{"id":2412,"date":"2020-08-26T12:35:25","date_gmt":"2020-08-26T12:35:25","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/parodontose\/"},"modified":"2023-02-16T22:01:24","modified_gmt":"2023-02-16T21:01:24","slug":"parodontose","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/parodontose\/","title":{"rendered":"Parodontitis (Parodontose) &#8211; Erkrankung des Zahnhalteapparats"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist Parodontitis?<\/h2>\n<p>Parodontitis ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparats, die umgangssprachlich auch Parodontose genannt wird. Der Begriff \u201cParodontose\u201c gilt als \u00fcberholt, in der Zahnmedizin wird der Begriff \u201cParodontitis\u201c verwendet.<br \/>\nParodontitis ist eine durch Bakterien verursachte Erkrankung, die sich auf Basis einer Zahnfleischentz\u00fcndung (Gingivitis) entwickelt. Sie f\u00fchrt unbehandelt zu einer dauerhaften Zerst\u00f6rung des Zahnhalteapparats (Parodontium) und Zahnverlust, zudem erh\u00f6ht sie das Risiko f\u00fcr verschiedene andere Erkrankungen. Pardontitis ist weit verbreitet und im Erwachsenenalter der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr Zahnverlust.<\/p>\n<h2>Ursachen<\/h2>\n<p>Auf den Zahnoberfl\u00e4chen und in den Zahnzwischenr\u00e4umen bilden sich laufend \u2013 nicht nur nach dem Essen \u2013 bakterielle Bel\u00e4ge. Die Bakterien produzieren Giftstoffe, bei nachl\u00e4ssiger Mundhygiene dringen diese in das Zahnfleischgewebe ein, wodurch es zu einer Zahnfleischentz\u00fcndung kommen kann. Um Erkrankungen des Zahnfleisches und der Z\u00e4hne zu verhindern, m\u00fcssen die bakteriellen Bel\u00e4ge, sogenannte Plaques, regelm\u00e4\u00dfig gr\u00fcndlich entfernt werden (durch Z\u00e4hneputzen, Zahnseide, Interdentalb\u00fcrstchen etc.).<\/p>\n<p>Bei nachl\u00e4ssiger Mundhygiene kommt es zu einer Gingivitis, was sich u. a. durch R\u00f6tungen, Schwellungen und empfindliches und beim Z\u00e4hneputzen blutendes Zahnfleisch bemerkbar macht. Die Entz\u00fcndungsreaktion ist auf das Zahnfleisch beschr\u00e4nkt und heilt durch optimale Mundhygiene in der Regel wieder komplett aus. Bleibt die Gingivitis jedoch unbehandelt, kann sich eine Parodontitis entwickeln. Die Entz\u00fcndung ist dann kein lokales Geschehen mehr, sondern schreitet in die Tiefe fort und f\u00fchrt zu einer Sch\u00e4digung der Strukturen des Zahnhalteapparats. Zu diesen z\u00e4hlen das Zahnfleisch, Wurzelhaut und Wurzelzement, welche den im Knochen verankerten Teil des Zahnes umgeben und den Zahn mit dem Zahnfach (Alveole) verbinden, und der Alveolarknochen (bogenf\u00f6rmiger Knochenteil des Ober- und Unterkiefers, in dem sich die Zahnf\u00e4cher befinden).<\/p>\n<p>Zusammengefasst ist Parodontitis eine durch Bakterien verursachte Erkrankung, die zumeist auf nachl\u00e4ssige Mundhygiene zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Weitere Faktoren, die das Risiko f\u00fcr die Entwicklung von Parodontitis erh\u00f6hen sind u. a. Rauchen, ung\u00fcnstige Ern\u00e4hrungsgewohnheiten, bestimmte Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus), geschw\u00e4chte Immunabwehr, Stress und erbliche Veranlagung.