{"id":2370,"date":"2020-08-10T14:08:50","date_gmt":"2020-08-10T14:08:50","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/kaiserschnitt\/"},"modified":"2026-02-10T11:30:23","modified_gmt":"2026-02-10T10:30:23","slug":"kaiserschnitt","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kaiserschnitt\/","title":{"rendered":"Kaiserschnitt &#8211; Welche Gr\u00fcnde gibt es und wie l\u00e4uft er ab?"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist ein Kaiserschnitt?<\/h2>\n<p>Bei einem Kaiserschnitt (Sectio caesarea) kommt das Kind nicht durch die Scheide zur Welt (vaginale Geburt), sondern durch einen Schnitt in der Bauchdecke der Mutter. Im Rahmen der Operation er\u00f6ffnet der Arzt die Bauchdecke und Geb\u00e4rmutter und hebt das Baby und die Plazenta heraus, danach werden die Geb\u00e4rmutter und die Bauchdecke wieder zugen\u00e4ht. Der Begriff Kaiserschnitt stammt aus dem Lateinischen (sectio: Schnitt, caesarea: kaiserlich; eigentlich von caedere: ausschneiden, aufschneiden); laut dem r\u00f6mischen Schriftsteller Plinius wurde Gaius Iulius Caesar aus dem Mutterleib geschnitten.<\/p>\n<h2>Ablauf<\/h2>\n<p>Eine Sectio wird immer unter einer Bet\u00e4ubung durchgef\u00fchrt, wobei verschiedene Methoden zur Verf\u00fcgung stehen, darunter die Regionalan\u00e4sthesie (\u00f6rtliche Bet\u00e4ubung, Kreuzstich) und die Vollnarkose. Bei den meisten Frauen kommt eine Regionalan\u00e4sthesie (Spinalan\u00e4sthesie oder Periduralan\u00e4sthesie) zur Anwendung, durch welche die R\u00fcckenmarksnerven bet\u00e4ubt werden. Durch die An\u00e4sthesie wird das Schmerzempfinden im relevanten Bereich ausgeschaltet, gleichzeitig bleibt die Patientin (die Mutter) bei vollem Bewusstsein. Wichtiger Vorteil der Regionalan\u00e4sthesie ist, dass sie f\u00fcr das Kind weniger gef\u00e4hrlich sind, da die Bet\u00e4ubungsmittel nicht in den kindlichen Kreislauf gelangen k\u00f6nnen, zudem kann die Mutter den Moment, wenn das Kind das Licht der Welt erblickt erleben und ihr Baby nach dem Kaiserschnitt in den Arm nehmen. Bei einem Kaiserschnitt in Vollnarkose verliert die Mutter das Bewusstsein und bekommt vom Eingriff nichts mit. Ein Kaiserschnitt in Vollnarkose wird beispielsweise in Notfallsituationen (Notsectio) durchgef\u00fchrt, wobei versucht wird die Narkose so kurz wie m\u00f6glich zu halten.<\/p>\n<p>Der Eingriff beginnt mit einem mehrere Zentimeter langen Schnitt (Pfannenstiel-Schnitt; ca. acht bis 12 Zentimeter) und einer Durchtrennung der Haut-, Fett- und Muskelschicht. Der Schnitt verl\u00e4uft einige Zentimeter \u00fcber der Schambeinfuge quer am Unterbauch; bei M\u00f6glichkeit wird er entlang der Bikinifalte gesetzt, um die Narbe sp\u00e4ter so unauff\u00e4llig wie m\u00f6glich halten zu k\u00f6nnen. Nach dem Schnitt wird die nun freiliegende Harnblase behutsam zur Seite geschoben, um freie Sicht auf die Geb\u00e4rmutter zu haben, welche im n\u00e4chsten Schritt mit einem Schnitt ge\u00f6ffnet und mit den Fingern weiter aufgedehnt wird um das Baby herauszuholen. Nach Durchtrennung der Nabelschnur wird das Baby, ges\u00e4ubert und warm eingewickelt, den Eltern \u00fcbergeben. In der Zwischenzeit wird auch die Plazenta entnommen und die Geb\u00e4rmutter und die Bauchwand werden mit selbstaufl\u00f6senden F\u00e4den vern\u00e4ht.