Künstliche Befruchtung – Sprechstunde

Künstliche Befruchtung – Sprechstunde

Stand: Juli 2015

Wie läuft eine künstliche Befruchtung ab?

Dr. Alexander Just: Der Zyklus einer Frau hat den Ablauf von vier Wochen. In diesen vier Wochen gibt es folgende Konsultationen: zweimal zum Ultraschall, einmal zur Eizellenentnahme und einmal zur Rückgabe des Embryos, den sogenannten „Embryotransfer“. Wichtig ist, dass die Patientin weiß, dass in den ersten 10 bis 12 Tagen Hormone unter die Haut appliziert werden. Zu diesem Zeitpunkt finden die zwei Ultraschalluntersuchungen statt, wo festgestellt wird, wie viele Follikel es gibt, ob sie wachsen und wie gut die Schleimhaut aufgebaut ist. Ungefähr am 10-12 Tag ihres Zykluses wird der Eisprung ausgelöst und 36 Stunden später trifft man sich mit dem Paar am Institut, wo die Eizellenentnahme stattfindet. Zwei Minuten dauert es die Eizellen zu entnehmen und der Mann gibt am selben Tag den Samen ab. Die Befruchtung findet statt und am nächsten Tag wird das Paar angerufen und gesagt, wie viele Eizellen vorhanden sind, wie viele befruchtet sind und wann der Transfer – d.h. die Rückgabe der befruchteten Eizelle – stattfindet. Das ist meistens zwischen dem dritten und dem fünften Tag nach der Punktation. Dieser Eingriff ist völlig schmerzlos, dauert 20 Minuten und die Patientinnen fahren auch dann sofort wieder nach Hause. Vierzehn Tage später ist der Schwangerschaftstest.

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