<\/p>\n<h2>Symptome<\/h2>\n<p>Parodontitis macht sich je nach Schweregrad durch verschiedene Symptome bemerkbar. Zu Beginn haben Betroffene in der Regel kaum Beschwerden. Der Prozess, bei welchem sich die vom Zahnfleisch ausgehende Entz\u00fcndung in die tieferen Anteile des Zahnhalteapparats ausbreitet verl\u00e4uft zumeist schmerzlos und unbemerkt. Blutendes Zahnfleisch, beispielsweise beim Z\u00e4hneputzen oder beim Bei\u00dfen in etwas Hartes, kann ein erstes Anzeichen f\u00fcr entz\u00fcndetes Zahnfleisch und folglich f\u00fcr eine beginnende Parodontitis sein. Wird die Entz\u00fcndung nicht behandelt, bilden sich Zahnfleischtaschen, die sich vertiefen und mit Plaque f\u00fcllen und das Entz\u00fcndungsgeschehen unterhalten. Mit der Zeit kommt es zum Abbau von Verankerungsfasern und des Knochens. Der Kieferknochen und das Zahnfleisch ziehen sich zur\u00fcck und die Zahnh\u00e4lse werden zunehmend freigelegt, wodurch die Z\u00e4hne optisch l\u00e4nger wirken. Weitere m\u00f6gliche Anzeichen, die auf Parodontitis hinweisen k\u00f6nnen sind empfindliche Reaktionen auf K\u00e4lte und W\u00e4rme und Mundgeruch. Infolge des Abbaus von Verankerungsfasern und des Knochens verlieren die Z\u00e4hne zudem immer mehr an Halt; sie k\u00f6nnen ihre Stellung ver\u00e4ndern, locker werden und schlie\u00dflich ausfallen.<\/p>\n<h3>Pardontitis \u2013 m\u00f6gliche Anzeichen im \u00dcberblick:<\/h3>\n<ul>\n<li>Blutendes, ger\u00f6tetes und geschwollenes Zahnfleisch<\/li>\n<li>Zahnfleischschwund<\/li>\n<li>Zahnfleischtaschen<\/li>\n<li>Freiliegende empfindliche Zahnh\u00e4lse<\/li>\n<li>Optisch l\u00e4nger wirkende Z\u00e4hne<\/li>\n<li>Mundgeruch<\/li>\n<li>Unangenehmer Geschmack im Mund<\/li>\n<li>Lockere Z\u00e4hne<\/li>\n<li>Zahnverlust<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das genaue Beschwerdebild kann individuell verschieden sein. Die Auflistung der hier angef\u00fchrten Symptome dient dem \u00dcberblick und kann unvollst\u00e4ndig sein, zudem kann ein Symptom Anzeichen f\u00fcr eine andere Erkrankung sein. Auch muss nicht jedes hier angef\u00fchrte Symptom bei Parodontitis auftreten. Im Zweifelsfall oder bei Verdacht auf eine Erkrankung sollte stets ein Zahnarzt aufgesucht werden.<\/p>\n<h2>M\u00f6gliche Folgen<\/h2>\n<p>Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die unbehandelt zu einer Zerst\u00f6rung des Zahnhalteapparats und zu Zahnverlust f\u00fchrt und Betroffene darin einschr\u00e4nkt unbeschwert zu essen, zu sprechen und zu lachen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sich aus einer Parodontitis noch andere Erkrankungen, darunter auch solche au\u00dferhalb des Zahn-, Mund- und Kieferbereichs, entwickeln. Die chronische Entz\u00fcndung beschr\u00e4nkt sich n\u00e4mlich l\u00e4ngst nicht nur auf den Mund, sondern erh\u00f6ht auch das Risiko f\u00fcr verschiedene andere Erkrankungen. So sind beispielsweise Parodontitis und Typ-2-Diabetes eng verzahnt (Patienten mit Diabetes haben ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Parodontitis, umgekehrt kann eine unbehandelte Parodontitis die Behandlung von Diabetes\/eine gute Blutzuckereinstellung erschweren), ebenso gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzkrankheiten \u2013 liegt eine Parodontitis vor, ist das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen erh\u00f6ht. Ein Zusammenhang ist auch mit rheumatischen Erkrankungen bekannt, weiters kann Parodontitis den Verlauf einer Schwangerschaft beeinflussen.<\/p>\n<p>Da Parodontitis die Mund- wie auch die Allgemeingesundheit wesentlich beeintr\u00e4chtigen kann, sollten Anzeichen einer Zahnfleischentz\u00fcndung oder Parodontitis nicht verharmlost und auf die leichter Schulter genommen werden. Durch einen fr\u00fchzeitigen Besuch beim Zahnarzt und fr\u00fchzeitiges Handeln ist es m\u00f6glich, die Mundgesundheit Schritt f\u00fcr Schritt wiederherzustellen und m\u00f6glichen unangenehmen Folgen einer Parodontitis gezielt vorzubeugen.