{"id":1661,"date":"2026-05-07T14:34:01","date_gmt":"2026-05-07T12:34:01","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/hpv-diagnose\/"},"modified":"2026-05-07T14:34:03","modified_gmt":"2026-05-07T12:34:03","slug":"hpv-diagnose","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-diagnose\/","title":{"rendered":"HPV-Diagnose: Welche Tests es gibt und wie HPV festgestellt wird"},"content":{"rendered":"<h2>Wie wird HPV diagnostiziert?<\/h2>\n<p>Die <strong>Diagnose<\/strong> einer Infektion mit<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-humane-papillomaviren\/\"><strong> Humanen Papillomviren (HPV)<\/strong><\/a> erfolgt meist nicht durch einen klassischen Bluttest, sondern durch <strong>gezielte Untersuchungen<\/strong> der <strong>betroffenen Haut- oder Schleimhautstellen<\/strong>. In \u00d6sterreich gibt es seit 2024 ein modernisiertes Screening-Programm zur Diagnose von HPV. Dabei ist im Gegensatz zu fr\u00fcher der <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-test-ablauf-kosten-und-risiken-auf-einen-blick\/\"><strong>HPV-Test<\/strong><\/a> die prim\u00e4re Methode zur Krebsvorsorge f\u00fcr Frauen ab 30 Jahren.<\/p>\n<h3>Pap-Test bei Frauen von 20 bis 29 Jahren<\/h3>\n<p>F\u00fcr <strong>Frauen<\/strong> von <strong>20 bis 29 Jahren<\/strong> bleibt der <strong>klassische Krebsabstrich<\/strong>, auch <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/pap-abstrich-zur-frueherkennung-von-gebaermutterhalskrebs\/\"><strong>Pap-Test<\/strong><\/a> genannt, der <strong>Standard<\/strong>. Er wird <strong>j\u00e4hrlich<\/strong> empfohlen.<\/p>\n<p>Beim Pap-Test werden Zellen vom Muttermund entnommen und anschlie\u00dfend unter dem Mikroskop untersucht. So k\u00f6nnen m\u00f6gliche Zellver\u00e4nderungen fr\u00fchzeitig erkannt werden.<\/p>\n<h3>HPV-Test bei Frauen ab 30 Jahren<\/h3>\n<p>Bei Frauen <strong>ab 30 Jahren<\/strong> ersetzt der <strong>HPV-Test<\/strong> den<strong> j\u00e4hrlichen Pap-Test<\/strong> als prim\u00e4re Kassenleistung. Ist der Test negativ, reicht ein Intervall von drei Jahren bis zum n\u00e4chsten Test. Das liegt daran, dass das Risiko f\u00fcr eine schnelle Krebsentstehung bei negativem Virusnachweis sehr gering ist.<\/p>\n<p>Ist der <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/was-bedeutet-ein-positives-hpv-testergebnis-ursachen-risiken-und-schritte\/\"><strong>HPV-Test positiv<\/strong><\/a>, wird zus\u00e4tzlich ein Pap-Abstrich gemacht. So l\u00e4sst sich feststellen, ob das Virus bereits Zellver\u00e4nderungen verursacht hat.<\/p>\n<h3>Diagnose bei Feigwarzen und anderen sichtbaren Beschwerden<\/h3>\n<p>Bei <strong>sichtbaren Symptomen<\/strong> wie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/feigwarzen\/\"><strong>Feigwarzen<\/strong><\/a> erfolgt die Diagnose meist direkt in der Ordination von <a href=\"http:\/\/suche\/hautarzt\" data-wplink-url-error=\"true\">Dermatolog:innen<\/a> oder <a href=\"\/frauenarzt\">Gyn\u00e4kolog:innen<\/a> per <strong>Blickdiagnose<\/strong>. Dabei werden die Warzen optisch erkannt.<\/p>\n<p>Je nach Lage und Beschwerden k\u00f6nnen weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel eine rektale Untersuchung oder eine Spiegelung des Analkanals und des Enddarms. Diese Verfahren hei\u00dfen Anoskopie beziehungsweise Proktoskopie.<\/p>\n<h2>Wie gef\u00e4hrlich ist eine HPV-Infektion?<\/h2>\n<p><strong>HPV<\/strong> betrifft <strong>fast alle Menschen<\/strong>. Rund 80 Prozent aller sexuell aktiven Menschen stecken sich im Laufe ihres Lebens mit HPV-Viren an. <strong>Die gute Nachricht:<\/strong> Das <strong>Virus<\/strong> wird meist vom <strong>K\u00f6rper<\/strong> <strong>selbst besiegt<\/strong>. In diesem Fall entstehen keine Erkrankungen und h\u00e4ufig bildet sich eine Immunit\u00e4t gegen den jeweiligen HPV-Typ.