{"id":18945,"date":"2026-05-28T11:59:32","date_gmt":"2026-05-28T09:59:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=18945"},"modified":"2026-05-28T11:59:36","modified_gmt":"2026-05-28T09:59:36","slug":"resilienz-uebungen-so-staerken-sie-ihre-mentale-widerstandskraft-im-alltag","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/resilienz-uebungen-so-staerken-sie-ihre-mentale-widerstandskraft-im-alltag\/","title":{"rendered":"Resilienz-\u00dcbungen: So st\u00e4rken Sie Ihre mentale Widerstandskraft im Alltag"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-kann-man-resilienz-im-alltag-starken\"><strong>Wie kann man Resilienz im Alltag st\u00e4rken?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/resilienz-krisenkompetenz-durch-innere-staerke\/\">Resilienz<\/a> bedeutet nicht, immer stark zu sein. Sie bedeutet auch nicht, Belastungen einfach auszuhalten. Vielmehr geht es darum, schwierige Situationen wahrzunehmen, eigene Reaktionen besser zu verstehen und Schritt f\u00fcr Schritt wieder handlungsf\u00e4hig zu werden.<br>Dabei helfen vor allem kleine Gewohnheiten. Sie st\u00e4rken das Vertrauen in die eigene F\u00e4higkeit, mit Herausforderungen umzugehen.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Folgende Ans\u00e4tze k\u00f6nnen dabei unterst\u00fctzen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Selbstwirksamkeit erleben:<\/strong> Fragen Sie sich am Abend: \n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was habe ich heute beeinflusst? <\/li>\n\n\n\n<li>Was habe ich gel\u00f6st, entschieden oder ausgehalten? <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Drei kurze Notizen reichen. <\/strong>So wird sichtbar, dass Sie auch an schwierigen Tagen etwas bewirken k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Abstand zu Problemen gewinnen:<\/strong> Betrachten Sie Probleme nicht sofort als pers\u00f6nlichen Makel. Hilfreich kann die Frage sein: Wird das in einem Jahr noch von Bedeutung sein?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gute Beziehungen pflegen: <\/strong>Investieren Sie Zeit in Menschen, bei denen Sie sich sicher, verstanden und angenommen f\u00fchlen. Dabei z\u00e4hlt nicht die Menge der Kontakte, sondern ihre Qualit\u00e4t.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Akzeptanz \u00fcben: <\/strong>Manche Dinge lassen sich nicht sofort \u00e4ndern. Akzeptanz bedeutet nicht, alles gutzuhei\u00dfen. Sie bedeutet, die Realit\u00e4t anzuerkennen und die eigene Energie dorthin zu lenken, wo Handlungsspielraum besteht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Selbstf\u00fcrsorge ernst nehmen: <\/strong>Schlaf, Pausen, Bewegung, Essen und bewusste Erholung sind keine Nebensachen. Sie bilden die Grundlage daf\u00fcr, dass K\u00f6rper und Psyche Belastungen besser regulieren k\u00f6nnen. Schon wenige Minuten ruhiges Atmen k\u00f6nnen helfen, aus der Anspannung herauszufinden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-5-konkrete-ubungen-fur-mehr-resilienz\">5 konkrete \u00dcbungen f\u00fcr mehr Resilienz<br><\/h2>\n\n\n\n<p id=\"h-5-konkrete-ubungen-fur-mehr-resilienz-resilienz-wachst-vor-allem-durch-ubung-die-folgenden-methoden-konnen-helfen-im-alltag-bewusster-mit-stress-ruckschlagen-und-belastenden-gedanken-umzugehen\"><strong>Resilienz<\/strong> w\u00e4chst vor allem durch <strong>\u00dcbung<\/strong>. Die folgenden Methoden k\u00f6nnen helfen, im Alltag bewusster mit Stress, R\u00fcckschl\u00e4gen und belastenden Gedanken umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-1-das-abc-modell-gedanken-besser-verstehen\">1. Das ABC-Modell: Gedanken besser verstehen<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Das <strong>ABC-Modell<\/strong> stammt aus der <strong>kognitiven Verhaltenstherapie<\/strong>. Es hilft dabei, den Zusammenhang zwischen einem Ereignis, den eigenen Gedanken und den daraus entstehenden Gef\u00fchlen besser zu verstehen.<br><strong>Dabei steht:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>A \u2013 Activating Event:<\/strong> Was ist passiert?<br><strong>B \u2013 Beliefs: <\/strong>Was denke ich dar\u00fcber?<br><strong>C \u2013 Consequences: <\/strong>Wie f\u00fchle ich mich und wie reagiere ich?<br><\/p>\n\n\n\n<p>Oft entsteht Stress nicht nur durch das Ereignis selbst, sondern auch durch die Bewertung der Situation. Genau hier setzt die \u00dcbung an.<br>Ein Beispiel: Sie machen bei der Arbeit einen Fehler. Der erste Gedanke lautet vielleicht: \u201eIch kann nichts richtig machen.