{"id":2271,"date":"2019-08-29T08:32:11","date_gmt":"2019-08-29T08:32:11","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/leberzirrhose\/"},"modified":"2026-02-09T13:20:09","modified_gmt":"2026-02-09T12:20:09","slug":"leberzirrhose","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/leberzirrhose\/","title":{"rendered":"Leberzirrhose &#8211; Leberfunktion, Symptome, Behandlung"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist eine Leberzirrhose?<\/h2>\n<p>Bei einer Leberzirrhose (Schrumpfleber) handelt es sich um eine chronische Erkrankung der Leber und das letzte Stadium einer Lebersch\u00e4digung. Eine Leberzirrhose kann aufgrund von verschiedenen Grunderkrankungen entstehen und entwickelt sich in der Regel \u00fcber mehrere Jahre.<\/p>\n<p>Aufgrund von chronischen Entz\u00fcndungsreaktionen kommt es zu einer fortschreitenden Bindegewebsvermehrung (Fibrose*, Fibrosierung**), welche im weiteren Verlauf zur Bildung von sogenannten Zirrhoseknoten f\u00fchrt. Durch die entz\u00fcndliche Fibrose kommt es zu einer Ver\u00e4nderung und Zerst\u00f6rung der L\u00e4ppchen- und Gef\u00e4\u00dfarchitektur der Leber, das Lebergewebe wird zerst\u00f6rt, die Leber vernarbt und wird \u201ezirrhotisch\u201c. Durch die Umwandlung von Lebergewebe in Bindegewebe kann die Leber wichtige Funktionen immer weniger erf\u00fcllen. So wird u. a. die Stoffwechselleistung des Organs durch die Zirrhose deutlich reduziert. Eine Leberzirrhose kann zu chronischem Leberversagen f\u00fchren. Der Verlauf der Erkrankung kann individuell sehr verschieden sein.<\/p>\n<p><strong>*<\/strong> Gewebever\u00e4nderung, bei welcher es zur pathologischen Vermehrung von Bindegewebszellen und Kollagenfasern kommt.<\/p>\n<p><strong>**<\/strong> Prozess, bei welchem es zur Umwandlung von spezialisiertem Organparenchym (organspezifisches Gewebe) in Bindegewebe kommt.<\/p>\n<h2>Funktionen der Leber<\/h2>\n<p>Mit einem Gewicht von 1,4 bis 1,8 Kilo ist die Leber (Hepar) das schwerste Organ und die gr\u00f6\u00dfte Dr\u00fcse des menschlichen K\u00f6rpers. Sie teilt sich in einen rechten und einen linken Leberlappen, liegt im rechten Oberbauch unmittelbar unterhalb des Zwerchfells und hat eine enge Lagebeziehung zum D\u00fcnndarm, zum Magen, zur Gallenblase und anderen Organen. Innen besteht die Leber aus zahlreichen winzigen Leberl\u00e4ppchen, die sich wiederum aus Leberzellen (Hepatozyten) zusammensetzen und kleine Funktionseinheiten bilden. Im Bereich der Leberpforte, einer nischenartigen Vertiefung, treten die Leberarterie und die Pfortader in die Leber ein. \u00dcber die Leberarterie werden die Leberzellen mit sauerstoffreichem Blut versorgt, \u00fcber die Pfortader wird das Blut aus den Verdauungsorganen in die Leber transportiert \u2013 die Pfortader transportiert somit alle Substanzen (N\u00e4hrstoffe, Giftstoffe) in die Leber, die mit der Nahrung in den Blutkreislauf gelangen.<\/p>\n<p>Die Leber ist eine Hochleistungsmaschine und erf\u00fcllt im K\u00f6rper vielseitige Funktionen. Sie produziert Gallenfl\u00fcssigkeit, verwertet aus dem Darm kommende verdauliche Stoffe, ist an der Regulation von Eiwei\u00dfstoffen, des Blutzuckerspiegels und der Blutfette und an Immunfunktionen beteiligt, bildet die Ausgangsprodukte f\u00fcr die Bildung von k\u00f6rpereigenen Fetten und Sexualhormonen, baut alte Blutk\u00f6rperchen ab, speichert Eisen und versorgt die K\u00f6rperzellen \u00fcber das Blut mit wichtigen N\u00e4hrstoffen. Daneben