OA Dr. Markus Mattheis - Unfallchirurg Wels 4600

OA Dr. Markus Mattheis

Salzburgerstraße 65, 4600 Wels

Meniskus

Meniskus - OA Dr. Markus Mattheis - Unfallchirurg Wels 4600
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Verletzungen am Meniskus zählen zu den häufigsten Verletzungen im Bereich vom Knie und sind sehr oft Folge von Bewegungen, bei welchen das Bein noch am Boden ist, während sich der Oberkörper bereits dreht oder von massiven Drehbewegungen beim Aufstehen aus der Hocke (z.B. bei Sportarten wie Fußball, Basketball, Skifahren etc.). Bei älteren Menschen ist das Kniegelenk aufgrund von Arthrose häufig weniger belastbar; in solchen Fällen reichen bereits leichtere Krafteinwirkungen von außen um eine Meniskusverletzung herbeizuführen.

Typische Symptome einer Meniskusverletzung sind Schmerzen und Kniegelenksergüsse. Da es durch den geschädigten Meniskus zu einem stetigen Reiben am Knorpel kommt, sollte eine Meniskusverletzung auf jeden Fall behandelt werden, um frühzeitige Knorpelschäden/Arthrose zu vermeiden.

Bei der Operation wird u.a. zwischen einer Meniskusentfernung und einer Meniskusnaht unterschieden.

Meniskusentfernung
Bei der Meniskusresektion handelt es sich um eine arthroskopisch-operative Entfernung des gerissenen Meniskusgewebes. Mein oberstes Ziel bei einer Meniskusentfernung ist es, so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich Meniskusgewebe zu entfernen, um das Risiko für eine spätere Arthrose auf ein mögliches Minimum zu reduzieren.

Meniskusnaht
Bei der Meniskusnaht handelt es sich um eine arthroskopisch-operative Rekonstruktion des Meniskus.

Beide Operationsverfahren haben ihre Vor- und Nachteile, die Durchführung einer Meniskusnaht ist zudem nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich (Qualität des Gewebes, genaue Lokalisation des Risses etc.).

Nach wie vielen Wochen das Bein wieder voll belastet werden kann ist von Patient zu Patient unterschiedlich und hängt u.a. vom Schweregrad der Verletzung und der Therapie ab.

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