{"id":3149,"date":"2021-07-16T04:38:54","date_gmt":"2021-07-16T04:38:54","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/gelbfieber-2\/"},"modified":"2024-02-20T14:17:19","modified_gmt":"2024-02-20T13:17:19","slug":"gelbfieber-2","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/gelbfieber-2\/","title":{"rendered":"Gelbfieber"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Was ist Gelbfieber?<\/strong><\/h2>\n<p>Gelbfieber ist eine Infektionskrankheit, die durch eine Infektion mit dem Gelbfieber-Virus verursacht wird. Ihren Namen hat die Erkrankung aufgrund des Umstands, dass sie zu Fieber und schweren Lebersch\u00e4digungen f\u00fchren kann, in deren Folge sich die Haut gelblich verf\u00e4rbt. Die schwere Virusinfektion tritt nur in bestimmten Regionen der Welt dauerhaft auf \u2013 diese sogenannten Gelbfieber-Endemiegebiete sind das subtropische Afrika und S\u00fcdamerika. Angenommen wird, dass es j\u00e4hrlich etwa 200.000 Gelbfieber-Erkrankungsf\u00e4lle und etwa 30.000 Sterbef\u00e4lle<sup>*<\/sup> in Folge von Gelbfieber gibt.<\/p>\n<p>Personen, die vorhaben ein Land zu bereisen in welchem Gelbfieber dauerhaft vorkommt bzw. in welchem ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine Ansteckung mit dem Gelbfieber-Virus besteht, sollten sich im Vorfeld unbedingt \u00fcber entsprechende Schutzma\u00dfnahmen informieren. Eine urs\u00e4chliche Behandlung von Gelbfieber gibt es derzeit nicht, es ist jedoch eine Impfung verf\u00fcgbar um Gelbfieber vorzubeugen. Gelbfieber ist eine meldepflichtige Erkrankung.<\/p>\n<h2><strong>Ursache: ein Virus<\/strong><\/h2>\n<p>Gelbfieber wird durch eine Ansteckung mit dem Gelbfieber-Virus verursacht. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Arbovirus aus der Familie der Flaviviren. Zur Familie der Flaviviren z\u00e4hlen beispielsweise auch das Dengue-Virus, Verursacher der Tropenkrankheit Denguefieber, das Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSME-Virus), Erreger der durch Zeckenstiche \u00fcbertragenen Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis (FSME), und das Zika-Virus, welches w\u00e4hrend der <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/schwangerschaft-2602\">Schwangerschaft<\/a> zu schweren Komplikationen f\u00fchren kann.<\/p>\n<h2><strong>Wie erfolgt die Ansteckung?<\/strong><\/h2>\n<p>Das Gelbfieber-Virus bef\u00e4llt Menschen und Affen. \u00dcbertragen wird das Gelbfieber-Virus durch bestimmte Stechm\u00fccken, welche das Virus durch einen Stich von Affe zu Affe, Affe zu Mensch (Dschungel-Gelbfieber) oder von Mensch zu Mensch (Stadt-Gelbfieber, urbanes Gelbfieber) \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Eine Stechm\u00fccke kann also einerseits das Virus bei einem Stich eines Affen aufnehmen und dieses anschlie\u00dfend beim Stechen eines Menschen an diesen weitergeben (Dschungel-Zyklus), andererseits auch einen infizierten Menschen stechen, so das Virus aufnehmen und durch weitere Stiche weitere Menschen anstecken (urbaner Zyklus).<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die \u00dcbertragung des Gelbfieber-Virus verantwortlichen Moskitos stechen vorwiegend w\u00e4hrend der Tagesstunden. Eine direkte \u00dcbertragung von Mensch zu Mensch ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h2><strong>Wo kann man sich mit dem Gelbfieber-Virus anstecken?