{"id":19200,"date":"2026-07-16T11:43:59","date_gmt":"2026-07-16T09:43:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=19200"},"modified":"2026-07-16T11:44:05","modified_gmt":"2026-07-16T09:44:05","slug":"bluthochdruck-bei-kindern-werte-ursachen-und-therapie","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/bluthochdruck-bei-kindern-werte-ursachen-und-therapie\/","title":{"rendered":"Bluthochdruck bei Kindern: Werte, Ursachen und Therapie"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-bedeutet-bluthochdruck-bei-kindern-und-jugendlichen\">Was bedeutet Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit bei Erwachsenen. <strong>Erh\u00f6hte Blutdruckwerte<\/strong> treten jedoch auch bei<strong> Kindern und Jugendlichen <\/strong>zunehmend <strong>h\u00e4ufiger<\/strong> auf. Ein wichtiger <strong>Risikofaktor<\/strong> ist <strong>\u00dcbergewicht<\/strong>: W\u00e4hrend etwa zwei bis drei Prozent der normalgewichtigen Kinder von <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/bluthochdruck\/\">Bluthochdruck<\/a> betroffen sind, liegt der Anteil bei stark \u00fcbergewichtigen Jugendlichen bei bis zu 25 Prozent. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch <strong>andere Faktoren<\/strong> k\u00f6nnen das<strong> Risiko erh\u00f6hen.<\/strong> Dazu z\u00e4hlen eine <strong>famili\u00e4re Vorbelastung<\/strong>, eine <strong>Fr\u00fchgeburt<\/strong> sowie <strong>chronische Erkrankungen des Herzens<\/strong>, der <strong>Lunge<\/strong> oder der <strong>Nieren<\/strong>. Ebenso k\u00f6nnen <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/diabetes-mellitus\/\">Diabetes<\/a><\/strong>, <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schlafapnoe\/\">Schlafapnoe<\/a><\/strong>, <strong>Organtransplantationen<\/strong> und bestimmte <strong>Medikamente<\/strong> eine Rolle spielen. <strong>Nikotin<\/strong> und <strong>Drogen<\/strong> k\u00f6nnen den Blutdruck ebenfalls erh\u00f6hen. Kaffee und Energydrinks f\u00fchren vor allem vor\u00fcbergehend zu einem Anstieg der Werte. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig<\/strong> ist daher, diese <strong>Risikofaktoren<\/strong> im <strong>Blick<\/strong> <strong>zu behalten<\/strong>, rechtzeitig auf die Blutdruckwerte der Kinder zu achten. Auff\u00e4llige Werte k\u00f6nnen so fr\u00fchzeitig erkannt und m\u00f6gliche Ursachen gezielt behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-blutdruckwerte-sind-bei-kindern-normal\">Welche Blutdruckwerte sind bei Kindern normal?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei <strong>Kindern<\/strong> gibt es, anders als bei Erwachsenen, <strong>nicht den einen normalen Blutdruckwert<\/strong>. Die Normalwerte steigen mit dem <strong>Alter<\/strong> und der <strong>K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe<\/strong> an. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte verwenden f\u00fcr die Beurteilung der Messergebnisse daher sogenannte <strong>Perzentilenkurven<\/strong>. Sie ber\u00fccksichtigen das Alter und die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe des Kindes.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#8dd2fc63\"><thead><tr><th><\/th><th>Unter 16 Jahren<\/th><th>Ab 16 Jahren<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Normal<\/strong><\/td><td>&lt;\u202f90 Perzentile<\/td><td>&lt;\u202f130\/80\u201384<\/td><\/tr><tr><td><strong>Hochnormal<\/strong><\/td><td>90.\u201394. Perzentile<\/td><td>130\u2013139\/85\u201389<\/td><\/tr><tr><td><strong>Hypertonie Grad <\/strong>1<\/td><td>95.\u201399. Perzentile\u202f+\u20095\u202fmm\u202fHg<\/td><td>140\u2013159\/90\u201399<\/td><\/tr><tr><td><strong>Hypertonie Grad 2<\/strong><\/td><td>\u202f99. Perzentile\u202f+\u20095\u202fmm\u202fHg<\/td><td>160\u2013179\/100\u2013109<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-symptome-entstehen-bei-bluthochdruck-bei-kindern\">Welche Symptome entstehen bei Bluthochdruck bei Kindern?