{"id":2431,"date":"2021-04-07T10:23:37","date_gmt":"2021-04-07T10:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/tollwut-rabies\/"},"modified":"2023-02-27T14:14:12","modified_gmt":"2023-02-27T13:14:12","slug":"tollwut-rabies","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/tollwut-rabies\/","title":{"rendered":"Tollwut &#8211; Rabies"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist Tollwut?<\/h2>\n<p>Tollwut (Rabies) ist eine durch Viren verursachte Erkrankung, die das Nervensystem bef\u00e4llt. Die \u00dcbertragung erfolgt durch Wild- oder Haustiere (z. B. tollwutinfizierte Hunde, F\u00fcchse); das krankheitsverursachende Virus gelangt meistens durch eine Bisswunde in den K\u00f6rper. Die Erkrankung verl\u00e4uft beim Menschen in drei Stadien. Ist die Krankheit erstmal ausgebrochen, f\u00fchrt sie fast immer zum Tod des Betroffenen.<br \/>\nTollwut ist in vielen Teilen der Welt verbreitet. Laut Sch\u00e4tzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit j\u00e4hrlich etwa 60.000 Menschen an der Erkrankung, wobei von einer weitaus h\u00f6heren Dunkelziffer ausgegangen wird.<\/p>\n<h2>Wie erfolgt die Ansteckung?<\/h2>\n<p>Ursache f\u00fcr Tollwut ist eine Infektion mit dem Tollwutvirus (Lyssavirus). Zu dieser kommt es meistens infolge eines Bisses durch ein infiziertes Tier.<\/p>\n<p>Tollwut ist eine Zoonose. Zoonosen sind Erkrankungen, die von Wirbeltieren auf den Menschen und umgekehrt \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen; die Erkrankungen k\u00f6nnen durch Viren, Bakterien, Pilze und andere Erreger verursacht werden. Erreger der Tollwut sind sogenannte Lyssaviren, eine Gruppe von Viren, die verschiedene Viren umfasst (Rabies-Virus, European bat lyssavirus 1 u. v. m.). Erregerreservoir (\u00f6kologische Nische, in welcher sich Krankheitserreger befinden und vermehren k\u00f6nnen und von welcher auf direktem oder indirektem Weg eine Infektion ausgehen kann) f\u00fcr das Tollwutvirus sind S\u00e4ugetiere, darunter vor allem Hunde und F\u00fcchse. Infektionen wurden auch bei Dachsen, Mardern, Rindern, Schafen, Ziegen, Pferden, Katzen und anderen Tieren festgestellt, weiters sind Flederm\u00e4use ein Reservoir f\u00fcr die meisten Lyssaviren. Rinder, Pferde, Nage- und bestimmte andere Tiere k\u00f6nnen sich zwar infizieren, sind jedoch nur selten oder nie \u00dcbertr\u00e4ger von Tollwut auf den Menschen. In Industriel\u00e4ndern kommt das Virus haupts\u00e4chlich in Waldtieren vor, welche den Erreger auf Haustiere und den Menschen \u00fcbertragen k\u00f6nnen. In L\u00e4ndern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind Hunde die Haupt\u00fcbertr\u00e4ger; die meisten Todesf\u00e4lle durch Tollwut beim Menschen sind Folge von Bissen durch tollwutinfizierte Hunde.<\/p>\n<p>Viele europ\u00e4ische L\u00e4nder, darunter u. a. \u00d6sterreich, Deutschland, die Schweiz, die Niederlande, Italien, Luxemburg, Frankreich, Belgien, Slowenien, Spanien, Portugal, Gro\u00dfbritannien, Irland und die skandinavischen L\u00e4nder, gelten mittlerweile als frei von terrestrischer Tollwut (\u201cerdgebundene\u201c Tollwut, klassische Wildtollwut, durch Fuchs, Hund etc. \u00fcbertragen). Gelungen ist dies u. a. durch die Immunisierung von F\u00fcchsen (orale Impfung durch K\u00f6der). \u00d6sterreich wurde im Jahr 2008 als frei von terrestrischer Tollwut erkl\u00e4rt, die urbane Tollwut (die \u00dcbertragung durch Hunde und andere Haustiere) gibt es hierzulande bereits seit 1950 nicht mehr. Den letzten Tollwut-Todesfall in \u00d6sterreich gab es im Jahr 2004, nachdem ein Mann in Marokko von einem infizierten Hund gebissen worden war. F\u00fcr in \u00d6sterreich lebende Menschen besteht ein erh\u00f6htes Infektionsrisiko praktisch ausschlie\u00dflich bei Reisen in L\u00e4nder mit endemischen Vorkommen der Tollwut (z. B. Indien).