{"id":2295,"date":"2019-08-26T08:25:15","date_gmt":"2019-08-26T08:25:15","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/epilepsie\/"},"modified":"2023-02-27T14:54:04","modified_gmt":"2023-02-27T13:54:04","slug":"epilepsie","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/epilepsie\/","title":{"rendered":"Epilepsie &#8211; Ursachen, Symptome, Behandlung, erste Hilfe"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist Epilepsie?<\/h2>\n<p>Epilepsie ist eine h\u00e4ufige neurologische Erkrankung, bei der es unter anderem zu St\u00f6rungen des Bewusstseins kommt. Auch Bewegungen und Wahrnehmungen sowie das Denken und Verhalten k\u00f6nnen gest\u00f6rt sein.<br \/>\nVon einer Epilepsie spricht man, wenn ein so genannter unprovozierter Anfall, bei dem kein unmittelbarer Ausl\u00f6ser feststellbar ist, aufgetreten ist und sich im EEG epilepsietypische Ver\u00e4nderungen zeigen und\/oder sich in der Magnetresonanztomographie eine f\u00fcr die Anf\u00e4lle urs\u00e4chliche Ver\u00e4nderung nachweisen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Ein Epilepsie-Anfall dauert in der Regel wenige Sekunden bis Minuten. Dabei kann es je nach Lokalisation des Herdes zu geistiger Abwesenheit des Betroffenen, abnormalen psychischen oder sensorischen Empfindungen und den typischen Kr\u00e4mpfen kommen. Die Kr\u00e4mpfe k\u00f6nnen generalisiert, also den ganzen K\u00f6rper betreffend oder fokal, also einzelne Extremit\u00e4ten meist einer K\u00f6rperh\u00e4lfte betreffend auftreten.<\/p>\n<p>Epilepsie liegt dann vor, wenn ein Mensch mindestens zwei unprovozierte Anf\u00e4lle hatte.<\/p>\n<h2>Welche Ursache f\u00fcr Epilepsie?<\/h2>\n<p>Normalerweise entladen sich die Nervenzellen im Gehirn synchronisiert, das hei\u00dft aufeinander abgestimmt. Bei epileptischen Anf\u00e4llen hingegen gelingt diese Koordination nicht, und das Gehirn ist vor\u00fcbergehend nicht funktionsf\u00e4hig. Grund f\u00fcr diese Fehlfunktion ist eine extreme Entladung von Neuronen, zum Beispiel an der Hirnrinde. Die Entladungen entstehen aufgrund einer pl\u00f6tzlichen Aktivit\u00e4tssteigerung von Nervenzellen.<\/p>\n<p>Entsprechend der Ursache unterscheidet man:<\/p>\n<ul>\n<li>genetische Epilepsien<\/li>\n<li>Epilepsien aufgrund struktureller oder stoffwechselbedingter Ursachen und<\/li>\n<li>Epilepsien unbekannter Ursache<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Genetische Epilepsien<\/h3>\n<p>Die Anf\u00e4lle werden durch einen oder auch mehrere bekannte oder vermutete genetische Defekte verursacht.<\/p>\n<h3>Epilepsien aufgrund von strukturellen oder stoffwechselbedingten Ursachen<\/h3>\n<p>Unterschiedliche Hirn-Erkrankungen oder -Sch\u00e4digungen k\u00f6nnen eine Epilepsie verursachen. Dazu z\u00e4hlen etwa<\/p>\n<ul>\n<li>Entwicklungsst\u00f6rungen der Hirnrinde w\u00e4hrend der Embryonalentwicklung<\/li>\n<li>Geburtssch\u00e4den<\/li>\n<li>komplizierte Fieberkr\u00e4mpfe<\/li>\n<li>Entz\u00fcndungen des Gehirns<\/li>\n<li>Hirnverletzungen<\/li>\n<li>Tumoren<\/li>\n<li>Schlaganf\u00e4lle und<\/li>\n<li>Stoffwechselerkrankungen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Epilepsien unbekannter Ursache<\/h3>\n<p>Wenn keine definitive Ursache f\u00fcr die Epilepsie gefunden werden kann, spricht man von Epilepsien unbekannter Ursache.