\u201c Dieser Gedanke kann Scham, Angst oder Druck ausl\u00f6sen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcbung besteht darin, diesen Gedanken zu hinterfragen: Ist er wirklich wahr? Gibt es eine andere Sichtweise? Was w\u00fcrde ich einer anderen Person in dieser Situation sagen?<\/p>\n\n\n\n<p>Eine hilfreichere Alternative k\u00f6nnte lauten: \u201eIch habe einen Fehler gemacht. Das ist unangenehm, aber ich kann daraus lernen und den n\u00e4chsten Schritt \u00fcberlegen.\u201c So kann das ABC-Modell helfen, aus automatischen Denkmustern auszusteigen und eine konstruktivere Perspektive zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-2-die-drei-guten-dinge\">2. Die \u201eDrei guten Dinge\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p><br>Diese <strong>\u00dcbung<\/strong> lenkt den <strong>Blick<\/strong> bewusst auf <strong>positive Erfahrungen<\/strong>. Notieren Sie mindestens zwei Wochen lang<strong> jeden Abend drei Dinge,<\/strong> die an diesem Tag <strong>gut gelaufen sind<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das k\u00f6nnen gro\u00dfe oder kleine Dinge sein: ein angenehmes Gespr\u00e4ch, ein erledigter Punkt auf der To-do-Liste, ein Spaziergang, ein Moment der Ruhe oder eine Situation, in der Sie gut reagiert haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Erg\u00e4nzen Sie danach: Warum ist das gut gelaufen? Und welchen Anteil hatte ich selbst daran? Diese zweite Frage ist besonders wichtig. Sie st\u00e4rkt das Gef\u00fchl von Selbstwirksamkeit. Denn Resilienz w\u00e4chst, wenn Menschen erkennen: Ich kann etwas beitragen. Ich bin nicht nur ausgeliefert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"668\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Tagebuch-schreiben.jpg\" alt=\"Frau mit ihre Notizen\" class=\"wp-image-18925\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Tagebuch-schreiben.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Tagebuch-schreiben-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Tagebuch-schreiben-768x513.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Tagebuch-schreiben-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: we.bond.creations\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-3-der-kreis-der-kontrolle\">3. Der Kreis der Kontrolle<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Kreis der Kontrolle hilft, Sorgen zu sortieren und die eigene Energie gezielter einzusetzen. Zeichnen Sie zwei Kreise ineinander. In den inneren Kreis schreiben Sie alles, was Sie direkt beeinflussen k\u00f6nnen. In den \u00e4u\u00dferen Kreis schreiben Sie alles, was Sie nicht oder kaum ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Zum inneren Kreis k\u00f6nnen zum Beispiel geh\u00f6ren:<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>wie Sie auf eine Situation reagieren<\/li>\n\n\n\n<li>wen Sie um Unterst\u00fctzung bitten<\/li>\n\n\n\n<li>welche Aufgabe Sie als Erstes angehen<\/li>\n\n\n\n<li>wann Sie eine Pause machen<\/li>\n\n\n\n<li>welche Informationen Sie einholen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><br><strong>Zum \u00e4u\u00dferen Kreis geh\u00f6ren zum Beispiel:<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Meinung anderer Menschen<\/li>\n\n\n\n<li>vergangene Entscheidungen<\/li>\n\n\n\n<li>das Verhalten anderer<\/li>\n\n\n\n<li>allgemeine Unsicherheit<\/li>\n\n\n\n<li>Dinge, die au\u00dferhalb Ihres Einflussbereichs liegen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die \u00dcbung zeigt:<\/strong> Nicht alles liegt in Ihrer Hand. Aber oft gibt es einen kleinen Bereich, den Sie beeinflussen k\u00f6nnen. Genau dorthin sollten Sie Ihre Energie lenken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-4-der-wohlwollende-blick-auf-sich-selbst\">4. Der wohlwollende Blick auf sich selbst<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Viele Menschen gehen <\/strong>mit sich selbst deutlich <strong>h\u00e4rter<\/strong> um als <strong>mit anderen<\/strong>. Nach<strong> einem Fehler<\/strong> oder in einer<strong> Krise entstehen schnell Gedanken<\/strong> wie: \u201e<strong>Ich h\u00e4tte das besser machen m\u00fcssen<\/strong>\u201c oder \u201e<strong>Ich bin schuld<\/strong>\u201c.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Diese <strong>\u00dcbung<\/strong> hilft, etwas <strong>Abstand<\/strong> zur <strong>Selbstkritik<\/strong> zu <strong>gewinnen<\/strong>. Fragen Sie sich in belastenden Momenten:<br><strong>Was w\u00fcrde ich jetzt meinem besten Freund oder meiner besten Freundin in dieser Situation raten?