<\/p>\n<p>Die Frage nach der Dauer eines Kaiserschnittes l\u00e4sst sich pauschal nicht beantworten. Zwar ist der Ablauf im Groben immer gleich, die Gesamtdauer des Eingriffs ist jedoch von verschiedenen Faktoren abh\u00e4ngig. In der Regel kann von ca. 30 Minuten* reiner Operationsdauer (Dauer der Operation ohne Lagerung, Narkoseeinleitung und andere vorbereitende Ma\u00dfnahmen) ausgegangen werden.<\/p>\n<p>Eine Alternative zum klassischen Kaiserschnitt ist die sogenannte Misgav-Ladach-Technik, bei welcher die weiteren Gewebeschichten nach dem ersten Schnitt durch Dehnen und \u201cRei\u00dfen\u201c und nicht durch Schneiden er\u00f6ffnet werden und der Verschluss der Schichten nach der Entbindung in vereinfachter Weise erfolgt. Benannt ist die Sectiotechnik nach dem Misgav-Ladach-Krankenhaus in Jerusalem (Israel), wo sie entwickelt wurde. Im Vergleich zum klassischen Kaiserschnitt gilt die Methode als schonender, als Vorteile angegeben werden u. a. weniger Gewebsverletzung, Verk\u00fcrzung der Operationszeit, k\u00fcrzerer Krankenhausaufenthalt und ein weniger komplizierter postoperativer Verlauf.<\/p>\n<h2>Gr\u00fcnde f\u00fcr einen Kaiserschnitt<\/h2>\n<p>Ein Kaiserschnitt kann aus medizinischen Gr\u00fcnden oder auf Wunsch durchgef\u00fchrt werden. In Hinblick auf medizinische Gr\u00fcnde wird zwischen dem prim\u00e4ren und dem sekund\u00e4ren Kaiserschnitt unterschieden.<\/p>\n<h3>Prim\u00e4rer Kaiserschnitt<\/h3>\n<p>Ein prim\u00e4rer Kaiserschnitt wird vor der Geburt geplant. Die werdenden Eltern und der Arzt entscheiden sich bereits vor Beginn der Geburt aufgrund absoluter oder relativer Indikationen (Gr\u00fcnde) f\u00fcr den Kaiserschnitt, welcher vor Einsetzen der Wehen an einem festgelegten Termin durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Absolute Indikationen: Absolute Indikationen sind solche, die die Gesundheit von Mutter oder Kind bedrohen. Hierzu z\u00e4hlen u. a.<\/p>\n<ul>\n<li>regelwidrige Lage\/Querlage des Kindes,<\/li>\n<li>Beckendeformit\u00e4ten bei der Mutter,<\/li>\n<li>(drohende) Uterusruptur (Einrei\u00dfen der Geb\u00e4rmutter),<\/li>\n<li>Krampfanf\u00e4lle (Eklampsie) bei Schwangerschaftsbluthochdruck,<\/li>\n<li>Hypoxie (Sauerstoffmangel) des Kindes,<\/li>\n<li>HELLP-Syndrom (gekennzeichnet durch h\u00e4molytische An\u00e4mie, erh\u00f6hte Leberwerte und Verminderung der Thrombozyten (Blutpl\u00e4ttchen))<\/li>\n<li>Fehllage der Plazenta in der N\u00e4he des Geb\u00e4rmutterhalses (Plazenta praevia; Plazenta \u201cversperrt dem Baby den Weg\u201c) und<\/li>\n<li>Nabelschnurvorfall.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Relative Indikationen: Von einer relativen Indikation ist die Rede, wenn eine nat\u00fcrliche Geburt m\u00f6glich ist, ein Kaiserschnitt jedoch ein geringeres Risiko darstellt. Relative Indikationen sind beispielsweise<\/p>\n<ul>\n<li>auff\u00e4llige Kardiotokographie (CTG)-Ver\u00e4nderungen (Standardverfahren zur \u00dcberwachung und Aufzeichnung der kindlichen Herzt\u00e4tigkeit und der m\u00fctterlichen Wehent\u00e4tigkeit),<\/li>\n<li>wenn Zwillinge zur Welt kommen werden, es aber keine zus\u00e4tzlichen medizinischen Probleme gibt,<\/li>\n<li>ein kindliches Gewicht \u00fcber 4.500 Gramm (Makrosomie),<\/li>\n<li>Kaiserschnitt bei letzter Geburt,<\/li>\n<li>Geburtsstillstand,<\/li>\n<li>Ersch\u00f6pfung der Mutter bei der Geburt,<\/li>\n<li>Angst,<\/li>\n<li>Verdacht auf ein Missverh\u00e4ltnis zwischen m\u00fctterlichem Becken und kindlicher Gr\u00f6\u00dfe oder<\/li>\n<li>Beckenendlage (Lage, bei der nicht der Kopf, sondern das Beckenende des Kindes vorangeht).