{"id":16126,"date":"2025-01-23T09:40:05","date_gmt":"2025-01-23T08:40:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/?post_type=article&#038;p=16126"},"modified":"2025-03-03T13:14:49","modified_gmt":"2025-03-03T12:14:49","slug":"ibuprofen-wirkung-anwendung-und-nebenwirkungen","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/ibuprofen-wirkung-anwendung-und-nebenwirkungen\/","title":{"rendered":"Ibuprofen: Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-ist-ibuprofen\"><strong>Was ist Ibuprofen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Ibuprofen<\/strong> ist ein weit verbreitetes Schmerzmittel (Analgetikum), das auch entz\u00fcndungshemmend und fiebersenkend wirkt. Es geh\u00f6rt zur <strong>Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)<\/strong>, zu der auch Acetylsalicyls\u00e4ure (ASS), Diclofenac und Naproxen z\u00e4hlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-wirkt-ibuprofen\"><strong>Wie wirkt Ibuprofen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Ibuprofen hemmt bestimmte Enzyme im K\u00f6rper<\/strong>, die sogenannten <strong>Cyclooxygenasen<\/strong> (COX-1 und COX-2). <strong>Diese Enzyme sind f\u00fcr die Produktion von Prostaglandinen <\/strong>verantwortlich. <strong>Prostaglandine sind k\u00f6rpereigene Botenstoffe, die Schmerzen, Entz\u00fcndungen und Fieber ausl\u00f6sen.<\/strong> Auch Schwellung von Gewebe wird durch Prostaglandine ausgel\u00f6st. Das bemerken wir beispielsweise bei einer <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/grippaler-infekt-erkaeltung-verkuehlung-akute-rhinopharyngitis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erk\u00e4ltung<\/a> als verstopfte Nase oder bei einem entz\u00fcndeten Gelenk, das schmerzt und anschwillt.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Hemmung dieser Enzyme stoppt Ibuprofen die Bildung von Prostaglandinen.<strong> Folglich wirkt Ibuprofen schmerzlindernd, entz\u00fcndungshemmend und fiebersenkend.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bei-welchen-beschwerden-wird-ibuprofen-eingesetzt\"><strong>Bei welchen Beschwerden wird Ibuprofen eingesetzt?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ibuprofen wird zur Behandlung von milden bis mittleren Schmerzen eingesetzt. <strong>Typische Anwendungsgebiete sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kopfschmerzen und <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/migraene-ursache-diagnose-behandlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Migr\u00e4ne<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Zahnschmerzen<\/li>\n\n\n\n<li>Menstruationsbeschwerden<\/li>\n\n\n\n<li>Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00fcckenschmerzen<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/fieber-senken-wann-und-wie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fieber<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Aufgrund seiner <strong>entz\u00fcndungshemmenden Eigenschaften<\/strong> wird Ibuprofen auch bei chronischen Erkrankungen wie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Rheumatoider Arthritis<\/li>\n\n\n\n<li>Morbus Bechterew<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>und anderen entz\u00fcndlichen Erkrankungen angewendet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ibuprofen eignet sich sowohl zur akuten Schmerzbehandlung als auch zur langfristigen Unterst\u00fctzung bei Entz\u00fcndungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-wird-ibuprofen-richtig-angewendet\"><strong>Wie wird Ibuprofen richtig angewendet?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ibuprofen ist in verschiedenen Formen verf\u00fcgbar, darunter Tabletten, Weichkapseln, Z\u00e4pfchen, Saft, L\u00f6sungen, Gels und Cremes. F\u00fcr Babys und j\u00fcngere Kinder ist Ibuprofen meist als Saft, Sirup oder Z\u00e4pfchen erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-richtige-dosierung\"><strong>Richtige Dosierung:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-erwachsene-und-jugendliche-ab-15-jahren\"><strong>Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00dcbliche Dosis:<\/strong> 200 bis 400 mg, bis zu dreimal t\u00e4glich, je nach Schwere der Schmerzen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Maximale Tagesdosis:<\/strong> In der Regel 1200 mg bis maximal 2400 mg.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kinder\"><strong>Kinder:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Dosierung:<\/strong> Die Dosierung von Ibuprofen f\u00fcr Kinder richtet sich nach dem K\u00f6rpergewicht. Die empfohlene Tagesdosis betr\u00e4gt 20 bis 30 mg pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht und wird auf drei bis vier Einzelgaben zu jeweils 7 bis 10 mg pro Kilogramm verteilt.