{"id":2425,"date":"2020-11-27T09:28:38","date_gmt":"2020-11-27T09:28:38","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/bulimie\/"},"modified":"2024-10-08T11:37:23","modified_gmt":"2024-10-08T09:37:23","slug":"bulimie","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/bulimie\/","title":{"rendered":"Bulimie: Die heimliche Krankheit"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist Bulimie?<\/h2>\n<p>Die Bulimie ist eine psychische St\u00f6rung, die zu den Essst\u00f6rungen gez\u00e4hlt wird. Sie ist gekennzeichnet durch wiederholte anfallsartige Hei\u00dfhungerattacken, bei denen sich die Betroffenen in kurzer Zeit gro\u00dfe Mengen meist besonders fett- und zuckerreicher Lebensmittel zuf\u00fchren. Anschlie\u00dfend versuchen die Patienten, diese Nahrung wieder loszuwerden, indem sie spezielle, der Gewichtszunahme entgegensteuernde Ma\u00dfnahmen treffen. Am h\u00e4ufigsten dabei ist das selbst ausgel\u00f6ste Erbrechen. Aber auch Fasten, exzessive k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigung und der Missbrauch von Abf\u00fchrmitteln und anderen Medikamenten sind Gegenma\u00dfnahmen, die manche Betroffene ergreifen. Wie alle Essst\u00f6rungen tritt auch die Bulimie vor allem bei jungen Frauen auf \u2013 meist in der fortgeschrittenen Adoleszenz und im jungen Erwachsenenalter. Wie viele Betroffene es tats\u00e4chlich gibt, ist nicht eindeutig zu sagen, denn meist versuchen die Patientinnen, ihre Essanf\u00e4lle und das anschlie\u00dfende Erbrechen zu verheimlichen. Zudem sind die meisten Bulimikerinnen im Gegensatz zu magers\u00fcchtigen Patienten unauff\u00e4llig normalgewichtig. Ein wesentliches Merkmal der Bulimie ist die gest\u00f6rte Wahrnehmung der eigenen Figur und des Gewichts, und in der Regel besch\u00e4ftigen sich die Betroffenen sehr h\u00e4ufig mit dieser Thematik. Sie empfinden sich auch oft als zu dick, und fast immer geht einer Bulimie eine Di\u00e4t voraus oder sie entwickelt sich als Folgeerkrankung einer Magersucht. Die Bulimie gilt als eine langwierige Erkrankung, bei der es h\u00e4ufig zu einem Auf und Ab kommt. Viele Betroffene haben oft monatelang keine Symptome, fallen dann aber doch immer wieder in ihr krankhaftes Essverhalten zur\u00fcck. Oft leiden sie auch unter anderen psychischen Problemen wie Depressionen oder \u00c4ngsten, und die bestehende Essst\u00f6rung kann diese Probleme verst\u00e4rken. Im Extremfall kann Bulimie bis zum Suizid f\u00fchren.<\/p>\n<h2>Wie kommt es dazu?<\/h2>\n<p>Wie bei allen psychischen Krankheiten wirken bei der Entstehung der St\u00f6rung verschiedene Faktoren zusammen, die sich auch gegenseitig beeinflussen k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlen im Fall der Bulimie:<\/p>\n<ul>\n<li>biologische und k\u00f6rperliche Einfl\u00fcsse wie etwa eine erbliche Veranlagung oder h\u00e4ufiges Di\u00e4thalten<\/li>\n<li>Faktoren in der pers\u00f6nlichen Entwicklung wie etwa ein niedriges Selbstwertgef\u00fchl, Perfektionismus oder eine starke Sorge und Besch\u00e4ftigung mit Aussehen, Figur und Gewicht<\/li>\n<li>belastende Erlebnisse wie etwa Missbrauchs-, Gewalterfahrungen oder k\u00f6rperliche Vernachl\u00e4ssigung<\/li>\n<li>famili\u00e4re Einfl\u00fcsse wie etwa ein gest\u00f6rtes Essverhalten oder eine Essst\u00f6rung bzw. eine \u00dcberbetonung von Schlankheit und gutem Aussehen in der Familie<\/li>\n<li>gesellschaftliche und soziokulturelle Einfl\u00fcsse wie das vorherrschende schlanke Sch\u00f6nheitsideal in der westlichen Welt, wo Essst\u00f6rungen grunds\u00e4tzlich viel h\u00e4ufiger auftreten als in anderen Kulturkreisen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ausl\u00f6ser