<\/p>\n<p>Hat sich ein Tier mit dem Virus angesteckt, vermehren sich die Viren nach einiger Zeit im zentralen Nervensystem und es kommt zu einer Erregerstreuung. Unter anderem werden die Viren im Speichel ausgeschieden. Die \u00dcbertragung auf den Menschen erfolgt in der Regel durch einen Biss (z. B. Biss durch einen streunenden infizierten Hund), weitere m\u00f6gliche \u00dcbertragungswege sind Kratzverletzungen\/Hautverletzungen und der direkte Kontakt von Schleimhaut mit infekti\u00f6sem Speichel. F\u00fcchse, Hunde und Katzen sind etwa drei bis zehn Tage* vor dem Auftreten von Symptomen sowie w\u00e4hrend der gesamten Erkrankungsdauer ansteckend. Eine \u00dcbertragung von Mensch zu Mensch ist m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Die ersten Symptome und der weitere Verlauf<\/h2>\n<p>Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen dem Eindringen des Erregers in den K\u00f6rper und dem Auftreten der ersten Symptome (Ausbruch der Krankheit), betr\u00e4gt etwa drei bis acht Wochen, selten weniger als neun Tage. In einzelnen F\u00e4llen kann sie auch ein Jahr oder mehrere Jahre betragen. Die Zeit bis zum Auftreten der Symptome h\u00e4ngt vor allem von der Lokalisation der Bissstelle und damit von der Eintrittspforte des Virus in den K\u00f6rper ab \u2013 je n\u00e4her sich diese im Bereich des Gehirns befindet, desto k\u00fcrzer ist die Inkubationszeit.<\/p>\n<p>Unbehandelt verl\u00e4uft Tollwut beim Menschen in drei Stadien (Prodromalstadium, akute neurologische Phase, Koma).<\/p>\n<p><strong>Prodromalstadium<\/strong>: Das erste Stadium ist u. a. durch uncharakteristische Beschwerden wie <a title=\"Kopfschmerzen \u2013 Formen, Ursachen und Gegenma\u00dfnahmen\" href=\"\/ratgeber\/kopfschmerzen-4902\">Kopfschmerzen<\/a>, Appetitlosigkeit und \u00dcbelkeit gekennzeichnet, meistens auch durch Fieber. Im Bereich der Bissstelle\/Eintrittspforte des Erregers kommt es zu Brennen, Jucken und vermehrter Schmerzempfindlichkeit.<\/p>\n<p><strong>Akute neurologische Phase<\/strong>: Bei der enzephalitischen Form, die sich vor allem im Gehirn manifestiert und durch zerebrale (das Gehirn betreffende) Funktionsausf\u00e4lle gekennzeichnet ist, entwickeln Betroffene zumeist eine ausgepr\u00e4gte Scheu vor Wasser (Hydrophobie). Bereits das Sehen oder H\u00f6ren von Wasser kann eine gro\u00dfe Angst vor dem Trinken ausl\u00f6sen und zu gro\u00dfer Unruhe und Kr\u00e4mpfen, u. a. im Bereich der Schlundmuskulatur, f\u00fchren. Die Schlundmuskulatur verkrampft sich beim Schlucken, sodass Betroffene Angst vor dem Schlucken haben und es zu ausgepr\u00e4gten Schluckst\u00f6rungen kommt. Auch das Schlucken des eigenen Speichels wird vermieden, was zum Ausflie\u00dfen von Speichel aus dem Mund f\u00fchrt. Die Kr\u00e4mpfe k\u00f6nnen die gesamte Muskulatur betreffen. Weitere m\u00f6gliche Symptome sind vermehrte Speichelbildung, Angst vor Zugluft (Aerophobie) und ein zwischen aggressiver und <a title=\"Depression \u2013 Symptome, Diagnose, Behandlung, Selbsthilfe\" href=\"\/ratgeber\/depression-symptome-ursachen-selbsthilfe-1209\">depressiver Verstimmung<\/a> wechselnder Gem\u00fctszustand. Die seltenere paralytische Form betrifft \u00fcberwiegend die Nerven des R\u00fcckenmarks und die peripheren Nerven. Es kommt zunehmend zu Par\u00e4sthesien (anomale unangenehme K\u00f6rperempfindung), hypothonischen Muskelschw\u00e4chen und absteigenden L\u00e4hmungen, was u. a. zu Schluckproblemen und L\u00e4hmungen der Atemmuskulatur f\u00fchren kann.<\/p>\n<p><strong>Koma<\/strong>: Im letzten Stadium kommt es zu fortschreitenden L\u00e4hmungserscheinungen. Betroffene fallen ins Koma, in welchem schlie\u00dflich auch der Tod durch eine Ateml\u00e4hmung oder auch L\u00e4hmung der Herzmuskulatur eintritt. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, endet sie t\u00f6dlich; zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und dem Tod liegen zumeist nur einige Tage.<\/p>\n<p>Die Auflistung der hier angef\u00fchrten Symptome dient dem \u00dcberblick und kann unvollst\u00e4ndig sein, zudem kann ein Symptom Anzeichen f\u00fcr eine andere Erkrankung sein. Auch muss nicht jedes hier angef\u00fchrte Symptom bei Tollwut auftreten. Im Zweifelsfall sollte stets das \u00e4rztliche Gespr\u00e4ch gesucht werden.<\/p>\n<h2>Wie l\u00e4sst sich Tollwut nachweisen?<\/h2>\n<p>Der Verdacht auf Tollwut ergibt sich aus den Symptomen und einer gr\u00fcndlichen Anamnese\/den individuellen Umst\u00e4nden (z. B. Auslandsaufenthalt in einem Land mit endemischen Vorkommen der Tollwut, Kontakt mit Tieren, Biss-\/Kratzwunde). Um eine genaue Diagnose zu stellen, werden Laboruntersuchungen gemacht, im Rahmen welcher in Proben des Patienten (Hornhaut des Auges, Nackenhautbiopsie, Speichel, Hirnfl\u00fcssigkeit) nach Antigenen bzw. der RNA (das Erbgut) des Tollwutvirus gesucht wird (Antigen-\/Tollwutvirus-RNA-Nachweis). Aufgrund bestimmter Merkmale der Krankheit ist es mithilfe der eingesetzten diagnostischen Verfahren jedoch nicht immer m\u00f6glich, eine Tollwuterkrankung nachzuweisen. Eine sichere eindeutige Diagnose bzw. Best\u00e4tigung der klinischen Verdachtsdiagnose ist h\u00e4ufig erst nach dem Tod des Betroffenen m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Wie wird behandelt?<\/h2>\n<p>Nach einem Tierbiss bzw. Kontakt mit einem (m\u00f6glicherweise) tollw\u00fctigen Tier ist schnelles Handeln gefragt.<\/p>\n<h3>Wundversorgung<\/h3>\n<p>Die Kontaktstelle (Bissstelle, Kratzstelle, Stelle, an welcher ein wildes Tier an der Haut geschleckt hat) muss m\u00f6glichst rasch und ausgiebig mit Wasser und einer Seifenl\u00f6sung gesp\u00fclt und ges\u00e4ubert und mit einem viruziden Desinfektionsmittel behandelt werden. Anschlie\u00dfend sollte ein Arzt aufgesucht werden, welcher bei Notwendigkeit eine entsprechende Impfung, eine sogenannte postexpositionelle Immunprophylaxe (PEP), nach einem bestimmten Schema verabreicht.<\/p>\n<h3>Impfung nach Tollwutkontakt<\/h3>\n<p>Die PEP sollte prinzipiell immer dann verabreicht werden, wenn der Verdacht auf eine Exposition (Ausgesetzsein) gegen\u00fcber dem Tollwutvirus nicht entkr\u00e4ftet werden kann.<br \/>\nWie sich die PEP gestaltet h\u00e4ngt von der Situation und der Art des Kontakts mit dem tollwutverd\u00e4chtigen Tier ab. Bei zuvor nicht gegen Tollwut geimpften Personen (Personen ohne vollst\u00e4ndige Tollwut-Grundimmunisierung\/pr\u00e4expositionelle Immunisierung) wird beispielsweise im Fall von Knabbern an unbedeckter Haut, Belecken verletzter Haut oder kleineren Kratzern oder nicht blutenden Verletzungen eine Prophylaxe mit aktiver Tollwutimpfung alleine verabreicht; im Fall tieferer Bissverletzungen oder Kratzer oder bei direktem Kontakt mit sichtbarer Verletzung (Kratzer, Bissspuren) durch Flederm\u00e4use erh\u00e4lt der Patient hingegen eine Prophylaxe mit aktiver Tollwutimpfung sowie Tollwut-Immunglobulin (passive Immunisierung\/passive Prophylaxe) (siehe \u00d6sterreichischer Impfplan 2020).<\/p>\n<h3>Linderung der Symptome<\/h3>\n<p>Wird die PEP unverz\u00fcglich nach der Exposition durchgef\u00fchrt, besteht eine sehr gute Schutzwirkung. Wurde keine PEP verabreicht, beispielsweise aufgrund von Unwissen oder fehlender medizinischer Versorgungsm\u00f6glichkeiten und Verf\u00fcgbarkeit der PEP vor Ort, sollte sie so rasch wie m\u00f6glich nachgeholt werden (selbst wenn ein l\u00e4ngerer Zeitraum nach dem Biss vergangen ist, da die Inkubationszeit bis zu mehrere Wochen betragen kann). Ist das Virus nach entsprechender Inkubationszeit jedoch bereits ins zentrale Nervensystem gelangt bzw. treten bereits die ersten Symptome auf, dann ist eine PEP nicht wirksam. In solchen F\u00e4llen konzentriert sich die Behandlung auf die Linderung der Symptome \u2013 Betroffene werden intensivmedizinisch versorgt, um die Symptome so weit wie m\u00f6glich zu kontrollieren und abzuschw\u00e4chen.