{"id":822,"date":"2021-07-11T15:10:15","date_gmt":"2021-07-11T15:10:15","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/borreliose-so-schuetzen-sie-sich-vor-der-infektionserkrankung\/"},"modified":"2024-04-02T09:44:51","modified_gmt":"2024-04-02T07:44:51","slug":"borreliose-so-schuetzen-sie-sich-vor-der-infektionserkrankung","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/borreliose-so-schuetzen-sie-sich-vor-der-infektionserkrankung\/","title":{"rendered":"Borreliose \u2013 So sch\u00fctzen Sie sich vor der Infektionserkrankung"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist Borreliose?<\/h2>\n<p>Bei der Lyme-Borreliose, auch bezeichnet als <em>Lyme-Krankheit<\/em> oder <em>Acrodermatitis atrohicans<\/em>, handelt es sich um eine Infektionserkrankung welche in den meisten F\u00e4llen durch Zecken <em>(Ixodes ricinus)<\/em> wird. Sehr selten k\u00f6nnen auch Insekten wie Pferdebremsen oder M\u00fccken eine Ansteckung mit Borrelien ausl\u00f6sen. Der Begriff Lyme-Borreliose geht auf den Bakteriologen Am\u00e9d\u00e9e Borrel sowie auf den Ort Lyme im US-Bundesstaat Connecticut zur\u00fcck, in welchem das Krankheitsbild 1975 erstmals beschrieben wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Infektionskrankheiten ist Lyme-Borreliose, kurz Borreliose, nicht meldepflichtig. Aus diesem Grund liegen nur Sch\u00e4tzungen zur Verbreitung der Krankheit vor \u2013 In \u00d6sterreich erkranken jedes Jahr mindestens 70.000 Menschen an Borreliose.<\/p>\n<p>Da die Verbreitung von Zecken aufgrund der Erderw\u00e4rmung zunimmt, steigen auch die damit verbundenen Infektionskrankheiten sowohl weltweit als auch in \u00d6sterreich j\u00e4hrlich an. Das meistens f\u00fcr die Erkrankung verantwortliche Bakterium <em>Borrelia burgdorferi <\/em>(Borrelien) lebt im Verdauungstrakt der Zecke und verwendet diese als sogenannten Wirt. Bei einem Zeckenbiss werden die Borrelien von den Zecken auf den Menschen \u00fcbertragen und k\u00f6nnen nach einigen Tagen die ersten Symptome ausl\u00f6sen. Da nicht jede Zecke Borrelien in sich tr\u00e4gt und auch nicht jeder Biss einer infizierten Zecke zu einer Ansteckung mit Borrelien f\u00fchrt, bedeutet nicht jeder Zeckenbiss zwangsweise eine Erkrankung an Borreliose. Jedoch sollten m\u00f6gliche Anzeichen ernst genommen und von einem Arzt abgekl\u00e4rt werden, um etwaigen Komplikationen die als Folge der Krankheit auftreten k\u00f6nnen gezielt entgegenzuwirken.<\/p>\n<h2>Erste Anzeichen erkennen<\/h2>\n<p>Borreliose kann sich durch eine Vielzahl an Anzeichen bemerkbar machen. Die Erkrankung wird in drei Stadien eingeteilt und der tats\u00e4chliche Ausbruchszeitpunkt ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche Patienten weisen bereits drei Tage nach einem Zeckenbiss vermehrt Symptome auf, bei anderen kann es wesentlich l\u00e4nger dauern, bis sich ernsthafte Beschwerden bemerkbar machen. Jeder Mensch kann an Borreliose erkranken. Da Zecken \u00fcberwiegend auf Wiesen, in W\u00e4ldern und in Auen leben, steigt das Risiko vor allem bei Menschen die sich viel in der Natur aufhalten. Daher ist es vor allem f\u00fcr Spazierg\u00e4nger oder Jogger ratsam nach dem Ausflug ins Gr\u00fcne vermehrt auf rote Stellen und Flecken auf der Haut zu achten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_823\" aria-describedby=\"caption-attachment-823\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-823\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_458765302-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_458765302-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_458765302-300x300.