{"id":681,"date":"2021-04-12T17:23:13","date_gmt":"2021-04-12T17:23:13","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/stillen\/"},"modified":"2023-08-31T14:33:11","modified_gmt":"2023-08-31T12:33:11","slug":"stillen","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/stillen\/","title":{"rendered":"Warum Stillen das Beste f\u00fcr Ihr Baby ist"},"content":{"rendered":"<p>Stillen ist die beste und nat\u00fcrlichste Ern\u00e4hrung f\u00fcr S\u00e4uglinge. Die Milchproduktion (Laktation) der Mutter ist hormonell gesteuert und passt sich sowohl in der Menge als auch in der Zusammensetzung an die aktuellen Bed\u00fcrfnisse des Babys an. So ist die Muttermilch beispielsweise nach der Geburt besonders reich an Eiwei\u00df, erst mit der Zeit steigt der Gehalt an Fett und Kohlenhydraten an. Aufgrund ihrer Zusammensetzung ist Muttermilch \u00e4u\u00dferst leicht verdaulich. Alle ihre Bestandteile weisen eine hohe Bioverf\u00fcgbarkeit auf, d.h. sie werden vom K\u00f6rper optimal aufgenommen und verwertet. Zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzen Enzyme, die in der Muttermilch &#8220;mitgeliefert&#8221; werden, den Verdauungsprozess.<br \/>\nGut gedeihende S\u00e4uglinge brauchen daher in den ersten Lebensmonaten keinerlei zus\u00e4tzliche Nahrung oder Fl\u00fcssigkeit. Stillen ist in vielerlei Hinsicht auch praktisch: Muttermilch ist jederzeit verf\u00fcgbar, hygienisch und hat die richtige Temperatur.<\/p>\n<h2>Welche gesundheitlichen Vorteile hat das Stillen?<\/h2>\n<p>Das Stillen hat sowohl f\u00fcr das Baby als auch f\u00fcr die Mutter zahlreiche Vorteile. In erster Linie tr\u00e4gt die Muttermilch dazu bei, dass sich das Baby ideal entwickelt und besser vor Infektionen (v.a. <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/grippaler-infekt-erkaeltung-verkuehlung-akute-rhinopharyngitis-62\">Erk\u00e4ltungen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/darmentzuendung-enteritis-5720\">Magen-Darm-Infektionen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/mittelohrentzuendung-4813\">Mittelohrentz\u00fcndung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/was-tun-bei-einer-blasenentzuendung-1673\">Harnwegsinfekten<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/meningitis-hirnhautentzuendung-ursache-formen-und-behandlung-4327\">Meningitis<\/a>) gesch\u00fctzt ist. Besonders g\u00fcnstig wirkt sich das Stillen auf Atemwegsinfektionen aus, belegt eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte d\u00e4nische Studie. Diese Untersuchung konnte auch nachweisen, dass S\u00e4uglinge, die mindestens 4 Monate lang exklusiv oder teilweise gestillt worden waren, nur halb so oft als nicht gestillte Kinder station\u00e4r in ein Krankenhaus aufgenommen werden mussten.<br \/>\nF\u00fcr die Wirksamkeit bei Infektionen werden Immunstoffe der Muttermilch verantwortlich gemacht (sowohl gegen Viren als auch gegen Bakterien sind Antik\u00f6rper enthalten) die Schutz gegen h\u00e4ufige Infektionen bieten. Au\u00dferdem werden vom m\u00fctterlichen Organismus st\u00e4ndig neue Antik\u00f6rper gegen jene Keime gebildet, mit denen Mutter und Kind laufend in Ber\u00fchrung kommen.