{"id":18982,"date":"2026-06-08T15:18:42","date_gmt":"2026-06-08T13:18:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=18982"},"modified":"2026-06-08T15:25:38","modified_gmt":"2026-06-08T13:25:38","slug":"was-ihre-blutwerte-ueber-ihre-gesundheit-verraten","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/was-ihre-blutwerte-ueber-ihre-gesundheit-verraten\/","title":{"rendered":"Was Ihre Blutwerte \u00fcber Ihre Gesundheit verraten"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-steckt-hinter-dem-blutbefund\">Was steckt hinter dem Blutbefund?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein <strong>Blutbefund<\/strong> ist weit mehr als eine Liste mit Zahlen und Abk\u00fcrzungen. Er liefert einen <strong>Einblick<\/strong> in <strong>zentrale Vorg\u00e4nge des K\u00f6rpers<\/strong> \u2013 etwa wie gut das <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/immunsystem-staerken-5-bewaehrte-massnahmen-und-was-sie-sich-sparen-koennen\/\">Immunsystem<\/a><\/strong> arbeitet, ob der <strong>Stoffwechsel<\/strong> im <strong>Gleichgewicht<\/strong> ist oder ob ein <strong>Mangel an<\/strong> wichtigen <strong>N\u00e4hrstoffen<\/strong> besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr \u00c4rzt:innen ist er ein wichtiges Werkzeug, um Erkrankungen fr\u00fch zu erkennen, Verl\u00e4ufe zu beurteilen und Therapien einzuleiten. Patient:innen kann der Befund dabei helfen, die eigene Gesundheit besser zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist ein kleines und gro\u00dfes Blutbild?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das <strong>kleine Blutbild<\/strong> geh\u00f6rt zu den <strong>Standarduntersuchungen<\/strong> und liefert einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die <strong>wichtigsten Bestandteile des Blutes<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kleines Blutbild<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Es misst unter anderem:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>rote Blutk\u00f6rperchen (Erythrozyten)<\/li>\n\n\n\n<li>wei\u00dfe Blutk\u00f6rperchen (Leukozyten)<\/li>\n\n\n\n<li>Blutpl\u00e4ttchen (Thrombozyten)<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00e4moglobin und H\u00e4matokrit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfes Blutbild (Differentialblutbild)<\/h3>\n\n\n\n<p>Das <strong>gro\u00dfe Blutbild<\/strong> baut auf dem kleinen Blutbild auf und geht einen Schritt weiter. Hier wird zus\u00e4tzlich ein sogenanntes <strong>Differentialblutbild<\/strong> erstellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei werden die wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen genauer aufgeschl\u00fcsselt. Unterschieden werden unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>neutrophile Granulozyten<\/li>\n\n\n\n<li>eosinophile Granulozyten<\/li>\n\n\n\n<li>basophile Granulozyten<\/li>\n\n\n\n<li>Lymphozyten<\/li>\n\n\n\n<li>Monozyten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das <strong>gro\u00dfe Blutbild<\/strong> hilft dabei, <strong>Infektionen, Entz\u00fcndungen<\/strong>, <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/allergien\/\">Allergien<\/a><\/strong> oder <strong>bestimmte Erkrankungen des blutbildenden Systems <\/strong>genauer <strong>einzuordnen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Blutabnahme.jpg\" alt=\"Mann bei der Blutabnahme\" class=\"wp-image-18993\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Blutabnahme.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Blutabnahme-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Blutabnahme-768x512.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Blutabnahme-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: SeventyFour\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Muss man f\u00fcr die Blutabnahme n\u00fcchtern sein?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Das h\u00e4ngt davon ab<\/strong>, welche Werte bestimmt werden sollen. <strong>N\u00fcchtern<\/strong> sein ist vor allem bei <strong>Blutzucker-<\/strong> und <strong>Blutfettwerten <\/strong>(<strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/cholesterin\/\">Cholesterin<\/a><\/strong>) erforderlich. F\u00fcr viele andere Werte \u2013 etwa f\u00fcr das Blutbild oder die Bestimmung der Entz\u00fcndungswerte \u2013 ist es nicht zwingend notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eN\u00fcchtern sein<\/strong>&#8221; bedeutet dabei: <strong>8 bis 12 Stunden vor der Blutabnahme nichts essen<\/strong>. Wasser und unges\u00fc\u00dfter Tee sind in der Regel erlaubt und sollten auch getrunken werden, da gen\u00fcgend Fl\u00fcssigkeitszufuhr die Blutabnahme erleichtert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaffee, Milch, S\u00e4fte und Alkohol <\/strong>hingegen sollten <strong>mindestens 8 bis 12 Stunden vorher gemieden werden,<\/strong> da Zucker und Fette Blutzucker- und Cholesterinwerte direkt beeinflussen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Medikamente<\/strong> am Morgen der Blutabnahme sollten <strong>nur nach R\u00fccksprache<\/strong> mit der \u00c4rztin oder dem Arzt eingenommen werden, da manche Wirkstoffe Werte verf\u00e4lschen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was deckt die kostenlose Vorsorgeuntersuchung in \u00d6sterreich ab?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Alle Versicherten ab 18 Jahren<\/strong> haben in \u00d6sterreich den Anspruch auf eine j\u00e4hrliche <strong>kostenlose Gesundenuntersuchung inklusive Blutbild.<\/strong> Im Rahmen des <strong>j\u00e4hrlichen Gesundheitschecks <\/strong>werden <strong>bestimmte Laborwerte erhoben, <\/strong>je nach Situation k\u00f6nnen weitere Werte erg\u00e4nzt werden.