<\/p>\n<h2>Symptome<\/h2>\n<p>Die Symptome eines epileptischen Anfalls h\u00e4ngen von der Funktion der betroffenen Gehirnregion ab. Daher k\u00f6nnen epileptische Anf\u00e4lle sehr unterschiedlich aussehen.<\/p>\n<h3>Fokale Anf\u00e4lle<\/h3>\n<p>Fokale Anf\u00e4lle entstehen an einem mehr oder weniger umschriebenen Ort einer Hirnh\u00e4lfte. Dabei kann es zu folgenden Ph\u00e4nomenen kommen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Auren<\/strong>: Darunter versteht man Ver\u00e4nderungen der Wahrnehmung wie etwa ein seltsames, aufsteigendes Gef\u00fchl aus der Magengegend, ein unbegr\u00fcndetes Angstgef\u00fchl, Vertrautheits- oder Fremdheistgef\u00fchl (D\u00e9ja vu, jamais vu), ver\u00e4nderte Sinneswahrnehmungen des Sehens, H\u00f6rens, Riechens oder des Geschmacks, weiters Kribbeln und Missempfindungen in einem K\u00f6rperteil.<\/li>\n<li><strong>fokal motorische Anf\u00e4lle<\/strong>: Das sind Zuckungen oder Verkrampfungen des Gesichts, der Arme oder Beine bei erhaltenem Bewusstsein.<\/li>\n<li><strong>dyskognitive Anf\u00e4lle<\/strong>: Hier liegt eine Einschr\u00e4nkung des Bewusstseins verbunden mit verminderter oder fehlender Ansprechbarkeit oder Reaktionsf\u00e4higkeit vor. Zum Teil zeigen Betroffene merkw\u00fcrdige Verhaltensweisen wie Nesteln, Schmatzen, Schlucken oder Kaubewegungen, von denen sie selbst nichts bemerken.<\/li>\n<li><strong>hypermotorische Anf\u00e4lle<\/strong>: Darunter versteht man wildes Herumschlagen und Schreien mit pl\u00f6tzlichem Beginn und Ende.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Generalisierte Anf\u00e4lle<\/h3>\n<p>Bei generalisierten Anf\u00e4llen erfasst die epileptische Aktivit\u00e4t von Beginn an Nervenzellverb\u00e4nde in beiden Hirnh\u00e4lften gleichzeitig. Auch diese Anf\u00e4lle k\u00f6nnen ganz unterschiedlich aussehen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>generalisierte tonisch-klonische Anf\u00e4lle<\/strong>: Diese Anf\u00e4lle sind durch Bewusstlosigkeit, Sturz, Verkrampfung am ganzen K\u00f6rper, Zuckungen der Arme und Beine f\u00fcr die Dauern von ein bis zwei Minuten und einen nachfolgenden Ersch\u00f6pfungs- oder Verwirrtheitszustand gekennzeichnet. Dabei kann es auch zu einem Zungen- oder Wangenbiss, Harnverlust und nachfolgenden Kopf- und Muskelschmerzen \u2013 \u00e4hnlich einem Muskelkater &#8211; kommen.<\/li>\n<li><strong>Absencen<\/strong>: Sie \u00e4u\u00dfern sich in einer kurzen, nur wenige Sekunden dauernden Abwesenheit mit regungslosem Vor-sich-hin-Starren. Manchmal kommt es auch zu einem Lidflattern.<\/li>\n<li><strong>myklonische Anf\u00e4lle<\/strong>: Diese Anf\u00e4lle bestehen in einem kurzen Zucken der Arme, Beine oder des Gesichts \u2013 so als w\u00fcrde man erschrecken.<\/li>\n<li><strong>tonische Anf\u00e4lle<\/strong>: Diese Anf\u00e4lle sind durch wenige Sekunden anhaltende Verkrampfungen der Arme, Beine, des Gesichts und des Rumpfes gekennzeichnet.