{"id":2467,"date":"2021-02-17T14:12:59","date_gmt":"2021-02-17T14:12:59","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/asperger-syndrom-2\/"},"modified":"2023-02-27T12:59:54","modified_gmt":"2023-02-27T11:59:54","slug":"asperger-syndrom-2","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/asperger-syndrom-2\/","title":{"rendered":"Asperger Syndrom"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist ein Asperger Syndrom?<\/h2>\n<p>Das Asperger Syndrom ist eine tiefgreifende, in der fr\u00fchen Kindheit beginnende Entwicklungsst\u00f6rung. Es z\u00e4hlt wie der fr\u00fchkindliche Autismus und der atypische Autismus zur Gruppe der autistischen St\u00f6rungen. Das Asperger Syndrom stellt keine geistige Behinderung dar, sondern eher eine neurobiologische. Ursache ist vermutlich eine genetisch bedingte Fehlsteuerung, die zur Folge hat, dass sich neuronale Netzwerke in den ersten Lebensjahren nur unzureichend verbinden. Das f\u00fchrt dazu, dass die Informationsverarbeitung von Au\u00dfenreizen bei Betroffenen anders erfolgt als bei Nicht-Aspergern. Sie kann verz\u00f6gert bzw. verlangsamt sein, und Menschen mit Asperger Syndrom denken und lernen auch auf andere Weise als Nicht-Betroffene. Sie richten ihre Aufmerksamkeit vorwiegend auf das, was f\u00fcr sie von Interesse ist. Es f\u00e4llt ihnen schwer, Erfahrungen, \u00fcber die sie bereits in einer Situation verf\u00fcgen, auf andere Situationen zu \u00fcbertragen oder von einer T\u00e4tigkeit auf eine andere zu wechseln. Sie denken h\u00e4ufig in Bildern und fokussieren mehr auf einzelne Details als auf das Gesamtbild.<\/p>\n<p>Was den lange angenommenen Mangel an Empathief\u00e4higkeit betrifft, so zeigen neuere Untersuchungen, dass Mitgef\u00fchl und Anteilnahme bei ihnen \u00e4hnlich ausgepr\u00e4gt sind wie bei Nicht-Aspergern, aber sie scheinen Gesten und Mimik anderer schlechter \u201elesen\u201c zu k\u00f6nnen und werden daher oft als teilnahmslos erlebt. Das h\u00e4ngt mit der bei ihnen nicht ausgepra\u0308gten Mentalisierungsf\u00e4higkeit zusammen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von der \u201eTheory of Mind\u201c (ToM): Sie l\u00e4sst uns das Verhalten anderer voraussehen, denn gesunde Menschen verf\u00fcgen \u00fcber die F\u00e4higkeit, Ideen, Absichten, Gedanken oder Gef\u00fchle von Mitmenschen wahrzunehmen. Wir k\u00f6nnen uns quasi automatisch in ihre Lage versetzen, um zu verstehen, was und warum sie etwas tun oder tun werden. Menschen mit Asperger Syndrom aber weisen deutliche Schwierigkeiten im Bereich der Theory of Mind auf. Verschiedene eng mit ToM-F\u00e4higkeiten verkn\u00fcpfte Teilleistungen sind bei ihnen oft beeintr\u00e4chtigt. Dazu z\u00e4hlen das Erkennen und Verstehen von Gesichtern und Emotionen, die Blickverfolgung, die Sensitivit\u00e4t f\u00fcr biologische Bewegungen und gemeinsame Aufmerksamkeit sowie das Symbolspiel und das Verstehen von Metaphern und Ironie.<br \/>\nDas und andere oben beschriebene Charakteristika der St\u00f6rung f\u00fchren oft zu Schwierigkeiten im sozialen und kommunikativen Bereich.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum fr\u00fchkindlichen Autismus kommt es beim Asperger Syndrom zu keiner sprachlichen Entwicklungsverz\u00f6gerung, und erste Symptome zeigen sich in der Regel erst nach dem dritten Lebensjahr. Zudem sind Asperger durchschnittlich bis \u00fcberdurchschnittlich intelligent und haben oft sehr spezielle Interessen, die sie monoman verfolgen \u2013 zum Beispiel das Auswendiglernen von Fahrpl\u00e4nen oder Gesetzesparagraphen. Echte so genannte Inselbegabungen, durch die sie etwa als Maler, Musiker oder Rechengenie hervorstechen, sind aber eher selten.