<\/p>\n<p>Weitere Studien zeigen, dass gestillte Kinder in ihrem sp\u00e4teren Leben seltener <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/adipositas-fettleibigkeit-6262\">\u00dcbergewicht<\/a>&nbsp;oder bestimmte andere Erkrankungen entwickeln. Dazu z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Diabetes<\/strong><br \/>\nStillen sch\u00fctzt vor einer Erkrankung an Diabetes mellitus Typ 1. Auch das Risiko, im sp\u00e4teren Alter an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, ist bei Personen, die als S\u00e4uglinge gestillt wurden, niedriger.<\/li>\n<li><strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen<\/strong><br \/>\nInteressanterweise haben S\u00e4uglinge in der Stillzeit h\u00f6here Gesamtcholesterin- und LDL-Konzentrationen als mit der Flasche ern\u00e4hrte S\u00e4uglinge. Sp\u00e4ter kehrt sich dies jedoch um: Jugendliche und Erwachsene scheinen niedrigere Cholesterinwerte zu haben, wenn sie gestillt wurden. Auch ihr Blutdruck ist niedriger als bei Menschen, die als Baby nicht gestillt wurden.<\/li>\n<li><strong>Allergien<br \/>\n<\/strong>Ob Stillen gegen Allergien und Hautkrankheiten wie Neurodermitis sch\u00fctzen soll &#8211; dar\u00fcber gibt es geteilte Meinungen. Aus wissenschaftlicher Sicht l\u00e4sst sich dies n\u00e4mlich nicht eindeutig belegen, meinen Experten. Hier gilt es das Ergebnis weiterer Studien abzuwarten.<br \/>\nNeuesten Studien zufolge d\u00fcrfte Stillen au\u00dferdem einen sch\u00fctzenden Effekt gegen\u00fcber akuter Leuk\u00e4mie und lymphoblastischen Erkrankungen haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Stillen &#8211; und zwar nicht nur die Muttermilch, sondern auch der Akt des Stillens mit m\u00f6glichst viel K\u00f6rperkontakt \u2013 f\u00f6rdert aber die Beziehung zwischen Mutter und Kind und reduziert m\u00f6glicherweise auch das Risiko f\u00fcr den pl\u00f6tzlichen Kindstod (SIDS).<\/p>\n<p>F\u00fcr M\u00fctter hat das fr\u00fche Anlegen und Stillen den Vorteil, dass die R\u00fcckbildung der Geb\u00e4rmutter nach der Geburt unterst\u00fctzt wird. Frauen, die lange gestillt haben, erkranken seltener an Krebserkrankungen der Brust und der Eierst\u00f6cke.<\/p>\n<h2>Stillen will gelernt sein<\/h2>\n<p>Die Auflistung der vielen Vorteile soll nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass Stillen immer wieder auch mit Schwierigkeiten verbunden sein kann &#8211; praktischen oder emotionalen. Bei entsprechender Beratung und Hilfestellung ist jedoch nahezu jede Mutter in der Lage, ihr Baby bzw. im Fall von Mehrlingen ihre Babys voll zu stillen. Um das Stillen zu erm\u00f6glichen, ist es wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>das Baby sobald als m\u00f6glich nach der Geburt anzulegen<\/li>\n<li>das Baby beim Stillen eng &#8211; Bauch an Bauch mit der Mutter \u2013 so anzulegen, dass es den Kopf nicht drehen oder \u00fcberstrecken muss, um m\u00f6glichst viel Brustwarze und Warzenhof in den Mund zu bekommen<\/li>\n<li>m\u00f6glichst viel Hautkontakt mit dem Baby zu haben<\/li>\n<li>in der ersten Zeit, bis das Stillen gut in Gang gekommen ist, m\u00f6glichst auf Schnuller und Saugh\u00fctchen zu verzichten und Zuf\u00fcttern zu vermeiden<\/li>\n<li>sich beim Stillen zur\u00fcckzuziehen, um sowohl f\u00fcr sich selbst als auch f\u00fcr das Baby eine ruhige, sichere Atmosph\u00e4re zu schaffen<\/li>\n<li>auch w\u00e4hrend einer Erkrankung &#8211; sofern m\u00f6glich &#8211; weiterzustillen; Ihr Arzt wird Sie beraten, welche Medikamente in der Stillzeit eingenommen werden d\u00fcrfen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Wichtigste