<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich w\u00fcrden Sie nicht sagen: \u201eDu bist unf\u00e4hig.\u201c Eher w\u00fcrden Sie tr\u00f6sten, einordnen und nach einem n\u00e4chsten Schritt suchen.<br>Versuchen Sie, diese Haltung auch sich selbst gegen\u00fcber einzunehmen. Das bedeutet nicht, Fehler sch\u00f6nzureden. Es bedeutet, sich selbst nicht zus\u00e4tzlich zu belasten, sondern unterst\u00fctzend mit sich umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"635\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Freundesgruppe.jpg\" alt=\"lachende junge Frauen\" class=\"wp-image-18956\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Freundesgruppe.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Freundesgruppe-300x191.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Freundesgruppe-768x488.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Freundesgruppe-120x76.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Jelena Red Riding Hood\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-5-mikropausen-mit-bewusster-atmung\">5. Mikropausen mit bewusster Atmung<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Kurze Atempausen k\u00f6nnen helfen<\/strong>, aus <strong>Anspannung<\/strong> <strong>herauszufinden<\/strong> und wieder im <strong>Moment anzukommen.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine einfache \u00dcbung ist die 4-7-8-Atmung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>4 Sekunden tief durch die Nase einatmen<\/li>\n\n\n\n<li>7 Sekunden den Atem halten<\/li>\n\n\n\n<li>8 Sekunden langsam durch den Mund ausatmen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Wiederholen<\/strong> Sie diese <strong>Atemfolge<\/strong> <strong>einige Male<\/strong>, solange es <strong>angenehm bleibt<\/strong>. Wenn Ihnen das Atemhalten unangenehm ist, k\u00f6nnen Sie die \u00dcbung verk\u00fcrzen oder einfach bewusst l\u00e4nger ausatmen als einatmen. Schon wenige ruhige Atemz\u00fcge k\u00f6nnen helfen, den K\u00f6rper zu beruhigen und Abstand zum akuten Stressgef\u00fchl zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-soforthilfe-bei-stress-3-tipps-die-sie-schnell-umsetzen-konnen\">Soforthilfe bei Stress: 3 Tipps, die Sie schnell umsetzen k\u00f6nnen<\/h2>\n\n\n\n<p>Manchmal steigt der <strong>Stresspegel<\/strong> <strong>pl\u00f6tzlich<\/strong> <strong>stark<\/strong> an. Das Herz schl\u00e4gt schneller, die Gedanken kreisen, der K\u00f6rper ist angespannt. In solchen Momenten helfen \u00dcbungen, die das Nervensystem beruhigen und die Aufmerksamkeit zur\u00fcck in die Gegenwart bringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-1-die-5-4-3-2-1-methode\">1. Die 5-4-3-2-1-Methode<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese <strong>Erdungs\u00fcbung<\/strong> kann helfen, aus dem <strong>Gedankenkarussell<\/strong> <strong>auszusteigen<\/strong> und wieder im Hier und Jetzt anzukommen.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gehen Sie Schritt f\u00fcr Schritt durch Ihre Sinne:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>5 Dinge sehen: <\/strong>Suchen Sie f\u00fcnf Gegenst\u00e4nde in Ihrer Umgebung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>4 Dinge f\u00fchlen: <\/strong>Sp\u00fcren Sie vier Oberfl\u00e4chen oder K\u00f6rperempfindungen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>3 Dinge h\u00f6ren:<\/strong> Achten Sie auf drei Ger\u00e4usche.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2 Dinge riechen:<\/strong> Versuchen Sie, zwei Ger\u00fcche wahrzunehmen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1 Sache schmecken:<\/strong> Konzentrieren Sie sich auf einen Geschmack im Mund oder trinken Sie einen Schluck Wasser.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die \u00dcbung lenkt die Aufmerksamkeit weg von belastenden Gedanken und zur\u00fcck auf das, was gerade tats\u00e4chlich wahrnehmbar ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-2-die-box-atmung\">2. Die Box-Atmung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <strong>Box-Atmung<\/strong> ist eine einfache <strong>Atemtechnik<\/strong>, die helfen kann, <strong>ruhiger<\/strong> zu <strong>werden<\/strong>. Sie wird auch 4&#215;4-Atmung genannt.