einer Bulimie k\u00f6nnen belastende Erlebnisse oder Stress sein \u2013 so zum Beispiel Mobbing, eine Trennung oder der Verlust einer nahestehenden Person. Au\u00dferdem kann der Beginn k\u00f6rperlicher Ver\u00e4nderungen in der Pubert\u00e4t eine Bulimie ausl\u00f6sen. Ein erh\u00f6htes Risiko, an einer Bulimie zu erkranken, haben Models und Menschen, die Leistungssport betreiben \u2013 also jene, bei denen Schlankheit und K\u00f6rpergewicht eine gro\u00dfe Rolle spielen. Symptome der Bulimie<\/p>\n<h2>Wie \u00e4u\u00dfert sich die Bulimie?<\/h2>\n<p>Das Hauptsymptom der Bulimie sind wiederkehrende Essanf\u00e4lle, bei denen sich die Betroffenen gro\u00dfe Mengen oft besonders fett- und zuckerreicher Nahrung, die weit \u00fcber 10.000 Kalorien enth\u00e4lt, zuf\u00fchren. Die Hei\u00dfhungerattacken treten h\u00e4ufig besonders abends auf, und zwischen den Essanf\u00e4llen wird die Nahrungsaufnahme meist extrem eingeschr\u00e4nkt. Nach den Essanf\u00e4llen ergreifen Betroffene spezielle, einer Gewichtszunahme entgegensteuernde Ma\u00dfnahmen. Dabei unterscheidet man zwei Typen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Purging Type<\/strong>: Bulimie-Erkrankte dieses Typs erbrechen die Nahrung willentlich und oft unmittelbar nach den Essanf\u00e4llen. Bei schwerer Auspr\u00e4gung der Krankheit \u00fcbergeben sich die Betroffenen nach jeder einzelnen Mahlzeit und haben t\u00e4glich auch mehrere Essanf\u00e4lle, bei denen sie meist gro\u00dfe Mengen an hochkalorischer Nahrung zu sich nehmen. Ein Teil der Erkrankten erbricht auch schon nach der Aufnahme kleiner Nahrungsmengen. Wie oft und wann das Erbrechen herbeigef\u00fchrt wird, h\u00e4ngt davon ab, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Das Erbrechen geht in der Regel kurzfristig mit einem Gef\u00fchl der Entlastung einher, aber die Tatsache, zuvor den Essanf\u00e4llen nachgegeben zu haben, f\u00fchrt zu starken Scham- und Schuldgef\u00fchlen. Das kann das bereits bestehende geringe Selbstwertgef\u00fchl weiter herabsetzen.<\/li>\n<li><strong>Non-Purging-Type<\/strong>: Bulimie-Erkrankte dieses Typs haben zwar Essanf\u00e4lle, aber sie erbrechen sich danach nicht, sondern halten strenge Di\u00e4t, fasten, nehmen Abf\u00fchrmittel oder versuchen das exzessive Essen durch Sport bis zur Ersch\u00f6pfung auszugleichen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese beiden Formen der Bulimie k\u00f6nnen sich \u00fcberlappen oder in Phasen abwechseln. Patienten des Typs \u201ePurging\u201c betreiben manchmal zus\u00e4tzlich exzessiven Sport oder nehmen Abf\u00fchrmittel, um den Gewichtsverlust zu beschleunigen.<\/p>\n<ul>\n<li>Bulimie-Erkrankte leiden zudem h\u00e4ufig unter einer so genannten K\u00f6rperschemast\u00f6rung. Das hei\u00dft, dass sie sich selbst als dicker wahrnehmen als sie wirklich sind. Au\u00dferdem besch\u00e4ftigen sie sich andauernd und auf \u00fcbertriebene Weise mit ihrem Gewicht, und das Selbstwertgef\u00fchl ist stark abh\u00e4ngig von ihrem Aussehen und ihrer Figur.<\/li>\n<li>Die Z\u00e4hne von Bulimie-Erkrankten k\u00f6nnen aufgrund h\u00e4ufigen Erbrechens gesch\u00e4digt sein (Magens\u00e4ure greift die Z\u00e4hne an).<\/li>\n<li>An den Fingern k\u00f6nnen sich ebenfalls aufgrund des Erbrechens Schwielen bilden.<\/li>\n<li>Manchmal sind eine Schwellung der Speicheldr\u00fcsen, Heiserkeit und Schluckst\u00f6rungen sowie Schmerzen in der Speiser\u00f6hre gegeben.<\/li>\n<li>Es kann aufgrund der h\u00e4ufig und missbr\u00e4uchlich verwendeten Abf\u00fchr- und harntreibenden Medikamente zu Nebenwirkungen im Magen-Darm- oder Nierenbereich kommen.