erf\u00fcllt sie noch viele andere Aufgaben und ist auch das Recycling-Organ des K\u00f6rpers: \u00dcber die Leber werden k\u00f6rpereigene und k\u00f6rperfremde Substanzen entsorgt. Verschiedene Stoffwechselprodukte werden in der Leber um- und abgebaut. Das Organ sorgt daf\u00fcr, dass Schad- und Giftstoffe, Alkohol, Medikamente und andere Substanzen unsch\u00e4dlich gemacht werden und dient somit als wichtige Entgiftungszentrale des K\u00f6rpers. Zusammengefasst erf\u00fcllt die Leber essentielle Funktionen, bei einem zu gro\u00dfen Verlust an Lebergewebe ist Leben praktisch nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Leberzirrhose &#8211; Ursachen<\/h2>\n<p>Eine Leberzirrhose kann aufgrund von verschiedenen Grunderkrankungen entstehen, oftmals ist sie auf mehrere lebersch\u00e4digende Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zu den h\u00e4ufigsten Ursachen z\u00e4hlen der chronische Missbrauch von Alkohol\/Alkoholabh\u00e4ngigkeit und Hepatitis (chronische virale Hepatitis B und C). Weitere m\u00f6gliche Ursachen und Risikofaktoren sind u. a. Leber- und Gallenkrankheiten wie Autoimmunhepatitis, prim\u00e4r bili\u00e4re Zirrhose (PBC) und prim\u00e4r sklerosierende Cholangitis (PSC), Stoffwechselerkrankungen wie H\u00e4mochromatose (Eisenspeicherkrankheit), Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit) und Mukoviszidose, Herzerkrankungen wie Rechtsherzinsuffizienz, bestimmte Tropenerkrankungen (Bilharziose u. a.), die Einnahme bestimmter Medikamente und Chemikalien und Giftstoffe.<\/p>\n<p>In einem gro\u00dfen Teil aller F\u00e4lle ist eine Leberzirrhose Sp\u00e4tfolge von Alkoholmissbrauch\/Alkoholabh\u00e4ngigkeit (\u00e4thyltoxische Leberzirrhose). Die Leber ist ein zentrales Stoffwechselorgan des K\u00f6rpers, neben vielen anderen Substanzen wird in der Leber auch Alkohol abgebaut, im Fall einer Alkoholabh\u00e4ngigkeit zu viel Alkohol. Dabei entstehen vermehrt Giftstoffe, in weiterer Folge kommt es zu einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Fetteinlagerung in der Leber und zur Entwicklung einer Fettleber. Bei Fortbestehen des (\u00fcberm\u00e4\u00dfigen) Alkoholkonsums werden die mit Fett \u00fcberladenen Zellen zerst\u00f6rt und durch Bindegewebe ersetzt (Leberfibrose), was letztlich zur Leberzirrhose f\u00fchrt. Eine Fettleber kann auch auf andere Ursachen als Alkohol\/chronischen Alkoholmissbrauch zur\u00fcckzuf\u00fchren sein (nicht-alkoholische Fettleber). Diese Form der Fettleber kann ebenso eine Rolle bei der Entstehung einer Leberzirrhose spielen.<\/p>\n<h2>Symptome<\/h2>\n<p>Eine Leberzirrhose entwickelt sich nicht von einem Tag auf den anderen, sondern in der Regel \u00fcber mehrere Jahre. Die Symptome der Erkrankung sind im Anfangsstadium zumeist eher unspezifisch, m\u00f6gliche erste Symptome sind M\u00fcdigkeit, Leistungsschw\u00e4che, leichtere Ersch\u00f6pfbarkeit, V\u00f6llegef\u00fchl im Oberbauch, \u00dcbelkeit, Bl\u00e4hungen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Mit fortschreitendem Verlauf kommt es zu Ver\u00e4nderungen des Organs, Lebersch\u00e4digungen und -funktionsst\u00f6rungen. In weiterer Folge sind verschiedene Symptome, St\u00f6rungen, Erkrankungen und Komplikationen m\u00f6glich, darunter u. a.:<\/p>\n<ul>\n<li>Gelbsucht (Gelbf\u00e4rbung der Lederhaut der Augen und der Haut)<\/li>\n<li>Leberhautzeichen (Gef\u00e4\u00dfspinnen \u2013 feine sich stern-\/spinnenf\u00f6rmig ausbreitende