{"id":1665,"date":"2026-06-23T09:36:46","date_gmt":"2026-06-23T07:36:46","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/feigwarzen\/"},"modified":"2026-06-23T09:49:25","modified_gmt":"2026-06-23T07:49:25","slug":"feigwarzen","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/feigwarzen\/","title":{"rendered":"Feigwarzen (Genitalwarzen) &#8211; Wie entstehen sie und was hilft dagegen?"},"content":{"rendered":"<h2>Was sind Feigwarzen?<\/h2>\n<p><strong>Feigwarzen<\/strong> (anogenitale Warzen, Condylomata acuminata) sind <strong>gutartige Hautwucherungen<\/strong> im <strong>Intimbereich<\/strong>. Sie geh\u00f6ren zu den <strong>h\u00e4ufigsten sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen<\/strong>. Viele Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit den ausl\u00f6senden Humanen Papillomaviren (<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-humane-papillomaviren\/\"><strong>HPV<\/strong><\/a>), jedoch entwickelt nicht jede infizierte Person sichtbare Feigwarzen.<\/p>\n<p><strong>Frauen und M\u00e4nner<\/strong> sind etwa <strong>gleich h\u00e4ufig betroffen<\/strong>. Besonders oft treten Feigwarzen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren auf. Sie k\u00f6nnen jedoch grunds\u00e4tzlich in jedem Alter entstehen. Feigwarzen k\u00f6nnen von allein ausheilen, sich aber auch weiter ausbreiten und Monate bis Jahre bestehen bleiben.<\/p>\n<p><strong>Feigwarzen k\u00f6nnen an verschiedenen Stellen im Genital- und Analbereich auftreten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei Frauen h\u00e4ufig:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>an den Schamlippen<\/li>\n<li>im Bereich der Vulva<\/li>\n<li>zwischen Schamlippen und Damm<\/li>\n<li>in der Scheide<\/li>\n<li>am Geb\u00e4rmutterhals<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bei M\u00e4nnern treten Feigwarzen h\u00e4ufig am Penis auf, besonders:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>an der Eichel<\/li>\n<li>in der Furche hinter der Eichel<\/li>\n<li>am Vorhautb\u00e4ndchen<\/li>\n<li>an der Vorhaut<\/li>\n<li>am Penisschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bei beiden Geschlechtern k\u00f6nnen Feigwarzen au\u00dferdem an diesen K\u00f6rperstellen auftreten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>rund um den After<\/li>\n<li>im Enddarm (Rektum)<\/li>\n<li>in der Harnr\u00f6hre<\/li>\n<\/ul>\n<p>Selten entstehen Feigwarzen an anderen K\u00f6rperstellen au\u00dferhalb des Genital- und Analbereichs. Die <strong>Warzen<\/strong> sind meist <strong>weich<\/strong> und <strong>deutlich abgegrenzt.<\/strong> Sie k\u00f6nnen <strong>unterschiedliche Gr\u00f6\u00dfen<\/strong> haben, einzeln oder in <strong>Gruppen<\/strong> auftreten. Manchmal verbinden sie sich zu gr\u00f6\u00dferen, <strong>flachen Hautver\u00e4nderungen<\/strong>.<\/p>\n<h2>Was sind die Ursachen f\u00fcr Feigwarzen?<\/h2>\n<p><strong>Feigwarzen<\/strong> entstehen durch eine <strong>Infektion<\/strong> mit <strong>humanen Papillomaviren (HPV).<\/strong> Es gibt viele verschiedene Typen von HPV, die unterschiedliche Erkrankungen verursachen k\u00f6nnen. Je nachdem, wie hoch das Risiko eines HPV-Typs ist, bestimmte Erkrankungen verursachen, werden sie in <strong>Niedrigrisiko<\/strong>&#8211; und <strong>Hochrisiko-Typen<\/strong> eingeteilt.<\/p>\n<p><strong>Hochrisiko-Typen:<\/strong> Diese HPV-Typen k\u00f6nnen bei Frauen und M\u00e4nnern das <strong>Risiko f\u00fcr verschiedene Krebsarten erh\u00f6hen<\/strong>. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/gebaermutterhalskrebs\/\">Geb\u00e4rmutterhalskrebs<\/a><\/li>\n<li>Scheiden- und Vulvakrebs<\/li>\n<li>Anal- und Peniskrebs<\/li>\n<li>Krebsformen im Mund- und Rachenraum<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Niedrigrisiko-Typen<\/strong>: Diese <strong>Virustypen<\/strong> verursachen in der Regel<strong> keine gef\u00e4hrlichen Erkrankungen.