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_458765302-150x150.jpg 150w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_458765302-768x768.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_458765302-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/shutterstock_458765302-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-823\" class=\"wp-caption-text\">Foto:Kletr\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein erstes Anzeichen der Erkrankung ist die sogenannte <em>&#8220;Erythema migrans&#8221;<\/em>. Dabei handelt es sich um einen gr\u00f6\u00dferen Fleck an der Einstichstelle der meistens eine ovale oder runde Form annimmt und nach au\u00dfen hin hellrot ist. Im Inneren kann der Fleck eine bl\u00e4uliche Farbe haben. Gelegentlich k\u00f6nnen auch mehrere dieser Flecken auftreten die sich im weiteren Verlauf der Erkrankung langsam ausbreiten, weswegen die <em>Erythema migrans<\/em> auch als &#8220;Wanderr\u00f6te&#8221; bezeichnet wird. In dieser fr\u00fchen Phase entwickeln viele Betroffene <a title=\"Grippe \u2013 Influenza\" href=\"\/ratgeber\/grippe-influenza-101\">Grippe<\/a>-\u00e4hnliche Beschwerden wie leichtes <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/fieber-senken-wann-und-wie-80\">Fieber<\/a>, allgemeines Unwohlsein und Muskelschmerzen. Die Abkl\u00e4rung dieser Symptome durch einen Arzt ist ratsam, um eine m\u00f6gliche Borreliose bereits fr\u00fch zu behandeln.<\/p>\n<h2>Die Diagnose beim Arzt<\/h2>\n<p>Da sich nicht jeder Mensch an einen Zeckenbiss erinnert oder diesen gleich wahrnimmt und die <em>Erythema migrans <\/em>zwar h\u00e4ufig aber nicht unbedingt nach jedem Stich vorkommt, kl\u00e4rt der Arzt in einem Gespr\u00e4ch zun\u00e4chst alle auftretenden Symptome gr\u00fcndlich ab und untersucht die Haut auf verd\u00e4chtige Ver\u00e4nderungen. Bei auftretender Wanderr\u00f6te auf der Haut kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einer Infektion im Fr\u00fchstadium ausgegangen werden.<\/p>\n<p>Bei Kindern wird vor allem die Kopfhaut genauer auf Zeckenbisse und R\u00f6tungen untersucht. Aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe wird mehr als die H\u00e4lfte aller Kinder am Kopf von Zecken gebissen. Auch hier kann sich die Wanderr\u00f6te langsam ausbreiten, in einigen F\u00e4llen bildet sich eine rote Linie die vom Kopf \u00fcber das Gesicht oder den Nacken verl\u00e4uft und allm\u00e4hlich verblasst.<\/p>\n<p>Des Weiteren tastet der Arzt die Haut bei einer Untersuchung nach dem sogenannten <em>Borrelien-Lymphozytom <\/em>ab. Dabei handelt es sich um einen Knoten der aus Immunzellen besteht und sich einige Wochen nach dem Zeckenbiss an den Ohrl\u00e4ppchen, im Bereich des Gesichts oder am Oberk\u00f6rper ausbilden kann. Da die einzelnen Anzeichen, Symptome und Beschwerden die mit Borreliose zusammenh\u00e4ngen so unterschiedlich ausfallen k\u00f6nnen, ist h\u00e4ufig eine Blutuntersuchung