Dr. Andrea Rejzek - Plastische Chirurgin Wien 1140

Dr. Andrea Rejzek

Cumberlandstraße 3/1, 1140 Wien

Facelifting

Facelifting - Dr. Andrea Rejzek - Plastische Chirurgin Wien 1140
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01. Allgemeines

Das Facelifting gilt innerhalb der ästhetischen Chirurgie als Paradeoperation.

Wenn die Haut im Rahmen der natürlichen Alterung an Elastizität verliert, die Muskulatur des Unterhautgewebes erschlafft und mehr oder weniger ausgeprägte Falten entstehen, kann ein Facelifting die ehemalige Jugendlichkeit zurückbringen.

Jeder plastische Chirurg entwickelt im Laufe der Zeit eine favorisierte Technik, die er am besten beherrscht und aus diesem Grund am liebsten anwendet. Da der Chirurg mit dieser „Lieblings-Technik“ die besten Erfahrungen gemacht hat, wird er auch die besten Ergebnisse erzielen.

Jedoch ist das Grundprinzip fast aller Techniken, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben, das gleiche: Über einen Schnitt, der vor den Ohren beginnt und manchmal bis hinter das Ohr in den Haaransatz zieht, kann eine Straffung der Gesichtshaut erzielt werden. Gleichzeitig wird so abgesunkenes Gewebe unter der Haut repositioniert, mit Nähten fixiert und ebenfalls gestrafft.

02. Bin ich ein geeigneter Kandidat für ein Facelifting?

Patienten, die mit ihren Falten unzufrieden sind und wieder ein jugendlicheres, frisches Aussehen wünschen, entscheiden sich oftmals für ein Facelifting, da dieses wunderschöne Ergebnisse bringt und trotzdem sehr natürlich wirkt.

Das Alter, in dem Patienten ein solches Facelifting machen lassen, variiert sehr stark. In Europa kann man grundsätzlich sagen, dass das Alter, in dem die Patientinnen und Patienten sich entscheiden, ein Facelifting machen zu lassen, zwischen 35-60 pendelt. Nach oben hin gibt es eigentlich keine Grenzen. Auch Patientinnen und Patienten über 90 Jahre können mit einem wunderschönen Ergebnis rechnen, sofern die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Da das Gesicht eine der am besten durchblutenden Regionen des Körpers ist, ist eine gute und ausreichende Blutgerinnung für einen Eingriff wie diesen sehr wichtig.

Ein allgemein guter Gesundheitszustand ist bei einer solchen Operation natürlich vorrangig.

03. Wann kann ein Facelifting nicht durchgeführt werden?

Patientinnen und Patienten, die an chronischen Erkrankungen leiden – wie Bluthochdruck, oder Diabetes – müssen medikamentös stabil und gut eingestellt sein. Denn Bluthochdruck kann das Blutungsrisiko erhöhen, während Diabetes das Infektionsrisiko erhöht. Auch schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen – eine koronare Herzkrankheit, oder schwere Leber- und Nierenerkrankungen – können gefährlich werden, wenn sie medikamentös nicht gut eingestellt sind.

Sollten blutverdünnende Medikamente eingenommen werden, ist vor der Operation eine Abklärung mit dem Hausarzt oder dem Internisten nötig, ob der Eingriff vertretbar ist und ob das Medikament möglicherweise abgesetzt werden kann.

Auch bei bestimmten chronischen Erkrankungen der Haut, oder des Bindegewebes kann ein Facelift nicht durchgeführt werden. Liegen akute Entzündungen der Haut im Operationsbereich vor, muss der Eingriff gegebenenfalls verschoben werden.

Zum Zeitpunkt der Operation müssen Sie gesund sein. Akute Infektionen oder Erkrankungen (Fieberblasen, Grippe, Angina, Fieber,...) dürfen nicht vorliegen.

Blutverdünnende Medikamente müssen mindesten 10 Tage vor und nach der Operation abgesetzt werden. Sie dürfen dann auch kein Aspirin oder aspirinhaltige Medikamente einnehmen. Auch von der Einnahme pflanzlicher Medikamente und Nahrungsergänzungsmitteln sollte in dieser Zeit abgesehen werden, da auch diese möglicherweise die Blutgerinnung beeinträchtigen.

04. Regionen

Der Chirurg unterscheidet bei den Regionen, die mittels Facelifting operativ verändert werden können, zwischen Wange, Hals, Stirn und Mittelgesicht. Diese Regionen müssen als eigene, getrennt zu korrigierende Teile des Gesichts angesehen werden. Die Korrektureingriffe, die dann angewandt werden können, sind stark davon abhängig, welche Region gestrafft werden soll und welche Ergebnisse gewünscht werden.