<\/p>\n<p><strong>Gef\u00e4hrlich<\/strong> kann es werden, wenn die<strong> Infektion chronisch<\/strong> wird und das Virus \u00fcber Jahre in den Zellen bleibt. Auch hier gibt es jedoch harmlose und ernsthafte Folgen.<\/p>\n<p><strong>Man unterscheidet:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Niedrigrisiko-Typen (Low-Risk):<\/strong> Sie sind <strong>medizinisch<\/strong> meist<strong> nicht bedrohlich,<\/strong> k\u00f6nnen aber Genitalwarzen verursachen. Diese sind zwar l\u00e4stig und psychisch belastend, f\u00fchren aber fast nie zu Krebs.<\/li>\n<li><strong>Hochrisiko-Typen (High-Risk):<\/strong> Diese Typen, vor allem <strong>HPV 16<\/strong> und <strong>18<\/strong>, stellen das eigentliche Risiko dar. Bleiben sie \u00fcber Jahre unbemerkt im K\u00f6rper, k\u00f6nnen sie die Zell-DNA ver\u00e4ndern. Dadurch k\u00f6nnen Krebsvorstufen und schlie\u00dflich b\u00f6sartige Tumoren entstehen \u2013 vor allem Geb\u00e4rmutterhalskrebs, aber auch Tumoren im Mund-Rachen-Raum, am Anus oder am Penis.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gef\u00e4hrlich ist also nicht die Ansteckung an sich, sondern vor allem das unbemerkte Verbleiben von Hochrisiko-Viren im K\u00f6rper \u00fcber viele Jahre. Regelm\u00e4\u00dfige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Zellver\u00e4nderungen fr\u00fchzeitig zu erkennen.<\/p>\n<h2>Wie hoch ist das Krebsrisiko bei HPV?<\/h2>\n<p><strong>HPV-Infektionen<\/strong> sind sehr <strong>h\u00e4ufig<\/strong>, <strong>Krebs<\/strong> <strong>entsteht<\/strong> daraus jedoch<strong> nur selten.<\/strong> In den meisten F\u00e4llen beseitigt das Immunsystem die Viren von selbst. Durch <strong>regelm\u00e4\u00dfige Vorsorge<\/strong> kann Geb\u00e4rmutterhalskrebs in vielen F\u00e4llen verhindert werden.<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen ist: Von den \u00fcber <strong>200 HPV-Typen<\/strong> gelten etwa <strong>14 als krebserregend<\/strong>. <strong>HPV 16 <\/strong>und<strong> 18<\/strong> z\u00e4hlen zu den sogenannten Hochrisiko-Typen und sind f\u00fcr etwa 70 bis 80 Prozent aller F\u00e4lle von Geb\u00e4rmutterhalskrebs verantwortlich. Zusammen mit den Typen 31, 33, 45, 52 und 58 verursachen sie rund 90 Prozent der b\u00f6sartigen Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p><strong>Entscheidend ist jedoch:<\/strong> Eine <strong>kurzfristige HPV-Infektion<\/strong> <strong>f\u00fchrt in der Regel nicht zu Krebs.<\/strong> Zellver\u00e4nderungen entstehen meist erst dann, wenn <strong>Hochrisiko-HPV \u00fcber l\u00e4ngere Zeit<\/strong> in der Schleimhaut <strong>verbleibt<\/strong>.<\/p>\n<p>Ein zus\u00e4tzlicher <strong>Risikofaktor<\/strong> ist <strong>Rauchen<\/strong>. Es kann die lokale Immunabwehr in den Schleimh\u00e4uten schw\u00e4chen und dadurch beg\u00fcnstigen, dass eine HPV-Infektion l\u00e4nger bestehen bleibt.<\/p>\n<h2>Ablauf der HPV-Untersuchung beim Frauenarzt oder bei der Frauen\u00e4rztin<\/h2>\n<p>Der <strong>Ablauf einer Untersuchung<\/strong> auf <strong>HPV<\/strong> beim Frauenarzt oder der Frauen\u00e4rztin ist <strong>unkompliziert<\/strong> und dauert meist nur wenige Minuten. Die Untersuchung ist Teil der normalen gyn\u00e4kologischen Vorsorgeuntersuchung, also des sogenannten Krebsabstrichs.<\/p>\n<p><strong>Hier der schrittweise Ablauf:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Anamnesegespr\u00e4ch<\/strong>: Dabei fragt der Arzt oder die \u00c4rztin nach m\u00f6glichen Beschwerden, etwa Zwischenblutungen oder sichtbaren Ver\u00e4nderungen. Auch der Zeitpunkt der letzten Untersuchung und der Impfstatus, insbesondere die HPV-Impfung, werden besprochen.