Dr. Doris Kraxner-Kogler - Praktische Ärztin Sebersdorf-Bad Waltersdorf 8272

Dr. Doris Kraxner-Kogler

Sebersdorf 213, 8272 Sebersdorf-Bad Waltersdorf

Schmerztherapie (Ganzheitliche Schmerztherapie)

Schmerztherapie (Ganzheitliche Schmerztherapie) - Dr. Doris Kraxner-Kogler - Praktische Ärztin Sebersdorf-Bad Waltersdorf 8272
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Quelle: Dr. Doris Kraxner-Kogler

Was sind Schmerzen?

Schmerz geht uns alle an!
Schmerz ist auch nicht gleich Schmerz!

Man kann ihn nur schwer verdrängen. Immer wieder drängst sich der Schmerz in den Mittelpunkt unseres Lebens und beraubt uns unserer Lebensfreude und Lebensqualität.

Schmerzen sind eine komplexe, subjektive Sinneswahrnehmung.
Schmerzempfindung ist demnach keine Frage des Charakters - Schmerz ist immer das, was der Patient auch als solchen empfindet. Schmerzen, die für den Einen kaum erträglich sind, sind für den Anderen kaum der Rede wert. Kulturelle, soziale und genetische Faktoren prägen unsere Fähigkeit, Schmerzen zu ertragen ebenso, wie unsere früheren Erfahrungen mit Schmerz („Schmerzgedächtnis“).

Schmerz wird durch einen bestimmten Reiz (z.B. mechanischer oder thermischer Reiz) ausgelöst, auf den sogenannte Nozizeptoren („Schmerzfühler“) reagieren. Es handelt sich hierbei um freie Nervenendigungen sensibler Neurone des Rückenmarks, die in allen schmerzempfindlichen Geweben des Körpers (z.B. in der Haut, in den Muskeln, im Periost der Knochen, in den Gefäßwänden, im Darm usw.) vorkommen. Der Schmerzreiz gelangt dann über das Rückenmark in das Gehirn und dort zunächst in das Zwischenhirn. In weiterer Folge werden das limbische System, der Sitz unserer Gefühle und schließlich die Großhirnrinde informiert, wodurch der Schmerz für uns nun erstmals wahrnehmbar wird.

Einteilung von Schmerzen

Schmerzen werden nach verschiedenen Kriterien unterteilt:
  • Dauer (akuter vs. chronischer Schmerz),
  • Ursache (entzündlich, traumatisch, ischämisch, psychogen bedingt etc.)
  • Qualität (lähmende, heftige, ziehende, klopfende Schmerzen etc.)
  • Intensität
  • Lokalisation (Kopf-, Rücken-, Bauch-, Knochenschmerzen etc.)

Schmerz, vor allem der akute Schmerz, erfüllt eine wichtige Schutz-, und Warnfunktion. Seine Aufgabe ist es, uns wissen zu lassen, dass irgendwo im Körper etwas nicht stimmt. Akuter Schmerz ist zeitlich begrenzt und seine Ursache auch genau zuordenbar (z.B. Zahnschmerzen nach einer Wurzelbehandlung).

Bei chronischem Schmerz ist diese Warnfunktion längst verlorengegangen. Von chronischem Schmerz spricht man, wenn die Beschwerden bereits seit drei bis sechs Monaten bestehen, bzw. immer wiederkehren. Der ursächliche Schmerz ist dann meist nicht mehr ausmachbar. Der Schmerz hat sich sozusagen verselbstständigt und verfügt somit selbst über Krankheitswert. In Österreich geht man derzeit von mehr als 1,5 Millionen chronischen Schmerzpatienten aus.

Schmerztherapie - individuell & ganzheitlich

Ganzheitliche Schmerztherapie bedeutet, dass wir GEMEINSAM basierend auf dem Ursprung Ihrer Schmerzen und Ihren individuellen Gegebenheiten, einen Behandlungsplan für Sie erstellen.

Wir begeben uns gemeinsam auf die Suche nach Ursache und Motiv Ihrer Beschwerden. Neben dem körperlichen Aspekt, fließen seelische, aber auch soziale Komponenten in die Schmerztherapie mit ein. Akute Schmerzen lassen sich oftmals schon durch eine kurze Intervention erfolgreich behandeln.