05. Wie wird ein Facelifting durchgeführt?

Heute gibt es aufgrund der ständigen Weiterentwicklungen, Verbesserungen und Abwandlungen des Faceliftings eine quasi unüberschaubare Menge an verschiedenen Ausprägungen, Techniken und Ausformungen dieser Operation.

Generell haben aber nahezu alle Eingriffe etwas gemeinsam:Die Gesichtshaut wird vom Gewebe darunter getrennt, die Konturen werden modelliert, die Haut wird gespannt, überflüssige Haut entfernt und die Schnitte vernäht. Durch stetige Verbesserung sind Narben jedoch nach dem Eingriff nahezu unsichtbar. Das Ergebnis ist ein straffes Gesicht mit fester Haut.

Ich wende eigentlich ausschließlich die Methoden des SMAS-Facelifts und das Mini-Lifting an. Auf diese beiden Varianten werde ich nun etwas näher eingehen.

Das SMAS (Sub – Muscular Aponeurotic System) ist als das System zwischen Unterhaut – Fettgewebe und Gesichtsmuskulatur zu verstehen.

Dabei wird zuerst die Haut von der Bindegewebsschicht getrennt und danach wird eine Straffung und Neumodellierung des Bindegewebes und der Muskeln durchgeführt.

Der Schnitt beginnt in der Regel vor den Ohren und zieht sich bis hinter das Ohr in den Haaransatz. Die Fixierung wird mit hochwertigem, permanentem Fadenmaterial gemacht, das sich nicht auflösen sollte, da ansonsten die Gesichtsweichteile wieder in die „alte Position“ zurücksinken könnten, bevor sie sicher in der „neuen“, wieder jugendlichen Position angewachsen sind.

Ein Minilift bedeutet eine Straffung von Haut und Gewebe lediglich im Wangenbereich.

Im Gegensatz zur normalen Gesichtsstraffung kommt ein Mini-Facelifting mit etwas weniger Narben aus. Ob das Ergebnis eines Mini-Facelifts den Vorstellungen und Wünschen der Patientin oder des Patienten entsprechen wird, oder doch eher ein SMAS-Facelift, muss der Operateur im Vorfeld abwägen.

Ein Minilift ist beispielsweise nicht geeignet, wenn auch der Bereich des Halses gestrafft werden soll. Ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis kann für den Hals mittels Mini-Lifting aufgrund der kürzeren Schnittlinie und der geringeren Präparationszone nicht erzielt werden.

06. Narkose

Der Patient, oder die Patientin hat (bei beiden Formen der Operation) die Wahl zwischen einer Vollnarkose und der örtlichen Betäubung.

07. Ergebnisse

Die Ergebnisse eines Faceliftings sind selbstverständlich nicht sofort sichtbar. Aufgrund der Schwellungen und Verfärbungen kann das endgültige Bild nicht gleich nach der OP beurteilt werden.

Nach einem Monat das das Ergebnis dann bereits beurteilbar und 10-12 Wochen nach Ihrem Eingriff fühlt sich Ihr Gesicht bereits wieder ganz normal an.

08. Was muss ich vor der Operation beachten?

Am Tag Ihrer Operation werden Sie in der Klinik aufgenommen.

Davor sollten alle notwendigen Untersuchungen für die Narkosefreigabe (Röntgen, EKG, Labor) durchgeführt werden.

Bereits 10 Tage vor Ihrem Termin sollten Sie darauf achten, keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. Aspirin) einzunehmen. Auch aspirinhaltige Medikamente sollten vermieden werden. Die Einnahme von pflanzlichen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sollte in dieser Zeit ebenfalls eingestellt werden, da auch diese die Blutgerinnung negativ beeinträchtigen können.

Auch Rauchen kann zu Durchblutungsstörungen führen und sollte deshalb vor und nach der OP unbedingt vermieden werden. Besonders im Gesicht ist es unangenehm und schwer zu behandeln, wenn es hier durch das Rauchen zu Komplikationen kommt. Ich empfehle daher dringend, 6 Wochen vor und nach der Operation nicht zu rauchen.

Bitte meiden Sie in der Zeit vor der Operation auch übermäßigen Alkoholkonsum.

Zum Zeitpunkt der Operation müssen Sie völlig gesund sein, akute Infektionen (wie Grippe, Fieber, Angina, Fieberblasen, etc.) dürfen NICHT vorliegen.

09. Was muss ich nach der Operation beachten?

Ein bis zwei Tage nach der Operation dürfen Sie bereits nach Hause gehen.

Für einige Tage sollten Sie dann eine spezielle Gesichtsbandage tragen. Zu Beginn wird diese Tag und Nacht getragen, danach noch für einige Zeit in der Nacht.

Schwellungen und Blutergüsse sind ganz normal und geben keinen Grund zur Beunruhigung. Wie lange die Schwellungen und Verfärbungen anhalten, ist von Patient zu Patient unterschiedlich.

