Dr. Roland Resch

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Plastische, Ästhetische u Rekonstruktive Chirurgie

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Chirurgie

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Haartransplantation

Eigenhaarverpflanzung - Haartransplantation - Haarverdichtung

Haare haben in fast allen Kulturen eine besondere Bedeutung. Die Haartracht gab auch bei uns früher die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stand, Glauben oder politischen Einfluss an. Heute verbinden wir mit vollem Haar vor allem Jugendlichkeit, Aktivität, Vitalität und auch sexuelle Kraft und Leistungsfähigkeit. Auch bei Frauen wird Haarausfall mit Alter, Krankheit und eingeschränkter Leistungsfähigkeit verbunden. Dabei haben es Frauen mit Haarausfall in unserem Kulturkreis besonders schwer und müssen oft unangenehme Blicke über sich ergehen lassen.


A. Wissenswertes über Haarausfall bei Mann und Frau

Haarausfall kommt sehr häufig vor. Rund 50 % der Männer sind in der einen oder anderen Art von Haarausfall betroffen, aber auch Frauen sind ebenfalls häufiger von Haarausfall betroffen als man gemeinhin denkt. Sowohl Männer als auch Frauen erfahren eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität und leiden oft stark unter Selbstzweifeln und Schamgefühlen. Weiters kann übermäßige Sonnenbestrahlung das Hautkrebsrisiko am Kopf erhöhen!


B. Haarausfall bei Männern

Die Ursachen von Haarausfall sind durchaus unterschiedlich. Bei Männern ist der Haarausfall in den meisten Fällen erblich bedingt; es kommt zum sogenannten androgenetisch bedingten Haarausfall. Die Haarschäfte an bestimmten Stellen des Kopfes sind offenbar besonders empfindlich gegenüber Abbauprodukten des männlichen Sexualhormons Testosteron. Diese Empfindlichkeit ist unterschiedlich verteilt und genetisch bedingt; sie wird teils von der Mutter, teils vom Vater vererbt. Dadurch kann es schon ab dem späten Jugendalter zu fortschreitendem Haarausfall kommen. Meist bilden sich mehr oder weniger typische Muster an Haarausfall aus (Geheimratsecken, Stirnregion, Haarausfall im Bereich der Tonsur oder Kombination der verschiedenen Stellen). Häufig bleibt dabei an der Seite und am Hinterkopf ein mehr oder weniger breiter Streifen an Haaren bestehen, die nicht von Haarausfall betroffen sind. Diese Haare bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Haartransplantation oder Eigenhaarverpflanzung. Beschrieben werden diese Formen des Haarausfalles in der sogenannten Norwood-Klassifikation. Es können jedoch auch andere medizinische Ursachen für einen Haarausfall bei Männern wie beispielsweise die sogenannte Alopezia arreata, der kreisrunde Haarausfall, der spezieller medizinischer Therapie bedarf, vorliegen. Haarausfall kann auch im Bereich von Narben, nach Verletzungen oder Operationen auftreten.


C. Haarausfall bei Frauen

Ähnlich wie bei Männern kann auch bei Frauen ein androgenetischer Haarausfall vorkommen. Dies ist bei Frauen jedoch deutlich seltener der Fall. Auch bei Frauen zirkulieren Sexualhormone im Blut und manche davon haben testosteronähnliche Wirkung bzw. leiten sich aus dem Testosteron ab. Die Haarschäfte von Frauen, die genetisch entsprechend veranlagt sind, beginnen unter dem Einfluss dieser Hormone immer dünner zu werden und langsam auszufallen. Bei Frauen zeigt sich der Haarausfall meist nicht in der gleichen Form wie bei Männern. Oft bleibt im Bereich der Stirn eine Zone dichteren Haares bestehen und dahinter kommt es zu einer mehr oder weniger massiven Ausdünnung der Haare. Der Haarausfall der Frau wird in der sogenannten Ludwig-Klassifikation genauer unterteilt und beschrieben.

Daneben gibt es auch bei Frauen andere Formen des Haarausfalles. Auch hier gibt es den sogenannten kreisrunden Haarausfall, die Alopezia arreata oder Haarausfall bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen, die Namen tragen wie DCLE (Discoider Lupus erythematodes).