\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Form:<\/strong> Eltern k\u00f6nnen zwischen Saft und Z\u00e4pfchen w\u00e4hlen, je nachdem, was praktischer ist. F\u00fcr Kinder ab sechs Jahren sind auch Tabletten und Schmelztabletten mit 200 mg Wirkstoff erh\u00e4ltlich.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Hinweise zur Einnahme:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Mit oder nach einer Mahlzeit:<\/strong> Dadurch ist Ibuprofen besser vertr\u00e4glich, allerdings kann sich der Wirkungseintritt verz\u00f6gern.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ausreichend Fl\u00fcssigkeit:<\/strong> Tabletten sollten immer mit ausreichend Wasser eingenommen werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Dosierung und Anwendung sollte stets der Packungsbeilage oder der \u00e4rztlichen Anweisung entsprechen, um Nebenwirkungen zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-sollte-ich-bei-einer-akuten-ibuprofen-uberdosierung-tun\"><strong>Was sollte ich bei einer akuten Ibuprofen-\u00dcberdosierung tun?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wer versehentlich zu<strong> viel Ibuprofen <\/strong>eingenommen hat, sollte die <strong>Reaktionen des eigenen K\u00f6rpers<\/strong> genau <strong>beobachten<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-symptome-einer-uberdosierung-konnen-sein\"><strong>Symptome einer \u00dcberdosierung k\u00f6nnen sein:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00dcbelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen<\/li>\n\n\n\n<li>Schwindel oder <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/kopfschmerzen\/\">Kopfschmerzen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/herzrhythmusstoerungen-formen-ursache-symptome-behandlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Herzrhythmusst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Abfall des Blutdrucks, der zu weiteren Beschwerden f\u00fchren kann<\/li>\n\n\n\n<li>In schweren F\u00e4llen auch innere Blutungen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Da eine akute \u00dcberdosierung h\u00e4ufig den Magen-Darm-Trakt betrifft, sollte man Symptome wie starke Bauchschmerzen oder Bluterbrechen ernst nehmen. Bei <strong>Unwohlsein<\/strong> ist es wichtig, <strong>sofort einen Arzt oder eine \u00c4rztin <\/strong>aufzusuchen oder den <strong>Notruf<\/strong> zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-schnell-wirkt-ibuprofen\"><strong>Wie schnell wirkt Ibuprofen? <\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Ibuprofen wirkt<\/strong> meist schon <strong>30 bis 45 Minuten <\/strong>nach der Einnahme und <strong>entfaltet<\/strong> seine <strong>volle Wirkung<\/strong> innerhalb von <strong>1 bis 2 Stunden<\/strong>. Wie schnell der Wirkstoff wirkt, h\u00e4ngt von der Darreichungsform ab, etwa Tablette, Weichkapsel oder Saft, und davon, ob es auf n\u00fcchternen Magen oder nach einer Mahlzeit eingenommen wird. Fl\u00fcssige Formen wie Saft oder Weichkapseln setzen ihre Wirkung oft schneller frei als Tabletten. <strong>Die Wirkung<\/strong> von <strong>Ibuprofen<\/strong> h\u00e4lt in der Regel <strong>vier bis sechs Stunden<\/strong> an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-nebenwirkungen-kann-ibuprofen-haben\"><strong>Welche Nebenwirkungen kann Ibuprofen haben?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Einnahme von <strong>Ibuprofen<\/strong> kann <strong>Nebenwirkungen<\/strong> verursachen, besonders bei <strong>l\u00e4ngerer Anwendung oder hoher Dosierung<\/strong>. Der Wirkstoff verhindert die Bildung der sch\u00fctzenden Schleimschicht im Magen-Darm-Trakt, was Beschwerden verursachen kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-sehr-haufige-nebenwirkungen-im-magen-darm-bereich\"><strong>Sehr h\u00e4ufige Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/sodbrennen\/\">Sodbrennen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Bauchschmerzen<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/was-tun-bei-blaehungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bl\u00e4hungen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcbelkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Erbrechen<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/verstopfung-ursachen-erkennen-und-loswerden\/\">Verstopfung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/hilfe-bei-durchfall\/\">Durchfall<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-weitere-haufige-nebenwirkungen\"><strong>Weitere h\u00e4ufige Nebenwirkungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/schwindel-vertigo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schwindel<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>M\u00fcdigkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n\n\n\n<li>Reizbarkeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-seltene-nebenwirkungen\"><strong>Seltene