Handchirurgie

Handchirurgie - Prim. Dr. Johannes K. Stopfer, FEBS - Allgemeinchirurg Wien 1180
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Karpaltunnelsyndrom

Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um ein Engpasssyndrom des Nervus medianus (Mittelhandnerv) im Bereich des Handwurzelkanals. Die Einengung führt zu Missempfindungen (u.a. Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schmerzen) in den vom Handnerv versorgten Fingern. Im weiteren Verlauf kommen auch motorische Symptome, wie z.B. ein Muskelschwund des Daumenballens, hinzu.

 

Anfangs kann das Syndrom konservativ mittels Infiltrationen, manuellen Therapien, physikalischen Maßnahmen und Dehnungsübungen behandelt werden. Führt dies nicht zum gewünschten Erfolg, muss eine Dekompression des Nervs erfolgen, um irreparablen Schäden vorzubeugen.

 

Die Operation erfolgt über einen kleinen Schnitt an der Handgelenkbeugefalte. Dabei wird das Mittelband gespalten und der Nerv aus seiner Kompression befreit.

 

 

Schnellender Finger

Als schnellender Finger wird eine Sehnengleitstörung der Hand bezeichnet, die durch eine Verengung der bindegewebigen Sehnenscheide der Fingerbeuger über dem Grundgelenk charakterisiert ist. Führen konservative Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg, kann mit einem kleinen operativen Eingriff, der sogenannten Ringbandspaltung, der Sehne wieder genügend Platz zum Gleiten verschafft werden.

 

 

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