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Bluthochdruck<\/strong> verursacht bei <strong>Kindern<\/strong> h\u00e4ufig<strong> keine Beschwerden<\/strong> und bleibt deshalb oft lange <strong>unbemerkt<\/strong>. Treten <strong>Symptome<\/strong> auf, sind diese meist <strong>unspezifisch<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu k\u00f6nnen geh\u00f6ren:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>wiederkehrende oder anhaltende <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kopfschmerzen\/\">Kopfschmerzen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schwindel-vertigo\/\">Schwindel<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Nasenbluten<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcbelkeit und Erbrechen<\/li>\n\n\n\n<li>verschwommenes oder unscharfes Sehen<\/li>\n\n\n\n<li>Konzentrations- oder Lernst\u00f6rungen<\/li>\n\n\n\n<li>Ohrger\u00e4usche<\/li>\n\n\n\n<li>Schmerzen in der Brust oder Herzklopfen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei sehr stark erh\u00f6htem Blutdruck k\u00f6nnen auch <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/dyspnoe-luftnot\/\">Atemnot<\/a>, Krampfanf\u00e4lle, Verwirrtheit, Taubheitsgef\u00fchle oder Bewegungsst\u00f6rungen auftreten. Solche Beschwerden m\u00fcssen umgehend \u00e4rztlich abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-ursachen-hat-bluthochdruck-bei-kindern\">Welche Ursachen hat Bluthochdruck bei Kindern?<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn Kinder Bluthochdruck entwickeln, unterscheidet sich die Ursachensuche von jener bei Erwachsenen. W\u00e4hrend bei <strong>Erwachsenen<\/strong> meist eine<strong> prim\u00e4re Hypertonie<\/strong> vorliegt, <strong>gilt bei Kindern<\/strong>: Je <strong>j\u00fcnger<\/strong> <strong>das Kind <\/strong>ist, desto wahrscheinlicher steckt eine <strong>konkrete organische Erkrankung<\/strong> hinter dem erh\u00f6hten Blutdruck. In diesem Fall spricht man von einer<strong> sekund\u00e4ren Hypertonie.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei <strong>S\u00e4uglingen und Kleinkindern ist Bluthochdruck selten<\/strong>. Wenn er auftritt, liegt h\u00e4ufig eine sogenannte <strong>sekund\u00e4re Hypertonie <\/strong>vor. Der <strong>erh\u00f6hte Blutdruck<\/strong> wird dann <strong>durch eine andere Erkrankung verursacht<\/strong>. Besonders h\u00e4ufig sind Erkrankungen oder Fehlbildungen der Nieren, der Nierengef\u00e4\u00dfe, des Herzens oder der gro\u00dfen Blutgef\u00e4\u00dfe. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei <strong>Schulkindern<\/strong> verschiebt sich das Verh\u00e4ltnis zunehmend. Organische Erkrankungen, insbesondere Nierenerkrankungen, spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Gleichzeitig tritt in dieser Altersgruppe immer <strong>h\u00e4ufiger eine prim\u00e4re Hypertonie<\/strong> auf, oft in Verbindung mit <strong>\u00dcbergewicht<\/strong>. Bei Jugendlichen \u00e4hnelt das Bild zunehmend jenem von Erwachsenen. Hier \u00fcberwiegt meist die prim\u00e4re Hypertonie. \u00dcbergewicht, Bewegungsmangel, eine salzreiche Ern\u00e4hrung und eine famili\u00e4re Veranlagung z\u00e4hlen zu den wichtigsten Einflussfaktoren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-primare-hypertonie\">Prim\u00e4re Hypertonie<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <strong>prim\u00e4re Hypertonie<\/strong> wird auch als <strong>essenzielle Hypertonie<\/strong> bezeichnet. Es l\u00e4sst sich <strong>keine einzelne organische Ursache<\/strong> feststellen. Sie entsteht vielmehr durch ein <strong>Zusammenspiel<\/strong> aus <strong>genetischer Veranlagung<\/strong> und verschiedenen Lebensstil- und Risikofaktoren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu den wichtigsten Risikofaktoren z\u00e4hlen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00dcbergewicht und Adipositas: <\/strong>Das ist der mit Abstand st\u00e4rkste Risikofaktor.