Nebenwirkungen:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/gastritis-erkennen-und-behandeln\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gastritis<\/a> (Magenschleimhautentz\u00fcndung)<\/li>\n\n\n\n<li>Entz\u00fcndung der Mundschleimhaut<\/li>\n\n\n\n<li>Magen- und Zw\u00f6lffingerdarmgeschw\u00fcre<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Besonders bei Personen mit chronisch-entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen wie <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/morbus-crohn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Morbus Crohn <\/a>oder<a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/colitis-ulcerosa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Colitis ulcerosa<\/a> kann Ibuprofen Krankheitssch\u00fcbe ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um <strong>Nebenwirkungen zu minimieren<\/strong>, sollten NSAR immer in der <strong>niedrigsten wirksamen Dosierung<\/strong> und nur f\u00fcr eine <strong>m\u00f6glichst kurze Dauer<\/strong> eingenommen werden.Bei einer <strong>langfristigen Anwendung<\/strong> kann der Arzt oder die \u00c4rztin <strong>Magenschutzmittel<\/strong> wie Protonenpumpenhemmer (z. B. Pantoprazol oder Omeprazol) oder H2-Rezeptor-Blocker (z. B. Ranitidin) <strong>verschreiben<\/strong>, um den Magen vor Nebenwirkungen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ibuprofen-und-wechselwirkungen-was-sie-beachten-mussen\"><strong>Ibuprofen und Wechselwirkungen: Was Sie beachten m\u00fcssen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ibuprofen kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Diese k\u00f6nnen die Wirksamkeit beeinflussen oder das Risiko von Nebenwirkungen erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wechselwirkungen-mit-anderen-schmerzmitteln\"><strong>Wechselwirkungen mit anderen Schmerzmitteln<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einnahme von Ibuprofen zusammen mit anderen NSAR wie <strong>Aspirin<\/strong> oder <strong>Diclofenac<\/strong> erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr <strong>Magen-Darm-Blutungen<\/strong> und <strong>Geschw\u00fcre<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wechselwirkungen-mit-blutdrucksenkenden-medikamenten\"><strong>Wechselwirkungen mit blutdrucksenkenden Medikamenten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ibuprofen kann die Wirkung von <strong>ACE-Hemmern<\/strong>, <strong>Angiotensin-II-Rezeptorblockern (ARBs)<\/strong> und <strong>Diuretika<\/strong> abschw\u00e4chen. Zus\u00e4tzlich kann es bei Menschen mit bestehenden Nierenerkrankungen zu einer Verschlechterung des Zustandes der Nieren kommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wechselwirkungen-mit-blutgerinnungshemmenden-medikamenten\"><strong>Wechselwirkungen mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Kombination mit <strong>Blutverd\u00fcnnern<\/strong> wie <strong>Acetylsalicyls\u00e4ure<\/strong>, <strong>Warfarin<\/strong> oder <strong>Ticlopidin<\/strong> kann das Risiko f\u00fcr <strong>Blutungen<\/strong> steigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wechselwirkungen-mit-selektiven-serotonin-wiederaufnahmehemmern-ssris\"><strong>Wechselwirkungen mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die gleichzeitige Einnahme von <strong>Antidepressiva<\/strong> wie <strong>Sertralin<\/strong> oder <strong>Fluoxetin<\/strong> kann das Risiko f\u00fcr <strong>Magen-Darm-Blutungen<\/strong> erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wechselwirkungen-mit-immunsuppressiva\"><strong>Wechselwirkungen mit Immunsuppressiva<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ibuprofen kann die <strong>nierensch\u00e4digende Wirkung<\/strong> von <strong>Tacrolimus<\/strong> und <strong>Ciclosporin<\/strong> verst\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtiger Hinweis: <\/strong>Vor der Einnahme sollte immer \u00e4rztlicher Rat eingeholt werden, insbesondere bei regelm\u00e4\u00dfiger Einnahme anderer Medikamente.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wann-darf-ibuprofen-nicht-eingenommen-werden\"><strong>Wann darf Ibuprofen nicht eingenommen werden?