{"id":2273,"date":"2019-08-28T12:10:42","date_gmt":"2019-08-28T12:10:42","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/schlaganfall\/"},"modified":"2024-02-15T12:09:52","modified_gmt":"2024-02-15T11:09:52","slug":"schlaganfall","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schlaganfall\/","title":{"rendered":"Schlaganfall &#8211; Definition, Symptome, Behandlung, Vorbeugung"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist ein Schlaganfall?<\/h2>\n<p>Ein Schlaganfall (Apoplex, Apoplexie) ist die Folge einer pl\u00f6tzlichen Durchblutungsst\u00f6rung des Gehirns oder einer Blutung. Dadurch erhalten die Nervenzellen im Gehirn zu wenig Sauerstoff und N\u00e4hrstoffe und gehen zugrunde. Es kommt zu einem pl\u00f6tzlich einsetzenden Ausfall bestimmter Gehirnfunktionen. Typisch f\u00fcr die Erkrankung ist, dass das Geschehen schlagartig passiert.<\/p>\n<p>Je nachdem, welchen Schaden der Infarkt im Gehirn verursacht hat, kann es zu L\u00e4hmungen, Gef\u00fchls-, Seh-, Sprach- oder Sprechst\u00f6rungen kommen. Im g\u00fcnstigsten Fall liegen nach dem Schlaganfall keine dauerhaften Sch\u00e4digungen vor, sodass die verlorenen F\u00e4higkeiten nach einiger Zeit zur\u00fcckkehren, aber die Erkrankung kann auch zur v\u00f6lligen Invalidit\u00e4t f\u00fchren. Bei guter Behandlung und fr\u00fchzeitigem Training k\u00f6nnen jedoch gesunde Bereiche des Gehirns verloren gegangene Funktionen anderer Hirnregionen \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Der Schlaganfall ist ein echter Behandlungsnotfall und nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen die dritth\u00e4ufigste Todesursache in \u00d6sterreich.<\/p>\n<h2>Welche Formen von Schlaganfall gibt es?<\/h2>\n<p>Mediziner unterscheiden zwischen<\/p>\n<ul>\n<li>dem \u201eechten\u201c Schlaganfall (isch\u00e4mischer Schlaganfall und Hirnblutung),<\/li>\n<li>der sogenannten transitorischen isch\u00e4mischen Attacke (TIA),<\/li>\n<li>dem stummen Schlaganfall (\u201csilent stroke\u201d)<\/li>\n<li>und der Hirnblutung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Isch\u00e4mischer Schlaganfall und Hirnblutung<\/h3>\n<p>Beim isch\u00e4mischen Schlaganfall kommt es zu einer Durchblutungsst\u00f6rung im Gehirn. Die Ursache daf\u00fcr ist ein Blutgerinnsel, das eine hirnversorgende Arterie verstopft. Das Gerinnsel kann sich entweder au\u00dferhalb des Gehirns &#8211; in der Halsschlagader oder im Herzen &#8211; bilden und mit dem Blutstrom zum Gehirn geschwemmt werden, wo es ein Blutgef\u00e4\u00df verschlie\u00dft. Es kann aber auch direkt im Gehirn entstehen und so ein Gef\u00e4\u00df verstopfen. Durch den Verschluss werden die Nervenzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und N\u00e4hrstoffen versorgt und sterben ab. Je nachdem, welches Hirnareal betroffen ist, treten L\u00e4hmungen, Gef\u00fchls-, Seh-, Sprach- oder Sprechst\u00f6rungen auf.<\/p>\n<h3>Transitorischer isch\u00e4mische Attacke (TIA)<\/h3>\n<p>Von einer \u201etransitorischen isch\u00e4mischen Attacke\u201c (TIA) spricht man, wenn die neurologischen Symptome nur vor\u00fcbergehend sind. Ausgel\u00f6st wird die TIA durch ein kleines Blutgerinnsel, das ein Blutgef\u00e4\u00df blockiert. Diese Attacken dauern meistens nur wenige Minuten, h\u00f6chstens aber 24 Stunden. Bei den Betroffenen kommt es zu keinen bleibenden Sch\u00e4den. Trotzdem ist die TIA ein wichtiges Warnzeichen und gilt ebenso als Behandlungsnotfall, denn danach ist das Risiko f\u00fcr einen \u201eechten\u201c Schlaganfall sehr hoch.