&nbsp; <strong>Ziel<\/strong> der Vorsorgeuntersuchung ist es, <strong>Erkrankungen fr\u00fchzeitig zu erkennen und Risikofaktoren rechtzeitig zu reduzieren<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die wichtigsten Blutwerte im \u00dcberblick<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die wichtigsten Entz\u00fcndungswerte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>CRP (C-reaktives Protein)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das <strong>CRP<\/strong> ist ein <strong>Eiwei\u00df<\/strong>, das bei Entz\u00fcndungen im K\u00f6rper <strong>vermehrt<\/strong> gebildet wird. <strong>Ein erh\u00f6hter Wert weist darauf hin, dass irgendwo im K\u00f6rper ein entz\u00fcndlicher Prozess abl\u00e4uft.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Orientierungswerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>unter 5 mg\/l: <\/strong>unauff\u00e4llig<\/li>\n\n\n\n<li><strong>5 bis 10 mg\/l: <\/strong>m\u00f6glich bei milden Infekten oder leichten Entz\u00fcndungen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00fcber 50 mg\/l deutlich erh\u00f6ht: <\/strong>Hinweis auf eine st\u00e4rkere Entz\u00fcndung oder bakterielle Infektion<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>M\u00f6gliche Ursachen<\/strong> f\u00fcr einen erh\u00f6hten CRP-Wert k\u00f6nnen <strong>Infektionen<\/strong> wie <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/behandlung-einer-erkaeltung\/\">Erk\u00e4ltungen<\/a><\/strong> oder <strong>bakterielle Infekte<\/strong> sein, aber auch <strong>entz\u00fcndliche Erkrankungen<\/strong>, Operationen oder Verletzungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Leukozyten (wei\u00dfe Blutk\u00f6rperchen)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Leukozyten<\/strong> sind ein wichtiger <strong>Bestandteil<\/strong> des <strong>Immunsystems<\/strong>. Sie helfen dem K\u00f6rper dabei, <strong>Krankheitserreger<\/strong> wie Bakterien, Viren oder Pilze zu erkennen und <strong>abzuwehren<\/strong>.&nbsp;Au\u00dferdem spielen sie eine Rolle bei Entz\u00fcndungsreaktionen und anderen Abwehrprozessen im K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Referenzwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>Geschlecht<\/th><th>Untergrenze<\/th><th>Obergrenze<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>M\u00e4nner<\/td><td><br>4.000 pro Mikroliter Blut<\/td><td><br>10.000 pro Mikroliter Blut<\/td><\/tr><tr><td>Frauen<\/td><td><br>4.000 pro Mikroliter Blut<\/td><td><br>10.000 pro Mikroliter Blut<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet ein zu hoher Wert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein <strong>deutlich erh\u00f6hter Leukozytenwert<\/strong> kann darauf hinweisen, dass das Immunsystem gerade besonders aktiv ist, zum Beispiel bei einer <strong>Infektion,<\/strong> <strong>Entz\u00fcndung oder k\u00f6rperlicher Belastung<\/strong>. Eine erh\u00f6hte Anzahl von Leukozyten im Blut wird als <strong>Leukozytose<\/strong> bezeichnet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/rauchstopp\/\">Rauchen<\/a><\/strong>, <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/stress-definition-ursache-stressbewaltigung\/\">Stress<\/a><\/strong>, <strong>Verbrennungen<\/strong> oder eine <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schwangerschaft\/\">Schwangerschaft<\/a><\/strong> k\u00f6nnen die Leukozytenzahl erh\u00f6hen. Bestimmte Medikamente, etwa <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kortison-wirkung-anwendung-und-tipps\/\">Kortison<\/a> oder einige Mittel gegen <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/epilepsie\/\">Epilepsie<\/a>, k\u00f6nnen ebenfalls Einfluss haben. In seltenen F\u00e4llen kann auch eine Erkrankung des blutbildenden Systems, wie eine <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/leukaemie\/\">Leuk\u00e4mie<\/a>, dahinterstecken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu niedrige Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein deutlich <strong>niedriger Wert<\/strong> kann unter anderem auftreten, wenn die <strong>Bildung der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen gest\u00f6rt<\/strong> ist oder das Immunsystem geschw\u00e4cht ist. Man spricht hier von einer <strong>Leukozytopenie<\/strong> oder <strong>Leukopenie<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gliche <strong>Ursachen<\/strong> sind unter anderem <strong>Virusinfektionen<\/strong>, <strong>Autoimmunerkrankungen<\/strong> oder <strong>St\u00f6rungen der Blutbildung<\/strong>. Auch bestimmte <strong>Medikamente<\/strong>, zum Beispiel einige <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schmerzmittel-im-ueberblick-arten-anwendung-und-alternativen\/\">Schmerzmittel<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/antibiotika-was-man-darueber-wissen-sollte\/\">Antibiotika<\/a>, k\u00f6nnen die Leukozytenzahl senken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wert allein reicht jedoch nicht aus, um eine genaue Ursache festzustellen. Deshalb wird er immer zusammen mit anderen Blutwerten und den Beschwerden beurteilt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die wichtigsten Blutzuckerwerte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der <strong>Blutzucker<\/strong> zeigt, wie gut der <strong>K\u00f6rper<\/strong> <strong>Zucker<\/strong> <strong>verwertet<\/strong>. Erg\u00e4nzt wird er durch den <strong>Langzeitblutzucker (HbA1c)<\/strong>, der die <strong>durchschnittlichen<\/strong> <strong>Werte<\/strong> der letzten Wochen widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auff\u00e4llige Werte k\u00f6nnen ein Hinweis auf Diabetes oder eine Vorstufe sein.