{"id":3128,"date":"2021-06-04T09:00:44","date_gmt":"2021-06-04T09:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/welche-hausmittel-helfen-gegen-schuppen\/"},"modified":"2023-04-17T08:47:59","modified_gmt":"2023-04-17T06:47:59","slug":"welche-hausmittel-helfen-gegen-schuppen","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/welche-hausmittel-helfen-gegen-schuppen\/","title":{"rendered":"Welche Hausmittel helfen gegen Schuppen?"},"content":{"rendered":"<p>Als Kopfschuppen\u00a0(Pityriasis simplex) werden sichtbare Keratinabsonderungen im Bereich des behaarten Kopfes bezeichnet. Sie sind v\u00f6llig normal und kommen bei jedem Menschen vor. Unsere Haut erneuert sich regelm\u00e4\u00dfig und st\u00f6\u00dft dabei abgestorbenes Material in Form von Schuppen ab.<\/p>\n<p>Zum Problem kann es werden, wenn sich nicht nur kleine Schuppen l\u00f6sen, sondern ganze Zellverb\u00e4nde abgesto\u00dfen werden und sich unsch\u00f6n auf Kr\u00e4gen und Schultern abzeichnen. Zu den Schuppen gesellt sich oft auch ein Juckreiz. Dieser f\u00fchrt zu einem vermehrten Kratzen der Kopfhaut, welches wiederum die Schuppenbildung stimuliert. Ein Teufelskreis beginnt.<\/p>\n<p>Das l\u00e4stige Leiden kann bei jedem zuschlagen &#8211; bei vielen schon im Teenageralter, da hier die Talgdr\u00fcsen besonders aktiv sind. Dies f\u00fchrt h\u00e4ufig zu fettigen Schuppen. Trockene Schuppen treten hingegen eher bei Frauen auf. Sie tendieren auch eher zu trockener Haut.<\/p>\n<p>Typisch f\u00fcr Kopfschuppen ist auch, dass es zu einem schubweisen Verlauf kommen kann.<\/p>\n<p>Als Ausl\u00f6ser f\u00fcr Kopfschuppen kommen viele Ursachen in Frage. Unter anderem eine erbliche Veranlagung, hormonelle Ver\u00e4nderungen oder eine falsche Pflege des Haares und der Kopfhaut. H\u00e4ufig tragen auch Hefepilze, die sich unter bestimmten Umst\u00e4nden sehr schnell auf der Kopfhaut vermehren k\u00f6nnen, zum Problem bei.<br \/>\nMehr dazu: <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schuppen\/\">Schuppen \u2013 was tun?\u00a0<\/a><\/p>\n<h2><strong>Wann zum Arzt?<\/strong><\/h2>\n<p>Bei starken und\/oder hartn\u00e4ckigen Schuppen, starkem Juckreiz, Haarausfall, R\u00f6tungen oder Entz\u00fcndungen im Bereich der Kopfhaut sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Ebenso, wenn eine Eigenbehandlung nicht anschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Hinter Kopfschuppen k\u00f6nnen sich andere Erkrankungen, wie etwas <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/neurodermitis-3721\">Neurodermitis<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/psoriasis-schuppenflechte-definition-ursache-behandlung-3830\">Schuppenflechte<\/a> oder eine Pilzinfektion verstecken.<\/p>\n<p>Beim ersten Auftreten von Kopfschuppen spricht allerdings nichts dagegen, diese mit nicht rezeptpflichtigen Anti-Schuppen-Shampoos zu behandeln. Neben oder statt diesen Produkten helfen aber auch altbekannte Hausmittel. Um eine bestm\u00f6gliche Wirkung zu erzielen, sollten diese mehrfach hintereinander angewendet werden.<\/p>\n<h2><strong>Hausmittel auf pflanzlicher Basis<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Teebaum\u00f6l<\/strong> ist ein Allheilmittel, dass nicht nur gegen unreine Haut, sondern auch gegen eine zu stark fettende Kopfhaut hilft. Es wirkt antiseptisch, entz\u00fcndungshemmend und antimykotisch. In Studien hat sich das \u00d6l als wirksam gegen den Hefepilz Malassezia furfur erwiesen, der als h\u00e4ufigster Erreger von Kopfschuppen gilt.<br \/>\nF\u00fcr die Anwendung reicht es, ein paar Tropfen Teebaum\u00f6l in das normale Shampoo zu mischen, danach einige Minuten auf der Kopfhaut einwirken lassen und wie gewohnt aussp\u00fclen.<\/p>\n<p>Eine wohlriechende Alternative zum Teebaum\u00f6l ist \u00d6l aus <strong>Zitronengras<\/strong>. Es weist \u00e4hnliche Eigenschaften auf und kann ebenso wie Teebaum\u00f6l verwendet werden.<\/p>\n<p>Weiters helfen\u00a0<strong>Oliven\u00f6l<\/strong>packungen, wobei das erw\u00e4rmte \u00d6l direkt auf die Kopfhaut aufgetragen wird. Nach einer Einwirkungsdauer von 30 Minuten kann das Haar wie gewohnt mit einem Shampoo gereinigt werden. Bei sehr trockener Kopfhaut kann man die \u00d6lkur auch \u00fcber Nacht durchf\u00fchren (die Haare in ein Handtuch wickeln oder eine Duschhaube aufsetzen).