<\/p>\n<p>Menschen mit Asperger sind manchmal kaum auff\u00e4llig und wirken auf Au\u00dfenstehende h\u00f6chstens etwas skurril und sonderbar, andere wiederum sind in ihrem Alltag stark eingeschr\u00e4nkt und nicht dazu in der Lage, einem Beruf nachzugehen oder allein zu wohnen.<br \/>\nSch\u00e4tzungen zufolge sind etwa 0,5 bis 2 Prozent aller Menschen von dieser Form des Autismus betroffen, M\u00e4nner deutlich h\u00e4ufiger als Frauen (Verh\u00e4ltnis 8:1). Unbehandelt f\u00fchrt das Asperger Syndrom bei Erwachsenen h\u00e4ufig zu massiven psychischen Belastungen.<\/p>\n<h2>Ursachen des Asperger Syndroms<\/h2>\n<p>Die Ursachen des Asperger Syndroms sind nicht exakt gekl\u00e4rt. Die noch bis in die 1960er Jahre g\u00fcltige These, dass Autismus aufgrund der emotionalen K\u00e4lte der Mutter (\u201eK\u00fchlschrank-Mutter\u201c) entsteht, gilt heute als widerlegt. Bisher vorliegende Ergebnisse deuten darauf hin, dass \u00fcberwiegend genetische Faktoren beteiligt sind. Sie f\u00fchren zu biologischen Folgen f\u00fcr die Gehirnentwicklung: Neuronale Netzwerke verbinden sich bei Asperger Betroffenen in den ersten Lebensjahren nur unzureichend. Neuronale Netze sind miteinander verbundene Neuronen, die als Teil eines Nervensystems einen Zusammenhang bilden, der eine bestimmte Funktion hat. Wenn hier nun eine unzureichende Verbindung besteht, so f\u00fchrt das dazu, dass die Informationsverarbeitung von Au\u00dfenreizen bei Betroffenen anders erfolgt als bei Nicht-Aspergern.<\/p>\n<p>Zudem werden Hirnscha\u0308digungen oder Hirnfunktionsst\u00f6rungen, biochemische Anomalien, neuropsychologische Defizite und bestimmte k\u00f6rperliche Erkrankungen (zum Beispiel eine Unterfunktion der Schilddru\u0308se, so genannte neurokutane Erkrankungen mit Gewebsvera\u0308nderungen in Haut und Gehirn, Hirnblutungen beim Neugeborenen) sowie andere Erkrankungen, welche die Entwicklung des Gehirns beeintra\u0308chtigen, als m\u00f6gliche Ursachen angenommen. Das Asperger Syndrom scheint sich also aus verschiedenen krankhaften Faktoren und deren pathologischer Vernetzung zusammenzusetzen. Es ist jedenfalls biologisch und nich psychosozial ausgel\u00f6st, wobei psychosoziale Faktoren aber den Verlauf der St\u00f6rung beeinflussen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Symptome des Asperger Syndroms<\/h2>\n<p>Symptome des Asperger Syndroms treten in der Regel erst nach dem dritten Lebensjahr auf. In manchen F\u00e4llen ist vorher die motorische Entwicklung zum Teil verz\u00f6gert, ansonsten zeigen betroffene Kinder keine Auff\u00e4lligkeiten. Sp\u00e4ter kommt es zu Problemen in folgenden Bereichen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>St\u00f6rungen der sozialen Interaktion<\/strong>: Beginnend mit situationsunangemessenem Blickkontakt, Mimik, Gestik und K\u00f6rperhaltung ist das Verhalten nicht der jeweiligen sozialen Situation oder zwischenmenschlichen Beziehung angepasst. Die sprachliche Kommunikation kann im Verh\u00e4ltnis zu Gleichaltrigen weniger entwickelt sein und wirkt oft k\u00fcnstlich und unspontan. Es fehlt die F\u00e4higkeit, nat\u00fcrliche Kontakte mit anderen zu kn\u00fcpfen oder