<\/strong> Gerade deshalb geh\u00f6ren diese Werte zu den <strong>wichtigsten<\/strong> in der <strong>Vorsorge<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>N\u00fcchternblutzucker<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der <strong>N\u00fcchternblutzucker<\/strong> zeigt, wie gut der <strong>K\u00f6rper<\/strong> <strong>Zucker<\/strong> <strong>verarbeitet<\/strong>, ohne Einfluss von einer Mahlzeit. Gemessen wird er nach mindestens <strong>8 Stunden Nahrungskarenz<\/strong>, in der Regel morgens vor dem Fr\u00fchst\u00fcck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da der Blutzucker \u00fcber den Tag stark schwankt \u2013 je nach Mahlzeiten, Bewegung und Insulinwirkung \u2013 ist dieser n\u00fcchterne Ausgangswert besonders aussagekr\u00e4ftig. <strong>Er ist ein zentraler Wert zur Fr\u00fcherkennung von Diabetes.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Referenzwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>74-99 mg\/dl: <\/strong>normal<\/li>\n\n\n\n<li><strong>100\u2013125 mg\/dl:<\/strong> Hinweis auf Vorstufe (Pr\u00e4diabetes)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ab 126 mg\/dl: <\/strong>Verdacht auf Diabetes mellitus<\/li>\n\n\n\n<li><strong>unter 60 mg\/dl:<\/strong> Unterzuckerung (Hypoglyk\u00e4mie)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet ein erh\u00f6hter Wert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erh\u00f6hte Werte<\/strong> bleiben oft <strong>lange unbemerkt<\/strong> \u2013 Symptome wie <strong>starker Durst<\/strong> oder <strong>h\u00e4ufiges Wasserlassen<\/strong> treten oft erst sp\u00e4ter auf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>h\u00e4ufigsten Ursachen<\/strong> f\u00fcr einen <strong>erh\u00f6hten N\u00fcchternzucker<\/strong> sind ein <strong>unentdeckter <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/diabetes-mellitus\/\">Diabetes Mellitus<\/a><\/strong>, eine unausgewogene Ern\u00e4hrung oder unzureichend eingestellte Medikamente.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig: <\/strong>Ein einzelner erh\u00f6hter Wert ist noch keine Diagnose. F\u00fcr die <strong>Feststellung eines Diabetes<\/strong> sind <strong>mindestens zwei Blutabnahmen notwendig<\/strong>, da der Wert von Messung zu Messung schwanken kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>HbA1c (Langzeitblutzucker)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der N\u00fcchternblutzucker nur eine Momentaufnahme liefert, zeigt der <strong>HbA1c<\/strong> den<strong> durchschnittlichen Blutzucker der letzten 8 bis 12 Wochen<\/strong>. HbA1c entsteht, wenn H\u00e4moglobin Glukose bindet. Dabei gilt: Je h\u00f6her und l\u00e4nger der Blutzucker in diesem Zeitraum erh\u00f6ht war, desto h\u00f6her f\u00e4llt auch der HbA1c-Wert aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzfristige Schwankungen \u2013 etwa nach einer Mahlzeit oder durch Stress \u2013 haben meist nur wenig Einfluss. Der HbA1c ist daher ein <strong>zentraler Wert zur Diagnose <\/strong>und <strong>Verlaufskontrolle<\/strong> von Diabetes mellitus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche HbA1c-Werte sind normal?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th><strong>HbA1c<\/strong><\/th><th>Bedeutung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><br>unter 5,7 %<br><\/td><td>Normbereich<\/td><\/tr><tr><td>5,7 \u2013 6,4 %<\/td><td>erh\u00f6htes Risiko (Pr\u00e4diabetes)<\/td><\/tr><tr><td>ab 6,5 %<\/td><td>Verdacht auf Diabetes mellitus<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten erh\u00f6hte Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erh\u00f6hte Werte <\/strong>verursachen h\u00e4ufig <strong>keine Beschwerden<\/strong> und bleiben daher oft unbemerkt. Ein dauerhaft erh\u00f6hter Blutzucker kann allerdings gesundheitliche Folgen haben und zu Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet ein zu niedriger Wert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu niedrige HbA1c-Werte<\/strong> haben in der Regel <strong>kaum medizinische Bedeutung.<\/strong> Gelegentlich kommen sie vor, wenn rote Blutk\u00f6rperchen schneller abgebaut werden als \u00fcblich \u2013 dann bleibt dem H\u00e4moglobin schlicht weniger Zeit, um Zucker zu binden. Eine Kontrollmessung nach einigen Monaten ist in solchen F\u00e4llen sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Cholesterinwerte: Was bedeuten zu hohe Blutfettwerte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Cholesterin<\/strong> ist ein <strong>Fettstoff<\/strong>, den der K\u00f6rper zu etwa 80 % <strong>selbst herstellt<\/strong>. Nur ein <strong>kleiner Teil<\/strong> wird \u00fcber die <strong>Nahrung aufgenommen<\/strong>. Cholesterin ist ein Bestandteil der Zellmembranen und erf\u00fcllt <strong>zentrale Aufgaben <\/strong>im K\u00f6rper, etwa bei der Bildung von Hormonen wie <strong>Testosteron<\/strong>, <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/oestrogen-im-ueberblick-wirkung-defizit-und-ueberschuss-auf-einen-blick\/\">\u00d6strogen<\/a><\/strong> <strong>sowie <\/strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/vitamin-d\/\"><strong>Vitamin D<\/strong>.