<\/strong> Einige k\u00f6nnen jedoch die Haut und Schleimh\u00e4ute im Anogenitalbereich infizieren und Feigwarzen verursachen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem die HPV-Typen 6, 11, 40, 42, 43 und 44. In den meisten F\u00e4llen werden Feigwarzen durch die HPV-Typen 6 und 11 verursacht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_18863\" aria-describedby=\"caption-attachment-18863\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-18863\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-300x169.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-768x432.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-1056x595.jpg 1056w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-700x395.jpg 700w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-381x215.jpg 381w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose-120x68.jpg 120w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Diagnose.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-18863\" class=\"wp-caption-text\">Foto: H_Ko\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Wie steckt man sich mit HPV an?<\/h2>\n<p><strong>HPV<\/strong> wird vor allem durch <strong>sexuellen Kontakt \u00fcbertragen<\/strong>. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt. <strong>Kondome<\/strong> k\u00f6nnen das <strong>Risiko<\/strong> einer <strong>Infektion beim Geschlechtsverkehr reduzieren<\/strong>, sch\u00fctzen aber nicht zu 100 Prozent, da sie nicht alle Hautstellen abdecken, \u00fcber welche die Viren \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p><strong>Zu den Risikofaktoren f\u00fcr eine HPV-Infektion z\u00e4hlen unter anderem:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>h\u00e4ufig wechselnde Sexualpartner:innen<\/li>\n<li>ein geschw\u00e4chtes Immunsystem<\/li>\n<li>die Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdr\u00fccken (Immunsuppressiva)<\/li>\n<li>Drogenkonsum<\/li>\n<li>gleichzeitige Infektion mit bestimmten anderen (Geschlechts-)Krankheiten wie HIV, Herpes genitalis oder Chlamydien<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine Ansteckung ist in seltenen F\u00e4llen durch eine <strong>Schmierinfektion<\/strong> m\u00f6glich. Diese kann nach Kontakt mit kontaminierten Gegenst\u00e4nden passieren, zum Beispiel durch Sexspielzeug. In gelegentlichen F\u00e4llen kann HPV w\u00e4hrend der Geburt von der Mutter auf das Kind \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p><strong>HPV ist weit verbreitet.<\/strong> Etwa vier von f\u00fcnf Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens \u2013 oft ohne es zu bemerken. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede infizierte Person Beschwerden oder Symptome wie Feigwarzen entwickelt. Wenn Feigwarzen auftreten, sind in etwa <strong>90 Prozent der F\u00e4lle<\/strong> die <strong>HPV-Typen 6<\/strong> oder <strong>11<\/strong> die Ursache.<\/p>\n<p><strong>Auch ohne sichtbare Symptome<\/strong> kann eine <strong>Ansteckung<\/strong> m\u00f6glich sein. Das Virus kann bereits \u00fcbertragen werden, selbst wenn keine Genitalwarzen sichtbar sind. Der Zeitraum zwischen der Ansteckung mit HPV und dem Auftreten der ersten Symptome kann etwa vier Wochen bis mehrere Monate betragen.<\/p>\n<h2>Was sind die Symptome von Feigwarzen?<\/h2>\n<p><strong>Feigwarzen<\/strong> k\u00f6nnen <strong>unterschiedlich aussehen.<\/strong> Manche sind <strong>stecknadelkopfgro\u00df<\/strong>, andere k\u00f6nnen eine Gr\u00f6\u00dfe von mehreren Zentimetern erreichen.<\/p>\n<p><strong>Typische Merkmale von Feigwarzen sind:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Warzen k\u00f6nnen unterschiedlich gef\u00e4rbt sein, zum Beispiel hautfarben, r\u00f6tlich oder br\u00e4unlich.<\/li>\n<li>Sie sind weich.<\/li>\n<li>Meist verursachen sie keine Schmerzen bei Druck.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor allem bei st\u00e4rkerem Befall k\u00f6nnen Feigwarzen Juckreiz, Brennen oder Schmerzen verursachen. Feigwarzen treten <strong>h\u00e4ufig in Gruppen<\/strong> auf. Sie k\u00f6nnen sich <strong>ausbreiten<\/strong> und <strong>gr\u00f6\u00dfere, fl\u00e4chige Strukturen<\/strong> bilden. In <strong>seltenen F\u00e4llen<\/strong> k\u00f6nnen sich aus lange bestehenden Genitalwarzen <strong>Karzinome<\/strong> entwickeln (Buschke-L\u00f6wenstein-Tumor). Neben dem hier beschriebenen \u201eklassischen\u201d Typ von Feigwarzen gibt es auch Sonderformen, zum Beispiel flache Feigwarzen (Condylomata plana).