Der größte Teil müsste jedoch in der Regel in den ersten 10-14 Tagen abklingen.

Das endgültige Ergebnis ist, wie weiter oben bereits beschrieben, erst nach ungefähr einem Monat zu beurteilen.

Selbst bei problemlosem Verlauf ist sportliche Betätigung erst nach ungefähr 4 Wochen zu empfehlen.

Auch Kraftfahrzeuge sollten erst dann gelenkt werden, wenn Sie sich wieder richtig in der Lage dazu fühlen.

Sie dürfen bereits am Tag nach der Operation wieder duschen. Halten Sie nur beim Haarewaschen den Kopf nach hinten und achten Sie auch darauf, dass das Wasser nicht allzu heiß ist. Denn Hitze fördert die Durchblutung und Schwellungen und Schmerzen können somit die Folge sein. Auch soll das Wasser so wenig wie möglich über die Wunden fließen. Verwenden Sie auch nur milde Shampoos. Tupfen Sie das Gesicht nach der Dusche nur mit einem weichen Handtuch ab und versuchen Sie, den operierten Bereich so gut wie möglich mit einem Kühlkissen zu kühlen.

Solarium und intensive Sonnenbestrahlung sollten in der ersten Phase der Operation auf jeden Fall vermieden werden. Dadurch kann es nämlich zu bräunlichen Verfärbungen der Haut und Narben führen, die gelegentlich sogar dauerhaft bestehen bleiben können. Deshalb empfehle ich, 3 Monate nach der Operation auf Sonne und Solarium zu verzichten.

10. Gibt es Risiken und Komplikationen, die auftreten können?

Nachblutungen sind sehr selten. Geringgradige Nachblutungen werden durch die Drainagen abgeleitet, oder können abpunktiert werden.

Oberflächliche Wundinfektionen sind ebenfalls selten und heilen meist von selbst aus. Gelegentlich kann es zu einer Verbreiterung der Narbe kommen.

Die Verletzung der Gesichtsnerven zählt zu den gefürchtetsten Risiken bei einem Facelifting. Insgesamt kommt dies jedoch nur sehr selten vor. Der Mundwinkel, oder das Augenlid können manchmal nach der Operation etwas hängen und nicht aktiv bewegt werden. Dies ist nicht unbedingt Grund zur Beunruhigung. Vollständige Erholung kann meist durch bestimmte Behandlungen und Gesichtsmuskeltraining erreicht werden.

Die Narben sind bei einem Facelift meist so platziert, dass sie im Alltag eigentlich nicht sichtbar sind. Meist heilen die Narben auch so gut, dass sie sehr zart werden und kaum noch zu erkennen sind. Wenn es zu Nachblutungen, oder einer Infektion kommt, können sich die Narben jedoch durchaus auch dicker ausbilden. Die Heilung kann mehrere Wochen dauern.

Auch bei einer gut durchgeführten Operation kann es sein, dass der Straffungseffekt nicht auf beiden Gesichtshälften völlig ident ist. Bedenken Sie, dass jeder Mensch eine dominantere und eine weniger dominante Körperhälfte hat. Gewisse Unterschiede und eine Asymmetrie sind auch nach einem Facelift gegeben.

Reaktionen auf verwendete Medikamente, oder Pflaster sind allgemein sehr selten. Wenn Sie von einer Allergie wissen, dann geben Sie uns bitte vor der Operation Bescheid, damit wir entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen können.

11. Kann der Eingriff mit anderen Operationen kombiniert werden?

Eine kombinierte Operation bietet sich im Falle des Faceliftings an. Oftmals wird hierbei gleichzeitig eine Halsstraffung durchgeführt, um ein umfassendes verjüngendes Ergebnis zu erzielen. Dabei wird meist am Hals ein wenig Fett abgesaugt und die Halsmuskulatur gestrafft. Eine natürliche Halskontur ist das Ergebnis.

Ebenso kann die Stirn mitgestrafft werden, oder Augenbrauen angehoben werden. Auch die Kombination eines Facelifts mit einer Behandlung mit Botox ist sehr beliebt. Der gestraffte Effekt nach einer Botox-Behandlung unterstreicht das Gesamtergebnis optimal.

12. Kosten eines Faceliftings

Das Mini-Facelift (Wange-Kinnlinie) kostet € 5.500,-. Ein SMAS-Facelift (Stirn-Wange-Kinn-Hals) kommt auf € 7.300,-. Im Gesamtpaket sind außerdem enthalten: Beratungsgespräch, Honorar für den Anästhesisten, Honorar für die Operationsassistenz, Schmerzmittel nach der Operation und alle Kontrollen und Verbandswechsel.

Das Facelifting ist ein rein ästhetischer Eingriff und wird somit nicht von der Krankenkasse übernommen.

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