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Famili\u00e4re Veranlagung<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bewegungsmangel<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Salzreiche Ern\u00e4hrung<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fr\u00fchgeburt<\/strong> oder <strong>niedriges Geburtsgewicht<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Erkrankungen w\u00e4hrend der Schwangerschaft:<\/strong> Bluthochdruck oder <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/praeeklampsie\/\">Pr\u00e4eklampsie<\/a> bei der Mutter k\u00f6nnen mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr das Kind verbunden sein.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/metabolisches-syndrom\/\">Metabolisches Syndrom: <\/a><\/strong>Dabei treten mehrere Risikofaktoren gemeinsam auf, etwa \u00dcbergewicht, erh\u00f6hte Blutzucker- oder Blutfettwerte und Bluthochdruck.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Obstruktive Schlafapnoe<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-sekundare-hypertonie\">Sekund\u00e4re Hypertonie<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei einer <strong>sekund\u00e4ren Hypertonie<\/strong> wird der erh\u00f6hte Blutdruck durch eine <strong>andere Erkrankung<\/strong> oder einen <strong>bestimmten \u00e4u\u00dferen Einfluss verursacht<\/strong>. M\u00f6gliche Ausl\u00f6ser sind Nieren-, Herz-, Gef\u00e4\u00df-, Hormon- oder Stoffwechselerkrankungen. Besonders h\u00e4ufig spielen Erkrankungen der Nieren oder der Nierengef\u00e4\u00dfe eine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu den m\u00f6glichen nierenbedingten Ursachen geh\u00f6ren:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Glomerulonephritis: <\/strong>Das sind verschiedene akute oder chronische Erkrankungen, welche die Glomeruli (Gef\u00e4\u00dfkn\u00e4uel) in der Niere betreffen, damit die Nierenfunktion beeintr\u00e4chtigen und den Blutdruck erh\u00f6hen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Chronische Nierenerkrankungen:<\/strong> Bei einer dauerhaft eingeschr\u00e4nkten Nierenfunktion tritt h\u00e4ufig auch ein erh\u00f6hter Blutdruck auf.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zystennieren: <\/strong>Bei diesen meist erblich bedingten Erkrankungen bilden sich zahlreiche Zysten in den Nieren. Auch dabei kann Bluthochdruck auftreten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Refluxnephropathie: <\/strong>Sie entsteht, wenn Urin aus der Blase in Richtung der Nieren zur\u00fcckflie\u00dft und das Nierengewebe langfristig sch\u00e4digt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Renovaskul\u00e4re Erkrankungen:<\/strong> Dabei sind die Blutgef\u00e4\u00dfe der Nieren verengt oder ver\u00e4ndert. Die verminderte Durchblutung aktiviert k\u00f6rpereigene Regelmechanismen, die den Blutdruck erh\u00f6hen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-weitere-ursachen\">Weitere Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>Weitere m\u00f6gliche Ursachen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Herz- und Gef\u00e4\u00dferkrankungen, etwa eine Verengung der Hauptschlagader<\/li>\n\n\n\n<li>seltene genetische Erkrankungen<\/li>\n\n\n\n<li>hormonelle Erkrankungen, zum Beispiel eine Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion oder eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Bildung von Cortisol<\/li>\n\n\n\n<li>bestimmte Medikamente, darunter Kortisonpr\u00e4parate, hormonelle Verh\u00fctungsmittel, Methylphenidat und Immunsuppressiva<\/li>\n\n\n\n<li>der Konsum von Nikotin, Alkohol oder Drogen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-risikofaktoren-welche-kinder-haben-ein-erhohtes-risiko\">Risikofaktoren: Welche Kinder haben ein erh\u00f6htes Risiko?