{"id":2464,"date":"2021-01-11T06:35:53","date_gmt":"2021-01-11T06:35:53","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/psychose\/"},"modified":"2023-02-16T22:22:39","modified_gmt":"2023-02-16T21:22:39","slug":"psychose","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/psychose\/","title":{"rendered":"Psychose"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist eine Psychose?<\/h2>\n<p>Der Begriff Psychose versammelt eine Reihe von psychischen St\u00f6rungen, bei denen die Betroffenen die Realit\u00e4t ver\u00e4ndert wahrnehmen oder verarbeiten. Typische Symptome sind Halluzinationen oder Wahnvorstellungen sowie schwerwiegende Denkst\u00f6rungen, und die Patienten leiden zudem oft begleitend unter starken \u00c4ngsten. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen auch St\u00f6rungen des Antriebs oder so genannte Ich-St\u00f6rungen auftreten.<\/p>\n<p>Das Verhalten eines Menschen in einer Psychose ver\u00e4ndert sich f\u00fcr seine Umwelt stark, und auch der psychotische Mensch selbst nimmt die Realit\u00e4t anders wahr als sein Umfeld. Er oder sie sieht m\u00f6glicherweise Bedrohungen, wo keine sind, glaubt, im Besitz \u00fcbermenschlicher Kr\u00e4fte zu sein, oder f\u00fchlt sich an jedem Ungl\u00fcck schuldig. F\u00fcr Au\u00dfenstehende l\u00e4sst sich die Psychose am ehesten als ein Zustand extremer D\u00fcnnh\u00e4utigkeit beschreiben. Innere und \u00e4u\u00dfere Vorg\u00e4nge sind kaum zu unterscheiden, und die N\u00e4he zu geliebten Menschen kann bedrohlich wirken. Psychosen sind in vielen F\u00e4llen vor\u00fcbergehender Natur, doch sie stellen schwere Krankheitsbilder dar.<\/p>\n<p>Weltweit erkranken rund drei bis vier Prozent der Bev\u00f6lkerung im Laufe des Lebens an einer Psychose. Viele Formen beginnen zwischen der Pubert\u00e4t und dem 35. Lebensjahr, und es gibt einen zweiten Gipfel im h\u00f6heren Lebensalter. Zudem k\u00f6nnen psychotische Zust\u00e4nde auch bei Depressionen und bei manischen und bipolaren Zustandsbildern auftreten.<\/p>\n<h2>Formen der Psychose<\/h2>\n<p>Man unterscheidet prim\u00e4re und sekund\u00e4re Psychosen. Erstere sind Krankheitsformen, bei denen keine Ursache feststellbar ist. Die h\u00e4ufigste Form der prim\u00e4ren Psychose ist die <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schizophrenie\/\">Schizophrenie<\/a>. Weiters gibt es:<\/p>\n<ul>\n<li>schizoaffektive Psychosen, bei denen sich Symptome der schizophrenen und der affektiven (depressive, manische Zust\u00e4nde) mischen,<\/li>\n<li>schizotype St\u00f6rungen, die der Schizophrenie \u00e4hnlich, aber nicht so ausgepr\u00e4gt sind,<\/li>\n<li>anhaltende wahnhafte St\u00f6rungen, bei denen eine einzelne Wahnidee oder mehrere aufeinander bezogene Wahninhalte auftreten,<\/li>\n<li>akute vor\u00fcbergehende psychotische St\u00f6rungen, die maximal drei Monate andauern,<\/li>\n<li>affektive Psychosen, bei denen vor allem Stimmung, Motivation und Antrieb beeintr\u00e4chtigt sind, und<\/li>\n<li>induzierte wahnhafte St\u00f6rungen, bei denen die Wahnvorstellungen einer Person auf eine nahestehende ansonsten gesunde Person \u00fcbertragen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sekund\u00e4re Psychosen haben eine feststellbare Ursache, durch die das Gehirn entweder unmittelbar oder indirekt beeintr\u00e4chtigt wird. Diese Krankheitsformen k\u00f6nnen infolge von organischen Erkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten oder aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum auftreten.