<\/p>\n<p><strong>In vielen F\u00e4llen<\/strong> verursachen <strong>Feigwarzen<\/strong> <strong>keine allgemeinen Beschwerden<\/strong>. Je nach Stelle, Gr\u00f6\u00dfe und Ausbreitung k\u00f6nnen jedoch <strong>Schmerzen beim Geschlechtsverkehr<\/strong> oder <strong>Beschwerden beim Wasserlassen<\/strong> auftreten. Durch Reibung oder Kontakt k\u00f6nnen Feigwarzen manchmal aufrei\u00dfen und bluten. Bei Frauen kann es zudem zu vermehrtem Ausfluss kommen.<\/p>\n<p><strong>Feigwarzen<\/strong> k\u00f6nnen <strong>psychisch sehr belastend<\/strong> sein. Manche Betroffene empfinden Scham oder haben Angst, ihre Partner:innen anzustecken. <strong>Wichtig:<\/strong> Nicht <strong>jedes der genannten Anzeichen<\/strong> muss bei <strong>Feigwarzen<\/strong> auftreten. Manche Symptome k\u00f6nnen harmlos sein oder auf eine andere Erkrankung hinweisen. Die Liste der Beschwerden ist daher nicht vollst\u00e4ndig. Bei Unsicherheit oder Verdacht auf Feigwarzen sollte ein \u00e4rztliches Gespr\u00e4ch gesucht werden.<\/p>\n<p><strong>Wer vermutet, Feigwarzen<\/strong> oder eine <strong>andere sexuell \u00fcbertragbare Erkrankung<\/strong> zu haben, <strong>sollte \u00e4rztlichen Rat<\/strong> einholen. Es ist wichtig, mit dem Arzt oder der \u00c4rztin offen \u00fcber Beobachtungen, Beschwerden und Sorgen zu sprechen.<\/p>\n<h2>Wie werden Feigwarzen diagnostiziert?<\/h2>\n<p><strong>Ansprechpartner<\/strong> bei <strong>Verdacht auf Feigwarzen<\/strong> sind <a href=\"\/suche\/frauenarzt\">Gyn\u00e4kolog:innen<\/a>, <a href=\"\/suche\/urologe\">Urolog:innen<\/a> und <a href=\"\/suche\/hautarzt\">Haut\u00e4rzt:innen<\/a>.<\/p>\n<p>Oft reicht bereits eine <strong>kurze Untersuchung<\/strong> aus, um Feigwarzen zu erkennen. Um Feigwarzen genauer abzukl\u00e4ren, erfolgt nach einem \u00e4rztlichen Gespr\u00e4ch eine genaue Untersuchung des Genitalbereichs beziehungsweise eine gyn\u00e4kologische oder urologische Untersuchung.<\/p>\n<p><strong>Dazu geh\u00f6ren:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Tastuntersuchung<\/li>\n<li>Untersuchung mit dem Spekulum<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/pap-abstrich-zur-frueherkennung-von-gebaermutterhalskrebs\/\">PAP-Abstrich<\/a><\/li>\n<li>Kolposkopie<\/li>\n<li>urologische Untersuchung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um eine Ausbreitung in innere K\u00f6rperregionen auszuschlie\u00dfen, k\u00f6nnen weitere Untersuchungen notwendig sein, etwa eine Endoskopie im Bereich von After oder Rektum. Ein Befall innerhalb der Harnr\u00f6hre kann durch eine Harnr\u00f6hrenspiegelung (Urethroskopie oder Meatoskopie) abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Um andere sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten auszuschlie\u00dfen, wird eine Blutuntersuchung durchgef\u00fchrt. Dabei k\u00f6nnen auch Abstriche erfolgen, zum Beispiel zum Nachweis von <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/chlamydien\/\">Chlamydien<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Kleine<\/strong> oder <strong>nicht sichtbare Feigwarzen<\/strong> lassen sich manchmal mit einem <strong>Essigs\u00e4uretest<\/strong> nachweisen. Dabei wird verd\u00fcnnte Essigs\u00e4ure auf die Haut aufgetragen. Feigwarzen verf\u00e4rben sich dann wei\u00dflich.<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen ist ein <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-test-ablauf-kosten-und-risiken-auf-einen-blick\/\">HPV-Test<\/a> sinnvoll, um herauszufinden, welcher Virus-Typ vorliegt. Um andere Erkrankungen auszuschlie\u00dfen, wird manchmal auch eine feingewebliche Untersuchung entfernter Warzen durchgef\u00fchrt. Welche Untersuchungen notwendig sind, h\u00e4ngt von der individuellen Situation der Patientin oder des Patienten ab.<\/p>\n<p><strong>Wichtig:<\/strong> Bei best\u00e4tigten Feigwarzen und anderen sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten sollten auch Partner:innen untersucht werden.<\/p>\n<h2>Wie werden Feigwarzen behandelt?