Dr. Ernst Kolb

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Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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Sieveringer Straße 17,

1190 Wien

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Implantologie und Knochenaufbau

Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel, die während eines kleinen chirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht wird, wo sie sich mit der umgebenden Knochensubstanz zu einer festen und stabilen Trägereinheit verbindet. Zahnimplantate sind die beste Versorgungsform bei fehlenden Einzelzähnen, verkürzten Zahnreihen und bei Patienten mit Zahnlosigkeit.
 
Vorteile von Zahnimplantaten
Im Gegensatz zu anderen Formen von Zahnersatz ersetzt implantatgetragener Zahnersatz den kompletten Zahn samt seiner Wurzel, wodurch sich gegenüber Brücken und herkömmlichen Prothesen viele Vorteile ergeben:
  • Gesunde Zähne werden geschont, da für die Implantation keine Nachbarzähne beschliffen werden müssen.
  • Implantate üben auf natürliche Weise Druck auf den Kieferknochen aus. Dadurch wird das Kieferknochenwachstum stimuliert, ein Knochenabbau wird verhindert.
  • Nach der Implantation wächst das Implantat fest in den Kieferknochen des Patienten ein und bildet mit der umgebenden Knochensubstanz eine stabile Trägereinheit. Aus diesem Grund bieten Implantate einen festeren Halt als Brücken oder herkömmliche Prothesen.
  • Größere Kaukraft
  • Größerer Tragekomfort
  • Implantatgetragener Zahnersatz ist besonders ästhetisch und unauffällig
  • Bei adäquater Pflege und richtiger Mundhygiene können Implantate ein Leben lang halten. 
Die Implantologie stellt einen wesentlichen Schwerpunkt meines Leistungsspektrums dar, wobei ich mich insbesondere auch auf komplette Gebissrestaurationen spezialisiert habe.
 
Eine Implantation wird von vielen Menschen mit Schmerzen und einer unangenehmen Prozedur assoziiert. Die Zahnheilkunde und insbesondere die Implantologie haben sich in den letzten Jahren jedoch rasant weiterentwickelt - viele einst langwierige und schmerzhafte Behandlungen können heute sehr schonend durchgeführt werden. So auch eine Implantation, die dank modernster Technik und innovativen Verfahren heute eine deutlich sanftere und gut planbare Prozedur ist.
 
Navigierte Implantologie
In der Zahnklinik werden Implantationen mithilfe computernavigierter Implantologie durchgeführt, einer Implantationstechnik, die hinsichtlich Diagnostik, Planung und Umsetzung Patienten und mir als Zahnarzt viele Vorteile bietet. Das computergestützte Planungsverfahren verarbeitet Daten tomographischer Röntgenaufnahmen und erlaubt dadurch
  • die dreidimensionale Darstellung des knöchernen Implantatlagers, also jener Stellen im Kieferknochen, in welche das Implantat eingesetzt werden soll, sowie
  • die hochpräzise Umsetzung des Eingriffs und ein sicheres und vorausschauendes Implantieren. 
Dank der dreidimensionalen Darstellung des Knochens wird es möglich, den Eingriff von hinten nach vorne zu planen (Rückwärtsplanung). Patienten erhalten noch vor der Implantation eine genaue Darstellung der endgültigen Stellung ihrer neuen Zähne und vom Endresultat.
 
Der Zahn wird zunächst virtuell optimal positioniert, anschließend wird das Implantat in der richtigen Position virtuell geplant. Auf diese Weise lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, ob an der jeweiligen Stelle ausreichend Eigenknochen vorhanden ist. Ausreichend Knochensubstanz in der Höhe und Breite ist eine wichtige Grundvoraussetzung dafür, dass das Implantat nach dem Einsetzen mit dem Kieferknochen verwachsen kann. Im Falle geringfügiger Abweichungen können - je nach genauer Ausgangssituation -  die Implantatposition, der Implantatdurchmesser und/oder die Implantatlänge virtuell verändert und angepasst werden.
 
Anschließend wird eine Bohrschablone hergestellt, die eine geführte und besonders schonende Implantation ermöglicht. In vielen Fällen kann das Implantat eingesetzt werden, ohne, dass die Mundschleimhaut eröffnet werden muss. Dank der präzisen Planung wird es zudem möglich, vor der Implantation ein entsprechendes Provisorium herzustellen. Mit diesem wird der Patient unmittelbar nach der Behandlung versorgt.
 
Vorteile der navigierten Implantation:
  • Präzise Planung
  • Vorhersagbare Resultate
  • Kürzere Operationszeit
  • Schonende Prozedur
  • In vielen Fällen ohne Schneiden und Nähen möglich
  • Geringere Schwellungen
  • Weniger postoperative Beschwerden
  • Versorgung mit einem passenden Provisorium in der gleichen Sitzung
Beratung
Nach Auswertung Ihrer Untersuchungsergebnisse und Behandlungsunterlagen nehme ich mir ausreichend Zeit, um Sie über Ihre Behandlungsmöglichkeiten, mögliche Alternativen, den Behandlungsablauf, mögliche Risiken, die Behandlungskosten und andere wichtige Aspekte zu informieren, mit dem Ziel, dass wir anschließend gemeinsam eine gut informierte und zu Ihren Bedürfnissen passende Therapieentscheidung treffen. Vor der Implantation erhalten Patienten eine genaue Instruktion hinsichtlich der Nachsorge, um postoperative Schmerzen und Schwellungen weitgehend zu vermeiden. Bei Fragen sind das Team der Zahnklinik und ich gerne persönlich für Sie da.
 
Moderner Knochenaufbau mit CAD/CAM-Verfahren
Ein gesunder und starker Kieferknochen ist eine wichtige Grundvoraussetzung für die spätere Stabilität des Zahnimplantates. Viele Patienten verfügen vor einer Implantation nicht über ausreichend (starke) Knochensubstanz, um das Implantat sicher und fest im Kieferknochen verankern zu können. Im Falle geringfügiger Abweichungen lässt sich dank navigierter Implantologie ein Knochenaufbau häufig vermeiden; bei Patienten mit größeren Abweichungen (zu schmaler und/oder zu niedriger Kieferknochen) wird vor der Implantation ein Knochenaufbau notwendig, um das Implantat später ideal zu platzieren.
 
Ein DVT-Röntgen ermöglicht die exakte Beurteilung des vorhandenen Knochenangebots sowie die Konstruktion von fehlendem Knochenmaterial durch eine spezielle Software - der fehlende Knochen wird somit durch virtuelles Knochenauftragen gezielt ermittelt.
 
Sobald die Planung abgeschlossen ist, wird das virtuelle Knochenstück von einer Fräse im CAD/CAM-Verfahren aus Fremdmaterial hergestellt. Hierbei handelt es sich um denaturierten humanen Knochen. Im Vergleich zu anderen Knochenaufbau-Verfahren ist somit keine Knochenentnahme vom Patienten selbst erforderlich; das für den Knochenaufbau verwendete Material geht zudem mit einer hervorragenden Gewebeverträglichkeit einher. Die Dimensionen des zu fräsenden Knochenstücks lassen sich vorab exakt berechnen, sodass dieses anschließend passgenau eingesetzt werden kann.
 
Im Rahmen eines operativen Eingriffs wird das Knochenstück unter der Mundschleimhaut eingesetzt und heilt dort in den nächsten vier bis sechs Monaten ein. Im Anschluss kann das Implantat eingesetzt werden.
 
Je nach individueller Ausgangssituation können Knochenaufbau und Implantation in einer Sitzung oder mit Einheilzeit erfolgen.
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