Dr. med. Eva Schornsteiner - Unfallchirurgin Wien 1070

Dr. med. Eva Schornsteiner

Zieglergasse 57/11, 1070 Wien

Schmerztherapie

Schmerztherapie - Dr. med. Eva Schornsteiner - Unfallchirurgin Wien 1070
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Schmerztherapie

Schmerzen können akut auftreten oder chronisch verlaufen. Akute Schmerzen treten meist infolge einer Verletzung oder Gewebeschädigung auf. Sobald die auslösende Ursache beseitigt wurde, klingen die Schmerzen in der Regel auch schnell wieder ab.

Wenn die Schmerzen jedoch über einen längeren Zeitraum ohne erkennbaren Auslöser fortbestehen und sich sozusagen verselbstständigen, verlieren sie ihre ursprüngliche Warnfunktion und werden zu einer eigenständigen Krankheit. Chronische Schmerzen entwickeln sich aus einem lange andauernden Schmerzreiz, der sowohl körperliche als auch psychologische oder soziale Ursachen haben kann.

Jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr und geht mit ihnen anders um. Deshalb ist jeder Patient, der über Schmerzen klagt, ernst zu nehmen. Besonders bei chronischen Schmerzen ist eine multimodale, also eine vielfältige und umfassende Schmerztherapie unumgänglich.

Ich biete meinen Patienten je nach Art und Lokalisation des Schmerzes unterschiedliche, vorzugsweise nicht medikamentöse Behandlungsformen an. Dazu zählen neben FDM, Manuelle Medizin und Kinesiotapen auch ein gezieltes muskuläres Training oder auch ein spezielles Ernährungsprogramm.


Fasziendistorsionsmodell (FDM)
Beim Fasziendistorsionsmodell, kurz FDM genannt, handelt es sich um ein Behandlungskonzept aus der Osteopathie. Die Schmerztherapie reagiert dabei auf die Schmerzbeschreibung des Patienten.

Das Modell wurde 1991 von dem amerikanischen Osteopathen und Notfallmediziner Stephen Typaldos vorgestellt. Aufgrund der Art der Beschreibung, Wortwahl und Körpersprache der Patienten im Zusammenhang mit ihren Beschwerden, unterteilte Typaldos seine Erkenntnisse in sechs spezifische Fasziendistorsionen. Bei den sogenannten Fasziendistorsionen handelt es sich um fasziale (= die Faszien betreffend) Störungen des Bewegungsapparates. Faszien durchziehen unseren ganzen Körper und sorgen für Spannung, Stabilität und Halt. Diese Weichteilkomponenten des Bindegewebes können durch Fehlbelastungen, Operationen oder Traumen geschädigt werden. Faszien können sich zusammenziehen oder verkleben, wodurch auch Muskeln verhärten. Ziel der Therapie ist es, dass die Faszien ihre Geschmeidigkeit zurückgewinnen.

Die Behandlungen erfolgen manuell mit speziellen Handgriffen, sind teilweise kurz schmerzhaft, führen aber rasch und anhaltend zum Erfolg. Der Patient merkt schon während der Behandlung, dass sich vorhandene Blockaden lösen. FDM hilft u.a. bei Wirbelsäulen-, Knie-, Rücken-, Schulter– oder Nackenschmerzen sowie bei akuten Verletzungen, wie z.B. Bänderzerrungen.

Manuelle Medizin
Mithilfe der Manualtherapie bzw. Manuellen Medizin können Funktionsstörungen am Bewegungsapparat (u.a. Wirbelsäule, Gelenke) gut behandelt werden. Die Manuelle Medizin hilft besonders bei Rückenschmerzen, aber auch bei sonstigen schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Zusätzlich kann die manuelle Therapie bei Spannungskopfschmerzen, Kiefergelenksproblemen oder einem Beckenschiefstand eingesetzt werden.