<\/p>\n<h2>Diagnose<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte mindestens zweimal j\u00e4hrlich eine Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt erfolgen, auch wenn keine Beschwerden bestehen. Im Rahmen der zahn\u00e4rztlichen Untersuchung werden die Z\u00e4hne, das Zahnfleisch und die gesamte Mundh\u00f6hle inspiziert. Einmal j\u00e4hrlich sollte zudem eine Parodontale Grunduntersuchung (PGU) zur Beurteilung der parodontalen Gesundheit durchgef\u00fchrt werden. Hierbei wird u. a. mithilfe einer sogenannten Parodontalsonde (stumpfes Instrument mit Ma\u00dfeinteilung) gepr\u00fcft, wie weit es m\u00f6glich ist, in die Zahnfleischfurche am Zahnfleischsaum einzudringen. Ergibt sich der Verdacht auf Parodontitis, erfolgt eine genaue Befunderhebung mit weiteren Untersuchungen, um das Ausma\u00df der Erkrankung bestimmen und einen individuellen Behandlungsplan erstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer umfassenden Anamnese erfasst der Zahnarzt die medizinische und zahnmedizinische Vorgeschichte. Er erkundigt sich nach m\u00f6glichen Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, rheumatische Erkrankungen), eingenommenen Medikamenten, m\u00f6glichen Beschwerden (z. B. Zahnschmerzen, \u00fcberdurchschnittliches Hei\u00df-Kalt-Empfinden, Zahnfleischbluten, Mundgeruch), pers\u00f6nlichen Risikofaktoren (z. B. Ern\u00e4hrungsgewohnheiten, Rauchen, Stress) und anderen Punkten, die in Hinblick auf die parodontale Gesundheit von Bedeutung sind. Bei Verdacht auf Pardontitis wird der Parodontale Screening-Index (PSI) erhoben, f\u00fcr welchen alle Taschen an allen Z\u00e4hnen gemessen werden. Die mit der Sonde erfasste Eindringtiefe, die Blutungsneigung, der Lockerungsgrad der Z\u00e4hne und andere Punkte werden erfasst und im Parodontalstatus festgehalten, wodurch es m\u00f6glich ist, den Schweregrad und die Ausbreitung der Erkrankung festzustellen. Weiters werden R\u00f6ntgenaufnahmen angefertigt, um den Zustand des Knochens und m\u00f6glichen Knochenabbau zu erkennen und zu beurteilen und andere Ursachen f\u00fcr Zahnlockerungen auszuschlie\u00dfen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen noch weitere Untersuchungen veranlasst werden (z. B. Abstrichentnahme und Test, um die an der Entz\u00fcndung beteiligten Bakterien zu bestimmen). Der genaue Ablauf der Abkl\u00e4rung richtet sich nach der individuellen Situation.<\/p>\n<h2>Behandlung<\/h2>\n<p>Die Behandlung von Parodontitis umfasst verschiedene Ma\u00dfnahmen und zielt darauf ab, die parodontale Gesundheit Schritt f\u00fcr Schritt wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich besteht die Behandlung darin, dass alle Zahnoberfl\u00e4chen und insbesondere die Zahnh\u00e4lse und Wurzeloberfl\u00e4chen innerhalb der Zahnfleischtaschen systematisch gereinigt und gr\u00fcndlich von allen Bel\u00e4gen und Ablagerungen befreit werden. Zum Einsatz kommen spezielle Handinstrumente (K\u00fcretten, Scaler) und, je nach Situation, Ultraschall, Laser und andere Techniken; je nach Ausma\u00df k\u00f6nnen f\u00fcr die parodontale Therapie mehrere Sitzungen erforderlich sein. In manchen F\u00e4llen werden nach vorheriger Abstrichentnahme und Bestimmung der an der Entz\u00fcndung beteiligten Bakterien zus\u00e4tzlich Antibiotika verschrieben, um die bakterielle Infektion zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Durch diese Ma\u00dfnahmen ist es in vielen F\u00e4llen m\u00f6glich, eine