<\/li>\n<li>Starke Gewichtsschwankungen sind m\u00f6glich, im Durchschnitt bleibt das Gewicht aber im Normalbereich.<\/li>\n<li>Symptome der Mangelern\u00e4hrung k\u00f6nnen auftreten. Durch Kaliummangel kann es zu Herzrhythmusst\u00f6rungen kommen. Au\u00dferdem f\u00fchrt die Fehlern\u00e4hrung bei Bulimie zu hormonellen und Stoffwechselver\u00e4nderungen.<\/li>\n<li>Bei bis zur H\u00e4lfte aller Menschen mit Bulimie zeigen sich depressive Symptome. Auch Angst- und Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen bzw. St\u00f6rungen der Impulskontrolle k\u00f6nnen auftreten. Letzteres bedeutet, dass Betroffene zu unkontrolliertem Geldausgeben, Ladendiebstahl vor allem von Nahrungsmitteln und Drogenkonsum neigen. Damit verbunden ist oft ein selbstsch\u00e4digendes Verhalten etwa durch Zuf\u00fcgen von Verletzungen. Zudem werden die andauernde Besch\u00e4ftigung mit Essen, die Suchtprozesse und die Gier nach Nahrungsmitteln von den Patienten oft als so belastend und qu\u00e4lend empfunden, dass auch suizidale Krisen auftreten k\u00f6nnen. H\u00e4ufig ist auch ein ver\u00e4ndertes Sozialverhalten: Die Betroffenen ziehen sich zur\u00fcck, verlieren das Interesse an anderen Dingen, und diese Isolierung kann den ohnehin bestehenden Mangel an Selbstwertgef\u00fchl verst\u00e4rken.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Diagnose der Bulimie<\/h2>\n<p>Die Diagnostik einer Bulimie ist oft schwierig, denn die Betroffenen meiden h\u00e4ufig aus Scham und trotz eindeutig bestehenden Leidensdrucks jeden Kontakt zu \u00c4rzten oder Psychotherapeuten. Zudem ist die Abgrenzung zu anderen Essst\u00f6rungen wie Magersucht oder Binge Eating (Hei\u00dfhungeressen ohne Gegenma\u00dfnahmen) nicht immer leicht. <strong>Bulimie wird diagnostiziert, wenn Menschen, insbesondere junge Frauen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>angeben, dass sie innerhalb der letzten drei Monate mindestens zweimal pro Woche eine Essattacke hatten<\/li>\n<li>w\u00e4hrend und nach dem Essanfall einen Kontrollverlust empfinden<\/li>\n<li>die Essattacken durch Abf\u00fchren (zum Beispiel durch Erbrechen, die Anwendung von Abf\u00fchrmitteln, Fasten oder \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Sport) kompensieren<\/li>\n<li>sich deutlich besorgt \u00fcber eine Gewichtszunahme \u00e4u\u00dfern und ihr Selbstbild weitgehend auf Gewicht und Figur st\u00fctzen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Weiters ber\u00fccksichtigen die Experten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>gro\u00dfe Gewichtsschwankungen, besonders, wenn es Hinweise auf einen missbr\u00e4uchlichen Gebrauch von Abf\u00fchrmitteln (Durchfall und Bauchkr\u00e4mpfe) gibt<\/li>\n<li>geschwollene Speicheldr\u00fcsen in den Wangen<\/li>\n<li>Narben an den Fingerkn\u00f6cheln vom Benutzen der Finger, um Erbrechen auszul\u00f6sen<\/li>\n<li>Zahnschmelzsch\u00e4digungen durch Magens\u00e4ure<\/li>\n<li>niedrige Kaliumwerte, die bei einem Bluttest entdeckt wurden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zur Diagnostik einer Bulimie eignet sich neben der umfassenden Anamnese das so genannte \u201eStrukturierte Interview f\u00fcr Anorexia und Bulimia nervosa\u201c. Damit lassen sich auch der Schweregrad sowie zus\u00e4tzlich bestehende Erkrankungen erfassen.<\/p>\n<h2>Wie l\u00e4sst sich die Ess-Brechst\u00f6rung behandeln?