Bei Frauen häufiger als bei Männern ist der Haarausfall durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder durch verschiedene Mangelerscheinungen bedingt. Gerade Frauen, die sich in Lebenssituationen, in denen sich viel verändert oder sich in oder nach der Schwangerschaft befinden, die viel Gewicht abgenommen/verloren haben und oder die an Erkrankungen, die zu Vitaminmangel führen, leiden, kommt diffuser Haarausfall oftmals vor. Oft zeigt sich der Haarausfall, bevor Veränderungen messbar werden und verschwindet manchmal wieder, wenn der jeweilige Mangel behoben wird.


D. Wann wird eine Haartransplantation durchgeführt?

Bei den meisten Formen des diffusen Haarausfalles und beim androgenetischen Haarausfall kann eine Haartransplantation bzw. Eigenhaarverpflanzung ein natürliches Haarbild wiederherstellen. Dabei werden Haare vom Hinterkopf entnommen, speziell aufbereitet und an die Empfängerstellen verpflanzt. Damit ist in den meisten Fällen ein natürliches Haarbild wieder zu erreichen.

Patienten, die sich für eine Eigenhaarverpflanzung entscheiden, müssen sich in einem guten gesundheitlichen Allgemeinzustand befinden. Das heißt es dürfen keine schweren akuten oder chronischen Erkrankungen vorliegen. Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes, sind kein Ausschließungsgrund für eine Haartransplantation, müssen jedoch gut eingestellt und behandelt sein. Weiters dürfen keine Allergien gegen örtliche Betäubungsmittel vorliegen. Das Alter alleine ist ebenfalls kein Grund, auf eine Operation zu verzichten. Wenn die allgemeine gesundheitliche Verfassung gut ist, kann die Eigenhaarverpflanzung auch bei über 80jährigen durchgeführt werden.

Waschen Sie am Morgen vor der OP die Haare mit einem milden Shampoo. Eine weitere spezielle Vorbereitung ist nicht nötig. Ebenso ist es nicht erforderlich die Haare zu rasieren.


E. Wer ist ein guter Kandidat für eine Eigenhaarverpflanzung?

Kandidaten für eine Eigenhaarverpflanzung müssen noch über genügend Spenderareal, das heißt Eigenhaar am Hinterkopf verfügen. Ist dies der Fall, kann eine Haartransplantation durchgeführt werden. Sicherlich kennen sie Menschen, die nur noch einen sehr schmalen Haarkranz am Hinterkopf haben. In solchen Fällen, kann es sehr schwierig sein, eine Haartransplantation durchzuführen.

Die Operation wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Eine Haartransplantation ist eine sehr aufwändige Methode, um das Haarbild wiederherzustellen. Ein großes Team an speziell ausgebildeten Assistenten ist notwendig, um diese feine Präzisionsarbeit bewerkstelligen zu können. Denn hierbei wird jedes Haar einzeln geschnitten, für die Verpflanzung aufbereitet und schließlich eingesetzt. Daher dauert die Eigenhaarverpflanzung meist mehrer Stunden. Ein Patient muss daher in der Lage sein, mehrere Stunden im OP-Saal zu liegen und geduldig das Verpflanzen abzuwarten. Menschen, die diese Geduld nicht aufbringen können oder möglicherweise Angstzustände bekommen, sind möglicherweise nicht gut geeignet oder müssen speziell für die Haartransplantation vorbereitet werden. Sprechen Sie mit mir darüber!


F. Wie viele Haare können verpflanzt werden?

Hierbei kommt es auf die Dichte der Haare im Spenderareal an. Sind die Haare sehr dicht, können mehr Haare verpflanzt werden. Sind die Haare weniger dicht, entsprechend weniger. In den meisten Fällen ist es jedoch möglich, in einer Sitzung etwa 4.500 Haare zu verpflanzen - gelegentlich auch mehr. Es kommt also immer auf den Ausgangsbefund, den der Patient mitbringt, an.


G. Wo werden die Haare für eine Haartransplantation entnommen?

Die Haare für eine Eigenhaarverpflanzung werden meist am Hinterkopf entnommen. Denn an dieser Stelle sind bei den meisten Menschen ausreichend Haare in entsprechender Qualität vorhanden, um ein gutes bis sehr gutes Ergebnis zu erzielen.