in Gruppen frei und offen mitzumachen. Oft wird in diesem Zusammenhang auch eine St\u00f6rung der Empathief\u00e4higkeit als Symptom genannt, wobei neuere Studien aber zeigen, dass Asperger durchaus Empathie empfinden k\u00f6nnen, aber sie k\u00f6nnen Gesten und Mimik anderer schlechter \u201elesen\u201c als Nicht-Asperger und werden daher oft als teilnahmslos erlebt. Anders als beim fr\u00fchkindlichen Autismus steht sozialer R\u00fcckzug nicht im Vordergrund, im Gegenteil: Kontaktaufnahmen erfolgen h\u00e4ufig, aber oft unangemessen.<\/li>\n<li><strong>Besonderheiten der Sprache<\/strong>: Nach den ersten drei Lebensjahren, in denen eine altersentsprechende Sprachentwicklung stattfindet, wird die Sprache danach immer differenzierter, wirkt aber \u00fcberkorrekt, \u00fcberstilisiert und fast konstruiert. Die Sprachmelodie ist monoton und gering moduliert. Die Stimmlage ist oft dem Inhalt nicht angepasst. Betroffene k\u00f6nnen sich im Gespr\u00e4ch nicht auf Unterbrechungen oder zuf\u00e4llige Bemerkungen anderer einstellen, sondern m\u00fcssen zwanghaft ihrem \u201eProgramm\u201c folgen.<\/li>\n<li><strong>Unfa\u0308higkeit, \u201ehinter die Sprache zu lauschen\u201c<\/strong>: Asperger Betroffene h\u00f6ren eher, was andere formulieren, als was sie damit meinen. Sie erkennen die Signale hinter der Sprache nicht und k\u00f6nnen nicht verstehen, ob jemand h\u00f6flich, humorvoll, ironisch,\u2026 ist oder sein m\u00f6chte. Es steht also die unmittelbare sprachliche Botschaft im Vordergrund, und das, was dahinter zum Ausdruck kommen soll, bleibt dem Asperger-Patienten verborgen.<\/li>\n<li><strong>Ungewo\u0308hnliche Interessen<\/strong>: Asperger Betroffene haben h\u00e4ufig stark ausgepra\u0308gte Spezialinteressen, die sie v\u00f6llig in Beschlag nehmen. Dabei k\u00f6nnen sie oft enormes und umfassendes Wissen etwa in Mathematik, Technik, Geschichte,\u2026 aufbauen, aber die Kenntnisse sind rein faktisch und wirken oft wie eingetrichtert.<\/li>\n<li><strong>Spiel- und Bewegungsverhalten<\/strong>: Asperger Kinder k\u00f6nnen nicht \u201erichtig spielen\u201c oder gar eigene Spiele erfinden, wenn sie allein sind. Das Bewegungsmuster ist oft von zwanghaften Mustern gepra\u0308gt, bleibt starr und stereotyp \u2013 zum Beispiel bei Essensgewohnheiten oder der exakten Ausrichtung von Gegenst\u00e4nden.<\/li>\n<li><strong>Zw\u00e4nge<\/strong>: Das Zwanghafte zeigt sich vor allem im Denken und bei Spezialinteressen. Bestimmte Themen, Gegensta\u0308nde und Rituale und deren Ablauf nehmen Asperger Patienten voll in Beschlag, wobei Ver\u00e4nderungen gro\u00dfe \u00c4ngste ausl\u00f6sen.<\/li>\n<li><strong>Ungeschickte Motorik<\/strong>: Sie ist oft unbeholfen, linkisch und weist Koordinationsst\u00f6rungen in der Grob- und Feinmotorik auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Andererseits haben Menschen mit Asperger Syndrom oft spezielle Ressourcen und F\u00e4higkeiten: Dazu z\u00e4hlen etwa eine sehr gute Detailwahrnehmung und eine gro\u00dfe Ausdauer f\u00fcr T\u00e4tigkeiten, die andere Menschen oft als zu monoton erleben. In einem gut strukturierten Rahmen, der ihren Bed\u00fcrfnissen entspricht, k\u00f6nnen Asperger sehr erfolgreich sein. Im zwischenmenschlichen Bereich fallen sie h\u00e4ufig durch Hilfsbereitschaft, Zuverl\u00e4ssigkeit und Treue auf.