<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Sekund\u00e4rer Kaiserschnitt<\/h3>\n<p>Ein sekund\u00e4rer Kaiserschnitt wird durchgef\u00fchrt, wenn die vaginale Geburt bereits begonnen hat (wenn die Fruchtblase bereits gesprungen ist oder Wehen kommen) und ein Umstieg auf einen Kaiserschnitt erforderlich ist (z. B. wenn das Baby zu wenig Sauerstoff bekommt, bei Geburtsstillstand, Nabelschnurvorfall etc.).<\/p>\n<p>Nicht zwangsl\u00e4ufig bedeutet einmal Kaiserschnitt immer Kaiserschnitt. War bei einer Schwangerschaft ein Kaiserschnitt notwendig, k\u00f6nnen Frauen bei der n\u00e4chsten Schwangerschaft noch immer nat\u00fcrlich entbinden. In manchen F\u00e4llen wird jedoch zum wiederholten Kaiserschnitt geraten (z. B. wenn die Geb\u00e4rmutter aufgrund einer fr\u00fcheren Operation einrei\u00dfen k\u00f6nnte, wenn sich vor oder w\u00e4hrend der Geburt dieselbe Konstellation zeigt, die Anlass f\u00fcr den ersten Kaiserschnitt war). Ob eine vaginale Geburt m\u00f6glich ist, ist stets von verschiedenen Faktoren abh\u00e4ngig, die M\u00f6glichkeiten sollten mit dem <a href=\"\/suche\/frauenarzt\">Frauenarzt<\/a>&nbsp;im Vorfeld genau besprochen werden.<\/p>\n<h3>Wunschkaiserschnitt<\/h3>\n<p>Im Gegensatz zum aus medizinischen Gr\u00fcnden durchgef\u00fchrten Kaiserschnitt ist ein Wunschkaiserschnitt nicht medizinisch begr\u00fcndet. Es m\u00fcsste also kein Kaiserschnitt gemacht werden, um das Kind zu holen, der Kaiserschnitt erfolgt in diesem Fall aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden zu einem geplanten Zeitpunkt. Fr\u00fcher wurde ein Kaiserschnitt fast ausschlie\u00dflich nur dann durchgef\u00fchrt, wenn eine Geburt durch die Scheide f\u00fcr Mutter oder Kind zu gef\u00e4hrlich schien. Heutzutage werden viele Kinder per Kaiserschnitt entbunden, der Wunschkaiserschnitt wird allgemein beliebter. M\u00f6gliche Gr\u00fcnde hierf\u00fcr reichen vom Wunsch danach, die Beendigung der Schwangerschaft und den Geburtstermin genau planen zu k\u00f6nnen bis hin zur Furcht vor Verletzungen bei einer normalen, nat\u00fcrlichen Entbindung und Angst vor der Geburt. Da ein Kaiserschnitt jedoch bestimmte Risiken birgt und f\u00fcr Mutter und Kind mit einigen Nachteilen behaftet ist, sollten die Vorteile, Nachteile, Risiken und m\u00f6glichen Folgen im Falle von \u00dcberlegungen hinsichtlich eines Wunschkaiserschnittes im Vorfeld gr\u00fcndlich bedacht und ausf\u00fchrlich mit dem Frauenarzt besprochen werden.