Gef\u00e4\u00dfverzweigungen im Gesicht, auf der Brustwand und an anderen K\u00f6rperstellen)<\/li>\n<li>R\u00f6tung der Handinnenseiten und Fu\u00dfsohlen (Palmarerythem, Plantarerythem)<\/li>\n<li>Mundwinkelrhagaden (kleine und meist schmerzhafte Einrisse im Bereich der Mundwinkel), Lacklippen, Lackzunge (auffallend gl\u00e4nzende und ger\u00f6tete Lippen\/Zunge)<\/li>\n<li>Wei\u00dfn\u00e4gel<\/li>\n<li>Mangelern\u00e4hrung, mangelhafte N\u00e4hrstoffaufnahme<\/li>\n<li>Hormonelle St\u00f6rungen; in weiterer Folge: Menstruationsst\u00f6rungen bei Frauen, Verlust der Sekund\u00e4rbehaarung (\u201eBauchglatze\u201c), Schrumpfung der Hoden, Brustentwicklung, Libidoverlust und Potenzst\u00f6rungen bei M\u00e4nnern<\/li>\n<li>\u00d6deme<\/li>\n<li>Hoher Blutdruck im Pfortadersystem (portale Hypertension) aufgrund der Stauung von Blut vor der vernarbten Leber; in weiterer Folge: Krampfadern in der Speiser\u00f6hre (\u00d6sophagusvarizen) und im Magen (Magenfundusvarizen) und damit verbundene Blutungen und weitere Komplikationen<\/li>\n<li>Bauchwassersucht (durch die Ansammlung von Fl\u00fcssigkeit vergr\u00f6\u00dfert sich der Bauchumfang, in weiterer Folge kann es auch zu Atemproblemen und einer Entz\u00fcndung des Bauchfells durch Bakterien kommen)<\/li>\n<li>Milzvergr\u00f6\u00dferung<\/li>\n<li>Funktionsst\u00f6rung der Niere, akutes Nierenversagen (hepatorenales Syndrom)<\/li>\n<li>Hepatische Enzephalopathie (Funktionsst\u00f6rung des zentralen Nervensystems\/St\u00f6rung von Gehirnfunktionen aufgrund der Leberfunktionsst\u00f6rung)<\/li>\n<li>Leberzellkarzinom<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Verlauf einer Leberzirrhose kann individuell sehr unterschiedlich sein und h\u00e4ngt von den Ursachen der Erkrankung, m\u00f6glichen Begleiterkrankungen und -komplikationen, dem Alkoholkonsum und anderen Faktoren ab. Im sp\u00e4ten Stadium zeigen sich spezifische Anzeichen der Lebersch\u00e4digung und der Leberfunktionsst\u00f6rung, bei fortschreitendem Versagen der Leberfunktion kann es zunehmend zum Auftreten von Komplikationen kommen, die zus\u00e4tzliche Symptome verursachen. Im Endstadium einer Leberzirrhose kann die Leber ihre Aufgaben nicht mehr erf\u00fcllen, was zum Tod f\u00fchren kann. Je fr\u00fchzeitiger die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto besser ist die Prognose.<\/p>\n<h2>Diagnose<\/h2>\n<p>Ansprechpartner ist u. a. der <a href=\"\/suche\/internist\">Facharzt f\u00fcr Innere Medizin<\/a>. F\u00fcr das Stellen der Diagnose wird eine umfassende Anamnese erhoben, welche u. a. die Krankengeschichte, Risikofaktoren (Vor- und Grunderkrankungen, Alkoholkonsum\/Alkoholmissbrauch, Einnahme von Medikamenten etc.) und bestehende Symptome einschlie\u00dft. Im Anschluss erfolgt die k\u00f6rperliche Untersuchung, bei welcher der Arzt u. a. die Leber und Milz ertastet und den Bauch nach Fl\u00fcssigkeit in der Bauchh\u00f6hle abtastet. Au\u00dferdem wird auf m\u00f6gliche Hautsymptome geachtet (ger\u00f6tete Handinnenfl\u00e4chen, Gef\u00e4\u00dfspinnen, Gelbsucht u. a.).<\/p>\n<p>Weiters wird eine Blutuntersuchung vorgenommen. Wichtige Werte sind u. a. GOT, GPT, Gamma-GT und Bilirubin (k\u00f6nnen bei einer Leberzirrhose erh\u00f6ht sein) sowie Cholinesterase und die Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X (sind bei einer Leberzirrhose erniedrigt). Eine Ultraschalluntersuchung gibt Aufschluss \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe und Beschaffenheit der Leber und m\u00f6gliche Ver\u00e4nderungen, ferner k\u00f6nnen weitere bildgebende Untersuchungen veranlasst werden (Doppler-Sonographie, Computertomographie, Elastographie u. a.). Durch eine Gewebeprobe (Leberbiospie) kann die Diagnose abgesichert werden. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen noch weitere Untersuchungen erforderlich sein. Wie sich die Abkl\u00e4rung im Einzelfall gestaltet richtet sich nach der individuellen Situation des Patienten.<\/p>\n<h2>Behandlung<\/h2>\n<p>Durch eine entsprechende Therapie und das Beseitigen der Ursachen der Leberzirrhose ist es m\u00f6glich, weitere Sch\u00e4digungen der Leber zu vermeiden und Beschwerden zu lindern. Die Therapie fu\u00dft auf mehreren S\u00e4ulen.<\/p>\n<p>Grundlegend wichtig, neben der Behandlung von Grunderkrankungen und Komplikationen (z. B. Blutungen, Bauchwasser, Pfortaderhochdruck), ist das Meiden lebersch\u00e4digender Stoffe, insbesondere Alkohol. Es ist notwendig, dass Patienten jeden Alkoholkonsum strikt meiden, da Alkohol, selbst in kleinen Mengen, den Krankheitsverlauf verschlechtert. Da auch Medikamente die Leber sch\u00e4digen k\u00f6nnen, wird die notwendige Medikation entsprechend angepasst, gegebenenfalls belastende Medikamente werden abgesetzt. In diesem Zusammenhang ist es auch sehr wichtig, dass sich Patienten immer \u00e4rztlichen Rat einholen, ehe sie rezeptfreie Medikamente, Nahrungserg\u00e4nzungsmittel oder andere Pr\u00e4parate einnehmen.<\/p>\n<p>Auch der richtigen Ern\u00e4hrung kommt eine wichtige Bedeutung zu. Patienten sollten sich ausgewogen und n\u00e4hrstoffreich ern\u00e4hren und ihre Ern\u00e4hrung optimalerweise mit ihrem Arzt bzw. einem Di\u00e4tolgen besprechen, um zu wissen, ob und worauf sie in Hinblick auf die Ern\u00e4hrung speziell achten sollten. Unter Umst\u00e4nden kann es notwendig sein, Mangelzust\u00e4nde durch entsprechende Erg\u00e4nzungsmittel auszugleichen.<br \/>\nIm Rahmen regelm\u00e4\u00dfiger Kontrolluntersuchungen werden der Gesundheitszustand und der Behandlungserfolg \u00fcberpr\u00fcft. Patienten sollten die Kontrolluntersuchungen unbedingt wahrnehmen, da sich so auch m\u00f6gliche Komplikationen und Folgeerkrankungen fr\u00fchzeitig erkennen lassen k\u00f6nnen. Im Endstadium der Erkrankung bzw. bei schwerer fortgeschrittener Leberzirrhose besteht die einzige Therapiem\u00f6glichkeit in der Lebertransplantation.<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,78,2424,2430,2448,2457],"tags":[388,71,3231,707,3230,292,523,429,93],"class_list":["post-2271","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-gastroenterologie","category-hepatologie","category-infektiologie","category-innere-medizin","category-krankheit","tag-alkohol","tag-gastroenterologie","tag-gastroenterologie-u-hepatologie","tag-hepatologie","tag-innere-medizin-u-gastroenterologie-u-hepatologie","tag-interne-medizin","tag-leber","tag-lebererkrankung","tag-leberzirrhose"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2271","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2271\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9843,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/2271\/revisions\/9843"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2271"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2271"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2271"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}