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Ibuprofen sollte in bestimmten Situationen nicht eingenommen werden<\/strong>, da es das Risiko von schwerwiegenden Nebenwirkungen erh\u00f6hen kann. <strong>Dazu z\u00e4hlen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00dcberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Magengeschw\u00fcre oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt<\/li>\n\n\n\n<li>Schwere Leber- oder Nierenfunktionsst\u00f6rungen<\/li>\n\n\n\n<li>Schwere Herzinsuffizienz (Herzschw\u00e4che)<\/li>\n\n\n\n<li>Schwangerschaft im letzten Trimester<br><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-ist-bei-der-einnahme-von-ibuprofen-in-der-schwangerschaft-und-stillzeit-zu-beachten\"><strong>Was ist bei der Einnahme von Ibuprofen in der Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Schwangere und stillende M\u00fctter <\/strong>sollten <strong>Ibuprofen<\/strong> nur mit <strong>besonderer Vorsicht einnehmen<\/strong> und idealerweise darauf verzichten, es sei denn, ein Arzt oder eine \u00c4rztin empfiehlt es ausdr\u00fccklich. <strong>Dabei gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wahrend-der-schwangerschaft\"><strong>W\u00e4hrend der Schwangerschaft:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Erstes und zweites Trimester<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ibuprofen kann vor\u00fcbergehend im ersten und im zweiten Drittel einer Schwangerschaft nach \u00e4rztlicher Beratung verwendet werden, wenn es notwendig ist und der Nutzen das Risiko \u00fcberwiegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Drittes Trimester<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Einnahme von Ibuprofen<\/strong> ist im <strong>letzten Trimester der Schwangerschaft <\/strong><strong><\/strong><strong>riskant<\/strong> und kann der schwangeren Frau und dem ungeborenen Kind schaden. Im letzten Drittel steigt das <strong>Risiko<\/strong> von<strong> Gef\u00e4\u00dfverschluss (Ductusverschluss)<\/strong> sowie <strong>Nierenfunktionsst\u00f6rungen<\/strong> beim ungeborenen Kind. Ibuprofen kann die <strong>Wehen bei der Geburt verz\u00f6gern<\/strong> oder verl\u00e4ngern und die <strong>Blutungszeit<\/strong> <strong>w\u00e4hrend und nach der Geburt erh\u00f6hen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wahrend-der-stillzeit\"><strong>W\u00e4hrend der Stillzeit:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Ibuprofen gilt als relativ sicher f\u00fcr stillende M\u00fctter<\/strong>. Es tritt zwar in sehr geringen Mengen in die Muttermilch \u00fcber, bisher konnten jedoch keine Nebenwirkungen beim Kind beobachtet werden. Es wird empfohlen, <strong>Ibuprofen nach dem Stillen einzunehmen<\/strong>, um die Konzentration von Ibuprofen in der Muttermilch so gering wie m\u00f6glich zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Stillende M\u00fctter sollten Ibuprofen trotz relativ hoher Sicherheit nur nach R\u00fccksprache mit einem Arzt oder einer \u00c4rztin in der niedrigsten wirksamen Dosis und f\u00fcr eine m\u00f6glichst kurze Dauer einnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ist-ibuprofen-in-osterreich-rezeptpflichtig\"><strong>Ist Ibuprofen in \u00d6sterreich rezeptpflichtig?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In \u00d6sterreich ist Ibuprofen in niedrigeren Dosierungen (bis zu 400 mg pro Tablette) ohne Rezept in Apotheken erh\u00e4ltlich. H\u00f6here Dosierungen, wie beispielsweise 600 mg oder 800 mg pro Tablette, sind jedoch rezeptpflichtig und nur nach \u00e4rztlicher Verschreibung verf\u00fcgbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ibuprofen-oder-paracetamol-welches-schmerzmittel-ist-das-richtige\"><strong>Ibuprofen oder Paracetamol: Welches Schmerzmittel ist das Richtige?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Wahl zwischen Ibuprofen und Paracetamol h\u00e4ngt von der individuellen Situation ab, da beide Medikamente unterschiedliche Eigenschaften haben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Ibuprofen<\/strong> wirkt <strong>schmerzlindernd<\/strong>, <strong>entz\u00fcndungshemmend<\/strong> und <strong>fiebersenkend<\/strong>, was es bei Entz\u00fcndungen besonders hilfreich macht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Paracetamol<\/strong> hat weniger Nebenwirkungen, wirkt aber <strong>nicht entz\u00fcndungshemmend<\/strong>. Es kann bei \u00dcberdosierung jedoch die <strong>Leber sch\u00e4digen<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ibuprofen ist durch seine entz\u00fcndungshemmenden Eigenschaften breiter einsetzbar. Die Wahl des Schmerzmittels h\u00e4ngt jedoch immer von individuellen Faktoren ab, einschlie\u00dflich der Art des Schmerzes und der pers\u00f6nlichen Krankengeschichte.<\/p>\n","protected":false},"author":16,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,3203,2440],"tags":[108,532,207,2025],"class_list":["post-16126","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemeinmedizin","category-apotheke","category-schmerzmedizin","tag-allgemeinmedizin","tag-apotheke","tag-medikamente","tag-schmerzmittel"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/16126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/16126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16295,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/16126\/revisions\/16295"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}