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Manche Kinder <\/strong>haben ein <strong>h\u00f6heres Risiko,<\/strong> Bluthochdruck zu entwickeln. Dazu tragen vor allem bestimmte Vorerkrankungen, eine famili\u00e4re Veranlagung, besondere Umst\u00e4nde rund um die Geburt sowie \u00dcbergewicht und ung\u00fcnstige Lebensgewohnheiten bei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein erh\u00f6htes Risiko besteht insbesondere bei:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>chronischen Erkrankungen<\/strong>, darunter Nierenerkrankungen, angeborene Herz- und Gef\u00e4\u00dferkrankungen, Diabetes mellitus und obstruktive Schlafapnoe<\/li>\n\n\n\n<li><strong>famili\u00e4rer Vorbelastung<\/strong>, etwa wenn Eltern oder nahe Verwandte an Bluthochdruck leiden oder fr\u00fchzeitig einen <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/herzinfarkt\/\">Herzinfarkt<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schlaganfall\/\">Schlaganfall<\/a> erlitten haben<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fr\u00fchgeburt<\/strong> oder sehr <strong>niedrigem Geburtsgewicht<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bluthochdruck<\/strong> oder <strong>Pr\u00e4eklampsie<\/strong> <strong>der Mutter<\/strong> w\u00e4hrend der Schwangerschaft<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00dcbergewicht oder Adipositas<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>ausgepr\u00e4gtem <strong>Bewegungsmangel<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>einer dauerhaft <strong>salzreichen Ern\u00e4hrung<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcberm\u00e4\u00dfigem Konsum<strong> koffeinhaltiger Energydrinks<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>der Einnahme bestimmter <strong>blutdruckwirksamer Medikamente<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-gefahrlich-ist-bluthochdruck\">Wie gef\u00e4hrlich ist Bluthochdruck?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Bluthochdruck<\/strong> ist vor allem deshalb <strong>gef\u00e4hrlich<\/strong>, weil er oft <strong>jahrelang unbemerkt<\/strong> bleibt. Er verursacht meist keine Schmerzen, kann aber langfristig die Gef\u00e4\u00dfe und Organe belasten. Bei Kindern sind schwere Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zwar sehr selten. <\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch k\u00f6nnen bereits in jungen Jahren erste gesundheitliche Sch\u00e4den entstehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Herzschw\u00e4che<\/strong>: Das Herz muss permanent gegen einen hohen Widerstand anpumpen. Dadurch dickt der Herzmuskel aus, leiert irgendwann aus und verliert an Kraft.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Organsch\u00e4den: <\/strong>Vor allem die feinen Gef\u00e4\u00dfe in den Nieren und in den Augen nehmen schweren Schaden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Langzeitfolgen:<\/strong> Bluthochdruck im Kindes- und Jugendalter bleibt h\u00e4ufig bis ins Erwachsenenalter bestehen und erh\u00f6ht sp\u00e4ter das Risiko f\u00fcr Herzinfarkt oder Schlaganfall.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-wird-der-blutdruck-bei-kindern-richtig-gemessen\">Wie wird der Blutdruck bei Kindern richtig gemessen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit die <strong>Blutdruckwerte<\/strong> <strong>zuverl\u00e4ssig<\/strong> sind, muss die <strong>Messung<\/strong> an das <strong>Alter und die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe des Kindes angepasst werden.<\/strong><br>Bei <strong>S\u00e4uglingen und Kleinkindern<\/strong> sollte die <strong>Blutdruckmessung im Liegen<\/strong> erfolgen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00c4ltere Kinder<\/strong> sollten <strong>aufrecht<\/strong> auf einem <strong>Stuhl sitzen<\/strong> und den <strong>Unterarm entspannt auf einer Unterlage ablegen<\/strong>. Der R\u00fccken ist m\u00f6glichst angelehnt, die Beine sollten nicht \u00fcberkreuzt sein. Der Arm liegt entspannt auf einer Unterlage, sodass sich die Manschette ungef\u00e4hr auf Herzh\u00f6he befindet. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entscheidend<\/strong> ist die <strong>passende Manschettengr\u00f6\u00dfe<\/strong>. Sie richtet sich nach dem Umfang des Oberarms und nicht allein nach dem Alter des Kindes. Die <strong>Manschettenl\u00e4nge bedeckt 80-100% des Oberarmumfangs<\/strong>. Vor der Messung sollte sich das Kind etwa f\u00fcnf Minuten lang ausruhen. W\u00e4hrend der Messung sollte es still sitzen, nicht sprechen und sich m\u00f6glichst wenig bewegen. Ist der Wert auff\u00e4llig, sollte die Messung nach einer weiteren Ruhephase wiederholt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Bluthochdruck-Kinder-messen.jpg\" alt=\"Bluthochdruck bei Kindern messen\" class=\"wp-image-19205\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Bluthochdruck-Kinder-messen.