{"id":1263,"date":"2017-04-04T09:39:41","date_gmt":"2017-04-04T09:39:41","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ratgeber\/article\/fruchtbarkeit-und-eizellreserve\/"},"modified":"2023-02-27T14:50:07","modified_gmt":"2023-02-27T13:50:07","slug":"fruchtbarkeit-und-eizellreserve","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/fruchtbarkeit-und-eizellreserve\/","title":{"rendered":"Fruchtbarkeit und Eizellreserve"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-fruchtbarkeit-und-eizellreserve-definition\"><strong>Fruchtbarkeit und Eizellreserve &#8211; Definition<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei Fruchtbarkeit (Fertilit\u00e4t) handelt es sich um die F\u00e4higkeit zur Fortpflanzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eizellreserve ist die Anzahl von Eizellen in den Eierst\u00f6cken. Im Gegensatz zu Samenzellen werden Eizellen im Laufe des Lebens nicht nachgebildet &#8211; jede Frau kommt mit einer bestimmten Anzahl von Eizellen zur Welt, die ab dem Zeitpunkt der Geburt kontinuierlich zur\u00fcckgeht. Sobald die Eizellen zum gr\u00f6\u00dften Teil aufgebraucht sind, beginnen die Wechseljahre. Ab diesem Zeitpunkt ist eine <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/schwangerschaft-2602\">Schwangerschaft<\/a> praktisch nicht mehr m\u00f6glich. Folglich h\u00e4ngt es ma\u00dfgeblich von der pers\u00f6nlichen Eizellreserve ab, wie lange eine Frau fruchtbar ist und schwanger werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die fruchtbaren Tage sind jener Zeitraum, in welchem die Chancen schwanger zu werden&nbsp;am gr\u00f6\u00dften sind. Normalerweise hat eine Frau etwa sechs fruchtbare Tage pro Zyklus. Sie werden durch den Menstruationszyklus festgelegt und befinden sich in den Tagen rund um den Eisprung (Ovulation). Beim Eisprung wird die unbefruchtete Eizelle aus dem Eierstock ausgesto\u00dfen, von wo aus sie dann in den Eileiter gelangt. Der Eisprung findet etwa in der Mitte des Zyklus statt und kann von Zyklus zu Zyklus variieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bestimmung-des-eisprungs-und-der-fruchtbaren-tage\"><strong>Bestimmung des Eisprungs und der fruchtbaren Tage<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Zeitpunkt des Eisprungs h\u00e4ngt mit dem monatlichen Zyklus zusammen. Im Durchschnitt dauert ein Zyklus 28 Tage, bei einigen Frauen jedoch auch deutlich k\u00fcrzer (z.B. 25 Tage) oder l\u00e4nger (z.B. 30 Tage). Schwankt der Zyklus, dann ist die Bestimmung der fruchtbaren Tage nicht immer leicht, gleichzeitig sollten Paare, die bereits seit l\u00e4ngerem versuchen ein Kind zu bekommen, die fruchtbaren Tage der Frau kennen, um zu wissen, wann die Chancen f\u00fcr eine Schwangerschaft am gr\u00f6\u00dften sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt unterschiedliche Methoden, um die fruchtbaren Tage zu bestimmen. So k\u00f6nnen die fruchtbaren Tage beispielsweise mithilfe eines Ovulationstests zur Heimanwendung bestimmt werden. Damit es regelm\u00e4\u00dfig zum Eisprung kommt, ist ein funktionierendes Zusammenspiel von unterschiedlichen Hormonen wichtig. Der Ovulationstest weist Ver\u00e4nderungen der Fruchtbarkeitshormone LH (luteinisierendes Hormon) und \u00d6strogen nach und erm\u00f6glicht es so, die fruchtbaren Tage genau einzugrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Methoden zur Bestimmung der fruchtbaren Tage sind die sogenannte Kalendermethode, bei welcher Frauen die Dauer Ihrer Zyklen \u00fcber mehrere Monate genau dokumentieren m\u00fcssen, und die Temperaturmethode, bei welcher jeden Morgen vor dem Aufstehen die basale K\u00f6rpertemperatur gemessen werden muss. Dar\u00fcber hinaus gibt es noch weitere M\u00f6glichkeiten, wobei diese, ebenso wie die Kalender- und die Temperaturmethode, als weniger genau gelten als die Bestimmung der fruchtbaren Tage mittels Ovulationstest.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren k\u00f6nnen der Eisprung und m\u00f6gliche St\u00f6rungen des Eisprungs, welche u.a. daf\u00fcr verantwortlich sein k\u00f6nnen, dass ein bestehender Kinderwunsch bzw. schwanger zu werden nicht in Erf\u00fcllung geht, durch eine Blutuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung abgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei vielen Frauen, die bereits \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum versuchen schwanger zu werden, klappt es schlie\u00dflich mit der Schwangerschaft, sobald sie ihre fruchtbaren Tage genau kennen. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Paare, bei welchen der Kinderwunsch trotz Bestimmung des Eisprungs und der fruchtbaren Tage einfach nicht in Erf\u00fcllung gehen will.<\/p>\n\n\n\n<p>Weltweit sind immer mehr Paare von unerf\u00fclltem Kinderwunsch betroffen. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr k\u00f6nnen bei der Frau, beim Mann oder bei beiden Partnern zu finden sein. <a href=\"https:\/\/www.docfinder.at\/ratgeber\/kinderwunsch-2511\">Mehr zum Thema Kinderwunsch lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ein m\u00f6glicher und heutzutage immer h\u00e4ufiger auftretender Grund f\u00fcr unerf\u00fcllten Kinderwunsch ist eine eingeschr\u00e4nkte Fertilit\u00e4t der Frau aufgrund des Alters.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-eingeschrankte-fertilitat-bei-frauen-aufgrund-des-alters\"><strong>Eingeschr\u00e4nkte Fertilit\u00e4t bei Frauen aufgrund des Alters<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Kinderwunsch bei Frauen nach dem 35. Lebensjahr ist heute keine Seltenheit mehr. Das Durchschnittsalter von Frauen bei der ersten Geburt ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Laut Statistik Austria waren Frauen in \u00d6sterreich im Jahr 1985 bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt 24 Jahre alt. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 lag das durchschnittliche Erstgeb\u00e4ralter bereits bei 29 Jahren. Bei 2,3 Prozent der Erstgeburten im Jahr 1985 war die Frau zwischen 33 und 36 Jahre alt, im Jahr 2012 war der Anteil von 33- bis 36-J\u00e4hrigen bei der Erstgeburt mit 11,7 Prozent bereits deutlich gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr einen versp\u00e4teten Kinderwunsch sind vielf\u00e4ltig. Einerseits sind die Scheidungsraten heute h\u00f6her als noch vor einigen Jahren und viele lernen ihren Wunschpartner erst in einem &#8220;reiferen&#8221; Alter kennen. Andererseits spielen auch Karrierechancen und Karriereplanung eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle bei der Familienplanung. Andere Paare wiederum verschieben den Zeitpunkt der Wunschschwangerschaft bewusst auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt, um ihrem Kind mehr finanzielle Sicherheit bieten zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus gibt es noch viele andere Gr\u00fcnde, die f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner daf\u00fcr sprechen mit dem Familienzuwachs l\u00e4ngere Zeit zu warten.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bei derartigen \u00dcberlegungen jedoch oftmals vernachl\u00e4ssigt wird ist, dass die Fertilit\u00e4t bei Frauen ab einem bestimmten Lebensalter stark abnimmt. Bereits mit 35 Jahren ist eine Frau etwa nur noch halb so fruchtbar wie mit 25 Jahren. Mit 40 sind die Chancen auf eine Schwangerschaft nochmal deutlich geringer. Dass die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung mit zunehmendem Alter der Frau sinkt, h\u00e4ngt mit der Eizellreserve bzw. mit dem Eizellverlust und dem biologischen Alter der Eizellen zusammen: Bis zur Menopause verlieren Frauen kontinuierlich hunderttausende Eizellen. So haben Frauen zum Zeitpunkt der Geburt etwa zwei Millionen<sup>*<\/sup> Eizellen in den Eierst\u00f6cken angelegt. Bis zur Pubert\u00e4t sinkt diese Zahl auf etwa 400.00 bis 500.00<sup>*<\/sup> und nach dem Einsetzen der ersten Regelblutung gehen pro Zyklus etwa 500 bis 1.000<sup>*<\/sup> Eizellen verloren. Dar\u00fcber hinaus hat das Alter der Eizellen eine wichtige Bedeutung &#8211; so sind bei einer 30-J\u00e4hrigen noch etwa 40 bis 50 Prozent der Eizellen genetisch fehlerfrei, w\u00e4hrend es bei einer 40-j\u00e4hrigen Frau nur noch etwa zehn bis 20 Prozent sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bestimmung-der-eizellreserve\"><strong>Bestimmung der Eizellreserve<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich der Frage &#8220;ob noch ausreichend Zeit ist, um schwanger zu werden&#8221; kann es sinnvoll sein die Eizellreserve bestimmen zu lassen. Zwar ist das Alter ein hilfreicher Faktor bei der Familienplanung, allerdings sagt dieses nicht immer etwas \u00fcber das tats\u00e4chliche &#8220;reproduktive Alter&#8221; aus &#8211; anders ausgedr\u00fcckt kann es sein, dass eine 38-J\u00e4hrige noch immer sehr fruchtbar ist, w\u00e4hrend bei einer anderen Frau bereits mit 32 Jahren die Chancen auf eine Schwangerschaft sehr gering sind.