Prim. Univ.Doz. Dr. Artur Worseg - Plastischer Chirurg Wien 1180

Prim. Univ.Doz. Dr. Artur Worseg

Kreuzgasse 17-19, 1180 Wien

Handchirurgie

Handchirurgie - Prim. Univ.Doz. Dr. Artur Worseg - Plastischer Chirurg Wien 1180
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01. Dupuytrensche Kontraktur


XIAPEX - eine neuartige Therapieoption bei Dupuytrenscher Kontraktur

Morbus Dupuytren ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Hand mit in der Regel langsamem, nicht schmerzhaftem Verlauf. Bei der Erkrankung kommt es zu einer zunehmenden Strangbildung mit Beugefehlstellung eines, oder mehrerer Finger, wobei die daraus resultierende Funktionseinschränkung die Patienten meist zum Arzt führen. Der derzeitige Goldstandard der Therapie ist eine aufwendige Operation durch einen Handspezialisten, die mit Narben, Ruhigstellung der betroffenen Hand, langer Nachbehandlung und Einschränkung im täglichen Leben für mehrere Wochen vergesellschaftet ist.

Als Alternative zur Chirurgie steht seit kurzem eine injizierbare Substanz zur Verfügung, die zur enzymatischen Strangdurchtrennung führt - Spritze statt Operation!

Dabei wird am Tag 1 die Injektion durchgeführt und 24 Stunden später in örtlicher Betäubung der Strang durch passives Aufdehnen "aufgerissen". Das meist deutlich hörbare "poppen" geht mit einer unmittelbar freien Beweglichkeit des betroffenen Fingers einher. Lediglich eine angepasste Schiene, welche nur nachtsüber getragen werden muss, bzw. selbstständig durchführbare Fingerübungen gehören zur Nachbehandlung.

Für Patienten die sich eine Operation, Narben und eine langwierige Beeinträchtigung der Hand ersparen wollen, bietet diese komplikationsarme Spritze eine ausgezeichnete Alternative, sofern sie von einem dafür ausgebildeten Handspezialisten verabreicht wird.

XIAPEX ist eine potente Substanz und sollte von handchirurgischen Experten angewendet werden, die über eine entsprechende Expertise verfügen. Dr. Stefan Gärner, Teammitglied bei Worseg Clinics, hat sich in New York die neuen Technik angeeignet und wendet diese neue Methode seit der offiziellen Zulassung des Medikamentes in Europa an.

02. Ganglion - Gelenkzyste


Ein Ganglion - umgangssprachlich auch als "Überbein" bezeichnet - ist eine gutartige Geschwulstbildung, welche durch Flüssigkeitsansammlung in Gelenkskapseln, oder Sehnenscheiden entsteht. Häufig entstehen Ganglien im Bereich des Handrückens oder Handgelenkes, seltener an den Fingergelenken. Zumeist verschwinden sie von selbst und machen auch keine Beschwerden. Vereinzelt können sie jedoch auch sehr groß werden, optisch stören, bzw. durch Druck auf benachbarte Strukturen schmerzhaft werden. In diesen Fällen ist eine Operation die Therapie der Wahl.

Der Eingriff erfolgt je nach Lokalisation in örtlicher Betäubung, oder Plexusanästhesie. Mit der Lupenbrille muss die gesamte Zyste im Ganzen entfernt werden. Sollten Anteile des Ganglions zurückbleiben, so besteht eine hohe Rezidivrate (Wiederauftreten). Aufgrund der engen Lagebeziehung zu Gefäßen, Nerven und Gelenken, soll dieser Eingriff nur durch Handspezialisten durchgeführt werden.

Die Nahtentfernung erfolgt 14 Tage nach der Operation. In dieser Zeit muss das entsprechende Gelenk auch mittels Schiene, oder Gips ruhiggestellt werden.

03. Karpaltunnelsyndrom - CTS


Bei der Erkrankung kommt es zu einer zunehmenden Einengung des Nervus medianus im Handgelenksbereich. Sie zählt zu den häufigsten Nervenkompressionssyndromen und tritt meist auf beiden Händen auf. Die daraus resultierenden Beschwerden reichen von Kribbeln, bzw. Einschlafen einzelner Finger (vor allem Daumen, Zeige-, Mittel-, und halber Ringfinger), nächtliche Schmerzen, Einschränkung der Feinmotorik bis hin zur Kraftminderung.

Durch physikalische Therapiemaßnahmen wie z.B. Nachtlagerungsschiene, Kälte-, oder Wärmetherapie, kann die Erkrankung verzögert, jedoch nicht geheilt werden. Sobald neurologische Ausfälle bestehen, bzw. die Beschwerden unter der konservativen Therapie zunehmen, ist eine Operation die Therapie der Wahl. Bei Worseg Clinics bieten wir das gesamte Spektrum der Handchirurgie an.

Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und dauert ca. 15 min. Dabei werden alle einengenden Strukturen durchtrennt, sodass sich der Nerv wieder von selbst regenerieren kann. Der Eingriff sollte unbedingt von einem Handspezialisten durchgeführt werden.

Die Nahtentfernung erfolgt 14 Tage nach der Operation. Mit einer Besserung der Beschwerden ist ca. 3 Monate nach der OP zu rechnen.

04. Rhizarthrose - Daumensattelgelenk


Unter Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose) versteht man eine degenerative Verschleißerscheinung des Daumensattelgelenkes. Die Beschwerden reichen von belastungsabhängigen Schmerzen über Schwellung bis hin zu Bewegungseinschränkungen und Einsteifung des Gelenkes. Die Rhizarthrose zählt zu den häufigsten Gelenkserkrankungen.

Zu Beginn können konservative Therapiemaßnahmen - Tragen einer Schiene, Medikamente, Vermeidung von Überbelastung - die Beschwerden verringern, bzw. den Verschleißprozess verlangsamen. Bei Versagen der konservativen Therapie besteht die Möglichkeit der operativen Behandlung.

Bei der Operation durch einen erfahrenen Handchirurgen wird das betroffene Gelenk teilweise entfernt und durch eine Sehnenumverlagerung ersetzt/rekonstruiert. Die Nahtentfernung erfolgt 14 Tage nach der Operation. Eine Ruhigstellung ist für insgesamt 6 Wochen nötig (2 Wochen Gips, weitere 4 Wochen Daumenschiene).

05. Schnellender Finger


Der Schnappfinger zeichnet sich beim Strecken aus der Beugestellung durch ein anfängliches "steckenbleiben" und anschließendes "vorschnalzen" aus. Dies ist bedingt durch eine Verdickung des A1-Ringbandes, welches die entsprechende Beugesehne umhüllt. Die Beschwerden können von einem zeitweise Hängenbleiben des Fingers, über Schmerzen, bis hin zur Beugefehlstellung mit deutlicher Beeinträchtigung der Beweglichkeit reichen.

Die Therapie kann sowohl konservativ, als auch operativ erfolgen
  • konservativ: physikalische Therapie (Fasziendistorsion), Kortisoninjektionen, Medikamente
  • operativ: Einschneiden des A1-Ringbandes in örtlicher Betäubung. OP Dauer ca. 15 min.
Unmittelbar nach der Operation soll der Finger gleich bewegt werden. Die Nahtentfernung erfolgt 14 Tage nach dem Eingriff.
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