<\/strong><\/h2>\n<p>Zu afrikanischen L\u00e4ndern mit einem Risiko f\u00fcr die \u00dcbertragung des Gelbfieber-Virus z\u00e4hlen Angola, \u00c4quatorialguinea, \u00c4thiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Elfenbeink\u00fcste, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Republik Kongo, Kenia, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Togo, Tschad, Uganda und die Zentralafrikanische Republik. Ferner besteht in Eritrea, Ruanda, Sao Tom\u00e9 &amp; Principe, Somalia, Tansania und Sambia ein geringeres Risiko.<\/p>\n<p>In Zentral- und S\u00fcdamerika z\u00e4hlen Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz\u00f6sisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Venezuela und Trinidad und Tobago zu L\u00e4ndern mit einem Risiko f\u00fcr die \u00dcbertragung des Gelbfieber-Virus.<br \/>\n<em>Die Auflistung der hier angef\u00fchrten L\u00e4nder dient dem \u00dcberblick und kann unvollst\u00e4ndig sein. F\u00fcr weitere Informationen und bei Fragen zum Vorkommen von Gelbfieber vor Antritt einer Reise in ein Gebiet mit bestehendem Risiko f\u00fcr die \u00dcbertragung des Gelbfieber-Virus sollten entsprechende Ansprechpartner (z. B. Tropenmediziner) aufgesucht werden.<\/em><\/p>\n<p>In bestimmten L\u00e4ndern wie beispielsweise Sierra Leone und Uganda ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben \u2013 ohne Nachweis einer Impfung gegen das Gelbfieber-Virus ist eine Einreise in diese L\u00e4nder also nicht m\u00f6glich. F\u00fcr andere Gelbfieber-Verbreitungsgebiete ist die Impfung hingegen nicht verpflichtend, jedoch in der Regel sinnvoll und empfehlenswert. Je nach Reiseziel sollte man sich vorab genau informieren, ob die angestrebte Region als Gelbfieber-Verbreitungsgebiet gilt und ob eine Impfung vorgeschrieben bzw. ratsam ist. Anlaufstellen f\u00fcr Informationen sind Tropenmediziner bzw. tropenmedizinische Institute und das Bundesministerium f\u00fcr Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie f\u00fcr Europ\u00e4ische und internationale Angelegenheiten.<\/p>\n<h2><strong>Verlauf und Symptome<\/strong><\/h2>\n<p>Durch den Stich durch eine mit dem Gelbfieber-Virus infizierte M\u00fccke gelangt das Virus ins Blut, vermehrt sich in den Lymphknoten und breitet sich \u00fcber das Blut und die Lymphe im K\u00f6rper aus. Ein wichtiges Organ in Zusammenhang mit Gelbfieber ist die Leber, in welcher sich das Virus vermehrt und welche durch die Erkrankung stark gesch\u00e4digt werden kann. In weiterer Folge kann Bilirubin, ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs H\u00e4moglobin, nicht mehr richtig in der Leber verarbeitet werden und lagert sich im Auge und in der Haut ein. Dies kann zu einer Gelbf\u00e4rbung dieser Organe f\u00fchren. Diese sogenannte Gelbsucht (Ikterus) kommt neben Gelbfieber auch bei <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/leberzirrhose-4877\">Leberzirrhose<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/hepatitis-leberentzuendung-5833\">Hepatitis<\/a> und bestimmten anderen Erkrankungen vor. Daneben kann das Virus auch weitere wichtige Organe und Strukturen wie beispielsweise die Milz, das Knochenmark und die Nieren sch\u00e4digen, was schlie\u00dflich zu einem lebensbedrohlichen bzw. t\u00f6dlichen Multiorganversagen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Die Inkubationszeit (Zeit zwischen dem Eindringen eines Krankheitserregers in den K\u00f6rper und dem Auftreten der ersten Symptome\/Ausbruch der Krankheit) betr\u00e4gt bei Gelbfieber zwischen drei und sechs Tagen.