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Bestimmung der Eizellreserve gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten, darunter die Bestimmung der Konzentration des Anti-M\u00fcller-Hormons (AMH), die Bestimmung des follikelstimulierenden Hormons (FSH) und die antrale Follikelz\u00e4hlung (Antral Follicle Count, AFC).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bestimmung der AMH-Konzentration<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mithilfe des Anti-M\u00fcller-Hormons lassen sich Aussagen \u00fcber die pers\u00f6nliche Eizellreserve treffen. Jede heranreifende Eizelle wird von einer Zellschicht, den Granulosazellen, umgeben. Die Granulosazellen produzieren das Anti-M\u00fcller-Hormon, welches im Blut nachgewiesen kann. Die Konzentration des Anti-M\u00fcller-Hormons entspricht der Menge der noch vorhandenen Follikel und sinkt folglich mit zunehmendem Alter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Hormon wird aus dem Blutserum bestimmt. Liegt der ermittelte AMH-Wert unter 1 ng\/ml, dann ist von einer eingeschr\u00e4nkten ovariellen Reserve die Rede. Zu beachten ist, dass die Referenzwerte bei den verschiedenen verf\u00fcgbaren Testsystemen unterschiedlich sind und, dass keine standardisierten Normwerte vorliegen, weswegen die korrekte Interpretation des AMH-Wertes nicht immer einfach ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bestimmung der Eizellreserve mit einem Eisprungtest kann bei der Familienplanung eine wichtige Entscheidungshilfe darstellen, da das Ergebnis zeigt, wie viele Jahre eine Frau noch schwanger werden kann und wie sich die individuellen Chancen f\u00fcr eine Schwangerschaft im Laufe der Jahre gestalten. Die Bestimmung der Eizellreserve erfolgt beim Arzt, mittlerweile gibt es jedoch auch Tests, die von zu Hause aus mit einer Online-Auswertung durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Eine Diskussion der Ergebnisse mit einem Facharzt f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe oder an einem IVF-Zentrum ist in jedem Fall sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bestimmung der FSH-Konzentration<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim follikelstimulierenden Hormon handelt es sich um ein Hormon, welches in der Hirnanhangdr\u00fcse produziert wird und f\u00fcr die Fruchtbarkeit sehr wichtig ist, da es u.a. das Heranreifen des Eibl\u00e4schens im Eierstock f\u00f6rdert. Mit steigendem Alter sinkt die Eizellreserve durch den allm\u00e4hlichen Verbrauch der Follikel &#8211; je st\u00e4rker die Follikel verbraucht werden, desto h\u00f6her ist die FSH-Konzentration zu Beginn des Monats. Der FSH-Wert kann zu Beginn des Zyklus (dritter Zyklustag) aus dem Blut bestimmt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ultraschalluntersuchung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit, um die Eierstockreserve einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen ist die Bestimmung der Zahl der antralen Follikel mittels Ultraschall zu Beginn des Monatszyklus. Bei der Ultraschalluntersuchung werden die Eibl\u00e4schen in den Eierst\u00f6cken vermessen und gez\u00e4hlt. Zeigen sich bei der Untersuchung sieben oder weniger antrale Follikel, liegt wahrscheinlich eine stark herabgesetzte Fruchtbarkeit vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welche-faktoren-beeinflussen-die-fruchtbarkeit\"><strong>Welche Faktoren beeinflussen die Fruchtbarkeit?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein unerf\u00fcllter Kinderwunsch bzw. eine eingeschr\u00e4nkte Fruchtbarkeit kann bei Frauen und M\u00e4nnern verschiedene Ursachen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gliche Ursachen bei der Frau sind, neben einem &#8220;fortgeschrittenen&#8221; Alter, u.a. Erkrankungen der Schilddr\u00fcse (Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion und -unterfunktion), Fehlbildungen der Eileiter, der Eierst\u00f6cke und\/oder der Geb\u00e4rmutter, Endometriose, polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO), Infektionskrankheiten (z.B. Chlamydien), Unter- und \u00dcbergewicht sowie bestimmte Grunderkrankungen und deren Behandlung.