n\u00f6tig, um eine Infektion mit den f\u00fcr Borreliose verantwortlichen Bakterien ausschlie\u00dfen oder best\u00e4tigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDabei wird das Blut des Patienten auf Antik\u00f6rper gegen die Borrelien untersucht. Antik\u00f6rper sind ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems die von den wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen produziert werden, um Bakterien, Viren oder andere Stoffe die in den K\u00f6rper eingedrungen sind (Antigene) zu bek\u00e4mpfen. Gesunde Menschen bilden vermehrt Antik\u00f6rper gegen Erreger aus denen sie vermehrt ausgesetzt sind. Aus diesem Grund kann man von einer Laboruntersuchung oft nicht ableiten, ob vorhandene Antik\u00f6rper auf eine \u00e4ltere und bereits abgeklungene oder auf eine frische Infektion mit den Borrelien zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Dennoch kann eine Blutuntersuchung eine genauere Diagnose vereinfachen.<\/p>\n<h2>Die drei Stadien von Borreliose<\/h2>\n<p>Borreliose wird in drei Stadien unterteilt. Jedes Stadium der Infektion mit den Borrelien ist durch unterschiedliche Symptome gekennzeichnet, wobei diese nicht zwangsweise bei jedem Patienten auftreten m\u00fcssen. Der Verlauf der Erkrankung kann sehr unterschiedlich ausfallen, ebenso wie der Zeitpunkt zu welchem die jeweiligen Beschwerden und Anzeichen einsetzen.<\/p>\n<p><strong>1. Stadium:<br \/>\n<\/strong>Das erste Stadium der Erkrankung tritt bis etwa vier Wochen nach dem Zeckenbiss auf. Borreliose im ersten Stadium ist vor allem durch Hautver\u00e4nderungen wie Wanderr\u00f6te in Kombination mit grippe\u00e4hnlichen Symptomen wie M\u00fcdigkeit, Schw\u00e4che, Kopf- und Muskelschmerzen, Schlafst\u00f6rungen, leichtem Fieber und allgemeinem Unwohlsein charakterisiert.<\/p>\n<p><strong>2. Stadium:<br \/>\n<\/strong>Das zweite Borreliose-Stadium tritt etwa vier bis acht Wochen nach dem Zeckenbiss ein. In diesem Stadium geht die Infektion langsam auf weitere Bereiche des K\u00f6rpers \u00fcber und bef\u00e4llt Blutgef\u00e4\u00dfe, das Herz sowie einzelne Muskeln. Zudem kann es erneut zu Hautr\u00f6tungen oder angeschwollenen Gelenken kommen. Au\u00dferdem kann sich die Infektion mit den Borrelien in diesem Stadium auch auf das Nervensystem ausbreiten. In diesem Fall ist von einer sogenannten &#8220;Neuroborreliose&#8221; die Rede. Eine Neuroborreliose kann zu einzelnen, meist vor\u00fcbergehenden L\u00e4hmungen im Gesicht sowie zu Entz\u00fcndungen der Nerven der Wirbels\u00e4ule f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>3. Stadium:<br \/>\n<\/strong>Unbehandelt geht die Borreliose nach ca. zwei Monaten in das dritte Stadium \u00fcber. Dieses Stadium wird auch als &#8220;Sp\u00e4tstadium&#8221; bezeichnet und ist vor allem durch chronische und langanhaltende Beschwerden gekennzeichnet. Diese betreffen meistens die Gelenke und die Haut. Zu den chronischen Gelenkserkrankungen als Sp\u00e4tfolge der Borreliose z\u00e4hlt vor allem Arthritis, daher eine Gelenksentz\u00fcndung von der meistens gro\u00dfe Gelenke wie etwa das Kniegelenk betroffen sind.