<\/a>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Im Blut wird Cholesterin in sogenannten <strong>Lipoproteinen<\/strong> transportiert. Je nachdem, welche Art von Lipoprotein dabei beteiligt ist, wirkt sich das Cholesterin unterschiedlich auf die Gesundheit aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Befund begegnen Ihnen in der Regel drei zentrale Werte:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/ldl-cholesterin\/\">LDL-Cholesterin<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hdl-cholesterin\/\">HDL-Cholesterin<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/triglyceride-welche-bedeutung-haben-diese-blutfettwerte\/\">Triglyceride<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Keiner davon sollte isoliert betrachtet werden \u2013 erst zusammen ergeben sie ein aussagekr\u00e4ftiges Bild des Fettstoffwechsels.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/LDL-Cholesterin.jpg\" alt=\"Cholesterin messen: Gesunde Lebensmittel\" class=\"wp-image-12260\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/LDL-Cholesterin.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/LDL-Cholesterin-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/LDL-Cholesterin-768x512.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/LDL-Cholesterin-100x67.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Chinnapong\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ldl-cholesterin-nbsp\"><strong>LDL-Cholesterin&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>LDL-Cholesterin<\/strong> transportiert <strong>Cholesterin<\/strong> zu den <strong>K\u00f6rperzellen<\/strong>. Ist zu viel davon im Blut, steigt das Risiko f\u00fcr Gef\u00e4\u00dferkrankungen wie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/herzinfarkt\/\">Herzinfarkt<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schlaganfall-schlaf-foerdert-regeneration\/\">Schlaganfall<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Niedrige LDL-Werte sind dagegen in der Regel unbedenklich \u2013 es sei denn, sie sind extrem niedrig oder entstehen durch eine zu hohe Dosierung cholesterinsenkender Medikamente.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Referenzwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>LDL-Wert (mg\/dl)&nbsp;<\/th><th>Bedeutung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>unter 115 mg\/dl <\/td><td>f\u00fcr gesunde Menschen mit niedrigem Risiko<\/td><\/tr><tr><td>Unter 100 mg\/dl<\/td><td>bei gesunden Menschen mit m\u00e4\u00dfig erh\u00f6htem Risiko wie Bluthochdruck oder genetisch erh\u00f6hten Cholesterinwerten<\/td><\/tr><tr><td>Unter 70 mg\/dl <\/td><td>f\u00fcr Patient:innen mit sehr hohem Risiko, beispielsweise bei bekannten Herz- und Gef\u00e4\u00dferkrankungen oder nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten erh\u00f6hte Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erh\u00f6hte LDL-Werte entstehen h\u00e4ufig durch Bewegungsmangel, eine fettreiche Ern\u00e4hrung, \u00dcbergewicht oder genetische Veranlagung. Langfristig f\u00f6rdern sie die Ablagerung von Cholesterin in den Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden und beg\u00fcnstigen so die Entstehung von Arteriosklerose.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>HDL-Cholesterin&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>HDL-Cholesterin<\/strong> transportiert <strong>\u00fcbersch\u00fcssiges Cholesterin <\/strong>aus dem K\u00f6rper zur\u00fcck zur Leber, wo es abgebaut wird. Beim HDL gilt: je h\u00f6her, desto besser.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Referenzwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>HDL (mg\/dl)<\/th><th>Bedeutung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Frauen: \u00fcber 50<\/td><td>w\u00fcnschenswert<\/td><\/tr><tr><td>M\u00e4nner: \u00fcber 40<\/td><td>w\u00fcnschenswert<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu niedrige Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu <strong>niedrige HDL-Werte <\/strong>sind mit einem <strong>erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen<\/strong> verbunden. H\u00e4ufige Ursachen sind Bewegungsmangel, unausgewogene Ern\u00e4hrung oder starkes \u00dcbergewicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Erkrankungen wie Diabetes sowie chronische Leber- oder Nierenerkrankungen k\u00f6nnen den HDL-Spiegel senken. Bestimmte Medikamente k\u00f6nnen ebenfalls Einfluss haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu hohe Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu hohe Werte beim HDL sind medizinisch in der Regel nicht bedenklich und gelten als g\u00fcnstig f\u00fcr das Herz-Kreislauf-System.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Triglyceride<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Triglyceride<\/strong> sind ein <strong>wichtiger Energiespeicher<\/strong> des <strong>K\u00f6rpers<\/strong>. Sie werden \u00fcber die Nahrung aufgenommen, aber auch vom K\u00f6rper selbst \u2013 vor allem in der Leber \u2013 gebildet. Da eine Mahlzeit den Wert stark beeinflusst, muss die Messung n\u00fcchtern\u00a0erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Richtwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>Triglyceride (mg\/dl)<\/th><th>Bedeutung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>unter 150<\/td><td>normal<\/td><\/tr><tr><td>150 \u2013 199<\/td><td>grenzwertig erh\u00f6ht<\/td><\/tr><tr><td>ab 200<\/td><td>erh\u00f6ht<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu hohe Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erh\u00f6hte Triglyceridwerte<\/strong> entstehen h\u00e4ufig durch <strong>zuckerreiche Ern\u00e4hrung, \u00dcbergewicht, Bewegungsmangel <\/strong>oder <strong>erh\u00f6hten Alkoholkonsum.