H. Gibt es unterschiedliche Operationsmethoden?

Es gibt in der Haarchirurgie eine Reihe unterschiedlicher Operationsmethoden. Frührer wurden oft Gewebeverschiebungen (sogenannte Lappenplastiken) durchgeführt. Leider kam es oft zu einem unnatürlichen Aussehen, sodass diese Methode heute nur noch selten verwendet wird. Im Weiteren verfeinerte die Haarchirurgie immer mehr ihre Methoden. Es wurden Haare mit einem speziellen Rundmesser entnommen und verpflanzt. Leider kam es auch hier zu einem unnatürlichen Erscheinungsbild, einer Art Pflastersteinmuster auf der Stirn. Seit den 80er Jahren hat sich die Haarchirurgie rasant weiterentwickelt. Es ist nun möglich die Haare einzeln zu verpflanzen und damit ein absolut natürliches und unauffälliges Erscheinungsbild zu schaffen. Niemand sieht nun mehr, dass der Patient eine Haartransplantation vornehmen hat lassen! Aus diesem Ansatz entwickelte sich die F.U.T.- und die F.U.E.-Methode in der modernen Haarchirugie.


I. Was ist die F.U.T.-Methode?

Die sogenannte Follicular Unit Transplantation ist heute die Standardmethode der Eigenhaarverpflanzung. Es wird in örtlicher Betäubung am Hinterkopf ein Haarstreifen entnommen und daraus die Transplantate hergestellt. Die Entnahmestelle wird wieder vernäht. Diese Methode hat viele Vorteile. Es werden alle Haare auf einmal entnommen und die OP-Zeit kann dadurch verkürzt werden. Mit keiner anderen Methode ist es möglich, so viele Haare auf einmal zu verpflanzen und eine so hohe Haardichte zu erreichen. Die Narbe wird kosmetisch verschlossen (Durchwachsungstechnik) und durch Haare im Spenderbereich versteckt. Meist ist sie so nicht oder kaum sichtbar. Die Qualität der Transplantate ist hierbei auch am höchsten, da es bei der Entnahme zu keiner Verletzung bzw. Traumatisierung der Haarfollikel kommt. Man ist nach etwa 14 Tagen wieder gesellschaftsfähig, da die Entnahmestelle durch Haare bedeckt wird; eine Rasur ist hierbei nicht erforderlich und das Empfängerareal ist sodann ebenfalls abgeheilt.


J. Was ist die F.U.E.-Methode?

Bei der Follicular Unit Extraction-Methode werden mit einem 1-2 Millimeter großen Rundmesser Haare aus vielen kleinen Punkten aus dem Hinterkopf entnommen. Pro Entnahme könne ein bis drei FU (Follikeleinheiten) entnommen werden. Leider ist es dazu nötig, den Hinterkopf zu rasieren. Andernfalls ist die Sichtbarkeit der Follikeleinheiten sehr schlecht und die Qualität der Transplantate leidet zusätzlich. Diese Methode ist sehr zeitaufwändig und allein für die Entnahme müssen mehrere Stunden aufgewendet werden. Dabei sind pro Sitzung auch nur maximal 2000 bis 2500 Haare zu gewinnen. Der Vorteil liegt darin, dass es zu keiner Narbe am Hinterkopf kommt. Leider ist jedoch die zu erreichende Haardichte nicht so hoch wie bei der F.U.T.-Methode.


K. Wann kann ich mit einem Ergebnis nach einer Haartransplantation rechnen?

Die Haare gehen nach einer kurzen Aktivitätsphase unmittelbar nach der Verpflanzung in eine Ruhephase über, die unterschiedlich lange dauert. Nach einigen Wochen bis wenigen Monaten beginnen die Haare jedoch wieder dauerhaft zu wachsen. Das endgültige Ergebnis nach einer Eigenhaarverpflanzung oder Haartransplantation ist daher etwa 9-12 Monate nach dem Eingriff zu erwarten.


L. Kann man eine Eigenhaarverpflanzung wiederholen?

Eine Eigenhaarverpflanzung kann durchaus wiederholt werden. Der Wunsch ist meist, ein dichteres Haarbild zu erreichen, denn die Haare, die beim ersten Mal verpflanzt wurden, wachsen dauerhaft weiter. Sowohl bei der F.U.T.-Methode (bis zu viermal) als auch bei der F.U.E.-Methode können mehrere Sitzungen, meist im Abstand von 2-3 Jahren durchgeführt werden.


