{"id":2451,"date":"2020-12-16T08:49:00","date_gmt":"2020-12-16T08:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/hepatitis-leberentzuendung\/"},"modified":"2026-02-09T13:16:21","modified_gmt":"2026-02-09T12:16:21","slug":"hepatitis-leberentzuendung","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hepatitis-leberentzuendung\/","title":{"rendered":"Hepatitis (Leberentz\u00fcndung)"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist Hepatitis?<\/h2>\n<p>Bei Hepatitis (Leberentz\u00fcndung) handelt es sich um eine Entz\u00fcndung des Lebergewebes. Eine Hepatitis kann unterschiedliche Ursachen haben, darunter z. B. Infektionen mit Viren, Bakterien und Parasiten, der Kontakt mit Schadstoffen und Autoimmunkrankheiten. Am h\u00e4ufigsten wird eine Hepatitis durch Virusinfektionen verursacht. Je nach Verlauf werden eine akute Form (dauert k\u00fcrzer als sechs Monate) und eine chronische Form (dauert l\u00e4nger als sechs Monate) unterschieden. Die Symptome und der Verlauf sind je nach Form und Ursache verschieden; in manchen F\u00e4llen zeigt sich ein milder Verlauf und Betroffene haben kaum Beschwerden, in anderen F\u00e4llen verl\u00e4uft die Leberentz\u00fcndung schwer und es kommt zu Komplikationen, Folgeerkrankungen und einer dauerhaften Sch\u00e4digung der Leber.<\/p>\n<h2>Formen und Ursachen<\/h2>\n<p>Es gibt verschiedene Formen von Hepatitis. Je nach Verlauf werden die akute und die chronische Hepatitis unterschieden \u2013 die akute Form dauert k\u00fcrzer als sechs Monate, die chronische l\u00e4nger als ein halbes Jahr. Eine weitere Unterscheidung erfolgt je nach Ursache. Verschiedenste Ursachen k\u00f6nnen zum Krankheitsbild einer Hepatitis f\u00fchren, darunter u. a.:<\/p>\n<ul>\n<li>Virale Infektionen (Virushepatitis)<\/li>\n<li>Nicht leberspezifische Infektionen mit Viren (virale Begleithepatitis; die Leberentz\u00fcndung tritt in Folge einer anderen Infektion mit Viren auf)<\/li>\n<li>Bakterielle und parasit\u00e4re Infektionen (infekti\u00f6se, nichtvirale Hepatitis)<\/li>\n<li>Alkohol, bestimmte Medikamente und andere Schadstoffe (toxische Hepatitis)<\/li>\n<li>Fehlfunktionen des Immunsystems (autoimmunologische Hepatitis)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Virushepatitis<\/h3>\n<p>Am h\u00e4ufigsten ist eine Hepatitis auf Virusinfektionen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Es werden mehrere Hepatitisviren unterschieden (Hepatitis-A-, Hepatitis-B-, Hepatitis-C-, Hepatitis-D-Virus u. a.); ihre \u00dcbertragung erfolgt auf unterschiedlichen Wegen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Hepatitis A<\/strong>: Hepatitis A ist auf eine Infektion mit dem Hepatitis-A-Virus zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die \u00dcbertragung erfolgt haupts\u00e4chlich f\u00e4kal-oral durch Kontakt- oder Schmierinfektion, etwa \u00fcber verunreinigtes Trinkwasser oder durch kontaminierte Gegenst\u00e4nde. Eine \u00dcbertragung ist auch \u00fcber verunreinigte bzw. nicht ausreichend abgekochte Lebensmittel (z. B. Meeresfr\u00fcchte, Obst, Gem\u00fcse) m\u00f6glich. Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen dem Eindringen eines Krankheitserregers in den K\u00f6rper und dem Auftreten der ersten Symptome\/dem Ausbruch der Krankheit) variiert zwischen 15 und 50 Tagen*. Zumeist verl\u00e4uft die Erkrankung akut.