<\/h2>\n<p>Wie bei anderen Essst\u00f6rungen ist die eigene Motivation der Patienten und ihr Wille zur Ver\u00e4nderung Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Therapie. Die Behandlung der Bulimie erfolgt in erster Linie ambulant in Einzel- und Gruppentherapien, und gerade bei sehr jungen Betroffenen ist es oft wichtig, die Sorgeberechtigten bzw. das famili\u00e4re System miteinzubeziehen. Psychotherapieformen wie die Verhaltenstherapie, Familientherapie und die psychoanalytisch orientierte Therapie haben sich als effizient erwiesen. Begleitend dazu k\u00f6nnen Selbsthilfegruppen sehr hilfreich sein. Eine station\u00e4re Behandlung kommt bei sehr ausgepr\u00e4gter Symptomatik oder wenn schwere Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen, selbstsch\u00e4digendes Verhalten oder Suizidgefahr vorliegen, zum Einsatz. Das gilt auch dann, wenn soziale Isolation oder ein festgefahrenes famili\u00e4res Interaktionsmuster erfassbar sind, oder wenn ambulante Therapieversuche wiederholt gescheitert sind. Eine medizinische Behandlung ist unbedingt notwendig, wenn Stoffwechsel- oder andere k\u00f6rperliche St\u00f6rungen bestehen. Bei der Therapie der Bulimie geht es um k\u00f6rperliche Rehabilitation und Ern\u00e4hrungstherapie, individuelle Psychotherapie und die Einbeziehung der Familie.<\/p>\n<h3>K\u00f6rperliche Rehabilitation und Ern\u00e4hrungstherapie<\/h3>\n<p>Das Ziel ist das Durchbrechen des Teufelskreises von Hei\u00dfhungerattacken und Erbrechen sowie eine Normalisierung des Essverhaltens. Ern\u00e4hrungsberatung und -therapie helfen Betroffenen dabei, sich eingehend mit gesunder Ern\u00e4hrung und Essverhalten auseinanderzusetzen. Wichtig dabei ist auch die Ern\u00e4hrungsanamnese, bei der unter anderem die H\u00e4ufigkeit und die situativen Besonderheiten der Hei\u00dfhungerattacken analysiert werden. Ein Essensplan, der teilweise auch bewusst \u201everbotene\u201c Speisen anbietet, kann das Gef\u00fchl der Entbehrung abbauen und die Wahrscheinlichkeit des Kontrollverlusts verringern.<\/p>\n<h3>Individuelle Psychotherapie<\/h3>\n<p>Als besonders wirksam haben sich \u2013 bei Jugendlichen ab 17 Jahren und bei Erwachsenen \u2013 die kognitive Verhaltenstherapie und die interpersonale Therapie erwiesen. Erstere zielt darauf ab, das Selbstbewusstseins der Patienten zu st\u00e4rken, indem ung\u00fcnstige, mit der Bulimie verbundenen Einstellungen korrigiert werden und alternative selbstwertsteigernde Bereiche aufgebaut werden, die unabh\u00e4ngig von Essverhalten, Gewicht und Aussehen sind. Bei der interpersonalen Therapie geht es um die pers\u00f6nliche Auseinandersetzung der Patienten mit den Folgen ihrer Essst\u00f6rung auf ihre sozialen Beziehungen. Ziel ist eine Verbesserung der Beziehungsf\u00e4higkeit und der gegenw\u00e4rtigen Lebenssituation.<\/p>\n<h3>Einbeziehung der Familie<\/h3>\n<p>Bei der Therapie von bulimieerkrankten Jugendlichen ist die Einbeziehung der Familie besonders wichtig, wobei vermittelt wird, dass die Familie nicht Ursache der Erkrankung, sondern wirksame Ressource f\u00fcr deren \u00dcberwindung ist.<\/p>\n<h3>Medikament\u00f6se Behandlung<\/h3>\n<p>In vielen F\u00e4llen ist auch eine Behandlung mit bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, SSRI) angezeigt und wirksam. Dabei betr\u00e4gt die therapeutische Dosis das Drei- bis Vierfache derjenigen f\u00fcr Depressionen.<\/p>\n<h2>Bulimie: vorbeugen ist besser als heilen<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind Kinder, die ein gesundes Selbstbewusstsein und ein positives K\u00f6rpergef\u00fchl entwickeln k\u00f6nnen und im Elternhaus eine ausgewogene Ern\u00e4hrung kennenlernen, seltener von Essst\u00f6rungen betroffen. Wichtig ist \u2013 gerade in der Pubert\u00e4t \u2013 auch, dass die Jugendliche lernen, sich selbst zu respektieren und sich von ungesunden K\u00f6rperidealen abzugrenzen. Hier sind Eltern und Lehrpersonen gefragt, die richtigen Werte zu vermitteln und bei ersten Alarmzeichen fr\u00fchzeitig zu reagieren. Bei auff\u00e4lligen Beobachtungen ist es ratsam, das soziale Umfeld des betroffenen Kindes zu sondieren, mit dem Kind selbst einf\u00fchlsame Gespr\u00e4che zu f\u00fchren und rechtzeitig einen Experten zu kontaktieren, um sich beraten zu lassen. Eine Bulimie, die sich erst anbahnt, ist durch geeignete Therapieprogramme wesentlich leichter zu regulieren als eine sp\u00e4tere manifeste Bulimie.