Univ.Doz. Dr. Michael Medl - Frauenarzt Wien 1140

Univ.Doz. Dr. Michael Medl

Heinrich Collin-Straße 8-14/11/1, 1140 Wien

Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs - Univ.Doz. Dr. Michael Medl - Frauenarzt Wien 1140
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Primäre Ursache für das Entstehen von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV). Vor allem die Hochrisiko-Viren, darunter HPV 16 und HPV 18, sind für die Mehrheit aller Zervixkarzinome verantwortlich. Nicht jede Infektion mit den Viren führt bei Frauen zwangsläufig zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs; kann das Immunsystem die Infektion jedoch nicht erfolgreich bekämpfen und wird diese chronisch, steigt das Risiko für Krebs im Bereich vom Gebärmutterhals jedoch deutlich an.

Vorsorgeuntersuchung/PAP-Abstrich

Da sich Gebärmutterhalskrebs zumeist über viele Jahre entwickelt und zwischen der Infektion und der Entstehung von Krebs zumeist ein langer Zeitraum liegt, sind die Chancen auf Früherkennung im Vergleich mit anderen Krebserkrankungen besonders gut.

Mithilfe eines PAP-Abstrichs (Krebsabstrich) können Krebsvorstufen im zytologischen Labor erkannt werden. Der PAP-Abstrich ist die wichtigste Präventionsmaßnahme zur Früherkennung des Zervixkarzinoms - während der gynäkologischen Untersuchung werden Zellen von der Gebärmutterhalsoberfläche und aus dem Gebärmutterhalskanal mit einer kleinen Bürste entnommen und zur genauen Untersuchung ins Labor geschickt, sodass etwaige Zellveränderungen rechtzeitig identifiziert werden können. Der PAP-Abstrich ist für Frauen schmerzlos und sollte im Regelfall einmal jährlich erfolgen.

Werden Zellveränderungen/charakteristische Krebsvorstufen festgestellt, kann es - abhängig von der Klassifikation, dem Alter der Patientin und anderen Faktoren - erforderlich sein einen kegelförmigen Teil des Gebärmutterhalses zu entfernen (Konisation), um das Risiko einer Progression zum beginnenden Gebärmutterhalskrebs zu senken.

Therapie

Wird der Gebärmutterhalskrebs durch die Untersuchungsergebnisse bestätigt, werden zunächst sämtliche infrage kommenden Behandlungsmöglichkeiten (Operation, Strahlen-, Chemotherapie) und damit einhergehende Risiken und Nebenwirkungen ausführlich besprochen. Die Behandlung von Gebärmutterhalskrebs ist interdisziplinär und macht die Zusammenarbeit von Fachärzten unterschiedlicher Bereiche erforderlich. Die Behandlung orientiert sich an der Größe und der Ausdehnung des Tumors, dem Alter der Patientin und an anderen Faktoren - es kommen unterschiedliche medizinische Verfahren einzeln oder kombiniert zur Anwendung, wobei der Therapieplan stets so exakt wie möglich auf die individuelle Situation der Patientin abgestimmt wird.

Bei Fragen zur HPV-Impfung und zur Prävention und Therapie von Gebärmutterhalskrebs bin ich in der Ordination gerne persönlich für Sie da.

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