<\/li>\n<li><strong>Gyn\u00e4kologische Untersuchung:<\/strong> Der Arzt oder die \u00c4rztin untersucht die \u00e4u\u00dferen Schamlippen und den Scheideneingang auf sichtbare Ver\u00e4nderungen wie Feigwarzen. Anschlie\u00dfend wird vorsichtig ein Spiegelinstrument, das sogenannte Spekulum, eingef\u00fchrt. Dadurch wird der Muttermund sichtbar.<\/li>\n<li><strong>Probenentnahme \/ Abstrich:<\/strong> F\u00fcr den Abstrich verwendet der Arzt oder die \u00c4rztin ein kleines B\u00fcrstchen oder einen Wattetupfer. Damit wird vorsichtig \u00fcber die Oberfl\u00e4che des Muttermundes und aus dem Geb\u00e4rmutterhalskanal gestrichen. Die entnommenen Zellen werden anschlie\u00dfend in ein R\u00f6hrchen mit Fl\u00fcssigkeit gegeben oder auf ein Glaspl\u00e4ttchen aufgetragen.<\/li>\n<li><strong>Laboruntersuchung:<\/strong> In \u00d6sterreich wird die Probe anschlie\u00dfend ins Labor geschickt. Was dort untersucht wird, h\u00e4ngt vom Alter der untersuchten Person ab. Unter 30 Jahren wird in der Regel prim\u00e4r ein Pap-Test durchgef\u00fchrt. Dabei werden die Zellen auf Ver\u00e4nderungen untersucht. Ein HPV-Test erfolgt meist nur bei Auff\u00e4lligkeiten. Ab 30 Jahren wird prim\u00e4r ein HPV-Test durchgef\u00fchrt. Dabei sucht das Labor direkt nach der DNA von Hochrisiko-HPV-Typen.<\/li>\n<li><strong>Ergebnis:<\/strong> Das Ergebnis liegt meist nach sieben bis 14 Tagen vor. Bei einem unauff\u00e4lligen Befund wird man oft nicht aktiv kontaktiert. Bei einem auff\u00e4lligen Befund erfolgt eine Besprechung oder eine genauere Untersuchung, zum Beispiel eine Kolposkopie. Dabei wird der Muttermund mit einer speziellen Lupe betrachtet.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wichtig:<\/strong> Ein<strong> positiver HPV-Befund bedeutet nicht, dass Krebs vorliegt.<\/strong> Oft hei\u00dft es nur, dass die Stelle genauer beobachtet werden sollte. Mehr dazu lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/was-bedeutet-ein-positives-hpv-testergebnis-ursachen-risiken-und-schritte\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<h2>PAP-Test<\/h2>\n<p>Der <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/pap-abstrich-zur-frueherkennung-von-gebaermutterhalskrebs\/\">Pap-Test<\/a>,<\/strong> auch <strong>Krebsabstrich<\/strong> genannt, ist eine einfach durchzuf\u00fchrende und in der Regel <strong>schmerzfreie Untersuchung.<\/strong> Dabei werden mithilfe einer kleinen B\u00fcrste Zellen von der Oberfl\u00e4che des Geb\u00e4rmutterhalses und aus dem Geb\u00e4rmutterhalskanal entnommen.<\/p>\n<p>Die Probe wird anschlie\u00dfend zur weiteren Untersuchung ins Labor geschickt. Dadurch k\u00f6nnen Zellver\u00e4nderungen rechtzeitig erkannt und m\u00f6gliche Vorstufen von Geb\u00e4rmutterhalskrebs festgestellt werden.<\/p>\n<h3>PAP-Befund<\/h3>\n<p>Im Groben werden folgende Befundgruppen unterschieden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>PAP 0:<\/strong> Der Abstrich ist nicht beurteilbar und sollte zeitnah wiederholt werden.<\/li>\n<li><strong>PAP I:<\/strong> Normal gesundes Zellbild<\/li>\n<li><strong>PAP II: <\/strong>PAP II deutet auf bestimmte Zellver\u00e4nderungen hin. Es besteht jedoch kein Verdacht auf Geb\u00e4rmutterhalskrebs oder entsprechende Vorstufen. PAP I und PAP II gelten als unauff\u00e4llige Befunde. Ein erneuter Abstrich ist meist erst bei der n\u00e4chsten gyn\u00e4kologischen Vorsorgeuntersuchung erforderlich.<\/li>\n<li><strong>PAP III: <\/strong>PAP III weist auf Ver\u00e4nderungen hin, deren Gutartigkeit nicht sicher beurteilbar ist. In der Zellprobe wurden zwar keine Krebszellen nachgewiesen, die festgestellten Zellver\u00e4nderungen sind jedoch nicht eindeutig einzuordnen.<\/li>\n<li><strong>PAP IIID:<\/strong> Bei PAP IIID liegt eine leichte bis m\u00e4\u00dfige Dysplasie vor. Das bedeutet: Es bestehen leichte Zellver\u00e4nderungen, die m\u00f6glichen Krebsvorstufen entsprechen k\u00f6nnen. Krebs liegt jedoch nicht vor. Es besteht ein geringes Risiko, dass sich Krebszellen entwickeln.