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sehr hohe Werte k\u00f6nnen das Risiko f\u00fcr eine akute Entz\u00fcndung der Bauchspeicheldr\u00fcse (<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/bauchspeicheldruesenentzuendung\/\">Pankreatitis<\/a>) erh\u00f6hen und sollten rasch abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu niedrige Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu niedrige Werte<\/strong> bei den <strong>Triglyceriden<\/strong> sind medizinisch <strong>bedeutungslos<\/strong> und kein Grund zur Sorge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ferritin (Eisenspeicher)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Was misst dieser Wert?\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ferritin<\/strong> ist ein <strong>Eiwei\u00df<\/strong>, das <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/eisenmangel\/\">Eisen<\/a><\/strong> im <strong>K\u00f6rper bindet<\/strong> und <strong>speichert<\/strong>. Es befindet sich gr\u00f6\u00dftenteils in den Zellen von Leber, Milz und Knochenmark \u2013 ein kleiner Teil ist auch im Blut messbar.<a href=\"https:\/\/www.gesundheitsinformation.de\/hdl-cholesterin.html\">&nbsp;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Ferritinwert<\/strong> zeigt also nicht, wie viel Eisen gerade im Blut zirkuliert, sondern wie gut die <strong>Eisenreserven<\/strong> des K\u00f6rpers <strong>gef\u00fcllt<\/strong> sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Normalwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>Ferritin<\/th><th>Bedeutung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Frauen: 10 \u2013 150 \u00b5g\/l<\/td><td>normal<\/td><\/tr><tr><td>M\u00e4nner: 30 \u2013 300 \u00b5g\/l<\/td><td>normal<\/td><\/tr><tr><td>Unter dem Normalbereich<\/td><td>Hinweis auf Eisenmangel<\/td><\/tr><tr><td>Stark erh\u00f6ht<\/td><td>m\u00f6gliche Eisen\u00fcberladung oder Entz\u00fcndung<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu niedrige Werte?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Niedrige Ferritinwerte<\/strong> sind ein zuverl\u00e4ssiger Hinweis auf <strong>leere Eisenspeicher und <\/strong>k\u00f6nnen verschiedene Ursachen<strong> haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dazu z\u00e4hlen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Blutverluste<\/strong>, z.B. durch starke <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/menstruation-die-wichtigsten-informationen-zur-periode\/\">Menstruation<\/a> oder Darmblutungen<\/li>\n\n\n\n<li>Eine zu<strong> geringe Eisenaufnahme \u00fcber die Nahrung,<\/strong> etwa bei veganer oder einseitiger Ern\u00e4hrung<\/li>\n\n\n\n<li>Ein<strong> erh\u00f6hter Bedarf,<\/strong> z.B. in der Schwangerschaft oder bei Wachstumssch\u00fcben<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ein <strong>leichter oder vor\u00fcbergehender Eisenmangel<\/strong> ist in der Regel <strong>unproblematisch<\/strong>. Fehlt jedoch \u00fcber l\u00e4ngere Zeit zu viel Eisen, kann es zu einer Blutarmut (<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/anaemie\/\">An\u00e4mie<\/a>) kommen \u2013 der K\u00f6rper wird dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Typische Beschwerden sind M\u00fcdigkeit, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/haarausfall-bei-frauen\/\">Haarausfall<\/a> und eine verminderte Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Eisenmangel-1-3-1024x683.jpg\" alt=\"Eisenmangel: m\u00fcde Frau auf dem Sofa\" class=\"wp-image-18043\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Eisenmangel-1-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Eisenmangel-1-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Eisenmangel-1-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Eisenmangel-1-3-120x80.jpg 120w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Eisenmangel-1-3.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: MAYA LAB\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vitamin B12<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/vitamin-b-12\/\">Vitamin B12<\/a><\/strong> ist ein <strong>lebenswichtiges Vitamin<\/strong>, das der K\u00f6rper nicht selbst herstellen kann. Es ist <strong>entscheidend<\/strong> f\u00fcr die <strong>Funktion des Nervensystems<\/strong> und die <strong>Bildung roter Blutk\u00f6rperchen<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vitamin B12 kommt fast ausschlie\u00dflich in tierischen Nahrungsmitteln vor. Bei streng veganer Ern\u00e4hrung kann es daher leichter zu einem Mangel kommen.<a href=\"https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/labor\/laborwerte\/blutbild\/eisen-fe.html\">&nbsp;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Referenzwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>Vitamin B12<\/th><th>Bedeutung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>200 \u2013 1000 pg\/ml<\/td><td>normal<\/td><\/tr><tr><td>unter 200 pg\/ml<\/td><td>Mangel \u2013 \u00e4rztliche Abkl\u00e4rung empfohlen<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu niedrige Werte?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/vitamin-b12-mangel\/\">Vitamin-B12-Mangel<\/a><\/strong> entwickelt sich oft <strong>schleichend<\/strong> und bleibt lange unbemerkt. <strong>Typisch<\/strong> ist, dass sich <strong>erste Beschwerden<\/strong> erst nach <strong>l\u00e4ngerer Zeit bemerkbar<\/strong> machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00f6gliche Ursachen sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vegane oder sehr einseitige Ern\u00e4hrung ohne tierische Produkte<\/li>\n\n\n\n<li>Magenerkrankungen oder Magenoperationen, die die Aufnahme des Vitamins erschweren<\/li>\n\n\n\n<li>Bestimmte Darmerkrankungen wie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/morbus-crohn\/\">Morbus Crohn<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Typische Symptome <\/strong>eines Mangels sind <strong>M\u00fcdigkeit<\/strong>, <strong>Konzentrationsprobleme<\/strong> sowie <strong>Kribbeln<\/strong> oder <strong>Taubheitsgef\u00fchle<\/strong> in H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen. Langfristig kann ein unbehandelter Mangel zu Nervensch\u00e4den und Blutarmut f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu hohe Werte?