OA Dr. Albert Chavanne

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Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

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Billrothstraße 49A,

1190 Wien

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Bandscheibenvorfall

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbelkörpern und 23 Bandscheiben. Die Bandscheiben sind zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule zu finden - sie verbinden die einzelnen Wirbel flexibel miteinander und ermöglichen seitliche und rotierende Bewegungen der Wirbelkörper zueinander. Darüber hinaus haben die Bandscheiben eine wichtige Stoßdämpferfunktion, da sie den auf die Wirbelsäule einwirkenden Druck gleichmäßig verteilen.
 
Eine Bandscheibe besteht aus zwei Teilen, dem äußeren Faserring und dem inneren Gallertkern. Bei einem Bandscheibenvorfall verrutscht der Gallertkern der Bandscheibe und der äußere Faserring reißt. In weiterer Folge treten Teile des Gallertkerns aus. Ein Bandscheibenvorfall tritt am häufigsten im Bereich der Lendenwirbelsäule auf, es können jedoch auch die Bandscheiben der Brust- und Halswirbelsäule von einem solchen Vorfall betroffen sein.
 
Ein Bandscheibenvorfall muss nicht zwangsläufig Schmerzen oder andere Symptome verursachen - viele Patienten bemerken den Bandscheibenvorfall nicht (stummer Bandscheibenvorfall), sodass dieser oftmals zufällig im Rahmen einer anderen Untersuchung entdeckt wird. Drückt die defekte Bandscheibe allerdings auf empfindliches Nervengewebe oder auf das Rückenmark, sind teils heftige Schmerzen die Folge. Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls sind von Patient zu Patient verschieden. Die Art, die Intensität und die Ausstrahlung der Schmerzen hängen vom genauen Ort und Ausmaß des Vorfalls und von anderen Faktoren ab. Je nachdem wo sich der Vorfall ereignet, kann es zu ausstrahlenden Schmerzen im Bereich der Beine und Füße, Arme und Hände sowie zu Gefühlsstörungen wie Kribbeln und Taubheitsgefühlen kommen. Auch Lähmungen können auftreten, weiters kann sich ein Bandscheibenvorfall unter Umständen auf die Funktion einzelner Organe auswirken (z. B. Blasen- und Darmstörungen).
 
Behandlung
Als Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie bin ich seit vielen Jahren auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule spezialisiert und verfüge über viel Erfahrung bei der Diagnostik und konservativen/operativen Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen biete ich Patienten konservative und operative Maßnahmen sowie die interventionelle Schmerztherapie an.
 
Interventionelle Schmerztherapie
Bei vielen Patienten ist eine konservative Therapie (Schonung, Schmerztherapie, Physiotherapie) möglich. In anderen Fällen kann eine sogenannte interventionelle Schmerztherapie sinnvoll sein. Hierbei handelt es sich um ein sehr effektives Verfahren zur sofortigen Entzündungshemmung und Schmerzlinderung, bei welchem die schmerzauslösenden Strukturen unter Zuhilfenahme eines strahlungsarmen digitalen Röntgengerätes aufgesucht und anschließend mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Substanzen behandelt werden. Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und wird im Interventionsraum der Ordination durchgeführt. Patienten erhalten für die Behandlung eine Lokalanästhesie.
 
Operation (offene und mikrochirurgische Diskektomie, endoskopische Bandscheiben-Operation)
In einigen Fällen ist eine operative Behandlung des Bandscheibenvorfalls notwendig, beispielsweise dann, wenn die Druckschädigung eines Nerven zu einer Muskelschwäche in Armen oder Beinen führt oder, wenn die Gefahr besteht, dass es durch den Vorfall zu einem Absterben der Nervenwurzeln kommt.
 
Für die Operation eines Bandscheibenvorfalls stehen verschiedene Techniken zur Wahl, Standardtherapien sind heute mikrochirurgische Verfahren. Wann immer möglich greife ich auf besonders schonende und minimal-invasive Techniken zurück. Neben etablierten Operationstechniken wie der offenen und der mikrochirurgischen Diskektomie biete ich in ausgewählten Fällen auch die endoskopische Bandscheiben-Operation an, bei welcher ohne Verletzung der Muskulatur und der Bänder behandelt wird. Die endoskopische Bandscheiben-Operation geht für Patienten mit vielen Vorteilen einher, darunter schnellere Schmerzfreiheit nach dem Eingriff und schnellere Rehabilitation und Rückkehr zu alltäglichen und sportlichen Aktivitäten.
 
Sorgfältige Wahl der richtigen Therapie und der passenden Eingriffstechnik
Eingriffe an der Wirbelsäule werden von mir in renommierten Wiener Privatspitälern durchgeführt. Dank einer umfassenden bildgebenden Diagnostik und modernsten Navigationssystemen wird eine besonders hohe Präzision bei der Planung und während des Eingriffs möglich, sodass auch komplexe Operationen mit sehr geringer Komplikationsrate durchgeführt werden können.
 
Welche Therapie bzw. Operationstechnik im Einzelfall am besten geeignet ist, wird nach einer umfassenden Untersuchung und einer exakten Diagnose ausführlich in der Ordination besprochen. Nach dem Eingriff werden Patienten von meinem Team und mir umfassend betreut. Sollte nach der Operation eine Rehabilitation/Physiotherapie notwendig sein, wird diese von mir organisiert, sodass ein nahtloser Übergang zwischen allen Behandlungsphasen gegeben ist und einer raschen Rehabilitation nichts im Wege steht.
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