<\/li>\n<li><strong>PAP IV:<\/strong> Es liegen ausgepr\u00e4gte Zellver\u00e4nderungen\/m\u00f6gliche Krebsvorstufen vor.<\/li>\n<li><strong>PAP V:<\/strong> Es besteht gr\u00f6\u00dfere Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr, dass sich Krebs entwickelt hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei <strong>Krebsvorstufen<\/strong> wird zus\u00e4tzlich zwischen <strong>CIN I, CIN II und CIN III<\/strong> unterschieden. Dabei handelt es sich um geringgradige, mittelschwere und schwere <strong>Dysplasien<\/strong>.<\/p>\n<p>Ein <strong>auff\u00e4lliger Pap-Befund<\/strong> kann auf <strong>leichte bis ausgepr\u00e4gte Zellver\u00e4nderungen<\/strong> <strong>hinweisen<\/strong>. Er bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Geb\u00e4rmutterhalskrebs vorliegt.<\/p>\n<p>Auch <strong>reicht<\/strong> ein <strong>Pap-Befund<\/strong> allein <strong>nicht aus<\/strong>, um die <strong>Diagnose <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/gebaermutterhalskrebs\/\">Geb\u00e4rmutterhalskrebs<\/a><\/strong> zu stellen. Abh\u00e4ngig vom Befund k\u00f6nnen weitere Untersuchungen notwendig sein. Dazu z\u00e4hlen etwa eine Wiederholung des Abstrichs nach einiger Zeit, eine Kolposkopie, eine Virustypisierung, Probenentnahmen vom Geb\u00e4rmutterhals oder eine medikament\u00f6se Behandlung.<\/p>\n<h2>HPV-Test<\/h2>\n<p>Die Durchf\u00fchrung eines <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-test-ablauf-kosten-und-risiken-auf-einen-blick\/\"><strong>HPV-Tests<\/strong> <\/a>ist <strong>\u00e4hnlich<\/strong> wie bei einem <strong>Pap-Abstrich.<\/strong> Es werden Zellen entnommen und anschlie\u00dfend im Labor untersucht.<\/p>\n<p>Der<strong> HPV-Test<\/strong> dient dem <strong>Nachweis<\/strong> von <strong>Humanen Papillomviren<\/strong>. Mithilfe eines HPV-Tests l\u00e4sst sich meist auch feststellen, ob eine Infektion mit den beiden besonders bedeutsamen <strong>Hochrisiko-Typen HPV 16<\/strong> und <strong>HPV 18<\/strong> vorliegt oder ob eine <strong>Infektion<\/strong> mit einem anderen <strong>Hochrisiko-HPV-Typ<\/strong> besteht.<\/p>\n<p>Diese Information kann gezielt genutzt werden, um die Chancen einer Selbstheilung im Fall einer Dysplasie besser einzusch\u00e4tzen. Bei HPV 16 und HPV 18 sind diese Chancen zum Beispiel geringer als bei manchen anderen Typen. Au\u00dferdem hilft das Ergebnis, das weitere Vorgehen besser zu planen.<\/p>\n<p>Durch den <strong>Nachweis<\/strong> einer <strong>HPV-Infektion<\/strong> kann das <strong>Risiko<\/strong> f\u00fcr die <strong>Entwicklung von Geb\u00e4rmutterhalskrebs<\/strong> fr\u00fchzeitig abgesch\u00e4tzt werden. Bei einem <strong>negativen HPV-Test<\/strong> ist davon auszugehen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit <strong>keine Geb\u00e4rmutterhalskrebsvorstufen vorliegen.<\/strong><\/p>\n<p>Bei einem positiven HPV-Test kann jedoch nicht sicher gesagt werden, ob bereits Geb\u00e4rmutterhalskrebsvorstufen bestehen. Daf\u00fcr sind weitere Untersuchungen notwendig.<\/p>\n<p><strong>Mittlerweile sind HPV-Tests verf\u00fcgbar, die es erm\u00f6glichen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>abzusch\u00e4tzen, bei welchen Frauen das Risiko f\u00fcr die Entwicklung von Geb\u00e4rmutterhalskrebs erh\u00f6ht ist<\/li>\n<li>die HPV-Genotypen 16 und 18 zu bestimmen und dadurch besonders gef\u00e4hrdete Frauen zuverl\u00e4ssiger zu erkennen<\/li>\n<li>Frauen ohne erh\u00f6htes Risiko m\u00f6glicherweise unn\u00f6tige weiterf\u00fchrende Untersuchungen oder Behandlungsma\u00dfnahmen zu ersparen<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_15806\" aria-describedby=\"caption-attachment-15806\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-15806\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Test.jpg\" alt=\"HPV-Test - Laborproben\" width=\"1000\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Test.jpg 1000w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Test-300x143.