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>So funktioniert sie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>4 Sekunden einatmen<\/li>\n\n\n\n<li>4 Sekunden den Atem halten<\/li>\n\n\n\n<li>4 Sekunden ausatmen<\/li>\n\n\n\n<li>4 Sekunden Pause machen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Wiederholen<\/strong> Sie diesen <strong>Ablauf<\/strong> f\u00fcr <strong>einige<\/strong> <strong>Atemz\u00fcge<\/strong> oder <strong>mehrere Minuten<\/strong>. Wichtig ist, dass die \u00dcbung angenehm bleibt. Wenn vier Sekunden zu lang sind, k\u00f6nnen Sie k\u00fcrzere Zeitspannen w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"668\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Breathwork.jpg\" alt=\"Frau konzentriert sich auf dem Atem im Wald\" class=\"wp-image-18955\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Breathwork.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Breathwork-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Breathwork-768x513.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/Breathwork-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Boryana Manzurova\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-3-kaltes-wasser\">3. Kaltes Wasser<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>K\u00e4lte<\/strong> kann helfen, den <strong>K\u00f6rper<\/strong> aus <strong>starker Anspannung<\/strong> <strong>herauszuholen<\/strong>. Halten Sie Ihre Handgelenke f\u00fcr 30 bis 60 Sekunden unter kaltes flie\u00dfendes Wasser oder spritzen Sie sich kaltes Wasser ins Gesicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00e4lte kann den K\u00f6rper beruhigen. \u00dcber den sogenannten Tauchreflex kann sich der Herzschlag verlangsamen und die k\u00f6rperliche Stressreaktion nachlassen. Diese Methode ist besonders praktisch, weil sie schnell umsetzbar ist und keine Vorbereitung braucht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-oft-sollte-man-resilienz-ubungen-machen\">Wie oft sollte man Resilienz-\u00dcbungen machen?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Resilienz<\/strong> entsteht durch <strong>Wiederholung<\/strong>. Die \u00dcbungen m\u00fcssen nicht lange dauern. Entscheidend ist, dass sie <strong>regelm\u00e4\u00dfig<\/strong> angewendet werden. F\u00fcr den Anfang kann es reichen, eine \u00dcbung auszuw\u00e4hlen und sie zwei Wochen lang auszuprobieren. Zum Beispiel jeden Abend die \u201eDrei guten Dinge\u201c oder einmal t\u00e4glich eine kurze Atem\u00fcbung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig ist: <\/strong>Die <strong>\u00dcbungen<\/strong> sollen <strong>nicht zus\u00e4tzlichen Druck erzeugen<\/strong>. Sie sind kein Leistungstest. Sie sollen helfen, mehr Halt, Orientierung und innere Ruhe zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wann-reichen-ubungen-allein-nicht-aus\">Wann reichen \u00dcbungen allein nicht aus?<\/h2>\n\n\n\n<p>Resilienz-\u00dcbungen k\u00f6nnen im Alltag unterst\u00fctzen. Sie <strong>ersetzen<\/strong> aber<strong> keine professionelle Hilfe<\/strong>, wenn die Belastung zu gro\u00df wird oder l\u00e4nger anh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Professionelle Unterst\u00fctzung <\/strong>kann sinnvoll sein, wenn <strong>Niedergeschlagenheit<\/strong>, <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/generalisierte-angststoerung\/\">Angst<\/a><\/strong>, <strong>Schlafprobleme<\/strong>, Ersch\u00f6pfung oder k\u00f6rperliche Beschwerden \u00fcber Wochen bestehen bleiben. Auch wenn Sie sich dauerhaft hoffnungslos f\u00fchlen oder sich stark zur\u00fcckziehen, sollten Sie Hilfe suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erste Anlaufstellen k\u00f6nnen die <a href=\"\/suche\/praktischer-arzt\">Haus\u00e4rztin oder der Hausarzt<\/a>, <a href=\"\/suche\/psychiater\">Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten<\/a> oder psychologische Beratungsstellen sein.<\/p>\n","protected":false},"author":17,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[7,2444,2413],"tags":[2230,1933,595,239,1833,733],"class_list":["post-18945","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-leben","category-psychiatrie","category-psychologie","tag-entspannung","tag-psyche","tag-resilienz","tag-stress","tag-stressbewaltigung","tag-verhaltenstherapie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/18945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/18945\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18959,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/18945\/revisions\/18959"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18954"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}