<\/p>\n<p>Eine weitere Sp\u00e4tfolge ist die &#8220;chronische Akrodermatitis&#8221;. Dabei handelt es sich um Gewebever\u00e4nderungen und Verf\u00e4rbungen der Haut. Das Infektionsrisiko ist stark von den Witterungsbedingungen abh\u00e4ngig. Die Schildzeckenart Ixodes ricinus ist ab einer Temperatur von etwa 6\u00b0C aktiv. Erkrankungen von Erythema migrans treten geh\u00e4uft im Juni und Juli auf, Erkrankungen von Neuroborreliose im Juli und August, w\u00e4hrend Lyme-Arthritis aufgrund der variablen Inkubationszeit ganzj\u00e4hrig diagnostiziert wird.<\/p>\n<h2>Behandlung und Prognose<\/h2>\n<p>Prinzipiell wird Borreliose mit entsprechenden Antibiotika behandelt. Dauer und Dosis h\u00e4ngen vom jeweiligen Stadium und Auspr\u00e4gungsgrad der Erkrankung ab. Im Regelfall wird bei Feststellung von Wanderr\u00f6te und weiteren sicheren Anzeichen wie dem Borrelien-Lymphozytom sofort mit einer Antibiotika-Therapie begonnen, um die Borrelien schnell und effektiv aus dem K\u00f6rper zu beseitigen. Wichtig ist, dass die Therapie ausreichend in Bezug auf Dauer und Intensit\u00e4t ist, um wirklich alle Bakterien im Organismus zu eliminieren.<\/p>\n<p>Bei Borreliose im Fr\u00fchstadium dauert die Antibiotika-Therapie ca. 14 Tage, bei Patienten in sp\u00e4teren Stadien kann sich die Behandlung \u00fcber drei Wochen oder l\u00e4nger hinziehen. Im Regelfall werden die Antibiotika oral, daher in Form von Tabletten, verabreicht. Patienten im Sp\u00e4tstadium erhalten die Antibiotika gelegentlich auch intraven\u00f6s, daher mittels Infusion.<br \/>\nFolgende Antibiotika kommen bei der Behandlung von Borreliose im Fr\u00fchstadium zum Einsatz: Doxycyclin oder Amoxicillin, Therapiealternativen sind Cefuroxim,Azithromycin oder Phenoxylmethylpenicillin (Penicillin V).<\/p>\n<p>Rechtzeitig erkannt kann Borreliose sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen im Allgemeinen sehr gut behandelt werden. Sp\u00e4tfolgen oder Komplikationen sind sehr selten und k\u00f6nnen in den meistens F\u00e4llen ausgeschlossen werden. Auch vor\u00fcbergehende L\u00e4hmungserscheinungen wie im Fall einer Neuroborreliose lassen sich gut therapieren und klingen nach ca. zwei Monaten vollst\u00e4ndig wieder ab. Weitaus schwieriger zu behandeln sind chronische Beschwerden die sich im Sp\u00e4tstadium einer Borreliose entwickeln. Doch auch hier k\u00f6nnen mit Antibiotika erfolgsversprechende Ergebnisse erzielt werden.<\/p>\n<h2>Wie Sie sich vor Borreliose sch\u00fctzen<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend man sich vor einigen anderen durch Zecken \u00fcbertragenen Erkrankungen mittels Impfung sch\u00fctzen kann, gibt es derzeit noch keinen effektiven Impfstoff gegen Borreliose. So ist es auch eine irrt\u00fcmliche Annahme, dass die Zeckenschutzimpfung (<a title=\"FSME durch Zeckenstich: So sch\u00fctzen Sie sich davor\" href=\"\/ratgeber\/fsme-zeckengefahr-so-schuetzen-sie-sich-davor-976#fsme-impfung-zecken-impfung\">FSME-Impfung<\/a>) eine vorbeugende Ma\u00dfnahme gegen Borreliose darstellt. Die FSME-Impfung sch\u00fctzt zwar gegen die durch Zecken ausgel\u00f6ste <a title=\"FSME - Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis\" href=\"\/ratgeber\/fsme-zeckengefahr-so-schuetzen-sie-sich-davor-976\">Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis<\/a> (Gehirnhautentz\u00fcndung), bietet jedoch keinerlei Schutz gegen Borreliose.