<\/li>\n<li><strong>Hepatitis B<\/strong>: Hepatitis B wird durch eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus ausgel\u00f6st und z\u00e4hlt weltweit zu den h\u00e4ufigsten Virushepatitiden. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Zahl der mit dem Hepatitis-B-Virus infizierten Menschen weltweit auf \u00fcber 250 Millionen gesch\u00e4tzt. Eine \u00dcbertragung ist \u00fcber Blut und andere K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten wie z. B. Speichel, Tr\u00e4nenfl\u00fcssigkeit, Sperma und Vaginalsekret m\u00f6glich, eine Ansteckung kann beispielsweise bei Kontakt mit Blut- und Blutprodukten und bei Sexualkontakten erfolgen. Die Inkubationszeit variiert zwischen 45 und 180 Tagen* und h\u00e4ngt von der Erregerdosis, dem Infektionsweg und Immunstatus des Betroffenen ab, im Durchschnitt bel\u00e4uft sie sich auf etwa 60 bis 120 Tage*. Hepatitis B kann akut und chronisch verlaufen, ein chronischer Verlauf entwickelt sich bei bis zu etwa zehn Prozent* der mit dem Virus infizierten Erwachsenen, nicht selten ohne, dass eine akute Erkrankung zuvor bemerkt wurde.<\/li>\n<li><strong>Hepatitis C:<\/strong> Erreger der Hepatitis C ist das Hepatitis-C-Virus, welches weltweit verbreitet ist. Sch\u00e4tzungen der WHO zufolge sind weltweit \u00fcber 70 Millionen* Menschen chronisch mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. \u00c4hnlich wie Hepatitis-B-Viren k\u00f6nnen Hepatitis-C-Viren in praktisch allen K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten nachgewiesen werden. Die \u00dcbertragung erfolgt haupts\u00e4chlich \u00fcber Blut, besonders gef\u00e4hrdet sind Personen, die Drogen injizieren bei gemeinsamer Verwendung von diversen Injektionsutensilien. <a title=\"Hepatitis C \u2013 Definition, Symptome, Diagnose, Behandlung\" href=\"\/ratgeber\/hepatitis-c-3665\">Mehr \u00fcber Hepatitis C lesen Sie hier<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Hepatitis D<\/strong>: Gleichzeitig mit einer akuten oder chronischen Hepatitis B kann es zu einer Infektion mit dem Hepatitis-D-Virus, dem Erreger der Hepatitis D, kommen. Hepatitis-D-Viren k\u00f6nnen sich nur mit Hilfe von Hepatitis-B-Viren vermehren \u2013 das bedeutet, dass Hepatitis D nur zusammen mit Hepatitis B auftreten kann. Hepatitis D f\u00fchrt zusammen mit Hepatitis B in einem gro\u00dfen Teil aller F\u00e4lle zu schweren chronischen Verl\u00e4ufen der Leberentz\u00fcndung.<\/li>\n<li><strong>Hepatitis E<\/strong>: Hepatitis E ist auf eine Infektion mit dem Hepatitis-E-Virus zur\u00fcckzuf\u00fchren. Eine \u00dcbertragung kann \u00fcber den Verzehr von unzureichend gegartem Schweine- und Wildfleisch und daraus hergestellten Produkten erfolgen, weitere m\u00f6gliche Infektionsquellen und -wege sind u. a. verunreinigtes Wasser und kontaminierte Blutprodukte. \u00dcbertragungen von Mensch zu Mensch sind m\u00f6glich, jedoch sehr selten. In L\u00e4ndern mit niedrigeren Hygienestandards wird das Virus haupts\u00e4chlich durch verunreinigtes Wasser und Lebensmittel \u00fcbertragen. Die Inkubationszeit betr\u00e4gt zwischen 15 und 64 Tagen*.