<\/p>\n<h2>Risiken<\/h2>\n<p>Der medizinische Fortschritt hat dazu gef\u00fchrt, dass Risiken, die mit einer vaginalen Geburt und einem Kaiserschnitt einhergehen in den letzten Jahrzehnten deutlich gesenkt werden konnten. Nichtsdestotrotz birgt jeder Kaiserschnitt gewisse Risiken f\u00fcr Mutter und Kind. Zu den m\u00f6glichen Komplikationen eines Kaiserschnittes, die bei der Mutter auftreten k\u00f6nnen z\u00e4hlen u. a. die Verletzung von benachbarten Organen und Strukturen (z. B. Harnblase, Darm), Blutverlust durch Atonie (unzureichende Kontraktion der Geb\u00e4rmutter), Thrombosebildung, Embolie und Narkosezwischenf\u00e4lle. Zudem kann ein Kaiserschnitt mit Wundheilungsst\u00f6rungen, Infektionen, Verwachsungen, einer \u00e4sthetisch unbefriedigenden Narbenbildung, Lagerungssch\u00e4den und Bindungsst\u00f6rungen einhergehen. Risiken f\u00fcr das Kind sind u. a. Atemprobleme und andere Anpassungsst\u00f6rungen und erh\u00f6hte Infektanf\u00e4lligkeit, da das Kind nicht wie bei einer vaginalen Entbindung mit der nat\u00fcrlichen Bakterienflora der Mutter in Kontakt kommt. Verletzungen w\u00e4hrend dem Kaiserschnitt wie Sch\u00fcrfungen oder Schnitte sind selten.<\/p>\n<h2>Nach dem Kaiserschnitt<\/h2>\n<p>Bereits einige Stunden nach dem Kaiserschnitt k\u00f6nnen Patientinnen an der Bettkante sitzen und aufstehen, was hilft der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen und die Darmt\u00e4tigkeit anzuregen. Auch St\u00fctzstr\u00fcmpfe und Heparinspritzen helfen einer Thrombose vorzubeugen. Nach der Operation werden der Kreislauf, die Geb\u00e4rmutter und die Hautwunde regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft. Wie lange die Patientin nach dem Kaiserschnitt im Krankenhaus bleibt ist von der individuellen Situation abh\u00e4ngig (Gesundheitszustand, m\u00f6gliche Komplikationen), in der Regel ist von etwa vier Tagen bis einer Woche auszugehen. In dieser Zeit kann es auch zu Schmerzen kommen, etwa bei Bewegungen, welche die Bauchdecke belasten (z. B. Aufstehen) oder bei Druck auf diesen Bereich (z. B. Husten, Niesen). Bei starken Schmerzen k\u00f6nnen schmerzstillende Medikamente verschrieben werden, welche das Kind auch beim Stillen nicht gef\u00e4hrden.<\/p>\n<h3>Nachwehen<\/h3>\n<p>Nachdem das Kind auf der Welt ist, beginnt sich die Geb\u00e4rmutter, die sich w\u00e4hrend der Schwangerschaft um ein Vielfaches vergr\u00f6\u00dfert hat, zur\u00fcckzubilden. Nachwehen unterst\u00fctzen die R\u00fcckbildung. Bei Nachwehen kontrahieren sich die Muskeln der Geb\u00e4rmutter, wie es auch bei der Geburt der Fall ist. Die unregelm\u00e4\u00dfigen Wehen unterschiedlicher Intensit\u00e4t, die einige Tage nach der vaginalen Geburt\/dem Kaiserschnitt auftreten dienen der R\u00fcckbildung der Geb\u00e4rmutter und der Blutstillung.<\/p>\n<h3>Wundheilung<\/h3>\n<p>In den ersten Wochen nach dem Kaiserschnitt sollten Frauen nicht schwer heben und auf k\u00f6rperlich anstrengende Arbeiten verzichten. Die Bauchnaht ist f\u00fcr gew\u00f6hnlich nach etwa einer Woche bis zwei Wochen am abheilen. Um die Bauchnaht beim Stillen nicht zu reizen, empfiehlt sich Stillen in Seitenlage. Zudem sollten Frauen darauf achten, dass die Bauchnaht beim Duschen nicht mit Duschgel und Shampoo in Ber\u00fchrung kommt, wobei ein spezielles Duschpflaster helfen kann. Ab wann Duschen und normales Baden nach der Operation m\u00f6glich sind, sollte mit dem Arzt besprochen werden. Wann die Wunde verheilt ist, ist individuell verschieden, in der Regel ist von etwa sechs Wochen* auszugehen. Die Kaiserschnittnarbe bildet sich entlang des Pfannenstiel-Schnittes. Der Schnitt wird bei M\u00f6glichkeit so entlang der Bikinifalte gesetzt, dass die Narbe sp\u00e4ter m\u00f6glichst unauff\u00e4llig ist und kein gr\u00f6\u00dferes \u00e4sthetisches Problem darstellt. Zur Narbenpflege empfiehlt sich die regelm\u00e4\u00dfige Anwendung einer Narbensalbe.