<\/p>\n<h2>Ursachen<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Prim\u00e4re Psychosen<\/strong>: die Ursachen sind nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt. Derzeit geht man von einem multifaktoriellen Geschehen aus. Das hei\u00dft, dass verschiedene \u2013 sowohl biologische als auch psychosoziale \u2013 Faktoren zusammenwirken. Als gesichert gilt, dass manche Menschen anf\u00e4lliger sind als andere, und oft gibt es in der Familie von Betroffenen geh\u00e4uft F\u00e4lle von Psychosen. Zudem zeigen genetische Untersuchungen, dass es einige Risikogene f\u00fcr das Auftreten von Psychosen wie der Schizophrenie gibt, doch ihr Beitrag f\u00fcr die Entstehung einer Psychose ist in der Regel gering. Weiters k\u00f6nnen Umwelteinfl\u00fcsse, virale \u2013 auch vorgeburtliche \u2013 Infekte und belastende Lebensereignisse das Erkrankungsrisiko erh\u00f6hen.<\/li>\n<li><strong>Sekund\u00e4re Psychosen<\/strong>: Eine \u00e4u\u00dfere Ursache ist feststellbar. Das kann eine Hirnsch\u00e4digung sein, wie sie etwa im Rahmen einer Demenzerkrankung oder einem Sch\u00e4del-Hirn-Trauma auftritt. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sekund\u00e4re Psychosen im Rahmen von neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson auftreten. Weitere m\u00f6gliche Ursachen sind Infektionen und Stoffwechselentgleisungen oder Vergiftungen. Auch Medikamente (zum Beispiel Kortikosteroide) und Psychostimulanzien wie Alkohol, LSD oder Cannabis sowie Fl\u00fcssigkeitsmangel, hohes Fieber oder Narkosen gelten als m\u00f6gliche Ausl\u00f6ser der sekund\u00e4ren Psychose.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Symptome<\/h2>\n<p>Das Krankheitsbild bei Psychosen ist sehr vielf\u00e4ltig, aber es gibt einige Symptome, die h\u00e4ufig auftreten. Das sind vor allem St\u00f6rungen des Denkens und der Wahrnehmung. Besonders charakteristisch sind Wahnvorstellungen und Halluzinationen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wahnsymptome<\/strong>: Typische Wahnsymptome sind Verfolgungswahn und Beziehungswahn, bei denen die Betroffenen Wahrnehmungen f\u00e4lschlicherweise auf sich beziehen. Manche Patienten glauben, dass die Umwelt nicht mehr real ist oder sie selbst nicht mehr die Person sind, die sie zu sein scheinen. H\u00e4ufig ist zudem der Eindruck, dass die eigenen Gedanken auch von anderen wahrgenommen oder beeinflusst werden k\u00f6nnen. Experten sprechen hier von Ich-St\u00f6rungen.<\/li>\n<li><strong>Halluzinationen<\/strong>: Was Halluzinationen betrifft, so sind sie meist akustisch (Stimmen h\u00f6ren), aber auch Geruchs-, Geschmacks-, Tast- und optische Halluzinationen k\u00f6nnen auftreten.<\/li>\n<li><strong>Denkst\u00f6rungen<\/strong>: Sie betreffen Probleme im formalen Denkablauf und erscheinen Au\u00dfenstehenden am ehesten als Unkonzentriertheit oder Verwirrtheit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Psychotische Symptome werden h\u00e4ufig von Stimmungsschwankungen begleitet.<br \/>\nZudem kommt es oft auch zu Einschr\u00e4nkungen der Leistungsf\u00e4higkeit und affektiven St\u00f6rungen wie Depressionen und \u00c4ngsten.<\/p>\n<p>Bei prim\u00e4ren Psychosen stehen vor allem psychotische Ver\u00e4nderungen wie Wahn oder Halluzinationen im Vordergrund, bei sekund\u00e4ren Psychosen treten h\u00e4ufig zus\u00e4tzlich Verwirrtheitszust\u00e4nde wie Desorientierung, Bewusstseinsst\u00f6rungen und Ged\u00e4chtnisst\u00f6rungen auf.<\/p>\n<p>Bei prim\u00e4ren Psychosen zeigen sich h\u00e4ufig schon Monate oder Jahre vor einem akuten Schub so genannte Prodromalsymptome. Das sind unspezifische Symptome wie etwa Antriebsmangel, Schlaf- und Konzentrationsst\u00f6rungen, gedr\u00fcckte Stimmung, Anspannung, Nervosit\u00e4t und R\u00fcckzugsverhalten.