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Bluthochdruck-Kinder-messen-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Bluthochdruck-Kinder-messen-768x512.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Bluthochdruck-Kinder-messen-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: New Africa\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ab-welchem-alter-sollte-der-blutdruck-gemessen-werden\">Ab welchem Alter sollte der Blutdruck gemessen werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei <strong>gesunden Kindern<\/strong> sollte der <strong>Blutdruck<\/strong> ab <strong>dem vierten Lebensjahr<\/strong> regelm\u00e4\u00dfig im Rahmen der <strong>Vorsorgeuntersuchungen<\/strong> kontrolliert werden. Sind die <strong>Werte<\/strong> <strong>unauff\u00e4llig<\/strong> und bestehen keine besonderen Risiken, reicht laut AWMF-Leitlinie eine Messung <strong>etwa alle zwei Jahre aus.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Bestehen bestimmte Risiken, etwa eine extreme Fr\u00fchgeburt, ein angeborener Herzfehler, eine Nierenerkrankung oder die Einnahme blutdruckwirksamer Medikamente, sollte der Blutdruck bereits fr\u00fcher und regelm\u00e4\u00dfig kontrolliert werden. Das kann je nach Erkrankung schon im S\u00e4uglingsalter notwendig sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-gerate-sind-geeignet\">Welche Ger\u00e4te sind geeignet?<\/h2>\n\n\n\n<p>Grundsa\u0308tzlich wird empfohlen, <strong>Blutdruckmessgera\u0308te<\/strong> zu verwenden, die von der <strong>Europa\u0308ischen Gesellschaft fu\u0308r Hypertonie (ESH) <\/strong>oder der <strong>Deutschen Hochdruckliga <\/strong>gepru\u0308ft wurden. Eine Liste der empfohlenen Gera\u0308te finden Sie auf der Website der Deutschen Hochdruckliga. (<a href=\"https:\/\/www.hochdruckliga.de\/betroffene\/bluthochdruck-bei-kindern\">https:\/\/www.hochdruckliga.de\/betroffene\/bluthochdruck-bei-kindern<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Messgera\u0308te messen mittlerweile elektronisch und eignen sich daher gut fu\u0308r die Messung zu Hause. Auskultatorische Messungen, bei denen die A\u0308rztin oder der Arzt den Blutdruck mithilfe eines Stethoskops misst, werden weiterhin fu\u0308r die Praxismessung empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bei-welchem-arzt-oder-arztin-klart-man-hohen-blutdruck-bei-kindern-ab\">Bei welchem Arzt oder \u00c4rztin kl\u00e4rt man hohen Blutdruck bei Kindern ab?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei <strong>wiederholt auff\u00e4lligen Blutdruckwerten<\/strong> ist der<strong> <a href=\"\/suche\/kinderarzt\">Kinderarzt oder die Kinder\u00e4rztin<\/a><\/strong> die erste <strong>Anlaufstelle<\/strong>. Zun\u00e4chst wird \u00fcberpr\u00fcft, ob der Blutdruck korrekt gemessen wurde und ob die Werte auch bei weiteren Messungen erh\u00f6ht bleiben. Zur Best\u00e4tigung kann eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung notwendig sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Best\u00e4tigt sich der Bluthochdruck, folgen eine ausf\u00fchrliche Befragung, eine k\u00f6rperliche Untersuchung sowie weitere Untersuchungen. Dazu k\u00f6nnen Blut- und Urintests, ein Ultraschall der Nieren und eine Untersuchung des Herzens geh\u00f6ren. Bei sehr hohen Blutdruckwerten, j\u00fcngeren Kindern oder Hinweisen auf eine organische Ursache erfolgt die weitere Abkl\u00e4rung meist in einer spezialisierten p\u00e4diatrischen Ambulanz. Je nach Verdacht sind vor allem<strong> Fach\u00e4rztinnen und Fach\u00e4rzte f\u00fcr Kindernephrologie<\/strong> oder <strong><a href=\"\/suche\/kinderkardiologe\">Kinderkardiologie<\/a><\/strong> beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"662\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Kinderarzt.jpg\" alt=\"Kinderarzt: Stethoskop und \u00e4rztliches Equipment und Stofftier\" class=\"wp-image-13547\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Kinderarzt.