<br \/>\nEinmal angesteckt, kann die Infektion auch nicht von einer Person auf eine andere \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p>Trotz des fehlenden Impfstoffs gibt es einiges was man tun kann, um einer Borreliose vorzubeugen:<\/p>\n<p><strong>Selbstst\u00e4ndige Entfernung der Zecke: <\/strong>Bemerken Sie eine Zecke auf Ihrer Haut sollten Sie versuchen, diese so vorsichtig wie m\u00f6glich zu entfernen. Panikreaktionen oder hastige Entfernungsversuche sollten vermieden werden, da so die Gefahr besteht, dass nur ein Teil der Zecke entfernt wird oder Erreger aus der Zecke verst\u00e4rkt in den K\u00f6rper bef\u00f6rdert werden. Am besten lassen sich Zecken mit einer Pinzette oder mit den Fingern entfernen. \u00dcben Sie beim Entfernen keinen Druck aus und vermeiden Sie das Drehen der Zecke. Ziehen Sie die Zecke stattdessen sorgf\u00e4ltig heraus. Kann nicht die ganze Zecke entfernt werden, wird der im K\u00f6rper verbleibende Teil im Regelfall nach einigen Tagen selbstst\u00e4ndig ausgeschieden.<\/p>\n<p><strong>Bedecken Sie Ihre Haut: <\/strong>Auch das Tragen von lang\u00e4rmliger Kleidung bei einem Aufenthalt in der Natur kann das Risiko eines Zeckenbisses und der damit verbundenen Borreliose-Erkrankung reduzieren. Da Kinder h\u00e4ufig am Kopf gebissen werden, ist eine Kopfbedeckung vor allem beim Spielen im Gr\u00fcnen empfehlenswert.<\/p>\n<p><strong>Insektenschutz: <\/strong>Spezielle insektenabwehrende Sprays, Cremen und Gels aus der Apotheke k\u00f6nnen einem Zeckenbiss vorbeugen. Tragen Sie diese vorbeugend vor einem Ausflug an nicht bedeckten K\u00f6rperstellen wie Armen und Beinen auf.<\/p>\n<p><strong>Selbstuntersuchung: <\/strong>Da viele Menschen einen Zeckenbiss nicht sofort sp\u00fcren oder wahrnehmen, empfiehlt es sich die Haut nach einem Aufenthalt in der Natur gezielt auf Zecken, Zeckenbisse und auff\u00e4llige R\u00f6tungen zu untersuchen.<\/p>\n<p><strong>\u00c4rztliche Untersuchung: <\/strong>Verd\u00e4chtige Ver\u00e4nderungen auf der Haut sollten \u00e4rztlich abgekl\u00e4rt werden, vor allem, wenn Sie mit grippe\u00e4hnlichen Symptomen wie leichtem Fieber oder allgemeinem Unwohlsein einhergehen. Diese Anzeichen k\u00f6nnen ein Hinweis darauf sein, dass der Organismus mit der Produktion von Antik\u00f6rpern gegen die in den K\u00f6rper eingedrungenen Borrelien begonnen hat. Im Rahmen eines \u00e4rztlichen Gespr\u00e4chs und weiteren Untersuchungen (Haut- und Blutuntersuchung) stellt der Arzt fest, ob es sich um eine Borreliose-Erkrankung handelt. Erste Anzeichen f\u00fcr Borreliose sind kein Grund f\u00fcr Panik, da der Arzt gegebenenfalls sofort mit der entsprechenden Therapie beginnen kann und die Erkrankung mit Antibiotika gut behandelbar ist.<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2448,2457],"tags":[108,193,195,197,2053,199,202,203],"class_list":["post-822","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-innere-medizin","category-krankheit","tag-allgemeinmedizin","tag-antibiotika","tag-borreliose","tag-gelenkschmerzen","tag-hirnhautentzundung","tag-lyme-krankheit","tag-zecken","tag-zeckenbiss"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9779,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/822\/revisions\/9779"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}