Chronische Schmerzen hingegen, sind ein vielschichtiges Phänomen. Chronische Schmerzen sind meist über viele Monate bzw. Jahre entstanden. Aus diesem Grund können und werden chronische Schmerzen auch nicht einfach "über Nacht" wieder verschwinden.

Chronische Schmerzen erfordern eine multimodale Therapie, die

  • den Patienten aktiv und mit viel Eigenverantwortung in das Therapie-Prozedere miteinbezieht
  • in jeder Hinsicht an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst ist,
  • interdisziplinäre Betrachtungsweisen voraussetzt
  • körperliche, psychische und soziale Aspekte Ihrer Beschwerden gleichermaßen berücksichtigt,
  • Begleiterkrankungen wie Angststörungen, Depressionen in die Therapie miteinbeziehen
  • der Verbesserung der Lebensqualität dient und
  • einen besseren Umgang mit den Beschwerden möglich macht
Die ganzheitliche Schmerztherapie in der Praxis folgt einem individuellen Behandlungskonzept und setzt sich aus verschiedenen Komponenten und Therapien zusammen, darunter z.B.:
  • Schmerzreduktion durch medikamentöse Therapie, Akupunktur, Akupressur, Moxibustion und andere Verfahren, die die Heilungs- und Selbstregulationsfähigkeit des Körpers fördern
  • Phytotherapie
  • Begleitende Gesprächstherapie
  • Yoga, Meditations-, und Atemübungen
  • Bewegungstherapie
  • Stressmanagement/Erlernen des richtigen Umgangs mit Stress
  • Konfliktregulation
  • Entspannungstechniken (z.B. progressive Muskelentspannung nach Jacobson)
Wesentliche Ziele der ganzheitlichen Schmerztherapie sind:
  • NACHHALTIGE Reduktion/Beseitigung der Beschwerden
  • Aufbau und Aktivierung von Ressourcen
  • Steigerung der Selbstwirksamkeit
  • Steigerung der Lebensfreude
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Erlernen/Verbesserung einer aktiven Schmerzkontrolle
  • Reduktion psychischer Belastungsfaktoren
Im Rahmen einer ganzheitlichen Schmerztherapie ...

... arbeiten wir GEMEINSAM an Ihrem Schmerz.

Wir versuchen möglichst alle somatischen, psychischen und psychosozialen Ursachen Ihrer Schmerzerkrankung zu identifizieren, zu reduzieren bzw. wenn möglich, auch zu beseitigen. Die dabei erworbenen Bewältigungsstrategien bewirken ein verändertes Schmerzerleben und somit bereits eine Schmerzreduktion. Meine Rolle als Ärztin sehe ich in erster Linie darin, Sie auf Ihrem Weg in Richtung Beschwerdefreiheit, körperlichem Wohlbefinden und Gesundheit anzuleiten.

Eine vertrauensvolle Beziehung zu meinen Patienten, eine Begegnung auf Augenhöhe, Respekt und Wertschätzung zählen zu meinen wichtigsten Grundsätzen.

Wichtige Grundlagen einer erfolgreichen ganzheitlichen Schmerztherapie sind darüber hinaus:

  • Ausführliche und verständliche Information des Patienten über verschiedene Formen der Schmerzstörungen, ihre möglichen Ursachen, ihre Entstehung, ihre Symptomatik und ihre Wechselwirkungen
  • Gemeinsames Erarbeiten der Schmerzbiographie
  • Erstellung und Führung eines persönlichen Schmerztagebuches
  • Definition realistischer Therapieziele

Der erste Termin dient einem gegenseitigen Kennenlernen. Sie haben die Möglichkeit sich von meiner Arbeitsweise ein Bild zu machen und ich kann mir einen ersten Überblick über Ihre Anliegen verschaffen. Hierfür brauchen Sie noch keine Befunde mitzubringen.

Der genaue Ablauf der Therapie und das Intervall der Therapiesitzungen orientieren sich ganz an Ihrer Situation und werden gemeinsam festgelegt.

Sollten Sie Fragen zum Thema ganzheitliche Schmerztherapie haben, bin ich gerne für Sie da.

Erweitertes Profil (entgeltlich).
Letzte Aktualisierung: 07.08.2018

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