am Beginn der Stillzeit: <strong>Haben Sie Geduld<\/strong>. Geduld mit sich selbst und mit Ihrem Baby. Bis sich die Milchmenge an die Bed\u00fcrfnisse des Neugeborenen anpasst, kann es eine Weile dauern. Manche M\u00fctter haben in den ersten Wochen nach der Geburt zu wenig Milch, um ihr Baby voll &#8211; also ausschlie\u00dflich &#8211; zu stillen; andere M\u00fctter haben sogar zu viel Milch. Dies l\u00e4sst sich durch die Art und H\u00e4ufigkeit des Anlegens beeinflussen: Produzieren Sie eher wenig Milch, sollten Sie Ihrem Baby die Brust m\u00f6glichst oft anbieten, und zwar immer beide Br\u00fcste, evtl. sogar mehrmals abwechselnd pro Mahlzeit. Das regt die Milchproduktion an. Haben Sie sehr viel Milch, sollten Sie Ihr Baby pro Milchmahlzeit nur aus einer Brust trinken lassen &#8211; nat\u00fcrlich nur, wenn es dann auch satt ist.<\/p>\n<p>Bei manchen M\u00fcttern pendelt sich die erforderliche Milchmenge nicht ein bzw. dauert es l\u00e4nger, bis mehr Milch produziert wird. Hin und wieder kommt es auch vor, dass das Baby die Brust verweigert. Treten diese Stillprobleme auf, ist es wichtig, sich nicht selbst unter Druck zu setzen und dem S\u00e4ugling immer wieder, aber ohne Zwang, die Brust anzubieten. Holen Sie sich am besten Unterst\u00fctzung bei einer Stillberaterin oder Ihrer Hebamme \u2013 einige Hebammen haben eine Zusatzausbildung in der Stillberatung.<\/p>\n<p>Stillberaterinnen k\u00f6nnen Ihnen auch bei anderen Problemen, die h\u00e4ufig in der Stillzeit auftreten, gute Ratschl\u00e4ge geben \u2013 etwa bei flachen Brustwarzen, Milchstau und Brustentz\u00fcndungen, wunden Brustwarzen und Pilzinfektionen.<\/p>\n<h2>Wenn es mit dem Stillen nicht klappt<\/h2>\n<p>Seien Sie nicht traurig, wenn es notwendig ist, zuzuf\u00fcttern oder Milch abzupumpen; wichtig ist, dass das Stillen in dem Ausma\u00df und in der Art und Weise, wie Sie es tun, f\u00fcr Sie und Ihr Baby passt. Auch wenn es mit dem Stillen gar nicht klappen sollte, gibt es keinen Grund, sich schuldig zu f\u00fchlen. Auch wenn industriell hergestellte&nbsp; S\u00e4uglingsnahrung die Komplexit\u00e4t und Variabilit\u00e4t der Muttermilch nicht imitieren kann &#8211; wird die &#8220;Fl\u00e4schchennahrung&#8221; immer besser. Durch Zus\u00e4tze wie bestimmte Fetts\u00e4uren oder Pr\u00e4- bzw. Probiotika werden diese auch immer mehr dem Original angeglichen.<\/p>\n<h2>Mythen rund ums Thema Stillen: Richtig oder Falsch?<\/h2>\n<p><strong>&#8220;Mit einem kleinen Busen kann man nicht voll stillen.&#8221;<\/strong><br \/>\nFalsch. Die Gr\u00f6\u00dfe der Brust h\u00e4ngt von der Menge des Fettgewebes ab und nicht von der Menge bzw. Gr\u00f6\u00dfe der Milchdr\u00fcsen. Die Milchdr\u00fcsen werden w\u00e4hrend der <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/schwangerschaft-2602\">Schwangerschaft<\/a> gr\u00f6\u00dfer und bereiten sich auf das Stillen vor. Beim Milcheinschuss, der ein bis vier Tage nach der Geburt stattfindet, vergr\u00f6\u00dfert sich der Busen noch einmal enorm. Viele Frauen ben\u00f6tigen dann auch Still-BHs, die zwei K\u00f6rbchen gr\u00f6\u00dfer sind als ihre normalen BHs.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Von der w\u00e4ssrigen Muttermilch wird das Baby nicht richtig satt.