<\/p>\n<h3>Stummer Schlaganfall (\u201csilent stroke\u201d)<\/h3>\n<p>Als \u201cstumme\u201d Hirninfarkte bezeichnet man Schlaganf\u00e4lle, die nicht zu akuten L\u00e4hmungen oder anderen Ausf\u00e4llen f\u00fchren. Solche Infarkte sind meistens klein, liegen in Hirnbereichen, die nicht prim\u00e4r f\u00fcr bestimmte Steuerungs- oder Wahrnehmungsfunktionen zust\u00e4ndig sind oder betreffen Hirnregionen, deren St\u00f6rung vor allem unspezifische Symptome wie kurzen Schwindel oder fl\u00fcchtige Benommenheit ausl\u00f6sen. \u201eStumme\u201c Schlaganf\u00e4lle zerst\u00f6ren in der Regel nur wenig Hirnsubstanz, beg\u00fcnstigen aber die Entwicklung von Demenz und Behinderung im Alter und k\u00f6nnen das psychische Befinden, die Steuerung des Gehens oder die Kontrolle der Harnblase beeintr\u00e4chtigen. Auch k\u00f6nnen sie m\u00f6gliche Vorboten eines \u201cechten\u201d Schlaganfalls sein.<\/p>\n<h3>Hirnblutung (\u201eh\u00e4morrhagischer Schlaganfall\u201c)<\/h3>\n<p>Die vierte Form des Schlaganfalls ist die Hirnblutung (\u201eh\u00e4morrhagischer Schlaganfall\u201c). Dabei tritt Blut unter hohem Druck aus einem geplatzten, meist durch Arterienverkalkung vorgesch\u00e4digten Gef\u00e4\u00df in das Hirngewebe ein. Diese Form des Schlaganfalls kommt meistens bei Patienten mit lange vorbestehendem Bluthochdruck vor.<\/p>\n<h2>Welche Ursache f\u00fcr Schlaganfall?<\/h2>\n<p>Rund 80 Prozent aller Schlaganf\u00e4lle haben ihre Ursache in einer Durchblutungsst\u00f6rung im Gehirn. Dabei werden ein oder mehrere Blutgef\u00e4\u00dfe durch Ablagerungen an den Innenw\u00e4nden der Arterien oder durch Blutgerinnsel eingeengt oder ganz verschlossen.<br \/>\nEine Durchblutungsst\u00f6rung kann auch durch einen Blutpfropf, der sich durch das Aneinanderlagern von Blutpl\u00e4ttchen bildet, entstehen. Der Blutpfropf kann zun\u00e4chst beispielsweise im Herzen oder in den gro\u00dfen, zum Gehirn f\u00fchrenden Gef\u00e4\u00dfen gebildet werden. L\u00f6st er sich von der Gef\u00e4\u00dfwand ab und gelangt mit dem Blutstrom ins Gehirn, bleibt er in kleineren Gef\u00e4\u00dfen h\u00e4ngen und verstopft sie.<\/p>\n<p>Bei zehn bis 15 Prozent aller Patienten sind Blutungen in das Gehirngewebe die Ursache f\u00fcr einen Schlaganfall. Das kann geschehen, wenn der Blutdruck in den Arterien zu hoch ist, die Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nde durch Verkalkung (Arteriosklerose) oder anderweitig gesch\u00e4digt sind oder eine Kombination von beidem eintritt. Das Blutgef\u00e4\u00df platzt dann auf, weil die Gef\u00e4\u00dfwand dem Druck im Inneren nicht mehr Stand h\u00e4lt. Auch Gef\u00e4\u00dfmissbildungen k\u00f6nnen eine Hirnblutung verursachen.<\/p>\n<p>In zwei bis f\u00fcnf Prozent der Schlaganf\u00e4lle liegt eine so genannte Subarachnoidalblutung vor. Die Blutung erfolgt hier in den Raum zwischen Gehirn und weicher Hirnhaut (Arachnoidea).<\/p>\n<h2>Wie erkennt man einen Schlaganfall?