<\/p>\n<p>Die Symptome und der Verlauf von Gelbfieber k\u00f6nnen individuell teils sehr unterschiedlich sein. In manchen F\u00e4llen zeigen sich nur sehr milde Symptome, in anderen F\u00e4llen kommt es zu sehr schweren Krankheitsverl\u00e4ufen, die t\u00f6dlich enden.<\/p>\n<p>Die Erkrankung kann in zwei Phasen erfolgen, nicht selten tritt jedoch bereits nach der ersten Phase der Genesungsprozess ein. M\u00f6gliche Symptome in der ersten Phase sind grippe\u00e4hnliche Beschwerden wie hohes Fieber, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/kopfschmerzen-4902\">Kopfschmerzen<\/a>, Sch\u00fcttelfrost, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, \u00dcbelkeit, Erbrechen und <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/bindehautentzuendung-3263\">Bindehautentz\u00fcndung<\/a>. Einige Tage nach dieser Krankheitsphase (Initialphase) k\u00f6nnen die Beschwerden allm\u00e4hlich wieder abklingen (Remissionsphase) und es kommt zur vollst\u00e4ndigen Genesung.<\/p>\n<p>In etwa 15 Prozent<sup>*<\/sup> der F\u00e4lle kommt es jedoch \u2013 teils nach einer vor\u00fcbergehenden leichten Besserung des Zustands \u2013 zu einer zweiten Krankheitsphase bzw. zu einem schweren Krankheitsverlauf mit Organbeteiligung. Diese Krankheitsphase wird auch als toxische Krankheitsphase bezeichnet.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Komplikationen und Symptome je nach Schweregrad und Verlauf sind u. a.: (Blutiger) <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/hilfe-bei-durchfall-992\">Durchfall<\/a>, Leberversagen, Gelbsucht, Nierenversagen, reduzierte\/fehlende Urinproduktion (Oligurie, Anurie), Ansammlung von giftigen Stoffwechselprodukten im K\u00f6rper, Haut- und Schleimhautblutungen, verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), neurologische St\u00f6rungen (Kr\u00e4mpfe, Bewegungsst\u00f6rungen, Sprachst\u00f6rungen u. a.), hoher Blut- und Fl\u00fcssigkeitsverlust und Schockzustand. Ein gro\u00dfer Teil aller Menschen mit einem schweren Verlauf von Gelbfieber verstirbt. Nach einer \u00fcberstandenen Gelbfieber-Erkrankung besteht lebenslange Immunit\u00e4t.<\/p>\n<p>Gelbfieber z\u00e4hlt, wie das Denguefieber, Ebola, das Chikungunya-Fieber und bestimmte andere Erkrankungen, zu den sogenannten viralen h\u00e4morrhagischen Fiebererkrankungen. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Erkrankungen, die durch verschiedene Viren verursacht werden und u. a. mit Blutungssymptomen einhergehen.<\/p>\n<p><em>Die Auflistung der hier angef\u00fchrten Symptome dient dem \u00dcberblick und kann unvollst\u00e4ndig sein, zudem kann ein Symptom ein Anzeichen f\u00fcr andere Erkrankungen sein. Auch muss nicht jedes hier angef\u00fchrte Symptom bei Gelbfieber auftreten. Im Zweifelsfall sollte stets das \u00e4rztliche Gespr\u00e4ch gesucht werden.<\/em><\/p>\n<h2><strong>Diagnose<\/strong><\/h2>\n<p>Erste Ansprechpartner bei Verdacht auf Gelbfieber sind der Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin (Hausarzt) und der Facharzt f\u00fcr Innere Medizin. Grundlegend wichtig im Rahmen der Abkl\u00e4rung sind die Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) und Erhebung der Reisegeschichte. Der Arzt wird sich u. a. nach k\u00fcrzlichen Auslandsaufenthalten (genaue Reiseziele, Dauer des Aufenthalts etc.), nach der Art, Schwere und Dauer von Beschwerden, nach der Impfgeschichte und nach anderen Punkten erkundigen, welche f\u00fcr die weitere Abkl\u00e4rung wichtig sind.