<\/p>\n<h3>Wochenbett, R\u00fcckbildungsgymnastik und Sport<\/h3>\n<p>Unmittelbar nach der vaginalen Geburt\/dem Kaiserschnitt beginnt das Wochenbett, welches der k\u00f6rperlichen Erholung dient. In dieser Zeit finden wichtige Heilungsprozesse statt (R\u00fcckbildung der Geb\u00e4rmutter, R\u00fcckbildung der Muskulatur des Beckenbodens und der Bauchmuskulatur in ihren urspr\u00fcnglichen Zustand, Hormonumstellung etc.). Bei einer normal verlaufenden vaginalen Geburt dauert das Wochenbett in der Regel ca. vier bis sechs Wochen, bei Komplikationen oder einem Kaiserschnitt etwa sechs bis acht Wochen*.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dem Wochenbett ist es wichtig, dem K\u00f6rper die n\u00f6tige Erholungszeit zu geben. Auf k\u00f6rperlich belastende T\u00e4tigkeiten\/sportliche Aktivit\u00e4ten sollte, besonders auch nach einem Kaiserschnitt, verzichtet werden. Bewegung ist dennoch sehr wichtig und sollte regelm\u00e4\u00dfig stattfinden. Einige Zeit nach der Entbindung\/dem Kaiserschnitt kann mit R\u00fcckbildungsgymnastik begonnen werden. Die speziellen leichten \u00dcbungen nehmen auf die Kaiserschnittnarbe R\u00fccksicht, helfen die beanspruchten Gewebestrukturen zu kr\u00e4ftigen und unterst\u00fctzen den Regenerationsprozess des K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Nach einigen Wochen k\u00f6nnen Frauen mit dem sportlichen Wiedereinstieg beginnen, wobei sanfte Sportarten zu w\u00e4hlen sind (z. B. Nordic Walking, Radfahren, Crosstrainer, Yoga, Schwimmen). Mit Sportarten, welche die Bauchdecke belasten und dem Heben schwerer Gegenst\u00e4nde sollte bis zum v\u00f6lligen Verheilen der Narbe gewartet werden. Nach etwa vier bis sechs Monaten* sind dann auch alle anderen Sportarten (z. B. intensiveres Lauftraining, Tennis, Ballsportarten) wieder m\u00f6glich. Ein begleitendes Beckenbodentraining wird bis mindestens sechs bis neun Monate* nach Geburt empfohlen. Wie sich der sportliche Wiedereinstieg gestalten sollte und ab wann genau die Aus\u00fcbung bestimmter Sportarten nach einem Kaiserschnitt m\u00f6glich ist, h\u00e4ngt von der individuellen Situation ab und sollte mit dem Frauenarzt besprochen werden.<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4,2459,66],"tags":[3239,947,129,2387,2388],"class_list":["post-2370","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-fachbereich","category-frauenheilkunde","category-gesundheitsnews","tag-anaesthesie-u-intensivmedizin","tag-frauen","tag-frauenheilkunde","tag-kaiserschnitt","tag-sectio"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2370\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12502,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2370\/revisions\/12502"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2371"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}