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Andere Hepatitiden<\/h3>\n<p>Eine virale Begleithepatitis ist eine Hepatitis als Folge einer nicht leberspezifischen Infektion mit Viren \u2013 die Leberentz\u00fcndung ist zusammengefasst also eine Art Nebenerscheinung einer anderen Viruserkrankung. Viren, welche eine Begleithepatitis ausl\u00f6sen k\u00f6nnen sind u. a. Herpes-Simplex-Viren (Erreger von <a title=\"Herpes Simplex \/ Genitalis \u2013 Ursache, Symptome, Pr\u00e4vention\" href=\"\/ratgeber\/herpes-simplex-genitalis-ursache-symptome-praevention-3660\">Herpes simplex)<\/a>, Varizella-Zoster-Viren (Erreger der <a title=\"Windpocken \u2013 Definition, Symptome, Behandlung\" href=\"\/ratgeber\/windpocken-definition-symptome-behandlung-3703\">Windpocken<\/a> und <a title=\"G\u00fcrtelrose (Herpes Zoster) \u2013 So erkennen Sie die typischen Symptome\" href=\"\/ratgeber\/guertelrose-1080\">G\u00fcrtelrose<\/a>) und Epstein-Barr-Viren (Erreger des <a title=\"Pfeiffersches Dr\u00fcsenfieber \u2013 Definition, Ursache, Behandlung\" href=\"\/ratgeber\/pfeiffersches-druesenfieber-definition-ursache-behandlung-3855\">Pfeifferschen Dr\u00fcsenfiebers<\/a>). Auch Infektionen mit bestimmten Bakterien und Parasiten k\u00f6nnen zu einer Leberentz\u00fcndung f\u00fchren (infekti\u00f6se nichtvirale, also nicht durch ein Virus verursachte, Hepatitiden).<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Ursachen toxischer Hepatitiden sind u. a. chronischer Alkoholmissbrauch und die Einnahme bestimmter Medikamente. Eine Fettleberhepatitis (nicht-alkoholische Steatohepatitis, NASH) ist eine Leberentz\u00fcndung, die im Rahmen einer Leberverfettung auftritt. Bei einer Autoimmunhepatitis (chronische Hepatitis) beruht die Erkrankung auf einer Fehlfunktion des Immunsystems (Autoimmunerkrankung).<\/p>\n<h2>Symptome<\/h2>\n<p>Eine akute Hepatitis kann sich durch unspezifische Symptome wie Oberbauchschmerzen, \u00dcbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber, Gelenkschmerzen, Unwohlsein, M\u00fcdigkeit und Abgeschlagenheit bemerkbar machen. Es kann sich eine Gelbsucht-Phase anschlie\u00dfen. Der Urin f\u00e4rbt sich dunkel, es kann eine Lebervergr\u00f6\u00dferung, in manchen F\u00e4llen auch eine Milzvergr\u00f6\u00dferung, bestehen. H\u00e4ufig kommt es auch zu Juckreiz. Die Genesungsphase kann mehrere Wochen dauern. M\u00f6gliche Anzeichen einer chronischen Hepatitis sind u. a. M\u00fcdigkeit, verminderte Leistungsf\u00e4higkeit, Appetitlosigkeit, unspezifische Oberbauchbeschwerden und Sch\u00fcbe mit vergr\u00f6\u00dferter Leber und Gelbsucht. Eine chronische Hepatitis kann das Risiko f\u00fcr Leberzirrhose und Leberkrebs erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Bei den genannten Symptomen handelt es sich um einen \u00dcberblick \u00fcber m\u00f6gliche bei Hepatitis auftretende Symptome. Prinzipiell k\u00f6nnen die Symptomatik, der Verlauf und die m\u00f6glichen Komplikationen und Folgen je nach Form und Ursache der Hepatitis sehr unterschiedlich sein.