Dr. univ. med. Christian Lang

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Unfallchirurgie

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Sporttraumatologie

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Kreuzband

Das Kreuzband ist ein Teil des Bandapparates vom Knie. Die zwei Kreuzbänder (vorderes Kreuzband und hinteres Kreuzband) kreuzen sich in der Mitte vom Kniegelenk. Gemeinsam mit den Außen- und Innenbändern sind die beiden Kreuzbänder für die Stabilisierung vom Knie bzw. Kniegelenk verantwortlich. Außerdem begrenzen sie die Bewegungsmöglichkeit vom Schienbein und leiten das Kniegelenk bei jeder einzelnen Bewegung.
 
Der Kreuzbandriss zählt zu den häufigsten Verletzungen am Knie und tritt als Folge von direkter oder indirekter Gewalteinwirkung auf das Knie auf. Bei einem Kreuzbandriss ist eines der Kreuzbänder teilweise oder vollständig gerissen, wobei meistens das vordere Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen ist. Bei schweren Gewalteinwirkungen können auch beide Kreuzbänder gleichzeitig vom Kreuzbandriss betroffen sein.
 
Der Riss vom vorderen Kreuzband kommt meistens durch zu intensive Streck- und Beugebewegungen oder durch einen abrupten Richtungswechsel in der Bewegung zustande. Dieser Kreuzbandriss ist daher häufig bei Sportarten zu beobachten, die ein permanentes plötzliches Stehenbleiben und Weiterlaufen erfordern, beispielsweise Fußball, Basketball, Handball, Tennis oder aber Skifahren, wenn ein Ski nach außen dreht, während der Körper in der Bewegung noch über dem anderen Ski fixiert ist.
Seltener als der Riss des vorderen Kreuzbandes ist der Riss vom hinteren Kreuzband, da hier noch größerer Krafteinwirkungen nötig sind. Beim hinteren Kreuzbandriss wird die maximal mögliche Dehnung vom hinteren Kreuzband überschritten. Häufig ist diese Verletzung bei Verkehrsunfällen oder bei körperkontaktintensiven Sportarten wie Football zu beobachten.
 
Zu den Symptomen eines Kreuzbandrisses zählen eine starke Schwellung und ein Gelenkerguss am betroffenen Knie, Bewegungseinschränkungen, eine Instabilität vom Kniegelenk und starke Schmerzen. Betroffene sollten das Knie ruhig stellen und schonen und es bis zur Behandlung durch einen Arzt keinen weiteren größeren Belastungen aussetzten. Um Schmerzen und Schwellungen zu mildern, empfiehlt es sich das Knie zu kühlen und gegebenenfalls mit einem Druckverband zu stabilisieren.
 
Die Behandlung eines Kreuzbandrisses kann sowohl durch eine Operation als auch konservativ erfolgen. Da das Kreuzband im Gegensatz zu anderen Bändern oder Teilen unseres Bewegungsapparates allerdings nicht von alleine wieder zusammenwächst, ist in den meisten Fällen eine operative Behandlung für den Patienten von großem Vorteil, auch um das Wiederverletzungsrisiko sowie das Risiko für eine Arthrose zu minimieren, vor allem aber, um die bestmögliche Stabilität vom Kniegelenk rasch wieder herzustellen.
 
Bei älteren, sportlich weniger aktiven Menschen lassen sich mithilfe konservativer Therapien oftmals ebenfalls gute Erfolge erzielen, sodass eine Operation am Knie nicht zwangsweise notwendig ist. Dabei handelt es sich um Maßnahmen zur Muskelstabilisierung sowie um umfassendes Koordinationstraining.
Die operative Behandlung eines Kreuzbandrisses erfolgt mittels Arthroskopie. Dabei handelt es sich um eine minimal-invasive Operation, bei welcher lediglich drei sehr kleine Schnitte notwendig sind, um die benötigten Operationsinstrumente in das Knie einzuführen und das gerissene vordere Kreuzband anschließend zu ersetzen.
 
Bei einer gründlichen Erstuntersuchung in der Ordination mache ich mir zunächst ein genaues Bild vom Umfang der Verletzung. Zudem überprüfe ich mithilfe von bildgebenden Verfahren wie dem MRT, ob der Kreuzbandriss mit möglichen Begleitverletzungen des Knies verbunden ist, sodass etwaigen Folgeschäden bereits vorab gezielt entgegengewirkt werden kann. Anschließend kläre ich Sie umfassend über jeden einzelnen Schritt der Operation, die Vor- und Nachteile des Eingriffs sowie über mögliche Risiken auf. Zudem erstelle ich gemeinsam mit dem Patienten einen individuellen Behandlungsplan für die Zeit nach der Operation, sodass das Knie schnellstmöglich wieder voll belastbar ist. Für Fragen rundum den Eingriff sowie nach der Operation stehe ich all meinen Patienten jederzeit zur Verfügung.
 
 
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