deutliche Verbesserung des Entz\u00fcndungsgeschehens zu erreichen. Einige Zeit nach der letzten Reinigungssitzung wird der Parodontalstatus erneut erhoben, um den Behandlungserfolg zu beurteilen. Finden sich keine Entz\u00fcndungszeichen mehr, ist die aktive Behandlungsphase abgeschlossen. Haben die Therapiema\u00dfnahmen nicht den gew\u00fcnschten Erfolg gezeigt bzw. ist die Entz\u00fcndung bereits weit fortgeschritten, kann eine chirurgische Behandlung notwendig sein, bei welcher die Reinigung (Entfernung von Bel\u00e4gen und erkranktem Gewebe) und Reduktion der Taschentiefe unter direkter Sicht und lokaler Bet\u00e4ubung erfolgen. Zus\u00e4tzlich kann versucht werden verlorengegangenes Gewebe wieder aufzubauen.<\/p>\n<p>Wesentliche Bestandteile der Pardontitis-Behandlung sind zudem Beratung und Verbesserung der h\u00e4uslichen Mundhygiene. Um die Therapie bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen und zu verhindern, dass sich die Bel\u00e4ge erneut bilden, m\u00fcssen Betroffene intensiv mitarbeiten und lernen die Zahnoberfl\u00e4chen und Zahnzwischenr\u00e4ume sauber zu halten. Betroffene werden individuell beraten, wie und womit sie ihre Z\u00e4hne und Zahnzwischenr\u00e4ume am besten reinigen und wie es gelingen kann, die h\u00e4usliche Mundhygiene konstant auf hohem Niveau zu halten (Beratung hinsichtlich richtiger Putztechnik, Wahl der richtigen Pflegeprodukte, Anwendung von Sp\u00fcll\u00f6sungen, Zahnseide, Interdentalb\u00fcrstchen, Zungenschaber etc.). Die aktive Mitarbeit des Patienten ist f\u00fcr einen nachhaltigen Behandlungserfolg unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>Das Mundhygieneniveau und der Parodontalstatus werden nach Abschluss der Behandlung in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden kontrolliert. Etwaige Problemstellen werden entsprechend behandelt, zudem sollte in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden eine professionelle Reinigung der Z\u00e4hne (professionelle Mundhygiene) durchgef\u00fchrt werden. Wie sich die Parodontitis-Therapie genau gestaltet (erforderliche Ma\u00dfnahmen, Anzahl der Sitzungen, Dauer etc.) und in welchen Abst\u00e4nden zahn\u00e4rztliche Kontrollen erforderlich sind, richtet sich ganz nach der Situation des Patienten und wird individuell festgelegt.<\/p>\n<h2>Ma\u00dfnahmen zur Vorbeugung<\/h2>\n<p>Mittels verschiedener einfach umzusetzender Ma\u00dfnahmen ist es m\u00f6glich, Karies, Zahnfleischentz\u00fcndungen, Parodontitis und anderen Zahn- und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen. Folgende Ma\u00dfnahmen tragen wesentlich zum Erhalt der Mundgesundheit und zur Vorbeugung von Parodontitis bei:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Z\u00e4hneputzen<\/strong>: Die Z\u00e4hne sollten mindestens zweimal t\u00e4glich (morgens und abends) sorgf\u00e4ltig geputzt werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte hierbei auch schwer zu erreichenden Stellen zukommen, welche beim Putzen leichter vernachl\u00e4ssigt werden k\u00f6nnen. Nach einer Mahlzeit sollte etwa eine halbe Stunde gewartet werden, ehe geputzt wird, um den Zahnschmelz zu schonen.<\/li>\n<li><strong>Hilfsmittel<\/strong>: Zahnseide, Interdentalb\u00fcrstchen, Mundsp\u00fclungen und andere Hilfsmittel sollten regelm\u00e4\u00dfig zur Anwendung kommen, um die Zahnzwischenr\u00e4ume sauber zu halten und Bel\u00e4ge zu reduzieren.