<\/p>\n<p>Im Anschluss erfolgt die k\u00f6rperliche Untersuchung, bei welcher u. a. Bauch und Hals abgetastet und Herz und Lunge abgeh\u00f6rt werden, eine Fieber- und Blutdruckmessung erfolgen und der K\u00f6rper allgemein auf auff\u00e4llige Ver\u00e4nderungen untersucht wird. Au\u00dferdem werden Blut- und Urinproben f\u00fcr Untersuchungen im Labor entnommen. Einige Tage nach Beginn der Erkrankung ist es mittels spezieller labortechnischer Verfahren m\u00f6glich, das genetische Material des Gelbfieber-Virus im Blut nachzuweisen. Ferner bilden an Gelbfieber-Erkrankte nach einigen Tagen spezifische Antik\u00f6rper gegen das Virus, welche sich ebenfalls im Blut nachweisen lassen k\u00f6nnen. Neben den genannten Untersuchungen k\u00f6nnen im Rahmen der Abkl\u00e4rung noch weitere Untersuchungen und Tests erforderlich sein. Welche Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden und wie sich die Abkl\u00e4rung genau gestaltet richtet sich nach der individuellen Situation des Patienten.<\/p>\n<h2><strong>Behandlung<\/strong><\/h2>\n<p>Gegen Gelbfieber gibt es bislang keine urs\u00e4chliche Therapie. Das bedeutet, dass es weder Medikamente noch andere Therapiema\u00dfnahmen gibt um direkt und gezielt gegen Gelbfieber vorzugehen. Die Therapie bezieht sich also auf die Behandlung von Symptomen (symptomatische Behandlung) und m\u00f6glichen Komplikationen. Besonders wichtig ist es, Fl\u00fcssigkeitsverluste auszugleichen, bei hohem Fieber und Schmerzen k\u00f6nnen bestimmte Medikamente eingesetzt werden. Kommt es im Rahmen der Erkrankung auch zu einer bakteriellen Infektion, k\u00f6nnen Antibiotika zum Einsatz kommen. Zumeist, jedoch besonders bei schweren Verl\u00e4ufen, ist eine intensivmedizinische Betreuung mit engmaschiger \u00dcberwachung erforderlich. Wie sich die Behandlung genau gestaltet h\u00e4ngt von der individuellen Situation (Art und Schwere der Symptome, m\u00f6gliche Komplikationen, Krankheitsverlauf etc.) ab.<\/p>\n<h2><strong>Impfung<\/strong><\/h2>\n<p>Die Impfung gegen Gelbfieber ist vor Reisen in Endemiegebiete des tropischen Afrikas und S\u00fcdamerikas angezeigt (siehe Liste oben).<\/p>\n<p>Bei Impfstoffen wird u. a. zwischen Totimpfstoffen und Lebendimpfstoffen unterschieden. Bei der Impfung gegen das Gelbfieber-Virus handelt es sich um eine Lebendimpfung.<\/p>\n<p>Totimpfstoffe enthalten abget\u00f6tete Krankheitserreger, die sich nicht mehr vermehren k\u00f6nnen, oder Bestandteile der Erreger. Nach der Impfung werden diese vom K\u00f6rper als fremd erkannt, wodurch das k\u00f6rpereigene Abwehrsystem mit der Bildung von Antik\u00f6rpern beginnt, jedoch ohne, dass die jeweilige Krankheit ausbricht. Beispiele f\u00fcr Totimpfstoffe sind Impfungen gegen<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/hepatitis-leberentzuendung-5833\"> Hepatitis A, Hepatitis B<\/a>, Kinderl\u00e4hmung, <a href=\"http:\/https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/keuchhusten-pertussis-3686\">Keuchhusten<\/a>, Meningokokken, Pneumokokken, <a href=\"http:\/https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/grippe-influenza-101\">Grippe<\/a>, FSME und<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/tollwut-rabies-5725\"> Tollwut<\/a>.