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Schulter

Rotatorenmanschette

Die tiefen Sehnenmuskeln werden als Rotatorenmanschette bezeichnet. Die Rotatorenmanschette setzt sich aus vier Muskeln und ihren Sehnen zusammen. Die wichtigste Aufgabe der Rotatorenmanschette besteht darin, das Schultergelenk zu stabilisieren. Zusätzlich kann mithilfe der Rotatorenmanschette der Oberarmkopf über den gesamten Bewegungsumfang in der Schultergelenkpfanne geführt werden. Die Rotatorenmanschette ist auch bei allen Rotationsbewegungen, bei denen die Arme nach innen und außen gedreht werden, beteiligt. 
 
Durch einen Sturz auf den Arm oder die Schulter können Verletzungen an der Rotatorenmanschette entstehen. So kann es u.a. auch zu einer sogenannten Rotatorenmanschettenruptur kommen. Von dem Riss können ein oder mehrere Muskeln und Sehnen betroffen sein. Je nach Schweregrad der Ruptur kommt es zu unterschiedlich ausgeprägten Bewegungseinschränkungen im Bereich des Schultergelenks.
 
Um eine genaue Diagnose stellen zu können, kommen verschiedene bildgebende Verfahren zum Einsatz. Neben Röntgen und Ultraschall kann  eine Kernspintomografie die meisten Informationen liefern. Bei Patienten mit einer Rotatorenmanschettenruptur ist eine Operation meist unumgänglich.
 
Gerne informiere ich Sie in einem persönlichen Gespräch über mögliche Operationsmethoden!

Impingement Syndrom

Das Impingement Syndrom wird u.a. auch als Schulterengpass-Syndrom bezeichnet. Es ist durch eine Verengung im Schultergelenk, genauer gesagt eine Einengung des Subakromialraums, gekennzeichnet.
 
Das Impingementsyndrom kann u.a. folgende Ursachen haben:
  • Entzündung der Rotatorenmanschette
  • Schleimbeutelentzündung
  • Verschleißerscheinungen
  • Kalkeinlagerungen in Muskeln und Sehnen
  • Fehlstellungen der Wirbelsäule 
Ein Impingement-Syndrom äußert sich in den meisten Fällen durch starke Schmerzen in der Schulter. Diese können anfangs nur belastungsabhängig beim Anheben des Armes zur Seite oder nach hinten auftreten. Im weiteren Verlauf treten die Schmerzen auch nachts beim Liegen auf der Schulter oder in Ruhe auf. In einem fortgeschrittenen Stadium kann oft nicht einmal mehr der Arm angehoben werden.  
 
Eine Röntgenuntersuchung kann Aufschluss über mögliche knöcherne Veränderungen geben. Im Rahmen der Ultraschalluntersuchung lassen sich Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen feststellen.
 
Im Frühstadium wird ein Impingement-Syndrom in der Regel konservativ behandelt. Hier stehen v.a. eine medikamentöse Therapie sowie physiotherapeutische Maßnahmen im Vordergrund. Kommt es jedoch trotz konsequenter konservativer Therapien zu keiner Schmerzlinderung, muss eine operative Behandlung angedacht werden.

Kalkschulter

Unter einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) versteht man eine Erkrankung im Bereich der Supraspinatussehne. Von der Krankheit sind also nicht die Schulter selbst, sondern die umgebenden Schultersehnen betroffen. Als Ursache der Kalkschulter wird eine verminderte Durchblutung der Rotatorenmanschette gesehen. Dadurch werden die Sehnen im Schulterbereich, die von Natur aus eine schlechte Blutversorgung haben, nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dies kann in Folge der Auslöser für eine Verkalkung sein. Durch die Kalkansammlung kann die Sehne nicht mehr problemlos unter dem Schulterdach durchgleiten. Es kommt zu einer Reizung des Schleimbeutels, der sich zwischen Sehne und Schulterdach befindet. Dies führt letztendlich zu chronischen Schmerzen.
 
Anfangs sind die Beschwerden noch sehr gering. Sie treten meist nur bei z.B. Überkopfarbeiten auf oder wenn der Arm seitlich angehoben wird. Dabei strahlen die Schmerzen bis in den Oberarm aus. Im späteren Verlauf treten Schmerzen vor allem beim Liegen auf der Schulter auf.
 
Eine Kalkschulter entsteht oft zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. In 60% der Fälle sind Frauen von den Beschwerden betroffen.
 
Die Diagnose kann meist mittels Röntgen oder Ultraschall gestellt werden. Am Anfang der Behandlung stehen nicht operative Maßnahmen. So können Injektionen in den Schleimbeutel der Schulter zu einer Schmerzlinderung führen. Zusätzlich helfen krankengymnastische Übungen oder eine sogenannte Stoßwellentherapie.
 
In besonders hartnäckigen Fällen können die Kalkdepots auch im Zuge eines operativen Eingriffes entfernt werden. Dies wird jedoch als letzte Option gesehen.
 
Haben Sie weitere Fragen zur Kalkschulter? Gerne stehe ich Ihnen für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung! 
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