M. Haarwachstum und Haarverdichtung ohne Operation?

Es gibt zwei verschiedene Medikamente, die helfen können, die Haare wieder zum Wachstum zu bringen und das Haarbild zu verdichten. Einerseits handelt es sich dabei um eine Tablette, die gegen die Abbauprodukte von Testosteron wirkt, andererseits um eine Flüssigkeit, die in die Kopfhaut einmassiert wird. Der Nachteil beider Medikamente ist, dass sie täglich angewendet werden müssen und dass die Wirksamkeit beim einzelnen Patienten nicht zuvor vorhergesagt werden kann. Daneben können unterstützend haarkräftigende Substanzen mit einem kleinen Heimgerät in die Kopfhaut eingebracht werden.


N. Neuartige Methode der Haarverdichtung ohne OP

Eine neuartige Methode zur Anregung des Haarwachstums ganz ohne OP ist seit wenigen Jahren möglich und noch kaum bekannt. Dabei wird aus dem Blut (einfache Blutabnahme) des Patienten durch ein spezielles Verfahren ein Konzentrat gewonnen, das in den Bereich der Haarwurzeln eingebracht wird. Damit werden die Haare angeregt, wieder kräftiger und dichter zu wachsen. Haare, die bereits ihr Wachstum eingestellt haben, können wieder reaktiviert werden. Die Kopfhaut ist nach der Behandlung für ein bis zwei Tage gerötet, ansonsten sind jedoch keine Nachteile bekannt. Die Haare beginnen schon nach kurzer Zeit dichter und kräftiger zu wachsen und oft sind schon nach 3 Monaten verblüffende Ergebnisse möglich!

Erfahren Sie mehr zu dieser neuartigen Methode in einem persönlichen Gespräch!


O. Haartransplantation und Eigenhaarverpflanzung zur Korrektur der Augenbrauen

Vor allem Frauen leiden unter dem Verlust von Haaren im Bereich der Augenbrauen. Ursache können wiederholtes kosmetisches Zupfen oder Färben sein. Es ist jedoch möglich, dass die Veränderung angeboren ist. Für viele Frauen ist der Verlust der Haare der Augenbrauen ein besonders starker Makel und der Leidensdruck ist entsprechend hoch. Das Tätowieren von Augenbrauen ist oft nur ein minderwertiger Ersatz. Eine Haartransplantation im Bereich der Augenbrauen kann Haare wieder dauerhaft zurückbringen. Dabei werden die Haare genauso eingepflanzt wie Augenbrauen normalerweise wachsen, um ein natürliches Bild zu gewährleisten. Die Haare werden anschließend durch regelmäßiges Trimmen in Form gehalten.


P. Korrektur von Narben im Gesichtsbereich durch Eigenhaarverpflanzung und Haartransplantation

Auch im Gesichts- bzw. Haaransatzbereich kann Haarverlust, etwa durch Narben oder nach Operationen auftreten. Auch hier kann eine Eigenhaarverpflanzung bzw. Haartransplantation helfen, ein natürliches Aussehen wieder herzustellen. Dazu ist immer eine individuelle Beratung bzw. ein persönliches Gespräch nötig. Sprechen Sie mit mir darüber! Ich bin gerne für Sie da!


Q. Welche Risiken gibt es bei der Operation?

Bei jeder Operation gibt es bestimmte Risiken. Selten kann es zu Nachblutungen oder Wundinfektionen kommen. Die Haare wachsen zu mehr als 90% gut und dauerhaft ein. Wundheilungsstörungen im Bereich der Entnahmestelle heilen meist von selbst aus. Möglich ist es auch, dass das Tastempfinden am Hinterkopf vorübergehend eingeschränkt ist.


R. Wie hoch sind die Kosten für eine Eigenhaarverpflanzung / Haartransplantation?

Die Eigenhaarverpflanzung bzw. Haartransplantation ist eine sehr zeit- und personalaufwändige Operation. Die Preise berechnen sich nach der Anzahl der verpflanzten Haare und sind daher von Person zu Person unterschiedlich. Der Preis für ein verpflanztes Haar beträgt 5,- Euro; ab 1.000 Haaren bzw. Follikeleinheiten 2,- Euro.
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