<\/h2>\n<p>F\u00fcr die <strong>Behandlung<\/strong> von Feigwarzen stehen <strong>verschiedene Therapieoptionen<\/strong> zur Verf\u00fcgung. Zu den Behandlungsm\u00f6glichkeiten z\u00e4hlen:<\/p>\n<p><strong>Medikament\u00f6se Therapie (lokal angewendet):<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Cremes, Salben oder L\u00f6sungen, z. B. mit Podophyllotoxin, Imiquimod, Trichloressigs\u00e4ure oder Gr\u00fcntee-Extrakt<\/li>\n<li>Anwendung je nach Pr\u00e4parat entweder durch die Patient:innen selbst oder \u00e4rztlich<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Physikalische und operative Verfahren:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kryotherapie (Vereisung)<\/li>\n<li>photodynamische Therapie<\/li>\n<li>chirurgische Entfernung (z. B. mit Skalpell oder Laser)<\/li>\n<li>Elektrokauterisation oder Entfernung mit der Schere<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Welche Behandlung geeignet ist, h\u00e4ngt von mehreren Faktoren ab:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Lokalisation, Gr\u00f6\u00dfe, Anzahl und Auspr\u00e4gung der Warzen<\/li>\n<li>Art und Erfolg m\u00f6glicher fr\u00fcherer Behandlungen<\/li>\n<li>bestehende Grund- oder Begleiterkrankungen<\/li>\n<li>individuelle Umst\u00e4nde, zum Beispiel eine Schwangerschaft<\/li>\n<li>W\u00fcnsche der Patientin oder des Patienten<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wichtig<\/strong> ist, dass auch Sexualpartner:innen untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. So l\u00e4sst sich vermeiden, dass es zu einer wiederholten gegenseitigen Ansteckung kommt.<\/p>\n<p>Wie verl\u00e4uft eine Infektion mit Feigwarzen?<br \/>\nDer Verlauf von Feigwarzen kann sehr unterschiedlich sein. Auch nach einer erfolgreichen Behandlung kann es zu erneuten Warzenbildungen kommen, da R\u00fcckf\u00e4lle nicht selten sind.<\/p>\n<p>In etwa 30 Prozent aller F\u00e4lle bilden sich Genitalwarzen auch ohne Therapie zur\u00fcck. Da sie jedoch ansteckend sind, sich ausbreiten und zu belastenden Beschwerden f\u00fchren k\u00f6nnen, sollten Feigwarzen immer \u00e4rztlich abgekl\u00e4rt und korrekt behandelt werden.<\/p>\n<h2>Wie kann man Feigwarzen vorbeugen?<\/h2>\n<p>Feigwarzen k\u00f6nnen durch die Verwendung von <strong>Kondomen<\/strong> und die <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-impfung\/\"><strong>HPV-Impfung<\/strong><\/a> vorgebeugt werden. Kondome k\u00f6nnen das <strong>Risiko einer HPV-Infektion<\/strong> verringern, bieten jedoch keinen <strong>vollst\u00e4ndigen Schutz<\/strong>.<\/p>\n<p>Derzeit stehen verschiedene HPV-Impfstoffe zur Verf\u00fcgung, darunter ein 9-fach-Impfstoff. Dieser ist wirksam gegen die HPV-Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52 und 58. Damit sch\u00fctzt er auch gegen jene Virustypen, die f\u00fcr die meisten F\u00e4lle von Feigwarzen verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Die <strong>Impfung<\/strong> mit dem<strong> 9-fach-Impfstoff<\/strong> kann auch das Risiko bestimmter HPV-bedingter Krebsarten senken, darunter Geb\u00e4rmutterhalskrebs und dessen Vorstufen sowie Krebs im Mund- und Rachenraum, im Penisbereich und im Analbereich. <strong>Geimpft<\/strong> werden<strong> k\u00f6nnen M\u00e4dchen und Buben ab dem 9. Geburtstag<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,2459,2405,2457,6,2455],"tags":[304,129,2823,302,784,1378,190],"class_list":["post-1665","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-frauenheilkunde","category-haut-und-geschlechtskrankheiten","category-krankheit","category-sexualitaet","category-urologie","tag-feigwarzen","tag-frauenheilkunde","tag-geschlechtserkrankung","tag-hpv","tag-sexualitat","tag-std","tag-urologie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1665","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1665\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19170,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1665\/revisions\/19170"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19115"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1665"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1665"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1665"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}