Am Beginn jeder Behandlung steht eine genaue körperliche Untersuchung. Zudem erfolgt eine Funktionsdiagnostik. So werden Blockaden, Einschränkungen der Beweglichkeit oder auch überlastete oder zu wenig trainierte Muskelgruppen eruiert.

Dies erfolgt durch genaues Tasten und Fühlen. Danach erfolgt die Behandlung mit gezielten therapeutischen Handgriffen. Ziel der manuellen Medizin ist die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken.


Kinesiotape
Beim Kinesiotape handelt es sich um ein therapeutisches, elastisches und selbstklebendes Textilband (Baumwoll- oder Viskosematerial, das mit Elastanfäden durchzogen ist). Es wird je nach Indikation in bestimmeter Richtung, mit definierter Dehnung und Form auf die Haut aufgebracht und erzielt dadurch unterschiedliche Wirkungen.

Das Kinesiotape hilft Schmerzen zu lindern, den Heilungsprozess bei Verletzungen zu unterstützen, die Beweglichkeit zu verbessern, sowie Schwellung und Hämatome zu reduzieren. Obwohl man mittels der flexiblen Tapes Gelenken auch Stabilität geben kann, erlauben sie aufgrund ihrer speziellen Materialeigenschaften und Elastizität eine fast uneingeschränkte Beweglichkeit der behandelten Gliedmaßen bzw. Körperteile.

Kinesiotapes sind wasserbeständig, luft- und feuchtigkeitsdurchlässig. Somit bleiben die Tapes u.a. auch beim Duschen oder Schwimmen sowie bei einer erhöhten Schweißbildung haften. Das Tape hält durchschnittlich bis zu sieben Tage auf der Haut.

Die kinesiologischen Tapebänder kommen vorwiegend bei folgenden Indikationen zur Anwendung: Rückenschmerzen, Muskel-, Sehnen- Gelenksbeschwerden, Neuropathien und Bänderverletzungen.
Beispiele für Diagnosen sind: Achillodynie, Läuferknie, Fußsohlenschmerz, Fersensporn, Becken- und Wirbelsäuenschmerzen, Carpaltunnelsyndrom, Tennis-, Golferellbogen, Schulter-Nackensyndrom, Kopfschmerzen, Migräne.

Das Kinesio-Tape wird oft auch begleitend zu anderen Therapien eingesetzt.

Haben Sie weitere Fragen zum Kinesiotape? Setzen Sie sich mit mir in Verbindung!

Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Therapie wird v.a. zur Behandlung von chronischen Schmerzen eingesetzt. Die Verabreichung der Medikamente erfolgt meist nach dem WHO-Stufenplan. Mit sogenannten Analgetika kann das Schmerzempfinden verringert bzw. unterdrückt werden. Welche Darreichungsform (u.a. Tabletten) oder welcher Wirkstoff in der medikamentösen Schmerzbehandlung zum Einsatz kommt, unterscheidet sich individuell von Fall zu Fall.

Infusions- und Infiltrationstherapie
Mithilfe der Infusionstherapie können sowohl akute als auch chronische Schmerzen gelindert werden. Die Infusionstherapie kommt v.a. bei chronischen Rückenschmerzen oder einem Bandscheibenvorfall zum Einsatz. Die Schmerztherapie mittels Infusion dauert durchschnittlich 30-40 Minuten.

Die Infusionen, die in der Regel schmerzlindernde, entzündungshemmende und muskelentspannende Medikamente enthalten, werden intravenös verabreicht.

Mit einer Infiltrationstherapie werden vorwiegend Beschwerden an der Wirbelsäule behandelt. Ein Gemisch aus entzündungs- und schmerzhemmenden Wirkstoffen wird gezielt in den betroffenen Körperbereich gespritzt. Dadurch kann der Schmerz direkt dort bekämpft werden, wo er entsteht und punktgenau behandelt werden. Die Infiltrationstherapie bietet eine rasche und nachhaltige Hilfe.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung!

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