<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erh\u00f6hte Vitamin-B12-Werte<\/strong> sind durch die <strong>normale Ern\u00e4hrung<\/strong> <strong>kaum m\u00f6glich<\/strong>. Zus\u00e4tzlich ist das Vitamin wasserl\u00f6slich, das hei\u00dft bei einem \u00dcberschuss kann der K\u00f6rper es \u00fcber die Nieren im Urin ausscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Erh\u00f6hte Vitamin-B12-Werte k\u00f6nnen jedoch in bestimmten Situationen auftreten, etwa bei Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Krebserkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen. Deshalb sollten erh\u00f6hte Werte immer \u00e4rztlich eingeordnet werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vitamin D<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Vitamin D und warum wird es gemessen?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/vitamin-d\/\">Vitamin D <\/a><\/strong>wird zwar als <strong>Vitamin<\/strong> bezeichnet, wirkt im K\u00f6rper jedoch wie ein <strong>Hormon<\/strong>. Es wird mithilfe von <strong>Sonnenlicht<\/strong> gebildet und spielt eine wichtige Rolle f\u00fcr die Knochengesundheit, das Immunsystem und die Muskelkraft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Referenzwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>Einheit<\/th><th>Frauen<\/th><th>M\u00e4nner<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>nmol\/L (Nanomol pro Liter)<\/td><td>50-100 nmol\/L<\/td><td>50-100 nmol\/L<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu niedrige Werte?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/vitamin-d-mangel\/\">Vitamin-D-Mangel<\/a><\/strong> k\u00f6nnen folgende Beschwerden auftreten: Knochen-, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Haarausfall sowie M\u00fcdigkeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hauptursachen f\u00fcr niedrige Werte<\/strong> sind zu <strong>wenig Sonnenlichtexposition<\/strong>, <strong>erh\u00f6hter Bedarf<\/strong>, hohes Alter, bestimmte <strong>Darmerkrankungen<\/strong> oder die Einnahme bestimmter Medikamente, die die Aufnahme beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu hohe Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu <strong>hohe<\/strong> <strong>Vitamin-D-Werte<\/strong> entstehen fast ausschlie\u00dflich durch die Einnahme von&nbsp; <strong>hochdosierten Pr\u00e4paraten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum (mehr als 100 Mikrogramm Vitamin D t\u00e4glich) <\/strong>\u2013 nicht durch Sonnenlicht.&nbsp;Eine regelm\u00e4\u00dfige \u00fcberm\u00e4\u00dfig hohe Vitamin-D-Zufuhr kann zu einer akuten Vitamin-D-\u00dcberdosierung f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sehr<\/strong> <strong>hohe Werte <\/strong>k\u00f6nnen zu <strong>\u00dcbelkeit<\/strong>, <strong>Schw\u00e4che, Appetitlosigkeit, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kopfschmerzen\/\">Kopfschmerzen<\/a><\/strong> und im schlimmsten Fall zu einer <strong>Hyperkalz\u00e4mie (hoher Kalziumspiegel im Blut)<\/strong> f\u00fchren. Pr\u00e4parate sollten daher nur nach \u00e4rztlicher Empfehlung eingenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Vitamin-D-Mangel.jpg\" alt=\"Vitamin D Mangel\" class=\"wp-image-11671\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Vitamin-D-Mangel.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Vitamin-D-Mangel-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Vitamin-D-Mangel-768x512.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Vitamin-D-Mangel-100x67.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Alrandir\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Leber- und Nierenwerte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Leberwerte und warum werden sie gemessen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Leber<\/strong> ist eines der <strong>zentralen Stoffwechselorgane des K\u00f6rpers<\/strong>: Sie baut <strong>Schadstoffe<\/strong> und <strong>Medikamente<\/strong> ab, <strong>produziert wichtige Eiwei\u00dfe <\/strong>und reguliert den <strong>Energiehaushalt<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Leberzellen gesch\u00e4digt werden, gelangen bestimmte Enzyme vermehrt ins Blut \u2013 diese werden als Leberwerte bezeichnet. Zu den <strong>wichtigsten<\/strong> im Routinebefund z\u00e4hlen <strong>AST, ALT und Gamma-G<\/strong>T.&nbsp;Diese Werte werden immer gemeinsam betrachtet, da ihr Zusammenspiel wichtige Hinweise auf Art und Ausma\u00df einer m\u00f6glichen Lebersch\u00e4digung liefert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig<\/strong>: <strong>Auff\u00e4llige Leberwerte<\/strong> bleiben oft <strong>lange<\/strong> <strong>symptomlos<\/strong>. Viele Lebererkrankungen machen sich erst in einem fortgeschrittenen Stadium durch Beschwerden bemerkbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was messen die einzelnen Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>AST\/GOT (Aspartat-Aminotransferase oder Glutamat-Oxalacetat-Transaminase)<\/strong> ist ein Enzym, das vor allem in der Leber, aber auch in Muskeln und im Herzmuskel vorkommt. Sehr erh\u00f6hte Werte k\u00f6nnen auf eine Sch\u00e4digung von Leberzellen hinweisen, sind jedoch nicht leberspezifisch.