<\/h2>\n<p>Vier untr\u00fcgliche Zeichen sprechen f\u00fcr das Vorliegen eines Schlaganfalls:<\/p>\n<ul>\n<li>Pl\u00f6tzliche Schw\u00e4che oder L\u00e4hmung einer K\u00f6rperseite: Ein Bein oder ein Arm \u2013 oder beides \u2013 gehorcht nicht mehr oder ist kraftlos. Auch ein Mundwinkel kann unnat\u00fcrlich herunterh\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Sprachst\u00f6rung: Die Sprache des Betroffenen ist schwer verst\u00e4ndlich oder unverst\u00e4ndlich. Er oder sie bildet falsche W\u00f6rter und sinnlose S\u00e4tze und\/oder kann aufgrund einer Beeintr\u00e4chtigung des Sprachverst\u00e4ndnisses einfachste Anweisungen nicht mehr befolgen.<\/li>\n<li>Sehst\u00f6rungen: Eine Raumh\u00e4lfte wird nicht mehr oder nur unzureichend wahrgenommen. Beim Lesen oder Fernsehen ist pl\u00f6tzlich eine H\u00e4lfte des Buches bzw. des Bildes verschwunden. Man st\u00f6\u00dft immer wieder auf Hindernisse, die man nicht sieht.<\/li>\n<li>Taubheitsgef\u00fchl einer K\u00f6rperh\u00e4lfte: Es besteht eine herabgesetzte Gefu\u0308hlswahrnehmung. Man empfindet zum Beispiel einen Arm oder ein Bein als taub und sp\u00fcrt Beru\u0308hrungen nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere m\u00f6gliche Symptome sind Gleichgewichtsverlust, andauerndes Kippen zu einer Seite hin sowie pl\u00f6tzliche starke Kopfschmerzen, die auf eine Hirnblutung hinweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Diagnose<\/h2>\n<p>Der Schlaganfall ist ein Behandlungsnotfall, und bei Verdacht auf diese Erkrankung muss unverz\u00fcglich eine exakte Diagnostik erfolgen.<\/p>\n<p>Mithilfe der Computertomographie-Untersuchung kann eine Hirnblutung sehr exakt dargestellt werden. Dabei werden R\u00f6ntgenstrahlen aus verschiedenen Winkeln auf die Sch\u00e4deloberfl\u00e4che gerichtet. Die Schichtaufnahmen geben Auskunft \u00fcber Ort, Ausdehnung und Ursache der Durchblutungsst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Die etwas langwierigere Magnetresonanztomographie-Untersuchung liefert noch genauere Informationen \u00fcber das Schlaganfall-Geschehen. Die MRT erm\u00f6glicht exakte Aussagen \u00fcber Lage, Ausdehnung und sogar \u201eAlter\u201c des Schlaganfalls.<\/p>\n<p>Die Duplex-Sonographie ist ein Ultraschallverfahren, mit dem sich unter anderem arteriosklerotische Ver\u00e4nderungen in den gro\u00dfen Halsschlagadern und Hirnarterien erkennen lassen. Ihr Vorteil gegen\u00fcber anderen Untersuchungsmethoden ist, dass auch Druck, Geschwindigkeit und Volumen des Blutflusses bestimmt werden k\u00f6nnen. Dadurch k\u00f6nnen \u00c4rzte beurteilen, wie sehr die Gef\u00e4\u00dfverengung die Durchblutung beeintr\u00e4chtigt.<br \/>\nNoch besser als mit der Duplex-Sonographie lassen sich die einzelnen Hirnarterien durch das Gef\u00e4\u00dfr\u00f6ntgen \u2013 die Angiographie \u2013 beurteilen. Dabei kann der Arzt schon w\u00e4hrend der Untersuchung verengte Gef\u00e4\u00dfe dehnen und Blutgerinnsel aufl\u00f6sen.<br \/>\nWeitere Untersuchungen betreffen die Erhebung der Krankengeschichte, die Beurteilung des neurologischen Status des Patienten, die Blutabnahme f\u00fcr die Laboruntersuchung, die Kontrolle von Blutdruck, Puls und K\u00f6rpertemperatur und das Schreiben eines EKGs.