<\/li>\n<li><strong>atonische Anf\u00e4lle<\/strong>: Sie f\u00fchren zu einem kurzen Verlust der Muskelspannung. Dabei kann der Betroffene ebenfalls st\u00fcrzen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Umst\u00e4nde die einem Anfall ausl\u00f6sen k\u00f6nnen<\/h2>\n<p>Neben den unterschiedlichen Ursachen von epileptischen Anf\u00e4llen gibt es auch eine ganze Reihe von Ausl\u00f6sern, bei denen es sich um keine eigentlichen Ursachen handelt. Als m\u00f6gliche Ausl\u00f6ser gelten zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li>Schlafmangel<\/li>\n<li>\u00dcberanstrengung<\/li>\n<li>Angst, \u00c4rger<\/li>\n<li>Stress<\/li>\n<li>Alkohol-, Medikamenten- und Drogenentzug<\/li>\n<li>zu hohe oder zu niedrige Blutzuckerwerte<\/li>\n<li>hormonelle Schwankungen (Zum Beispiel w\u00e4hrend der Menstruation)<\/li>\n<li>Flackerlicht (zum Beispiel in der Disco oder durch den Sonnenlichteinfall beim Durchfahren einer Allee)<\/li>\n<li>laute Ger\u00e4usche<\/li>\n<li>Fernsehen, Videospiele<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Diagnose<\/h2>\n<p>Die Diagnostik der Epilepsie ist ein Prozess, bei dem verschiedene Untersuchungen durchgefu\u0308hrt werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen m\u00fcssen aufeinander bezogen werden.<br \/>\nFolgende Untersuchungen sind notwendig:<\/p>\n<h3>Beschreibung der Anf\u00e4lle<\/h3>\n<p>Der Betroffene sollte darlegen, was er vor, w\u00e4hrend und nach dem Anfall sp\u00fcrt. Da aber oft Teile des Anfalls oder der gesamte Anfall nicht bewusst miterlebt werden, ist eine m\u00f6glichst gute Fremdbeschreibung \u2013 etwa durch Angeho\u0308rige, Freunde oder Arbeitskollegen \u2013 ebenfalls sehr wichtig. Sind bereits mehrere Anf\u00e4lle aufgetreten, so sind Angaben zur H\u00e4ufigkeit und zur tageszeitlichen Verteilung der Anf\u00e4lle wichtig.<\/p>\n<h3>Kl\u00e4rung der Vorgeschichte<\/h3>\n<p>Hier ist zu kl\u00e4ren<\/p>\n<ul>\n<li>ob es in der Familie des Betroffenen Epilepsieerkrankte gibt<\/li>\n<li>wie Schwangerschaft, Geburt und fr\u00fchkindliche Entwicklung verlaufen sind<\/li>\n<li>welche Erkrankungen und Unf\u00e4lle mit Sch\u00e4del-Hirn-Verletzungen es gab<\/li>\n<li>Besonders wichtig ist die Beschreibung des ersten Anfalls mit seinen besonderen Begleitumsta\u0308nden.<\/li>\n<li>Besteht die Epilepsie schon l\u00e4nger, so muss der Arzt wissen, ob die Anf\u00e4lle immer gleich ausgesehen haben oder ob es \u00c4nderungen in deren Ablauf gegeben hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Medikamentenanamnese<\/h3>\n<p>Bei Menschen mit Epilepsie, die schon lange behandelt werden, ohne dass dauerhafte Anfallsfreiheit erzielt wurde, geht es auch darum zu kl\u00e4ren, welche Medikamente bereits eingenommen wurden, bei welchem davon weniger Anf\u00e4lle und\/oder Nebenwirkungen auftraten und ob es Medikamente gab, die den Ablauf der Anf\u00e4lle g\u00fcnstig beeinflusst haben. Weiters sind allergische Hautreaktionen und sonstige Unvertra\u0308glichkeiten abzukl\u00e4ren.<\/p>\n<h3>Elektroenzephalograohie (EEG)<\/h3>\n<p>Das EEG zeichnet die elektrische Aktivit\u00e4t an der Hirnoberfl\u00e4che auf und gibt dem Arzt wichtige Hinweise. F\u00fcr sich allein genommen ist es aber wenig aussagekra\u0308ftig.