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Test-768x366.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-Test-120x57.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-15806\" class=\"wp-caption-text\">Foto: StanislavSukhin\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Pap-Test und HPV-Test: Was ist der Unterschied?<\/h2>\n<p><strong>Der Unterschied l\u00e4sst sich vereinfacht so erkl\u00e4ren:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der Pap-Test erkennt bereits entstandene Ver\u00e4nderungen, also auff\u00e4llige oder gesch\u00e4digte Zellen.<\/li>\n<li>Der HPV-Test weist den m\u00f6glichen Ausl\u00f6ser nach, also das Virus \u2013 oft noch bevor Zellver\u00e4nderungen entstehen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-background has-fixed-layout\" style=\"background-color:#ddefff\"><thead><tr><th>Merkmal<\/th><th>Pap-Test<\/th><th>HPV-Test<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><br>Was wird gesucht?<\/td><td><br>Zellver\u00e4nderungen (unter dem Mikroskop)<\/td><td><br>Virus-Erbgut (DNA\/RNA im Labor)<\/td><\/tr><tr><td><br>Fragestellung<\/td><td><br>Sind die Zellen aktuell krank?<\/td><td><br>Ist das Risiko-Virus vorhanden?<\/td><\/tr><tr><td><br>Vorteil<\/td><td><br>Erkennt akute Entz\u00fcndungen\/Krebs<\/td><td><br>Erkennt Gefahr, bevor Zellen erkranken<\/td><\/tr><tr><td><br>Intervall<\/td><td><br>J\u00e4hrlich (f\u00fcr Frauen von 20\u201329)<\/td><td><br>Alle 3 Jahre (Standard ab 30)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-zuverlassig-sind-die-tests\"><strong>Wie zuverl\u00e4ssig sind die Tests?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die <strong>Zuverl\u00e4ssigkeit<\/strong> beider Tests ist <strong>hoch<\/strong>. Sie \u201e<strong>funktionieren<\/strong>\u201c jedoch auf<strong> unterschiedliche Weise<\/strong>. In der Medizin spricht man dabei von Sensitivit\u00e4t und Spezifit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>HPV-Test:<\/strong> Der HPV-Test hat eine sehr hohe Sensitivit\u00e4t. Das bedeutet: Er findet das Virus fast immer, wenn es vorhanden ist. Ein negativer HPV-Test gibt daher eine sehr hohe Sicherheit, dass in den n\u00e4chsten Jahren nur ein sehr geringes Risiko f\u00fcr Geb\u00e4rmutterhalskrebs besteht. Der Nachteil: Der HPV-Test hat eine geringere Spezifit\u00e4t. Das hei\u00dft, er kann auch bei Infektionen positiv ausfallen, die der K\u00f6rper gerade selbst bek\u00e4mpft und die noch keinen Schaden angerichtet haben. Das kann manchmal zu einem \u201efalschen Alarm\u201c f\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Pap-Test: <\/strong>Der Pap-Test hat eine hohe Spezifit\u00e4t. Wenn er auff\u00e4llig ist, liegen meist tats\u00e4chlich Zellver\u00e4nderungen vor. Der Nachteil: Seine Sensitivit\u00e4t ist geringer als die des HPV-Tests. Das bedeutet, dass kleine oder fr\u00fche Ver\u00e4nderungen manchmal \u00fcbersehen werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In \u00d6sterreich wird ab 30 Jahren bei einem positiven HPV-Test h\u00e4ufig zus\u00e4tzlich ein Pap-Test durchgef\u00fchrt. Diese Kombination ist besonders sinnvoll: Der HPV-Test zeigt, ob ein relevantes Virus vorhanden ist. Der Pap-Test pr\u00fcft anschlie\u00dfend, ob das Virus bereits Zellver\u00e4nderungen verursacht hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-passiert-bei-einem-auffalligen-befund\"><strong>Was passiert bei einem auff\u00e4lligen Befund?