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gliche Ursachen beim Mann sind u.a. verminderte Samenqualit\u00e4t (OAT-Syndrom), Testosteronmangel und andere Hormonst\u00f6rungen, Durchblutungsst\u00f6rungen, erektile Dysfunktion, Unterentwicklung oder angeborene Fehlbildungen oder Verletzungen der Hoden, Entz\u00fcndungen der Prostata und der Harnr\u00f6hre, Unter- und \u00dcbergewicht sowie bestimmte Grunderkrankungen und deren Behandlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiters haben bestimmte Lifestyle-Faktoren sowohl bei Frauen als auch bei M\u00e4nnern teils gro\u00dfen Einfluss auf die Fruchtbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-fruchtbarkeit-und-lebensstil\"><strong>Fruchtbarkeit und Lebensstil<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Fruchtbarkeit von Frauen und M\u00e4nnern wird von vielen Faktoren, darunter auch Lifestyle-Faktoren wie Rauchen, Alkohol und Stress, beeinflusst. Bestimmte \u00c4nderungen des Lebensstils k\u00f6nnen die Chancen auf eine Schwangerschaft und einen komplikationslosen Schwangerschaftsverlauf erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ern\u00e4hrung und \u00dcbergewicht:<\/strong> Eine abwechslungsreiche und n\u00e4hrstoffreiche Ern\u00e4hrung ist nicht nur wichtig f\u00fcr die Gesundheit, sondern kann sich auch positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken. Die regelm\u00e4\u00dfige Zufuhr unterschiedlicher N\u00e4hrstoffe, darunter z.B. Fols\u00e4ure, Omega-3-Fetts\u00e4uren, Zink, Selen, Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C und E, in ausreichender Menge kann die Fruchtbarkeit verbessern und dabei helfen dem Kinderwunsch einen Schritt n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus wirkt sich eine gesunde und ausgewogene Ern\u00e4hrungsweise positiv auf das K\u00f6rpergewicht aus. Stark \u00fcbergewichtige Frauen leiden aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichts h\u00e4ufig unter Zyklusst\u00f6rungen. In Studien zeigte sich, dass bei einem Body-Mass-Index (BMI) von \u00fcber 27kg\/m<sup>2<\/sup> die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit deutlich sinkt. Bei M\u00e4nnern kann sich \u00dcbergewicht negativ auf die Hodenfunktion und Spermienproduktion auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rauchen:<\/strong> Aufgrund der sch\u00e4digenden Wirkung der verschiedenen Inhaltsstoffe von Zigaretten wirkt sich Rauchen bei Frauen und M\u00e4nnern sch\u00e4dlich auf die Fruchtbarkeit aus und verringert zudem die Erfolgschancen einer m\u00f6glichen Fruchtbarkeitsbehandlung. Studien zeigen, dass die AMH-Konzentration bei t\u00e4glich rauchenden Frauen deutlich geringer ist als bei Nichtraucherinnen. Da das Rauchen bereits vor Eintritt der Schwangerschaft seine negativen Wirkungen entfaltet, kommt der weit verbreitete Vorsatz vieler Frauen und M\u00e4nner, dass sie bei Eintritt einer Schwangerschaft mit dem Rauchen aufh\u00f6ren, zu sp\u00e4t. Wer seine Fruchtbarkeit verbessern und die Chancen auf ein Kind erh\u00f6hen m\u00f6chte, sollte m\u00f6glichst bald mit dem Rauchen aufh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alkohol:<\/strong> Ab und zu ein Glas Wein hat wahrscheinlich keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Ein moderater Alkoholkonsum (ca. sieben alkoholische Getr\u00e4nke pro Woche) kann sich hingegen negativ auf die Fertilit\u00e4t auswirken. Zwar ist nicht ganz gekl\u00e4rt, wie sich Alkohol genau auf die Fruchtbarkeit auswirkt, einiges deutet jedoch darauf hin, dass Alkohol u.a. die Reifung und die Ovulation der Eizelle sowie die Spermienqualit\u00e4t beeinflusst.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>*<\/sup>Angaben variieren in der Literatur<\/p>\n","protected":false},"author":48,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[2459,66,7,1895],"tags":[2750,129,20,134,2749,249],"class_list":["post-1263","article","type-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-frauenheilkunde","category-gesundheitsnews","category-leben","category-radiologie","tag-eizellreserve","tag-frauenheilkunde","tag-fruchtbarkeit","tag-gynakologie","tag-infertilitat","tag-radiologie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10196,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/article\/1263\/revisions\/10196"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.docfinder.at\/wissensmagazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}