<\/p>\n<h2>Behandlung<\/h2>\n<p>Als Standard-Akut-Therapie bei einem isch\u00e4mischen Schlaganfall gilt die so genannte Thrombolyse. Dabei wird das Gerinnsel, das die Hirnarterie verstopft, mit Hilfe eines intraven\u00f6s verabreichten Medikamentes aufgel\u00f6st. Der optimale Zeitraum f\u00fcr eine Lyse-Therapie liegt innerhalb der ersten 4,5 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome, denn dann ist sie hochwirksam und erh\u00f6ht die Chance, den Schlaganfall ohne Behinderung zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Ein neuerer Ansatz der Schlaganfall-Akut-Therapie ist die mechanische Entfernung des Blutgerinnsels mit sogenannten \u201eStent-Retrievern\u201c. Dabei wird ein Drahtgeflecht in einem Katheter \u00fcber die Leiste direkt zum Gef\u00e4\u00dfverschluss im Gehirn gef\u00fchrt und das Gerinnsel damit herausgezogen.<br \/>\nEine Notfalloperation ist bei einem Schlaganfall eher selten erforderlich. Sie kommt etwa bei Vorliegen einer Subarachnoidalblutung zum Einsatz.<br \/>\nBei TIA-Patienten mit Herzrhythmusst\u00f6rungen werden Medikamente mit gerinnungshemmenden Wirkstoffen eingesetzt.<br \/>\nDas Hauptaugenmerk bei der medikament\u00f6sen Therapie nach einem Schlaganfall richtet sich auf die Blutdruck- und Zuckereinstellung sowie die langfristige Blutverd\u00fcnnung mit Medikamenten.<\/p>\n<h2>Welcher Arzt behandelt Schlaganfall?<\/h2>\n<p>Nach der Notfallsbehandlung durch den Notarzt, der erste Untersuchungen und Befragungen durchf\u00fchrt, den Blutdruck misst, die Atmung kontrolliert, die Bewusstseinslage beurteilt und den raschestm\u00f6glichen Transport in ein Krankenhaus veranlasst, erfolgt die beste Behandlung des Schlaganfalls in einer so genannten Stroke Unit (Schlaganfall-\u00dcberwachungsstation). Dort steht ein spezielles \u00c4rzte- und Therapeutenteam unter Leitung eines <a href=\"\/suche\/neurologe\">Neurologen<\/a> bereit.<\/p>\n<h2>Wie Schlaganfall vorbeugen?<\/h2>\n<p>Die wichtigsten Risikofaktoren f\u00fcr einen Schlaganfall sind Bluthochdruck, Rauchen und \u00dcbergewicht. Es wird daher empfohlen,<\/p>\n<ul>\n<li>den Blutdruck regelm\u00e4\u00dfig zu kontrollieren und gegebenenfalls blutdrucksenkende Medikamente einzunehmen<\/li>\n<li>das Rauchen aufzugeben<\/li>\n<li>\u00dcbergewicht zu reduzieren und regelma\u0308\u00dfig Bewegung zu machen<\/li>\n<li>salz- und fettarm zu essen<\/li>\n<li>den Alkoholkonsum einzuschr\u00e4nken<\/li>\n<li>sich bei Diabetes oder Fettstoffwechsel-St\u00f6rungen an die verordnete Di\u00e4t zu halten und<\/li>\n<li>regelma\u0308\u00dfig Kontrolluntersuchungen in Anspruch zu nehmen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2436,2449,2457,2408],"tags":[2634,1581,1110,2637,722,292,347,188,1169,2636,2635],"class_list":["post-2273","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-geriatrie","category-intensivmedizin","category-krankheit","category-neurologie","tag-apoplex","tag-apoplexie","tag-gehirn","tag-hamorrhagischer-schlaganfall","tag-intensivmedizin","tag-interne-medizin","tag-ischamie","tag-neurologie","tag-schlaganfall","tag-stummer-schlaganfall","tag-transitorische-ischamische-atacke"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9817,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2273\/revisions\/9817"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}