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei einem auff\u00e4lligen Befund, zum Beispiel Pap III oder einem positiven HPV-Test, beginnt ein <strong>standardisierter Abkl\u00e4rungsprozess<\/strong>. Das bedeutet nicht, dass Krebs vorliegt. Es hei\u00dft zun\u00e4chst nur, dass der Befund genauer kontrolliert werden sollte. <strong>Der typische Ablauf besteht aus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Kolposkopie: <\/strong>Der Arzt oder die \u00c4rztin betrachtet den Muttermund mit einem Vergr\u00f6\u00dferungsger\u00e4t, dem sogenannten Kolposkop. H\u00e4ufig wird zus\u00e4tzlich eine Kontrastl\u00f6sung aufgetragen, damit auff\u00e4llige Stellen besser sichtbar werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Biopsie<\/strong>, falls n\u00f6tig: Wenn verd\u00e4chtige Stellen zu sehen sind, wird eine kleine Gewebeprobe entnommen. Diese Untersuchung ist meist nur wenig schmerzhaft und liefert eine genauere Diagnose.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei keiner oder nur einer leichten Ver\u00e4nderung reicht oft<strong> Abwarten und Beobachten<\/strong>. Der Grund: In vielen F\u00e4llen bek\u00e4mpft der K\u00f6rper das Virus selbst. Bei st\u00e4rkeren Ver\u00e4nderungen, also ausgepr\u00e4gteren Dysplasien, kann das betroffene Gewebe in einem kurzen, meist <strong>ambulanten Eingriff <\/strong>entfernt werden. Dieser Eingriff hei\u00dft <strong>Konisation<\/strong>.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig zu wissen:<\/strong> <strong>Geb\u00e4rmutterhalskrebs<\/strong> <strong>entsteht<\/strong> in der Regel <strong>nicht<\/strong> <strong>pl\u00f6tzlich<\/strong>. Zwischen einer HPV-Infektion und einer Krebserkrankung vergehen meist viele Jahre. Genau deshalb ist Vorsorge so wirksam: Auff\u00e4llige Zellver\u00e4nderungen k\u00f6nnen erkannt und behandelt werden, lange bevor Krebs entsteht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-behandlungen-bei-hpv\">Behandlungen bei HPV<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Die Behandlung h\u00e4ngt vom Schweregrad der Zellver\u00e4nderung ab, also von der jeweiligen CIN-Stufe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Beobachten (\u201eWait and See\u201c): <\/strong>Bei leichten Ver\u00e4nderungen, also CIN I, wartet man meist zun\u00e4chst ab. Das Immunsystem bildet solche Ver\u00e4nderungen h\u00e4ufig von selbst zur\u00fcck. Regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen sind dabei wichtig.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Konisation: <\/strong>Bei mittelschweren bis schweren Ver\u00e4nderungen, also CIN II oder CIN III, kann eine Konisation notwendig sein. Dabei entfernt der Arzt oder die \u00c4rztin den betroffenen Bereich am Muttermund kegelf\u00f6rmig. Es handelt sich um einen kleinen, meist ambulanten Routineeingriff, h\u00e4ufig unter kurzer Narkose. Ziel ist es, das ver\u00e4nderte Gewebe sicher zu entfernen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Warzenentfernung: <\/strong>Genitalwarzen k\u00f6nnen entweder zu Hause mit speziellen Cremes behandelt oder in der Ordination entfernt werden. M\u00f6glich sind zum Beispiel Vereisung, Laserbehandlung oder andere \u00e4rztliche Verfahren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hpv-diagnose-bei-mannern\">HPV-Diagnose bei M\u00e4nnern<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur gyn\u00e4kologischen Vorsorge gibt es f\u00fcr <strong>M\u00e4nner<\/strong> derzeit<strong> keine routinem\u00e4\u00dfige Screening-Empfehlung auf HPV<\/strong>. Wenn ein Arzt oder eine \u00c4rztin eine HPV-Infektion bei einem Mann feststellt, geschieht dies in der Regel nicht durch einen vorbeugenden Test, sondern aufgrund von Symptomen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei<strong> sichtbaren Ver\u00e4nderungen<\/strong>, zum Beispiel <strong>Feigwarzen<\/strong>, reicht oft die <strong>Blickdiagnose<\/strong> eines erfahrenen Facharztes oder einer Fach\u00e4rztin, etwa aus der Urologie oder Dermatologie.