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Kinderarzt-300x199.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Kinderarzt-768x508.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Kinderarzt-100x66.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: pogonici\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-wird-bluthochdruck-bei-kindern-diagnostiziert\">Wie wird Bluthochdruck bei Kindern diagnostiziert?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei <strong>Kindern<\/strong> und <strong>Jugendlichen<\/strong> wird Bluthochdruck <strong>anders diagnostiziert als bei Erwachsenen<\/strong>, da die Normalwerte vom Alter, Geschlecht und von der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe abh\u00e4ngen. Der Blutdruck wird mit einer zum Oberarm passenden Manschette mehrfach und unter standardisierten Bedingungen gemessen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein <strong>einzelner erh\u00f6hter Wert reicht f\u00fcr die Diagnose nicht aus.<\/strong> Sind die Werte auff\u00e4llig, werden die Messungen im Abstand von einigen Tagen bis Wochen wiederholt. Bei Kindern unter 16 Jahren werden die Ergebnisse mit sogenannten Referenzperzentilen verglichen. Liegt der Blutdruck wiederholt \u00fcber der 95. Perzentile, besteht der Verdacht auf Bluthochdruck. Das bedeutet, dass weniger als f\u00fcnf Prozent vergleichbarer Kinder einen ebenso hohen oder h\u00f6heren Blutdruck haben. Ab dem 16. Lebensjahr gelten feste Grenzwerte. <\/p>\n\n\n\n<p>Zur <strong>Best\u00e4tigung wird eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung<\/strong> durchgef\u00fchrt. Dabei misst ein tragbares Ger\u00e4t den Blutdruck regelm\u00e4\u00dfig am Tag und in der Nacht. So l\u00e4sst sich unter anderem feststellen, ob die Werte nur in der Arztpraxis erh\u00f6ht sind. Dieses Ph\u00e4nomen wird als Wei\u00dfkittelhypertonie oder als Wei\u00dfkittelsyndrom bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Best\u00e4tigt sich der Bluthochdruck, folgen je nach Befund weitere Untersuchungen. Dazu k\u00f6nnen Blut- und Urinuntersuchungen sowie Ultraschalluntersuchungen der Nieren und des Herzens geh\u00f6ren. Sie helfen dabei, m\u00f6gliche Ursachen und bereits bestehende Organsch\u00e4den zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-wird-bluthochdruck-bei-kindern-behandelt\">Wie wird Bluthochdruck bei Kindern behandelt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei allen betroffenen Kindern und Jugendlichen wird zun\u00e4chst eine <strong>Umstellung der Lebensgewohnheiten <\/strong>empfohlen. Dazu geh\u00f6ren eine<strong> gesunde und ausgewogene Ern\u00e4hrung<\/strong>, <strong>regelm\u00e4\u00dfige Bewegung<\/strong> und <strong>altersgerechter Sport<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Bleiben<strong> Lebensstil\u00e4nderungen nach sechs Monaten ohne ausreichenden Erfolg<\/strong>, wird zus\u00e4tzlich eine <strong>medikament\u00f6se Therapie<\/strong> begonnen. Wenn keine gezielte Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung m\u00f6glich ist, kommen als erste Medikamente meist ein <strong>ACE-Hemmer<\/strong>, ein <strong>Angiotensin-Rezeptorblocker<\/strong> oder ein <strong>Kalziumantagonist<\/strong> infrage. Welches Pr\u00e4parat geeignet ist, h\u00e4ngt unter anderem vom Alter, von m\u00f6glichen Begleiterkrankungen und von der Ursache des Bluthochdrucks ab.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtung: Eine medikament\u00f6se Behandlung soll von Anfang an erfolgen, wenn:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>eine Hypertonie Grad 2 besteht<\/li>\n\n\n\n<li>der Bluthochdruck durch eine andere Erkrankung verursacht wird<\/li>\n\n\n\n<li>der erh\u00f6hte Blutdruck Beschwerden verursacht<\/li>\n\n\n\n<li>bereits Sch\u00e4den an Herz, Nieren, Augen oder Blutgef\u00e4\u00dfen nachweisbar sind<\/li>\n\n\n\n<li>gleichzeitig Diabetes mellitus besteht<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"714\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Gesunde-Ernaehrung-Kinder.jpg\" alt=\"Gesunde Ern\u00e4hrung f\u00fcr Kinder: M\u00e4dchen mit viel Obst und Gem\u00fcse\" class=\"wp-image-16066\" style=\"width:900px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Gesunde-Ernaehrung-Kinder.