&#8221;<\/strong><br \/>\nFalsch. Im Normalfall ist Ihre Milch genau so beschaffen, wie Ihr Baby es braucht. Vielleicht zweifeln Sie daran, wenn Ihnen Milch ausrinnt und sie sehen, wie w\u00e4ssrig sie ist. Das ist aber ganz normal, da der fettreiche, s\u00e4ttigende Teil der Milch weiter hinten in der Brust sitzt und erst freigegeben wird, wenn das Baby bereits ein paar Minuten gesaugt hat.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Bei einer Brustentz\u00fcndung muss man abpumpen. Besser noch, man stillt ab.&#8221;<\/strong><br \/>\nFalsch. Wenn Sie eine entz\u00fcndete Brust abpumpen, ist das ein Signal an die Brust, noch mehr Milch zu produzieren. Dadurch wird die Entz\u00fcndung in der Regel noch weiter angekurbelt. Lassen Sie Ihr Baby also ganz normal weiter trinken, auch wenn es etwas schmerzt, damit sich aus \u201eAngebot und Nachfrage\u201c die ideale Milchmenge einstellen kann.<br \/>\nBei den ersten Symptomen einer Brustentz\u00fcndung wie roten Flecken und Hitzegef\u00fchl in der Brust k\u00f6nnen Hausmittel wie kalte Topfenwickel helfen. Ist die Entz\u00fcndung schon ausgepr\u00e4gt, wird Ihnen Ihr Arzt Antibiotika verschreiben, die Sie auch w\u00e4hrend des Stillens einnehmen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Vom Stillen wird die Brust klein und schlaff.&#8221;<\/strong><br \/>\nRichtig\/Falsch. W\u00e4hrend der Stillzeit wird durch die sich vergr\u00f6\u00dfernden Milchdr\u00fcsen Fettgewebe verdr\u00e4ngt, sodass der Busen nach dem Abstillen kleiner ist als zuvor. Bei vielen Frauen kommt es jedoch in den Monaten nach dem Abstillen zu einer R\u00fcckbildung des Fettgewebes, sodass der Busen so aussieht wie vor der Schwangerschaft. Nach dem Abstillen findet zudem eine Hormonumstellung statt, die etwa sechs Monate dauert und in deren Verlauf sich der Busen weiter anpasst.<\/p>\n<p>Eine schlaffe Brust entsteht in erster Linie durch Bindegewebs\u00fcberdehnung. Das kann durch die Vergr\u00f6\u00dferung der Brust passieren, w\u00e4hrend Sie schwanger sind bzw. nach dem Milcheinschuss; kann aber auch der Fall sein, wenn Sie einen gro\u00dfen Busen haben und weder schwanger waren noch gestillt haben. Das Tragen eines gut sitzenden BHs in der Schwangerschaft und Stillzeit kann der Entstehung einer schlaffen Brust entgegenwirken.<\/p>\n<h2>Worauf muss ich bei meiner Ern\u00e4hrung achten?<\/h2>\n<p>Stillen ist f\u00fcr den K\u00f6rper anstrengend, auch wenn Sie es vielleicht nicht merken. Wenn Sie Ihr Baby voll stillen, haben Sie t\u00e4glich einen um etwa 500-600 kcal erh\u00f6hten Energiebedarf. Und Sie m\u00fcssen wesentlich mehr trinken als sonst, da Sie sonst nicht gen\u00fcgend Milch produzieren bzw. an Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden leiden. Ideale Getr\u00e4nke sind (Mineral-)Wasser, unges\u00fc\u00dfte Fr\u00fcchtetees sowie verd\u00fcnnte, ungezuckerte Obst- und Gem\u00fcses\u00e4fte.<\/p>\n<p>Was die Ern\u00e4hrung betrifft, sollte sie m\u00f6glichst ausgewogen sein und Extraportionen Getreide, Gem\u00fcse und Obst beinhalten. Essen Sie mehrere Mahlzeiten \u00fcber den Tag verteilt, damit Kalorienzufuhr und Milchproduktion m\u00f6glichst regelm\u00e4\u00dfig erfolgen. Fisch sollte ein- bis zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen, wobei Sie auf Fische wie Thunfisch, Schwertfisch und Heilbutt aufgrund ihres hohen Gehalts an Quecksilber besser verzichten sollten. Auch bl\u00e4hende Nahrungsmittel wie Bohnen, Linsen, Mohn, Kohl und Kraut sollten Sie gerade in den ersten Monaten eher