<\/p>\n<p>Bei trockener Kopfhaut und trockenen Schuppen empfehlen sich auch Massagen mit\u00a0<strong>Sesam-<\/strong> oder<strong> Ingwer<\/strong>\u00f6l. F\u00fcr die Anwendung vermischt man einen Teel\u00f6ffel frisch geriebenen Ingwer mit Sesam\u00f6l. Diese Mischung l\u00e4sst man dann f\u00fcr etwa 15 Minuten einwirken.<\/p>\n<p>Es mag paradox klingen, aber einige \u00d6le wirken auch gegen fettige Schuppen und Haare.\u00a0<strong>Kokos<\/strong>\u00f6l\u00a0etwa enth\u00e4lt Laurins\u00e4uren die antimykotisch wirken und damit das Pilzwachstum hemmen. Einfach auf die Kopfhaut auftragen, zehn Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo wieder auswaschen.<\/p>\n<p><strong>Eucalyptus<\/strong>\u00f6l wirkt gegen Entz\u00fcndungen der Haut und hat sich auch bei der Behandlung von Kopfschuppen als wirksam erwiesen. Dieses sollte jedoch nicht unverd\u00fcnnt aufgetragen werden, sondern zuvor in einem Tr\u00e4ger\u00f6l wie Mandel-, Jojoba- oder Kokosnuss\u00f6l verd\u00fcnnt werden, bevor es als Haarpackung zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p><strong>Rosmarin<\/strong> ist als Pflanzenextrakt in vielen Shampoos enthalten. In der Anwendung wird es oft als Haarsp\u00fclung verwendet. Dazu wird ein Rosmarintee hergestellt: einen Teel\u00f6ffel Rosmarinbl\u00e4tter mit Wasser aufkochen und eine Viertelstunde ziehen zu lassen und nach dem Erkalten verwenden.<\/p>\n<p>Entz\u00fcndungshemmend und r\u00fcckfettend wirken die Samen des\u00a0<strong>Bockshornklees<\/strong>. F\u00fcr eine Haarpackung werden 50g Samenpulver aufgekocht, in die Kopfhaut einmassiert und nach kurzer Einwirkdauer wieder ausgewaschen.<\/p>\n<p>In Apotheken erh\u00e4ltlich sind Tinkturen weiterer Kr\u00e4uter, die sich wohltuend auf die Kopfhaut und damit auf die Schuppenproduktion auswirken. Zu den Pflanzenausz\u00fcgen, die eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Talgproduktion reduzieren, z\u00e4hlen Tinkturen aus <strong>Brennnesselbl\u00e4ttern, Birkenwasser, Arnika oder Klettenwurzel.<br \/>\n<\/strong><strong>Melissen\u00f6l <\/strong>und <strong>Hamameliswasser<\/strong> wirken desinfizierend und damit gegen Juckreiz.<\/p>\n<h2><strong>Weitere Hausmittel<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Apfelessig<\/strong> bringt das Haar zum Gl\u00e4nzen. Daneben kann es aber auch den pH-Wert der Kopfhaut regulieren, was die Schuppenneubildung erschwert. F\u00fcr eine Haarpackung empfiehlt es sich den Essig 1:1 mit Wasser zu vermischen und auf die Haare aufzutragen. Die Mixtur sollte bis zu einer Stunde einwirken. Werden die Haare danach gewaschen, verschwindet auch der Geruch.<\/p>\n<p>Um schuppige und trockene Kopfhaut zu normalisieren, eignet sich auch eine<strong> Joghurt<\/strong>-Maske. Dazu verteilt man den Inhalt eines Bechers auf die Haare und l\u00e4sst die feuchtigkeitsspendende Haarpackung f\u00fcr 15 &#8211; 30 Minuten einwirken. Die Prozedur kann zwei- bis dreimal pro Woche durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Gegen trockene Schuppen hilft auch <strong>Backpulver,<\/strong> das sanft auf die Kopfhaut aufgetragen werden sollte. Es wirkt wie ein Peeling, entfernt abgestorbene Haut und nimmt zudem \u00fcbersch\u00fcssigen Talg auf. Um eine Reizung der Kopfhaut zu verhindern, sollte man es jedoch nicht l\u00e4nger als einige Minuten einwirken lassen.<\/p>\n","protected":false},"author":41,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2405,7],"tags":[770,153,502,503,772,505],"class_list":["post-3128","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-haut-und-geschlechtskrankheiten","category-leben","tag-haare","tag-hausmittel","tag-kopfhaut","tag-kopfschuppen","tag-krauter","tag-schuppen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/3128","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/41"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/3128\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11534,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/3128\/revisions\/11534"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3128"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}