<\/li>\n<li><strong>Beratung<\/strong>: Jedes Gebiss hat individuelle Bed\u00fcrfnisse. Das Alter, bestimmte Grunderkrankungen, individuelle Lebens- und Konsumgewohnheiten, Zahnersatz, Zahnspangen und andere Faktoren haben Einfluss darauf, wie sich die t\u00e4gliche Mundhygiene gestalten sollte. Lassen Sie sich von einem Zahnarzt zum Thema Mundhygiene beraten und sich Putztechniken und den Umgang mit notwendigen Hilfsmitteln erkl\u00e4ren.<\/li>\n<li><strong>Zahnb\u00fcrste &amp; Co reinigen<\/strong>: Die Zahnb\u00fcrste sollte nach dem Putzen gr\u00fcndlich ausgewaschen und alle paar Wochen gewechselt werden. Auch herausnehmbarer Zahnersatz und herausnehmbare Zahnspangen sollten regelm\u00e4\u00dfig gereinigt werden.<\/li>\n<li><strong>Regelm\u00e4\u00dfige zahn\u00e4rztliche Kontrollen<\/strong>: Auch wenn keine Beschwerden bestehen sollte mindestens zweimal j\u00e4hrlich eine zahn\u00e4rztliche Kontrolle erfolgen. Dies erm\u00f6glicht es, Karies, Zahnfleischentz\u00fcndungen und Parodontitis fr\u00fchzeitig zu erkennen und zu behandeln.<\/li>\n<li><strong>Leichte Beschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen<\/strong>: Gelegentliche leichte Zahnschmerzen, ger\u00f6tetes Zahnfleisch, dauerhaft schlechter Mundgeschmack und\/oder Mundgeruch sind Anzeichen, dass mit der Mundgesundheit etwas nicht passt und sollten beim Zahnarzt abgekl\u00e4rt werden lassen.<\/li>\n<li><strong>Professionelle Mundhygiene<\/strong>: Eine professionelle Mundhygiene ist eine wichtige Erg\u00e4nzung zur t\u00e4glichen Mundhygiene und sollte mindestens einmal j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt werden. Im Rahmen der Sitzung werden die Zahnoberfl\u00e4chen und -zwischenr\u00e4ume gr\u00fcndlich gereinigt und von weichen und harten Ablagerungen befreit, was das Risiko f\u00fcr Karies, Parodontitis und andere Erkrankungen im Mundraum zus\u00e4tzlich reduziert. Auch individuelle Problemzonen werden aufgedeckt und deren Reinigung wird erkl\u00e4rt. Zudem k\u00f6nnen sich Patienten danach \u00fcber hellere Z\u00e4hne, glatte Zahnoberfl\u00e4chen und ein angenehmes Mundgef\u00fchl freuen.<\/li>\n<li><strong>Rauchstopp<\/strong>: Raucher haben ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Parodontitis. Lesen Sie hier, wie es gelingen kann, mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren.<\/li>\n<li><strong>Gesunde Ern\u00e4hrung<\/strong>: Zucker ist eine Nahrungsgrundlage f\u00fcr Plaquebakterien. Eine ausgewogene Ern\u00e4hrung und die Reduktion von zucker- und s\u00e4urehaltigen Lebensmitteln und Getr\u00e4nken sind ebenfalls wichtige Ma\u00dfnahmen, um die Mundgesundheit zu f\u00f6rdern und Karies und Parodontitis vorzubeugen.<\/li>\n<li><strong>Grunderkrankungen behandeln lassen<\/strong>: Ein geschw\u00e4chtes Immunsystem und bestimmte Erkrankungen erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr Parodontitis. Um die Allgemein- wie auch die Mundgesundheit zu verbessern und zu f\u00f6rdern sollten Grunderkrankungen stets ausreichend behandelt werden (z. B. gut eingestellte Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[66,2457,2442],"tags":[370,345,2543,2544,251,95,1794,128],"class_list":["post-2412","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheitsnews","category-krankheit","category-zahn-mund-und-kieferheilkunde","tag-bakterien","tag-entzundung","tag-parondotitis","tag-parondotose","tag-zahn","tag-zahne","tag-zahngesundheit","tag-zahnheilkunde"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9384,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2412\/revisions\/9384"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}