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn eine Hautver\u00e4nderung unklar erscheint, kann der Arzt oder die \u00c4rztin eine Gewebeprobe entnehmen und pathologisch untersuchen lassen. Dadurch lassen sich b\u00f6sartige Ver\u00e4nderungen ausschlie\u00dfen. Diese Untersuchung nennt man Biopsie. Ein HPV-DNA-Nachweis wird in der Regel nur in Einzelf\u00e4llen durchgef\u00fchrt, etwa bei diagnostisch unklaren Befunden oder in speziellen Risikokonstellationen.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die beste <strong>Vorsorge<\/strong> ist daher die <strong><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-impfung-fuer-maedchen-und-jungen-kinder-und-jugendliche\/\">HPV-Impfung<\/a><\/strong>. Sie sch\u00fctzt vor den wichtigsten HPV-Typen, die Genitalwarzen und bestimmte Krebsarten ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Die Impfung kann auch f\u00fcr erwachsene M\u00e4nner sinnvoll sein. Mehr \u00fcber HPV bei M\u00e4nnern lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-bei-maennern\/\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1024x576.jpg\" alt=\"HPV beim Mann: Arzt erkl\u00e4rt einem m\u00e4nnlichen Patienten den Befund\" class=\"wp-image-18822\" srcset=\"https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-300x169.jpg 300w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-768x432.jpg 768w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-1056x595.jpg 1056w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-700x395.jpg 700w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-381x215.jpg 381w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann-120x68.jpg 120w, https:\/\/assets-ratgeber.docfinder.at\/uploads\/HPV-beim-Mann.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Evgeny Atamanenko\/shutterstock<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kann-man-hpv-selbst-zu-hause-testen\">Kann man HPV selbst zu Hause testen?<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>F\u00fcr Frauen: <\/strong>Es gibt <strong>zugelassene Selbsttests <\/strong>f\u00fcr zu <strong>Hause<\/strong>, bei denen ein Vaginalabstrich selbst entnommen wird. Diese Tests k\u00f6nnen eine Erg\u00e4nzung sein, ersetzen aber keinesfalls die regul\u00e4re gyn\u00e4kologische Vorsorgeuntersuchung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>F\u00fcr M\u00e4nner:<\/strong> F\u00fcr M\u00e4nner gibt es derzeit <strong>keine allgemein empfohlenen HPV-Selbsttests<\/strong>. Sie gelten als wenig zuverl\u00e4ssig und liefern meist keine therapeutisch nutzbaren Ergebnisse.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><br><strong>Tipp:<\/strong> Wenn Sie sich Sorgen machen, wenden Sie sich an eine \u00c4rztin oder einen Arzt, zum Beispiel an Gyn\u00e4kolog:innen, Urolog:innen oder Dermatolog:innen. Die HPV-Impfung ist die wichtigste medizinisch anerkannte Ma\u00dfnahme zur Vorbeugung gegen HPV-bedingte Erkrankungen. Tests dienen dagegen vor allem der Fr\u00fcherkennung oder Abkl\u00e4rung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hpv-vorbeugen-impfung-kondome-und-vorsorge\">HPV vorbeugen: Impfung, Kondome und Vorsorge<\/h2>\n\n\n\n<p>HPV l\u00e4sst sich nicht vollst\u00e4ndig vermeiden. Das Risiko f\u00fcr eine Infektion und f\u00fcr HPV-bedingte Erkrankungen kann jedoch deutlich gesenkt werden. <strong>Die wichtigsten Ma\u00dfnahmen sind die HPV-Impfung<\/strong>, <strong>Kondome<\/strong> und bei Frauen die r<strong>egelm\u00e4\u00dfige gyn\u00e4kologische Vorsorge.