<\/p>\n<h2>Diagnose des Asperger Syndroms<\/h2>\n<p>Bei der Diagnostik des Asperger Syndroms achtet der Arzt auf entwicklungsbedingte Auff\u00e4lligkeiten etwa bei Bewegungen, im sprachlichen Ausdruck und in der zwischenmenschlichen Begegnung und f\u00fchrt eine k\u00f6rperliche und neurologische Untersuchung durch. Weiters kommen eine EEG-Untersuchung und bei neurologischen Auff\u00e4lligkeiten auch eine MRT-Untersuchung zum Einsatz. Seh- und H\u00f6rf\u00e4higkeit sollten \u00fcberpr\u00fcft werden. Zudem gibt es mehrere Screening-Frageb\u00f6gen, die die Zuordnung eines Asperger Syndroms erleichtern, und eine \u00dcberpr\u00fcfung der kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit z\u00e4hlt ebenfalls zum diagnostischen Standard.<\/p>\n<p>Kriterien f\u00fcr ein Asperger Syndrom:<\/p>\n<ul>\n<li>Fehlen von sozialem Verst\u00e4ndnis bzw. Einfu\u0308hlungsvermo\u0308gen<\/li>\n<li>Schwierigkeiten, Freundschaften zu schlie\u00dfen mit Folgeproblemen<\/li>\n<li>Unverm\u00f6gen, einen angemessenen Blickkontakt herzustellen und aufrechtzuerhalten<\/li>\n<li>M\u00e4ngel in Mimik und K\u00f6rperhaltung<\/li>\n<li>M\u00e4ngel in der Gestik zur Regulierung der sozialen Interaktion<\/li>\n<li>Schwierigkeiten, Gespra\u0308che zu f\u00fchren und \u00fcbergenauer Gebrauch der Sprache, ungeschickte Betonung von W\u00f6rtern<\/li>\n<li>Beeintr\u00e4chtigung, Gef\u00fchle zu \u00e4u\u00dfern<\/li>\n<li>eingegrenzte, aber stark ausgepra\u0308gte Interessen<\/li>\n<li>stereotype Verhaltensmuster<\/li>\n<li>eventuell Auftreten motorischer Entwicklungsverz\u00f6gerungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem muss differenzialdiagnostisch eine andere psychische bzw. Entwicklungsst\u00f6rung ausgeschlossen werden. Dabei ist vor allem die Abgrenzung zum Autismus wesentlich.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch die Erfassung der St\u00e4rken der Betroffenen, um herauszufinden, was sie besonders gut k\u00f6nnen und welche Anpassungsleistungen an das Syndrom bisher hilfreich waren.<\/p>\n<p>Die Diagnose des Asperger Syndroms erfordert viel Erfahrung von Seiten des Arztes und ist bei Erwachsenen deutlich schwieriger als bei Kindern, da viele erwachsene Asperger bereits Bew\u00e4ltigungsstrategien entwickelt haben, um so \u201enormal\u201c wie m\u00f6glich zu erscheinen.<\/p>\n<h2>Therapie des Asperger Syndroms<\/h2>\n<p>Eine Therapie ist nicht bei allen Aspergern notwendig. Viele Betroffene erscheinen Au\u00dfenstehenden vielleicht sonderbar, haben aber keine Probleme, ihren Alltag zu meistern und sind auch ohne Behandlung dazu in der Lage, sp\u00e4ter einem Beruf nachzugehen und sich sozial anzupassen. Wenn die Symptome aber stark ausgepra\u0308gt sind, so ist eine fr\u00fchzeitig, am besten bereits im Kindesalter einsetzende Therapie besonders wichtig. Das Asperger Syndrom ist zwar nicht heilbar, aber mithilfe einer ad\u00e4quaten Therapie k\u00f6nnen die bei Betroffenen vorhandenen Defizite zum Teil kompensiert und ihre individuellen F\u00e4higkeiten gezielt gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Zum Einsatz kommen dabei h\u00e4ufig verhaltenstherapeutische Ans\u00e4tze, die darauf abzielen, die sozialen, kommunikativen und lebenspraktischen Kompetenzen des Kindes zu verbessern und die soziale Wahrnehmung zu verbessern. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist, dass das Kind oder der Jugendliche lernt, sich an soziale Situationen anzupassen \u2013 etwa, damit er oder sie die Schule besuchen oder eine Ausbildung machen kann. Es geht um die F\u00f6rderung von Sprachverst\u00e4ndnis und -ausdruck, Aufmerksamkeit gegen\u00fcber sozialen Eindr\u00fccken, den Aufbau von Imitationsverhalten, das Erlernen von vorschulischen bzw. schulischen Fertigkeiten und das Erreichen von Selbstst\u00e4ndigkeit bei Alltagsaktivit\u00e4ten. Wichtig und hilfreich f\u00fcr Betroffene ist auch die Strukturierung des Alltags.<br \/>\nWeitere Therapiem\u00f6glichkeiten umfassen spezielle Kommunikationstrainings, Spielgruppen, Fr\u00fchf\u00f6rderung, Logop\u00e4die, Physiotherapie und Ergotherapie. Auch Musiktherapie und Tiertherapie haben oft g\u00fcnstigen Einfluss auf die Entwicklung von Asperger Betroffenen, und das Einbeziehen der Eltern stellt ebenfalls einen wichtigen Pfeiler der Asperger Therapie dar.<\/p>\n<h2>Verlauf des Asperger Syndroms<\/h2>\n<p>Der Verlauf der St\u00f6rung ist sehr unterschiedlich und h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab, etwa davon, wie ausgepr\u00e4gt das Syndrom ist, wie gut sich die Betroffenen trotz ihrer Defizite sozial anpassen k\u00f6nnen, welche Betreuungsm\u00f6glichkeiten sie haben, oder wie intelligent sie sind. In der Regel sind Asperger Betroffene deutlich weniger eingeschr\u00e4nkt als Menschen mit fr\u00fchkindlichem Autismus. Zudem lernen die meisten Asperger sich im Laufe ihres Lebens immer besser an Situationen anzupassen. Allerdings bleiben die Kommunikationsprobleme, die eingeschr\u00e4nkte Kontaktf\u00e4higkeit und die eingeschr\u00e4nkten Interessen lebenslang bestehen. Die meisten Asperger haben weniger soziale Kontakte als andere Menschen und gehen auch seltener eine Partnerbeziehung ein. Viele leben zur\u00fcckgezogen. Es besteht ein leicht erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr psychotische St\u00f6rungen, Zwangsst\u00f6rungen, Aufmerksamkeitsst\u00f6rungen und Tic-St\u00f6rungen sowie Depressionen.<\/p>\n<h2>Welcher Arzt behandelt das Asperger Syndrom?<\/h2>\n<p>Erste Anlaufstelle beim Verdacht auf ein Asperger Syndrom ist der <a href=\"\/suche\/kinderpsychiater\">Kinderpsychiater<\/a> bzw. bei sehr kleinen Kindern auch die <a href=\"\/suche\/kinderarzt\">Kinder\u00e4rztin<\/a>. Im Erwachsenenalter kann man sich an einen Neurologen oder eine Psychiaterin wenden.<\/p>\n<h2><\/h2>\n","protected":false},"author":17,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,66,23,2457,7,2408,2444],"tags":[459,460,461,462,2505,97,177,466,467,188,100,468],"class_list":["post-2467","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-gesundheitsnews","category-kinder-und-jugendheilkunde","category-krankheit","category-leben","category-neurologie","category-psychiatrie","tag-asperger","tag-asperger-syndrom","tag-aufmerksamkeitsstorung","tag-autismus","tag-entwicklung","tag-kinder","tag-kinderheilkunde","tag-motorik","tag-neurobiologie","tag-neurologie","tag-padiatrie","tag-sozialverhalten"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2467","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2467\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9814,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2467\/revisions\/9814"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2468"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2467"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2467"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2467"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}