<\/p>\n<p>Es kann auch sein, dass die Infektion ohne auff\u00e4llige klinische Beschwerden verl\u00e4uft oder nur mit sehr unspezifischen (grippe\u00e4hnlichen) Symptomen einhergeht. Dies ist beispielsweise bei einem gro\u00dfen Teil aller Patienten mit Hepatitis C der Fall. Bei manchen Patienten mit Hepatitis C heilt eine akute Infektion auch spontan aus, in anderen F\u00e4llen wird die Infektion chronisch, wobei der Verlauf auch hier h\u00e4ufig uncharakteristisch und mild ist (z. B. M\u00fcdigkeit, Leistungsabfall, unspezifische Oberbauchbeschwerden). Nicht selten verl\u00e4uft eine chronische Hepatitis C \u00fcber Jahre schleichend und unbemerkt. Bei manchen Patienten mit chronischer Hepatitis C kommt es nach Jahren als Sp\u00e4tfolge zu einer Leberzirrhose mit zunehmendem Funktionsverlust der Leber; in diesen F\u00e4llen besteht auch ein hohes Risiko f\u00fcr Leberkrebs.<\/p>\n<p>Die Auflistung der hier angef\u00fchrten Symptome dient dem \u00dcberblick und kann unvollst\u00e4ndig sein, zudem kann ein Symptom Anzeichen f\u00fcr eine andere Erkrankung sein. Auch muss nicht jedes hier angef\u00fchrte Symptom bei Hepatitis auftreten. Im Zweifelsfall sollte stets das \u00e4rztliche Gespr\u00e4ch gesucht werden.<\/p>\n<h2>Diagnose<\/h2>\n<p>Ansprechpartner bei Verdacht auf Hepatitis sind der <a href=\"\/suche\/praktischer-arzt\">Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin (Hausarzt)<\/a> und der Facharzt f\u00fcr <a href=\"\/suche\/internist\">Innere Medizin<\/a>.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4chs wird der Arzt zun\u00e4chst die Krankengeschichte erheben und den Patienten zu m\u00f6glichen Beschwerden und anderen wichtigen Punkten befragen. Informationen zu m\u00f6glichen Vorerkrankungen, Erkrankungen in der Familie, eingenommenen Medikamenten, einem m\u00f6glichen Alkohol- und\/oder Drogenmissbrauch, sexuellen Kontakten mit h\u00e4ufig wechselnden Partnern, m\u00f6glichen k\u00fcrzlich erfolgten Auslandsaufenthalten, aktuellen Beschwerden und m\u00f6glichen Ver\u00e4nderungen (z. B. Gewichtsver\u00e4nderungen, Appetitmangel, Ver\u00e4nderungen der Urin- und\/oder Stuhlfarbe) und anderen Punkten helfen dem Arzt, sich noch vor der k\u00f6rperlichen Untersuchung ein erstes Bild \u00fcber die Situation des Patienten zu verschaffen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der k\u00f6rperlichen Untersuchung wird der Arzt u. a. den Bauch abtasten und den Patienten auf m\u00f6gliche Druckschmerzen untersuchen. Ferner wird auf m\u00f6gliche Gelenkschmerzen, Anzeichen von Gelbsucht und andere Auff\u00e4lligkeiten geachtet. Eine wichtige Untersuchung ist die Blutuntersuchung, bei welcher verschiedene Werte erhoben werden \u2013 bei einer Leberentz\u00fcndung sind typischerweise die sogenannten Transaminasen (GPT, GOT) erh\u00f6ht. Indem die Blutprobe auf Antik\u00f6rper gegen Hepatitis-Viren untersucht wird, kann festgestellt werden, ob es sich um eine Virusinfektion (Virushepatitis) handelt und wie weit die Entz\u00fcndung fortgeschritten ist. Dar\u00fcber hinaus kann auch ein Test zum Nachweis von Virus-RNA durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung k\u00f6nnen die Gr\u00f6\u00dfe und Struktur der Leber und m\u00f6gliche Ver\u00e4nderungen erfasst werden. Daneben k\u00f6nnen noch weitere Untersuchungen erforderlich sein. Welche Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden und wie sich die Abkl\u00e4rung genau gestaltet richtet sich nach der Verdachtsdiagnose und der individuellen Situation des Patienten.