<\/p>\n<h2>Diagnose<\/h2>\n<p>Die Diagnose einer Psychose erfolgt im Idealfall in Zusammenarbeit zwischen Betroffenem, Familie und Therapeuten bzw. \u00c4rztin. Zun\u00e4chst werden die aktuellen Beschwerden und ihr Verlauf sowie fr\u00fchere Erkrankungen, soziales Umfeld, Lebensgewohnheiten und eventuelle Vorbehandlungen erhoben. Der Facharzt kann feststellen, ob es sich um eine prim\u00e4re Psychose handelt oder ob die Symptome von einer k\u00f6rperlichen Grunderkrankung herr\u00fchren. Dazu braucht es eine k\u00f6rperliche und labormedizinische (z.B. Blutwerte) sowie apparative Untersuchungen (EEG, EKG, Kernspintomographie des Sch\u00e4dels). Die exakte Zuordnung zu einer bestimmten Erkrankungsform ist bei prim\u00e4ren Psychosen aber oft noch nicht m\u00f6glich, meist ist daf\u00fcr eine Beobachtung \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum notwendig.<br \/>\nF\u00fcr die Patienten ist es wichtig, sich nach der Diagnose gut \u00fcber die Erkrankung zu informieren, und auch die Angeh\u00f6rigen sollten dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden. Viele Experten empfehlen den Besuch einer Selbsthilfegruppe, die dazu beitragen kann, die Krankheit besser zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<h2>Therapie<\/h2>\n<p>Die Therapie einer Psychose sollte so bald wie m\u00f6glich begonnen werden. Die Behandlung richtet sich nach der Entstehungsursache der Psychose. Zur Therapie stehen zahlreiche M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung, und sie m\u00fcssen auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse der Patienten abgestimmt werden. Die Basis jeder solchen Behandlung ist die therapeutische Beziehung.<\/p>\n<p>Es werden psychotherapeutische Verfahren und antipsychotische Medikamente eingesetzt, und wichtig ist oft auch, die Familie miteinzubeziehen.<\/p>\n<p>Manche Symptome k\u00f6nnen sich im Laufe der Therapie rasch bessern, andere sind mitunter schwer zu beeinflussen.<br \/>\nBei der Therapie der sekund\u00e4ren Psychose geht es vor allem um die Behandlung der Grunderkrankung. Das kann zum Beispiel eine Tumoroperation oder die Behebung von Stoffwechselst\u00f6rungen sein. Wenn Medikamente, Drogen oder Alkohol die Psychose ausgel\u00f6st haben, kann es wichtig sein, einen kontrollierten Entzug der jeweiligen Substanz zu machen.<\/p>\n<h3>Psychotherapie<\/h3>\n<p>Wichtig f\u00fcr die Krankheitsbew\u00e4ltigung und eine g\u00fcnstige Verlaufsentwicklung sind st\u00fctzende psychotherapeutische Gespr\u00e4che und kognitive Psychotherapieverfahren. Sie sollten schon w\u00e4hrend der akuten Krankheitsphase eingesetzt werden. Es geht zun\u00e4chst darum, die Reiz\u00fcberflutung, unter der psychotische Patienten leiden, einzud\u00e4mmen und der damit einhergehenden tiefen Verunsicherung und den \u00c4ngsten entgegenzuwirken. Unter Umst\u00e4nden muss den Betroffenen auch Krankheitseinsicht vermittelt werden, denn diese ist bei Psychosen oft vermindert bzw. nicht vorhanden. Neuere psychotherapeutische Verfahren zielen speziell auf die Therapie von Wahn, Halluzination, Antriebs- und Denkst\u00f6rungen ab. Dabei geht es um das Erlernen von Techniken, mit denen sich Wahnvorstellungen kontrollieren und depressive Symptome, \u00c4ngste und Stress abbauen lassen. Au\u00dferdem kann man dadurch soziale F\u00e4higkeiten trainieren, die ebenso dabei helfen, Stress abzubauen und gelassener mit belastenden Situationen umzugehen. Das ist von entscheidender Bedeutung, denn Medikamente allein k\u00f6nnen nicht immer vor einem neuerlichen Schub sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Experten empfehlen zudem Psychoedukation. Darunter versteht man die gezielte und umfassende Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Erkrankung, denn die Diagnose Psychose kann Betroffene und ihre Angeh\u00f6rigen stark verunsichern und \u00e4ngstigen. Psychoedukation hilft dabei, solche \u00c4ngste zu bew\u00e4ltigen und Vorurteile, falsche Vorstellungen und Schuldgef\u00fchle abzubauen. Au\u00dferdem schult sie Patienten und Angeh\u00f6rige darin, erste Anzeichen einer Psychose zu erkennen und tr\u00e4gt damit dazu bei, auf eventuelle R\u00fcckf\u00e4lle fr\u00fchzeitig aufmerksam zu werden.