<\/p>\n<h3>Magnetresonanztomographie (MRT)<\/h3>\n<p>Das MRT macht hirnorganische Ver\u00e4nderungen sichtbar und gibt Hinweise auf die Ursache der Epilepsie. Aber auch das MRT ist f\u00fcr sich allein genommen wenig aussagekra\u0308ftig.<\/p>\n<h2>Behandlung<\/h2>\n<p>Die Epilepsie wird von<a href=\"\/suche\/neurologe\">&nbsp;Fach\u00e4rzten f\u00fcr Neurologie<\/a>&nbsp;behandelt. In der Regel kommen Antiepileptika (auch Antikonvulsiva genannt) zum Einsatz. Das prim\u00e4re Ziel der Epilepsie-Behandlung ist Anfallsfreiheit. Diese kann bei etwa 80 Prozent der Patienten erreicht werden. Ist es nicht m\u00f6glich, epileptische Anf\u00e4lle g\u00e4nzlich zu verhindern, so sollen im Rahmen der Behandlung zumindest ihre H\u00e4ufigkeit und St\u00e4rke gesenkt werden.<br \/>\nWichtig ist auch, dass der Patient m\u00f6gliche Ausl\u00f6ser meidet.<br \/>\nWas die Wirkung der Antiepileptika betrifft, so konzentriert sie sich auf die Unterdr\u00fcckung der Anf\u00e4lle. Die eigentliche Ursache der Epilepsie wird dadurch aber nicht behoben. Aus diesem Grund ist bei rund zwei Drittel aller Betroffenen eine lebenslange Einnahme der Antiepileptika notwendig.<\/p>\n<p>Wenn die Anf\u00e4lle auch nach zwei bis drei Therapieversuchen mit geeigneten Medikamenten nicht zufriedenstellend kontrolliert werden k\u00f6nnen, sollte der Patient sich bei einem Epilepsie-Spezialisten untersuchen lassen. M\u00f6glicherweise kommt dann ein operativer Eingriff in Frage. Dabei wird die Hirnregion, von der die Anf\u00e4lle ausgehen, und damit auch die Ursache der Epilepsie entfernt.<br \/>\nEine weitere M\u00f6glichkeit ist die Vagus-Nerv-Stimulation. Sie wird durchgefu\u0308hrt, wenn weder durch eine medikament\u00f6se Behandlung noch durch eine Operation eine zufriedenstellende Anfallskontrolle erzielt werden kann oder wenn eine Operation aufgrund der Epilepsie-Form nicht m\u00f6glich ist.<br \/>\nIn seltenen F\u00e4llen, insbesondere bei bestimmten Epilepsie-Formen im Kindesalter kann auch eine spezielle kohlehydratarme, fettreiche Di\u00e4t, die so genannte ketogene Di\u00e4t, eine Reduktion der Anf\u00e4lle bewirken.<\/p>\n<h2>Wie Epilepsie vorbeugen?<\/h2>\n<p>Epilepsien sind heute gut behandelbar. Vielen Betroffenen hilft eine medikament\u00f6se Therapie. Es gibt aber auch die M\u00f6glichkeit der Anfallsselbstkontrolle. Wichtigste Voraussetzung daf\u00fcr ist die Bereitschaft des Patienten, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Faktoren bzw. Umst\u00e4nde das Auftreten ihrer Anf\u00e4lle beg\u00fcnstigen. Dann geht es darum, diese Ausl\u00f6ser (wie etwa Schlafentzug, Alkoholmissbrauch, psychische Konflikte) zu meiden.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch die regelm\u00e4\u00dfige Einnahme der verordneten Antiepileptika.<\/p>\n<p>Zu einer wirkungsvollen Selbstkontrolle geh\u00f6rt weiters das aktive Entgegenwirken. Das kann man etwa mit Entspannungsverfahren wie autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung tun. Wichtig dabei ist, diese Methoden so zu erlernen, dass man sie \u00fcberall (und nicht nur in einem ruhigen Raum) einsetzen kann.