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Gesunde-Ernaehrung-Kinder-300x214.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Gesunde-Ernaehrung-Kinder-768x548.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Gesunde-Ernaehrung-Kinder-120x86.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Oksana Kuzmina\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-pravention-die-besten-tipps-fur-den-alltag\">Pr\u00e4vention: Die besten Tipps f\u00fcr den Alltag<\/h2>\n\n\n\n<p>Um Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen m\u00f6glichst vorzubeugen oder leicht erh\u00f6hte Werte ohne Medikamente zu senken, hilft eine <strong>gesunde Basis im Familienalltag.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-1-ernahrung\"><br>1. Ern\u00e4hrung<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Salzkonsum reduzieren: <\/strong>Achten Sie besonders auf Fertiggerichte, salzige Knabbereien, Fast Food und verarbeitetes Fleisch. Kochen Sie m\u00f6glichst oft frisch.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Weniger Zucker: <\/strong>Limonaden und Eistees enthalten viel Zucker und k\u00f6nnen \u00dcbergewicht beg\u00fcnstigen. Auch Fruchts\u00e4fte sollten Kinder nur in kleinen Mengen trinken. Wasser und unges\u00fc\u00dfte Tees sind die beste Wahl.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kaliumreiche Lebensmittel w\u00e4hlen: <\/strong>Eine kaliumreiche Ern\u00e4hrung kann sich g\u00fcnstig auf den Blutdruck auswirken. Kalium steckt unter anderem in Kartoffeln, Gem\u00fcse, H\u00fclsenfr\u00fcchten, Obst und N\u00fcssen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-2-bewegung\">2. Bewegung<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>T\u00e4glich aktiv sein:<\/strong> Kinder sollten sich t\u00e4glich mindestens eine Stunde so bewegen, dass sie leicht ins Schwitzen kommen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bildschirmzeiten begrenzen:<\/strong> Langes Sitzen sollte regelm\u00e4\u00dfig durch Bewegung unterbrochen werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vorbild sein:<\/strong> Planen Sie aktive Familienausfl\u00fcge und gemeinsame Bewegung statt langer Nachmittage auf der Couch.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-3-gewicht-schlaf-und-vorsorge\">3. Gewicht, Schlaf und Vorsorge<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Auf ein gesundes K\u00f6rpergewicht achten: <\/strong>\u00dcbergewicht und Adipositas z\u00e4hlen zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren f\u00fcr Bluthochdruck im Kindesalter.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ausreichend schlafen: <\/strong>Dauerhafter Schlafmangel kann die Gesundheit belasten und Bluthochdruck beg\u00fcnstigen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen: <\/strong>Laut Leitlinie sollte der Blutdruck ab dem vierten Lebensjahr im Rahmen der kinder\u00e4rztlichen Vorsorgeuntersuchungen gemessen werden. Bei Kindern mit besonderen Risikofaktoren sind bereits fr\u00fcher regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen notwendig.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"author":17,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2409,23],"tags":[580,363,715,3227,437],"class_list":["post-19200","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-kardiologie","category-kinder-und-jugendheilkunde","tag-adipositas","tag-bluthochdruck","tag-kardiologe","tag-kinder-u-jugendheilkunde","tag-ubergewicht"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/19200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/19200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19209,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/19200\/revisions\/19209"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}