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hpv-impfung\">HPV-Impfung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <strong>HPV-Impfung<\/strong> ist die <strong>wichtigste<\/strong> vorbeugende <strong>Ma\u00dfnahme<\/strong> gegen <strong>HPV-bedingte Erkrankungen<\/strong>. Sie sch\u00fctzt vor den wichtigsten HPV-Typen, die Genitalwarzen und bestimmte Krebsarten verursachen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu z\u00e4hlen unter anderem <strong>Geb\u00e4rmutterhalskrebs<\/strong>, <strong>Analkrebs<\/strong>, <strong>Peniskrebs<\/strong> sowie bestimmte <strong>Krebsarten im Mund-Rachen-Raum.<\/strong><br>Die Impfung wird f\u00fcr alle Geschlechter empfohlen. Am besten wirkt sie, wenn sie <strong>vor dem ersten Sexualkontak<\/strong>t erfolgt. Sie kann aber auch sp\u00e4ter noch sinnvoll sein, weil nicht jede Person bereits mit allen relevanten HPV-Typen Kontakt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>In \u00d6sterreich ist die HPV-Impfung f\u00fcr <strong>Personen<\/strong> vom <strong>9. bis zum 21. Geburtstag kostenlos<\/strong>. F\u00fcr Personen vom 21. bis zum 30. Geburtstag sind seit 1. J\u00e4nner 2026 keine kostenlosen Erstimpfungen mehr m\u00f6glich; wer die erste Dosis im befristeten Nachholprogramm bis 31. Dezember 2025 erhalten hat, kann die zweite Dosis noch bis 30. Juni 2026 kostenlos erhalten. Mehr zur HPV-Impfung lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hpv-impfung\/\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kondome-senken-das-risiko\">Kondome senken das Risiko<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Kondome<\/strong> k\u00f6nnen das<strong> Risiko einer HPV-\u00dcbertragung<\/strong> deutlich <strong>verringern<\/strong>. Einen vollst\u00e4ndigen Schutz bieten sie jedoch nicht.<br>Der Grund: HPV kann auch \u00fcber Haut- und Schleimhautkontakt \u00fcbertragen werden. Manche betroffenen Hautbereiche werden durch Kondome nicht vollst\u00e4ndig abgedeckt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-vorsorge-erkennt-zellveranderungen-fruh\">Vorsorge erkennt Zellver\u00e4nderungen fr\u00fch<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Regelm\u00e4\u00dfige gyn\u00e4kologische Vorsorge ist wichtig<\/strong>, um Zellver\u00e4nderungen am Geb\u00e4rmutterhals fr\u00fchzeitig zu erkennen.<br>Je nach Alter kommen dabei der Pap-Test, der HPV-Test oder beide Verfahren zum Einsatz. Die Vorsorge verhindert zwar nicht die Ansteckung mit HPV, kann aber helfen, Krebsvorstufen rechtzeitig zu entdecken und zu behandeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurz gesagt:<\/strong> Die Impfung sch\u00fctzt vor den wichtigsten HPV-Typen. Kondome senken das \u00dcbertragungsrisiko. Die Vorsorge hilft, m\u00f6gliche Zellver\u00e4nderungen fr\u00fch zu erkennen.<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2459,2430,2457,2411,2455],"tags":[129,1347,302,2682,75,2679,2681],"class_list":["post-1661","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-frauenheilkunde","category-infektiologie","category-krankheit","category-onkologie","category-urologie","tag-frauenheilkunde","tag-gebarmutterhalskrebs","tag-hpv","tag-hpv-impfung","tag-onkologie","tag-pap-abstrich","tag-papillomaviren"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1661","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1661\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18879,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1661\/revisions\/18879"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18863"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1661"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1661"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1661"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}