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gelingt es einigen Epilepsie-Patienten in ihrem Leben mit der Erkrankung, ihre Anf\u00e4lle durch gezielte Gegenma\u00dfnahmen zu unterbrechen. Viele Betroffene sp\u00fcren, wenn ein Anfall beginnt (Aura). Patienten mit einer Aura k\u00f6nnen lernen, beginnenden Anf\u00e4llen mit bestimmten Verhaltensweisen entgegenzuwirken und sie bestenfalls zu verhindern. So kann etwa bei einem Anfall, dessen Beginn sich durch ein Kribbeln in der Hand bemerkbar macht, die Faust geballt werden. Dadurch werden die Gehirnzellen im motorischen Zentrum gezielt anderweitig besch\u00e4ftigt und daran gehindert, bei dem elektrischen Kribbeln \u201emitzumachen\u201c. Auch die Konzentration auf einen Fixpunkt \u2013 zum Beispiel bei starker Aufregung &#8211; oder Geruchs-Stimuli \u2013 etwa durch Aroma-\u00d6le \u2013 k\u00f6nnen in manchen F\u00e4llen einen Anfall unterbrechen.<\/p>\n<h2>Erste Hilfe Ma\u00dfnahmen: Wie verhalte ich mich als Zeuge?<\/h2>\n<ol>\n<li>Bleiben Sie ruhig.<\/li>\n<li>Entfernen Sie Gegenst\u00e4nde, St\u00fchle, etc., an denen sich die krampfende Person verletzen k\u00f6nnte oder decken Sie diese mit P\u00f6lstern ab. Wenn m\u00f6glich, k\u00f6nnen Sie einen weichen Gegenstand unter den Kopf der Person legen.<\/li>\n<li>W\u00e4hlen Sie den Notruf 144.<\/li>\n<li>Halten Sie die Person w\u00e4hrend des Anfalls nicht fest! Bei Sturzgefahr helfen Sie dem Betroffenen, sich auf den Boden zu legen.<\/li>\n<li>Versuchen Sie nicht, einer krampfenden Person Gegenst\u00e4nde (wie einen Beissschutz) in den Mund zu stecken. Es besteht hohe Gefahr von Bissverletzungen.<\/li>\n<li>Warten Sie das Vor\u00fcbergehen des Anfalls ab und lassen Sie den Betroffenen w\u00e4hrenddessen nicht allein.<\/li>\n<li>\u00dcberpr\u00fcfen Sie nach dem Anfall das Bewusstsein und die Atmung des Betroffenen und lassen Sie ihn nicht allein, bis die Rettungskr\u00e4fte eingetroffen sind.<\/li>\n<li>Ist der Betroffene nicht bei Bewusstsein, aber atmet normal, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage und \u00fcberpr\u00fcfen Sie die Atmung, bis die Rettungskr\u00e4fte vor Ort sind.<\/li>\n<li>Ist der Betroffene nicht bei Bewusstsein und atmet nicht oder nicht normal, rufen Sie um Hilfe und beginnen Sie sofort mit Wiederbelebungsma\u00dfnahmen.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2457,2408],"tags":[2648,1644,2647,188],"class_list":["post-2295","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-krankheit","category-neurologie","tag-anfall","tag-epilepsie","tag-epileptische-anfalle","tag-neurologie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2295","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2295\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9917,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2295\/revisions\/9917"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2295"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2295"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2295"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}