vermeiden, da sie zu Koliken beim Baby f\u00fchren k\u00f6nnen (aber nicht m\u00fcssen, manche Kinder neigen zu Bl\u00e4hungen, egal wie &#8220;vorsichtig&#8221; Sie essen). Seien Sie im Allgemeinen achtsam, wie Ihr Baby nach den Stillmahlzeiten reagiert \u2013 evtl. gibt es auch noch andere Nahrungsmittel wie bestimmtes Obst oder Milchprodukte, die zu Problemen wie Durchfall oder Hautausschl\u00e4gen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Viele Frauen entwickeln ebenso wie in der Schwangerschaft einen Gusto auf bestimmte Dinge, w\u00e4hrend sie stillen \u2013 geben Sie dem nach. Au\u00dfer es handelt sich um Alkohol, Nikotin oder einem \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Konsum von Koffein (mehr als 2 Tassen t\u00e4glich) &#8211; darauf sollten Sie unbedingt verzichten. Studien zeigen, dass diese Genussmittel teilweise in die Muttermilch gelangen und sich negativ auf Schlaf und Grobmotorik der S\u00e4uglinge auswirken k\u00f6nnen. Zudem haben sie nachteilige Effekte auf die Produktion, das Volumen und die Zusammensetzung der Muttermilch.<\/p>\n<h2>Abstillen &#8211; Blo\u00df kein Stress!<\/h2>\n<p>Wann der richtige Zeitpunkt f\u00fcrs Abstillen gekommen ist, wissen Sie entweder instinktiv, oder aber Ihr Baby zeigt es Ihnen. Oft findet ein nat\u00fcrlicher Prozess des Abstillens statt, wenn das Baby mobil wird. Manchmal ist es f\u00fcr M\u00fctter aber auch aus beruflichen oder gesundheitlichen Gr\u00fcnden notwendig, abzustillen oder das Stillen zu reduzieren.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich gilt: Je langsamer Sie abstillen, umso einfacher ist das sowohl f\u00fcr Sie als auch Ihr Baby. Reduzieren Sie langsam das Angebot und ersetzen Sie sukzessive immer mehr Stillmahlzeiten durch alternative Angebote. Lassen Sie sich dabei auch von Ihrem Partner unterst\u00fctzen \u2013 die Beziehung zwischen Vater und Baby kann durch die Mahlzeiten, die nun vom Vater verabreicht werden, inniger werden, w\u00e4hrend Sie mehr Zeit f\u00fcr sich haben.<\/p>\n<p>Einige Tipps zur Verringerung der Milchmenge:<\/p>\n<ul>\n<li>Bieten Sie Ihrem Baby die Brust nur noch dann an, wenn sie prall gef\u00fcllt ist.<\/li>\n<li>Trinken Sie Salbei- und Pfefferminztee und reduzieren Sie insgesamt Ihre Trinkmenge.<\/li>\n<li>Tragen Sie knapp sitzende BHs, auch nachts.<\/li>\n<li>Wenn sich Ihre Brust gestaut anf\u00fchlt, k\u00f6nnen Sie sie unter einer warmen Dusche oder einem Bad ausmassieren.<\/li>\n<li>K\u00fchlen Sie die Brust nach dem Stillen mit Kompressen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erstfassung: Juni 2014, letzte Aktualisierung April 2021<\/p>\n","protected":false},"author":46,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5,2459,66,23],"tags":[99,129,175,134,176,177,178,100,179,180],"class_list":["post-681","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-familie","category-frauenheilkunde","category-gesundheitsnews","category-kinder-und-jugendheilkunde","tag-baby","tag-frauenheilkunde","tag-gesundheit","tag-gynakologie","tag-infektion","tag-kinderheilkunde","tag-muttermilch","tag-padiatrie","tag-schwangerschaft","tag-stillen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/46"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12499,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/681\/revisions\/12499"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}