<\/p>\n<p>Bei Lebendimpfstoffen wie sie bei der Impfung gegen Gelbfieber zum Einsatz kommen handelt es sich um Impfstoffe, welche geringe Mengen vermehrungsf\u00e4higer Krankheitserreger enthalten, die jedoch so behandelt und abgeschw\u00e4cht wurden, dass sie die jeweilige Erkrankung selbst nicht ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. In Folge der Abschw\u00e4chung verlieren die jeweiligen Erreger also teilweise oder ganz ihre jeweiligen krankmachenden Eigenschaften, k\u00f6nnen jedoch nach wie vor eine Abwehrreaktion des K\u00f6rpers verursachen. Im Gegensatz zu Totimpfstoffen bleiben die Erreger bei Lebendimpfstoffen jedoch vermehrungsf\u00e4hig und k\u00f6nnen nach der Impfung unter Umst\u00e4nden zu \u00e4hnlichen Reaktionen wie bei der Erkrankung, gegen welche geimpft wird, f\u00fchren. Diese Reaktion (\u201dImpfkrankheit\u201d) ist im Gegensatz zu den Beschwerden der jeweiligen echten Reaktion jedoch deutlich schw\u00e4cher. Beispiele f\u00fcr Lebendimpfstoffe sind Impfstoffe gegen <a href=\"http:\/https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/masern-3826\">Masern<\/a>, <a href=\"http:\/https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/mumps-5171\">Mumps<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/roeteln-4883\">R\u00f6teln<\/a> und <a href=\"http:\/https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/windpocken-definition-symptome-behandlung-3703\">Windpocken<\/a>.<\/p>\n<p>Im Fall der Impfung gegen das Gelbfieber-Virus reicht zumeist eine einzelne Impfdosis aus, unter Umst\u00e4nden kann eine Wiederholungsimpfung sinnvoll sein. Der Impfschutz ist etwa zehn Tage nach der Impfung gegeben. (Relative) Kontraindikationen (Gegenanzeigen) gegen die Impfung gegen das Gelbfieber-Virus sind H\u00fchnereiwei\u00dfallergie, Thymusdr\u00fcsenerkrankungen und bestimmte andere Erkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit. Bei Personen ab vollendetem 60. Lebensjahr besteht aufgrund m\u00f6glicher Nebenwirkungen ein h\u00f6heres Impfrisiko.<\/p>\n<p>Die Impfung darf nur durch spezielle von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zertifizierte \u00c4rzte durchgef\u00fchrt werden. Ob gegen Gelbfieber geimpft werden kann\/sollte, sollte immer mit dem Arzt besprochen werden. Weitere Informationen zur Impfung gegen Gelbfieber sind dem aktuellen Impfplan \u00d6sterreich zu entnehmen.<\/p>\n<h2><strong>Weitere Schutzma\u00dfnahmen<\/strong><\/h2>\n<p>Weitere Ma\u00dfnahmen, um sich bei einem Aufenthalt in L\u00e4ndern mit einem Risiko f\u00fcr die \u00dcbertragung des Gelbfieber-Virus zu sch\u00fctzen sind Moskitonetze, die Anwendung von Repellents (Substanzen, die auf Insekten absto\u00dfend wirken), entsprechende Bekleidung und andere Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor Insektenstichen (Expositionsprophylaxe).<\/p>\n<p><sup>*<\/sup>Angaben variieren in der Literatur<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2424,2430,2448,2457,2429],"tags":[381,545,1077,378,209,820,550],"class_list":["post-3149","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-hepatologie","category-infektiologie","category-innere-medizin","category-krankheit","category-nephrologie","tag-impfung","tag-infektiologie","tag-lebendimpfstoff","tag-noroviren","tag-reisen","tag-stechmucken","tag-virologie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/3149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/3149\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9827,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/3149\/revisions\/9827"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}