Diabetes

Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Krankheit, die auf leisen Sohlen kommt. Die Symptome, Durst, erhöhter Harndrang und Abgeschlagenheit, werden häufig nicht als solche wahrgenommen. Aber nur weil man sich nicht krank fühlt, sollte man Diabetes keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Denn die langfristigen Folgen sind gravierend. Der hohe Blutzucker führt zu einer zunehmenden Verkalkung der Blutgefäße. Das schädigt innere Organe, wie zum Beispiel die Nieren oder die Augen. Häufig kommt es zum diabetischen Fußsyndrom, bei dem die Haut an Füßen und Beinen wund wird.

Während die Ursachen von Typ-1 Diabetes noch weitgehend ungeklärt sind, ist Typ-2 Diabetes oft eine Folge von erblicher Veranlagung, Übergewichtigkeit und Bewegungsmangel. Das Risiko einer Erkrankung an Typ-2 Diabetes kann durch eine Änderung der Lebensweise deutlich reduziert werden. Als Ärztin versuche ich nicht nur, die frühen Symptome einer Diabetes-Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, ich helfe meinen Patienten auch, das Risiko durch eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung zu minimieren.

Wird eine Erkrankung an Diabetes festgestellt, entwickle ich gemeinsam mit meine Patienten die passende Therapie. Manche Patienten können ihren Blutzucker über viele Jahre allein über die Ernährung kontrollieren. In anderen Fällen unterstützen Medikamente oder Insulinspritzen beim Abbau des Blutzuckers. Die Therapie von Diabetes-Patienten muss regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, um Langzeitschäden durch den hohen Blutzucker zu minimieren.

Kommt es zum diabetischen Fuß, unterstütze ich meine Patienten beim Wundmanagement, um Infektionen zu vermeiden.

Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten ohne Gewähr.