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ALT\/GPT <\/strong>(<strong>Alanin-Aminotransferase oder Glutamat-Pyruvat-Transaminase<\/strong>) befindet sich fast ausschlie\u00dflich in der Leber und ist daher besonders spezifisch f\u00fcr Lebersch\u00e4den. Wenn Leberzellen gesch\u00e4digt werden, gelangt vermehrt ALT ins Blut.<a href=\"https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/leben\/ernaehrung\/vitamine-mineralstoffe\/wasserloesliche-vitamine\/vitamin-b12.html\">&nbsp;<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gamma-GT (GGT)<\/strong> stammt im Blut fast ausschlie\u00dflich aus der Leber und den Gallenwegen. Ein erh\u00f6hter Wert kann auf eine Leberbelastung oder eine Gallenwegserkrankung hinweisen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Normwerte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>Wert<\/th><th>Frauen<\/th><th>M\u00e4nner<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>AST<\/td><td>10-31 U\/l<\/td><td>10-35 U\/l<\/td><\/tr><tr><td>ALT<\/td><td>10-34 U\/l<\/td><td>10-45 U\/l<\/td><\/tr><tr><td>Gamma-GT<\/td><td>9-38 U\/l<\/td><td><br>12-55 U\/l<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Die genauen Referenzbereiche k\u00f6nnen je nach Labor variieren \u2013 ma\u00dfgeblich ist immer der im Befund angegebene Referenzbereich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu hohe Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erh\u00f6hte Leberwerte k\u00f6nnen <strong>viele Ursachen <\/strong>haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die h\u00e4ufigsten sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Alkohol:<\/strong> Vor allem bei regelm\u00e4\u00dfigem, l\u00e4ngerfristigem Konsum kann es zu erh\u00f6hten GGT-Werten kommen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fettleber<\/strong>: Eine der h\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr erh\u00f6hte Werte. Sie wird oft durch \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsum oder \u00dcbergewicht verursacht und bleibt in den meisten F\u00e4llen lange unbemerkt.<a href=\"https:\/\/www.gesundheit.gv.at\/labor\/laborwerte\/hormone-tumormarker\/vitamin-b12.html\">&nbsp;<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Medikamente<\/strong>: Auch pflanzliche Arzneimittel k\u00f6nnen die Leber belasten. Bei auff\u00e4lligen Werten sollten alle eingenommenen Pr\u00e4parate mit der \u00c4rztin oder dem Arzt besprochen werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Infektionen<\/strong> wie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hepatitis-leberentzuendung\/\">Hepatitis A<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/chronische-hepatitis-b-impfstoff-als-therapie\/\">B<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hepatitis-c\/\">C<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Erkrankungen der Gallenwege<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/leberzirrhose\/\">Leberzirrhose<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig:<\/strong> Nicht immer steckt etwas Ernstes dahinter. Auch beispielsweise intensive k\u00f6rperliche Belastung kann die Werte vor\u00fcbergehend erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kreatinin und Nierenfunktion<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Kreatinin<\/strong> ist ein <strong>Abbauprodukt<\/strong>, das t\u00e4glich in den Muskeln entsteht und \u00fcber die <strong>Nieren<\/strong> mit dem <strong>Urin<\/strong> <strong>ausgeschieden<\/strong> wird.<a href=\"https:\/\/gesundheit.gv.at\/labor\/laborwerte\/organe-stoffwechsel\/vitamin-d-125-dihydroxy-vitamin-d-vd125-hk1\"> <\/a>Der Kreatininwert im Blut zeigt daher, wie gut die Nieren diese <strong>Filteraufgabe<\/strong> erf\u00fcllen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeuten zu hohe Werte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein <strong>erh\u00f6hter Wert<\/strong> bedeutet: Die <strong>Nieren<\/strong> scheiden <strong>zu wenig Kreatinin<\/strong> aus \u2013 ein m\u00f6gliches Zeichen f\u00fcr eine eingeschr\u00e4nkte Nierenfunktion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig zu wissen:<\/strong> Kreatinin allein ist kein vollst\u00e4ndiges Ma\u00df f\u00fcr die Nierenfunktion. Auch bei einem normalen Kreatininwert im Blut kann die Nierenfunktion bereits gest\u00f6rt sein \u2013 das ist der sogenannte \u201eblinde Bereich&#8221; der Kreatininmessung.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei konkretem Verdacht wird deshalb zus\u00e4tzlich die Kreatinin-Clearance oder die glomerul\u00e4re Filtrationsrate (GFR) bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erh\u00f6hte Kreatininwerte k\u00f6nnen folgende Ursachen haben:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Chronische Nierenerkrankung <\/strong>\u2013 eine sehr h\u00e4ufige Ursache, die oft als Folge von Diabetes oder Bluthochdruck entsteht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Entz\u00fcndungen der Niere<\/strong> oder andere <strong>Nierenerkrankungen<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bestimmte Medikamente<\/strong> oder <strong>Kontrastmittel<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vor\u00fcbergehend:<\/strong> <strong>Fl\u00fcssigkeitsmangel<\/strong>, starke k\u00f6rperliche Belastung oder sehr eiwei\u00dfreiche Ern\u00e4hrung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Nierenerkrankungen machen sich h\u00e4ufig erst sehr sp\u00e4t durch Beschwerden bemerkbar \u2013 regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen sind daher besonders wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind die Referenzwerte?