4schen gebildet und\/oder die Eierst\u00f6cke vergr\u00f6\u00dfern sich.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Milder Verlauf<\/strong>: Typische Symptome sind ein aufgebl\u00e4hter Bauch, Schmerzen, \u00dcbelkeit, Erbrechen und Durchfall.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schwerer Verlauf<\/strong>: Es kommt unter anderem zu starken Schmerzen, anhaltender \u00dcbelkeit oder Erbrechen, Atemnot und Blutgerinnseln. In diesem Fall kann das OHSS sogar <strong>lebensbedrohlich<\/strong> werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Obwohl das OHSS eine der Hauptkomplikationen der hormonellen Stimulation der Eierst\u00f6cke ist, die im Zuge der Kinderwunschbehandlung durchgef\u00fchrt wird, kommt es <strong>nur sehr selten<\/strong> (bei etwa 0,2-1 Prozent der behandelten Frauen) vor.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Andere Risiken sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verletzungen der Gef\u00e4\u00dfe, des Darms oder der Nerven durch Entnahme der Eizellen (sehr selten)<\/li>\n\n\n\n<li>Infektionen<\/li>\n\n\n\n<li>erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/eileiterschwangerschaft\/\">Eileiterschwangerschaften<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Fehlgeburten (je nach zugrunde liegender Problematik und Alter der Mutter)<\/li>\n\n\n\n<li>Psychische Belastung<\/li>\n\n\n\n<li>Derzeit wird noch untersucht, ob vermehrt bestimmte genetische Ver\u00e4nderungen vorkommen (sogenannte Imprintingst\u00f6rungen).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"author":42,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5,2459],"tags":[129,3052,2607,3051,3066,3067],"class_list":["post-8280","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-familie","category-frauenheilkunde","tag-frauenheilkunde","tag-insemination","tag-ivf","tag-kuenstliche-befruchtung","tag-pco-syndrom","tag-pcos"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/42"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8280\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17455,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/8280\/revisions\/17455"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}