<\/p>\n<h2>Therapie<\/h2>\n<p>Die Therapie h\u00e4ngt von Form, Ursache, Schweregrad und Verlauf der Erkrankung ab. Allgemein wichtig ist es, die Leber zu schonen. Das bedeutet, dass Patienten auf Alkohol verzichten m\u00fcssen und lebersch\u00e4digende Medikamente gemieden werden sollten \u2013 bei Bedarf sollte der Medikamentenplan in Absprache mit dem Arzt angepasst werden. Die Leber erf\u00fcllt im K\u00f6rper viele lebenswichtige Funktionen. Sie ist u. a. verantwortlich f\u00fcr das Verstoffwechseln von N\u00e4hrstoffen zur Energiegewinnung und f\u00fcr die Entgiftung von aufgenommenen Medikamenten, Hormonen und Giftstoffen \u2013 der Abbau von Alkohol und Medikamenten erfolgt also in der Leber, ist diese entz\u00fcndet, kann die Aufnahme dieser Substanzen das Organ zus\u00e4tzlich stark belasten, was wiederum den Krankheitsverlauf verschlechtern kann.<\/p>\n<p>Bei einer akuten Leberentz\u00fcndung sollten sich Patienten schonen, unter Umst\u00e4nden wird Bettruhe empfohlen und es erfolgt eine entsprechende Behandlung von Allgemeinsymptomen (z. B. grippe\u00e4hnliche Symptome, Erbrechen, \u00dcbelkeit, starke Muskel- und Gelenkschmerzen). Ferner wird in der Regel zu einer leichten Kost geraten (m\u00f6glichst fettarm, reich an Kohlenhydraten), strenge di\u00e4tische Ma\u00dfnahmen bzw. eine spezielle Di\u00e4t sind in der Regel jedoch nicht erforderlich. Eine akute Hepatitis heilt meist von selbst wieder aus, bei schweren Verlaufsformen kann ein Krankenhausaufenthalt erforderlich sein.<\/p>\n<p>Bei chronischen Hepatitiden wie chronischer Hepatitis B und C erfolgt eine Therapie mit antiviral wirkenden Medikamenten (antivirale Therapie). Es stehen verschiedene Medikamente zur Verf\u00fcgung, die je nach Form, Schweregrad der Erkrankung und anderen Faktoren zum Einsatz kommen. Bei einer Autoimmunhepatitis wird die Therapie mit der Gabe von Immunsuppressiva durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus stehen, je nach Form, Ursache, Schweregrad und Verlauf der Hepatitis, noch weitere Behandlungsma\u00dfnahmen zur Verf\u00fcgung. Besonders wichtig bei Hepatitis ist der absolute Verzicht auf Alkohol, um die Leber zu schonen. Dies gilt f\u00fcr akute Formen und chronische Hepatitiden. Beispielsweise haben Patienten mit Leberzirrhose in Folge von Hepatitis C ein hohes Risiko, Leberkrebs zu entwickeln und Alkoholkonsum bei chronischer Hepatitis C erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Leberkrebs \u00fcberproportional.<\/p>\n<h3>Impfung<\/h3>\n<p>Es steht eine Impfung gegen Hepatitis A und B zur Verf\u00fcgung. Informationen hierzu finden sich im \u00d6sterreichischen Impfplan 2020.<\/p>\n<p>*Angaben k\u00f6nnen in der Literatur variieren.<\/p>\n<h2><\/h2>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,66,2424,2448,2457],"tags":[388,426,94,707,427,176,3230,523,429,93],"class_list":["post-2451","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-gesundheitsnews","category-hepatologie","category-innere-medizin","category-krankheit","tag-alkohol","tag-gelbsucht","tag-hepatitis","tag-hepatologie","tag-immunsystem","tag-infektion","tag-innere-medizin-u-gastroenterologie-u-hepatologie","tag-leber","tag-lebererkrankung","tag-leberzirrhose"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2451\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5171,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2451\/revisions\/5171"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2452"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}