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#caeafa\"><thead><tr><th>Kreatinin<\/th><th>Frauen<\/th><th>M\u00e4nner<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Normalbereich<\/td><td>0,5 \u2013 1,0 mg\/dl<\/td><td>0,5 \u2013 1,2 mg\/dl<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was tun, wenn Werte au\u00dferhalb der Norm liegen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein <strong>auff\u00e4lliger Blutwert<\/strong> kann im ersten Moment <strong>beunruhigend<\/strong> sein. Doch in vielen F\u00e4llen besteht kein Grund zur Sorge. <strong>Nicht jede Abweichung bedeutet automatisch eine Erkrankung.<\/strong> Blutwerte k\u00f6nnen schwanken \u2013 etwa durch Infekte, Stress, k\u00f6rperliche Belastung oder auch dadurch, ob Sie n\u00fcchtern zur Untersuchung erschienen sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Abweichungen richtig einordnen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Entscheidend ist, den Befund im Zusammenhang zu betrachten. Ein einzelner Wert sagt meist wenig aus. <strong>Erst im Zusammenspiel mit anderen Werten, Ihren Beschwerden und dem zeitlichen Verlauf ergibt sich ein klares Bild.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leichte Abweichungen sind h\u00e4ufig und oft harmlos. Viele Werte normalisieren sich von selbst wieder, etwa nach einer \u00fcberstandenen Infektion.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gespr\u00e4ch mit der \u00c4rztin oder dem Arzt<\/h3>\n\n\n\n<p>Trotzdem gilt: Auff\u00e4llige Werte sollten immer \u00e4rztlich abgekl\u00e4rt werden. Im Gespr\u00e4ch wird gekl\u00e4rt, <strong>welche Bedeutung der Wert in Ihrem konkreten Fall hat<\/strong> und ob weiterer Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft wird zun\u00e4chst eine Kontrolluntersuchung empfohlen. So l\u00e4sst sich feststellen, ob es sich nur um eine vor\u00fcbergehende Schwankung handelt oder ob die Abweichung bestehen bleibt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1024x576.jpg\" alt=\"HPV beim Mann: Arzt erkl\u00e4rt einem m\u00e4nnlichen Patienten den Befund\" class=\"wp-image-18822\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-300x169.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-768x432.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1056x595.jpg 1056w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-700x395.jpg 700w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-381x215.jpg 381w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-120x68.jpg 120w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Evgeny Atamanenko\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie oft sollten Sie Ihre Blutwerte kontrollieren lassen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wie <strong>h\u00e4ufig eine Blutuntersuchung<\/strong> sinnvoll ist, h\u00e4ngt stark von Ihrer <strong>individuellen Situation <\/strong>ab. Alter, Vorerkrankungen und Lebensstil spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine pauschale Empfehlung f\u00fcr alle gibt es daher nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr gesunde Erwachsene<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Sie sich gesund f\u00fchlen und keine bekannten Erkrankungen haben, reicht in der Regel <strong>eine j\u00e4hrliche Kontrolle<\/strong> im Rahmen der <strong>Vorsorgeuntersuchung<\/strong> aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bei Risikofaktoren oder Vorerkrankungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn bestimmte <strong>Risikofaktoren <\/strong>vorliegen, k\u00f6nnen h\u00e4ufigere Kontrollen sinnvoll sein. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00dcbergewicht<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/bluthochdruck\/\">Bluthochdruck<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Diabetes oder Vorstufen davon<\/li>\n\n\n\n<li>erh\u00f6hte Cholesterinwerte<\/li>\n\n\n\n<li>famili\u00e4re Vorbelastung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In <strong>solchen F\u00e4llen <\/strong>wird Ihre <strong>\u00c4rztin<\/strong> oder Ihr <strong>Arzt<\/strong> <strong>individuell<\/strong> <strong>festlegen<\/strong>, in <strong>welchen Abst\u00e4nden Kontrollen notwendig<\/strong> sind. Oft sind das Intervalle von wenigen Monaten bis zu einem Jahr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zur Verlaufskontrolle<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn bereits <strong>auff\u00e4llige Werte<\/strong> festgestellt wurden, werden diese meist gezielt <strong>nachkontrolliert<\/strong>. So l\u00e4sst sich beurteilen, ob sich ein Wert verbessert, stabil bleibt oder weiter abgekl\u00e4rt werden muss. Gerade bei chronischen Erkrankungen sind regelm\u00e4\u00dfige Blutkontrollen ein wichtiger Teil der Behandlung.<\/p>\n","protected":false},"author":16,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2490,5,78,2448,2409,7],"tags":[108,1935,981,3187,278,2709,1938,292],"class_list":["post-18982","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-endokrinologie-und-diabetologie","category-familie","category-gastroenterologie","category-innere-medizin","category-kardiologie","category-leben","tag-allgemeinmedizin","tag-blutbild","tag-blutfettwerte","tag-blutwerte","tag-cholesterin","tag-eisen","tag-gesundheitsvorsorge","tag-interne-medizin"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/18982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/18982\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19002,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/18982\/revisions\/19002"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18982"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}