<\/p>\n<h2>Die wichtigsten Informationen zur Impfung<\/h2>\n<p>Unterschieden wird die Tollwutimpfung als Vorsorge (pr\u00e4expositionelle Prophylaxe) und die Impfung nach (m\u00f6glichem) Tollwutkontakt (PEP).<\/p>\n<p>Die pr\u00e4expositionelle Prophylaxe (Impfung gegen Tollwut) ist vor allem eine Reiseimpfung sowie eine Impfung f\u00fcr bestimmte Berufsgruppen (Veterin\u00e4rpersonal und Auszubildende, Tierpr\u00e4paratoren, Tierpfleger, Tierh\u00e4ndler, Personal der Seuchenhygiene, J\u00e4ger mit tollwutgef\u00e4rdetem Jagdgebiet, H\u00f6hlenforscher\/Fledermausforscher). Personen, die in L\u00e4nder mit endemischem Vorkommen der Tollwut reisen sollten sich im Vorfeld \u00fcber das Tollwutrisiko und die lokalen Versorgungsm\u00f6glichkeiten mit der postexpositionellen Tollwutprophylaxe informieren.<\/p>\n<p>Beim Impfstoff handelt es sich um einen Totimpfstoff. Die Impfung ist zur pr\u00e4- oder postexpositionellen Verabreichung geeignet und wird in einen Muskel verabreicht. Moderne Impfstoffe werden allgemein gut vertragen, m\u00f6gliche Nebenwirkungen sind u. a. Reaktionen im Bereich der Einstichstelle (R\u00f6tung, Schwellung), grippe\u00e4hnliche Symptome, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Magen-Darm-Beschwerden.<\/p>\n<p>Beim pr\u00e4expositionellen Impfen besteht die Grundimmunisierung aus drei Dosen, die nach verschiedenen Schemata verabreicht werden k\u00f6nnen. Im Rahmen des konventionellen Schemas wird je eine volle Impfdosis an den Tagen 0, 7 und 21-28 verabreicht (die dritte Dosis wird also 14-21 Tage nach der zweiten Dosis geimpft); beim Schnellschema erfolgen die Impfungen an den Tagen 0, 3 und 7 (die dritte Dosis wird vier Tage nach der zweiten Dosis geimpft; nur bei Erwachsenen zwischen vollendetem 18. und vollendetem 65. Lebensjahr, wenn das konventionelle Schema aus Zeitgr\u00fcnden nicht m\u00f6glich ist). Routinem\u00e4\u00dfige Auffrischungsimpfungen werden nicht empfohlen; Ausnahmen sind beruflich exponierte Risikopersonen und\/oder Menschen mit zu erwartender Exposition (z. B. beim Verreisen in ein Land mit endemischem Vorkommen von Tollwut und nicht sicherer Versorgungsm\u00f6glichkeit mit dem Impfstoff). Im Fall eines tollwutverd\u00e4chtigen Kontakts (Biss\/Verletzung durch ein Tier, welches m\u00f6glicherweise Tollwut \u00fcbertr\u00e4gt) wird je nach Situation, unabh\u00e4ngig vom Zeitpunkt der Grundimmunisierung, aufgefrischt.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahme ist das Halten von Distanz zu sonst scheuen Tieren. Zu Beginn der Erkrankung verlieren tollw\u00fctige wildlebende Tiere nicht selten die Scheu vor Menschen. Die Distanz sollte in jedem Fall gewahrt werden. Flederm\u00e4use sollten allgemein nicht ber\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>*Angaben k\u00f6nnen in der Literatur variieren.<\/p>\n<h2><\/h2>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2430,2448,2457,7,2481],"tags":[380,381,545,292,382,383,384,385,550,386],"class_list":["post-2431","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-infektiologie","category-innere-medizin","category-krankheit","category-leben","category-virologie","tag-bissverletzung","tag-impfung","tag-infektiologie","tag-interne-medizin","tag-lyssavirus","tag-rabies","tag-tollwut","tag-tollwut-impfung","tag-virologie","tag-zoonose"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9894,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2431\/revisions\/9894"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}