<\/p>\n<h2>Wer behandelt eine Bulimie?<\/h2>\n<p>Erster Ansprechpartner bei Bulimie kann der <a href=\"\/suche\/praktischer-arzt\">Hausarzt<\/a> sein, in weiterer Folge der <a href=\"\/suche\/psychiater\">Facharzt f\u00fcr Psychiatrie<\/a> sowie Psychologen\/Psychotherapeuten.<\/p>\n<h2>Weiterf\u00fchrende Links und Adressen:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/kjp.meduniwien.ac.at\/patientinneninformationen\/spezialambulanzen\/ambulanz-fuer-essstoerungen-im-kindes-und-jugendalter\/\">Ambulanz f\u00fcr Essst\u00f6rungen im Kindes- und Jugendalter, Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie, f\u00fcr Jugendliche bis 18 Jahre (1090 Wien)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sowhat.at\/\">Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, Betriebsgesellschaft mbH, Fachklinik f\u00fcr den Verdauungstrakt &#8211; Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH (1060 Wien)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/fem.at\/\">FEM &#8211; Gesundheitszentrum f\u00fcr Frauen, Eltern, M\u00e4dchen (1100 Wien)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.intakt.at\/\">intakt Therapiezentrum f\u00fcr Menschen mit Essst\u00f6rungen (1090 Wien)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/klinik-ottakring.gesundheitsverbund.at\/leistung\/abteilung-fuer-kinder-und-jugendheilkunde-mit-ambulanz\/\">Psychosomatik-Ambulanz f\u00fcr Kinder und Jugendliche &#8211; Klinik Ottakring (fr\u00fcher: Wilhelminenspital), Krankenhaus der Stadt Wien (1160 Wien)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.starkefreunde.at\/\">Starke Freunde, Verein Gesundheitsf\u00f6rderung \u00d6sterreich, Programm f\u00fcr \u00fcbergewichtige Kinder und Jugendliche (1040 Wien, 1160 Wien)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.starkefreunde.at\/\">Therapiezentrum Weidenhof &#8211; Sozialp\u00e4dagogisch-therapeutische Wohngemeinschaft (9131 Grafenstein)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesundheitskasse.at\/cdscontent\/load?contentid=10008.707026&amp;version=1587548064\">\u201eEnorm in Form\u201c und \u201eEnorm in Form junior&#8221;, Programm f\u00fcr Kinder und Jugendliche (6-9 und 10-14 Jahre) &#8211; \u00d6sterreichische Gesundheitskasse \u00d6GK<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"color: #333333;\"><\/h2>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,66,2448,23,2457,7,2444,2413],"tags":[354,355,356,357,358,359,185,177,2501,189,413,733],"class_list":["post-2425","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-gesundheitsnews","category-innere-medizin","category-kinder-und-jugendheilkunde","category-krankheit","category-leben","category-psychiatrie","category-psychologie","tag-bulimie","tag-essanfalle","tag-essstorung","tag-esverhalten","tag-gewicht","tag-heishunger","tag-innere-medizin","tag-kinderheilkunde","tag-magersucht","tag-psychiatrie","tag-psychologie","tag-verhaltenstherapie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2425\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15789,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2425\/revisions\/15789"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2426"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}