<\/p>\n<h3>Antipsychotische Medikamente<\/h3>\n<p>Antipsychotika k\u00f6nnen die Symptome, den Verlauf und die Prognose einer Psychose bessern, und dies ist unabh\u00e4ngig von der Ursache der Erkrankung. Diese Medikamente wirken gegen die Hauptsymptome des Wahns und der Halluzination und k\u00f6nnen dadurch rasch zur Besserung f\u00fchren.<\/p>\n<p>Zum Einsatz kommen heute nur mehr teilweise die so genannten typischen Antipsychotika wie etwa Haloperidol, die starke Nebenwirkungen auf die K\u00f6rpermotorik haben. Neuere, so genannte atypische Antipsychotika wie etwa Risperidon oder Aripiprazol sind in dieser Hinsicht weniger nebenwirkungsreich, aber sie k\u00f6nnen Stoffwechselnebenwirkungen entfalten und vor allem M\u00fcdigkeit und Gewichtszunahme ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch die weitere Einnahme dieser Substanzen nach Abklingen des akuten Schubs, denn so l\u00e4sst sich oft das Wiederauftreten einer Psychose verhindern. In der Regel muss man die Antipsychotika mehrere Jahre einnehmen, um vor erneuter Erkrankung gesch\u00fctzt zu sein. Bei mehrfachen psychotischen Episoden ist eine dauerhafte Einnahme zur Prophylaxe notwendig. Ein Abh\u00e4ngigkeitspotenzial ist weder bei typischen noch bei atypischen Antipsychotika gegeben.<\/p>\n<h2>Verlauf einer Psychose<\/h2>\n<p>Eine Psychose ist \u2013 auch wenn sie prim\u00e4r ist \u2013 keine unheilbare Erkrankung, und bei vielen Betroffenen nimmt sie einen g\u00fcnstigen Verlauf. Sekund\u00e4re Psychosen haben vor allem dann eine gute Prognose, wenn die Grunderkrankung behandelt wird oder wenn beispielsweise ein Drogenmissbrauch, der zur Psychose gef\u00fchrt hat, eingestellt wird. Auch bei chronischen Psychosen sind bei ad\u00e4quater Therapie Besserungen m\u00f6glich. Was die Schizophrenie betrifft, so wei\u00df man, dass sie bei rund einem Drittel der Patienten nach einem einzigen Krankheitsschub ausheilt. Bei einem weiteren Drittel kommt es zu mehreren psychotischen Sch\u00fcben mit dazwischen liegenden beschwerdefreien Abschnitten. Nur etwa ein Drittel der Betroffenen entwickelt eine chronische Verlaufsform mit st\u00e4ndig vorhandenen Symptomen. Bei anderen psychotischen St\u00f6rungen (z.B. anhaltende wahnhafte St\u00f6rung, schizotype St\u00f6rung) sind die Symptome eher chronisch. Einen g\u00fcnstigen Verlauf zeigt die akute vor\u00fcbergehende psychotische St\u00f6rung, die Krankheitsdauer liegt in der Regel unter drei Monaten.<\/p>\n<p>Allerdings ver\u00e4ndern alle Psychosen das Leben der Betroffenen je nach Art und Schwere der St\u00f6rung in unterschiedlichem Ausma\u00df, und vor allem die Antriebs- und Denkst\u00f6rungen k\u00f6nnen im Alltag viele Einschr\u00e4nkungen mit sich bringen. Deshalb sind schwer psychotisch Erkrankte h\u00e4ufig von l\u00e4ngerfristiger Arbeitsunf\u00e4higkeit oder Fr\u00fchpension betroffen und brauchen neben der medizinischen Behandlung auch Rehabilitationsma\u00dfnahmen zur beruflichen Rehabilitation.<\/p>\n<h2>Welcher Arzt behandelt eine Psychose?<\/h2>\n<p>Ansprechpartner f\u00fcr die Behandlung einer Psychose sind <a href=\"\/suche\/psychiater\">Fach\u00e4rzte f\u00fcr Psychiatrie<\/a> und Psychotherapeutinnen.<\/p>\n<h2><\/h2>\n","protected":false},"author":17,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[66,2457,2444,2413],"tags":[388,453,454,455,456,189,457,287],"class_list":["post-2464","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheitsnews","category-krankheit","category-psychiatrie","category-psychologie","tag-alkohol","tag-antipsychotika","tag-denkstorung","tag-drogen","tag-halluzination","tag-psychiatrie","tag-psychose","tag-psychotherapie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2464\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9617,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2464\/revisions\/9617"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}