Dr. Karin Mannsberger

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Allgemeinmedizin

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HOMÖOPATHIE:

Als Ärztin für Allgemeinmedizin habe ich mich in meinen Praxen auf klassische Homöopathie spezialisiert. Mithilfe dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode lassen sich unterschiedliche Krankheitsbilder und Beschwerden sanft behandeln, in vielen Fällen auch dann, wenn sich mit den Methoden der klassischen Schulmedizin keine dauerhaften Therapieerfolge erzielen lassen.

Similia similibus curentur - Ähnliches durch Ähnliches heilen
Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie "ähnliches Leiden". Im Jahr 1796 veröffentlichte der deutsche Arzt Samuel Hahnemann seine ersten Vorstellungen über Homöopathie sowie deren namensgebende und wichtigste Grundannahme, nämlich, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden soll.

Der Grundannahme von Hahnemann zufolge sollen bei einer homöopathischen Behandlung homöopathische Arzneimittel so gewählt werden, dass sie unverdünnt an einer gesunden Person ähnliche Symptome hervorrufen wie jene, unter welchen die kranke Person leidet. Um eine homöopathische Arznei herzustellen, werden die Grundsubstanzen einem Potenzierungsverfahren unterzogen und zumeist im Verhältnis 1:10 oder 1:100 verdünnt.

Im Laufe der Jahre hat sich die ganzheitliche Behandlungsmethode stetig weiterentwickelt, die Grundannahmen der Homöopathie blieben dabei über die Jahrhunderte erhalten.
 

Homöopathie als ärztliche Heilmethode


Homöopathie ist eine Methode der Ganzheitsmedizin, die in Österreich ausschließlich von Ärzten ausgeübt werden darf. Das Praktizieren der Homöopathie setzt ergänzend zur schulmedizinischen Ausbildung eine mehrjährige Spezialausbildung sowie regelmäßige ärztliche und homöopathische Fortbildungen voraus.

Eine fachgerechte homöopathische Behandlung ist einer klassischen schulmedizinischen Behandlung in ihrem Aufbau sehr ähnlich und besteht aus einer genauen Anamnese, einer klinischen Untersuchung, einer genauen diagnostischen Abklärung der vorliegenden Erkrankung, klinischen Verlaufskontrollen und umfassenden ärztlichen Gesprächen.
 

Das Prinzip der Homöopathie


Aus ganzheitlicher Sicht ist Heilung ein komplexer Entwicklungs- und Reifungsprozess, der immer Körper, Geist und Seele einbeziehen sollte.

Bei der Homöopathie wird der Patient als eine untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet und behandelt. Es handelt sich um eine Regulationstherapie, bei welcher der Mensch mit seiner gesamten individuellen körperlichen, geistigen und seelischen Verfassung im Mittelpunkt von Betrachtung und Behandlung steht. Die Betonung liegt in diesem Zusammenhang im Speziellen auf "individuell", was anhand eines Beispiels leicht verdeutlicht werden kann:

Im Rahmen einer klassischen schulmedizinischen Behandlung erhält ein Patient mit wiederkehrenden Kopfschmerzen ein Schmerzmittel mit einer bestimmten Dosierung zur Linderung der Beschwerden. Ein anderer Patient mit ähnlicher Krankengeschichte, ähnlichem Körperbau und ähnlichem Beschwerdebild erhält das gleiche Schmerzmittel mit der gleichen Dosierung.

Im Rahmen einer homöopathischen Behandlung würden diese Patienten - obwohl sie eine ähnliche Krankengeschichte und ähnliche Beschwerden haben - zwei verschiedene homöopathische Arzneien bekommen, da bei der homöopathischen Betrachtungsweise der Beschwerden eben nicht nur das Offensichtliche, nämlich die Beschwerden (in diesem Fall die Kopfschmerzen), im Vordergrund stehen, sondern noch viele andere Faktoren.

Bei Homöopathie geht es nicht nur darum, Symptome zu mildern oder zu beseitigen, sondern vor allem darum die Ursachen für bestimmte Beschwerden ausfindig zu machen, sodass körperliche Symptome als Ausdruck komplexer Spannungsgefüge im Körper und für den Körper überflüssig werden.

Der homöopathische Weg zur Gesundheit ist zwar nicht immer der leichteste Weg, es ist allerdings ein sehr effektiver Weg mit den Zielen die Selbstheilungskräfte im Körper zu aktiveren, ganzheitliche Heilwerdungsprozesse im Körper in Gang zu setzen und Körper, Geist und Seele zu einem harmonischen Gleichgewicht zu verhelfen, sodass langfristige Heilung möglich wird.
 

Homöopathische Arzneien


Die im Rahmen einer homöopathischen Behandlung zur Anwendung kommenden Arzneien sind verdünnt und verschüttelt oder verrieben und werden nach der sogenannten Ähnlichkeitsregel verschrieben. Das bedeutet, dass die verordnete Arznei jene Beschwerden am Patienten heilt, die sie unverdünnt an einem gesundem Menschen hervorrufen könnte. Das Krankheitsbild des Patienten entspricht exakt dem Arzneimittelbild, das Arzneimittelbild entspricht exakt dem Krankheitsbild des Patienten.

Verordnet wird immer nur eine Arznei in Form eines Einzelmittels. In der klassischen Homöopathie kommen keine Komplexmittel zum Einsatz, also keine aus mehreren potenzierten Arzneien zusammengesetzten Mittel. Grund hierfür ist, dass die Wirkung eines solchen Medikaments nicht im Sinne der Homöopathie vorhersehbar ist, da der Verordnung eines solchen Medikaments keine homöopathischen Gesetzmäßigkeiten wie z.B. das Ähnlichkeitsprinzip zugrunde liegen.

Die im Rahmen einer homöopathischen Behandlung verordneten Arzneien wurden am gesunden Menschen geprüft und werden bei jedem Patienten individuell nach einer ausführlichen Anamnese und unter Berücksichtigung von körperlichen, geistigen, seelischen, sozialen, umweltbedingten und anderen Faktoren verabreicht.
 

Ablauf einer homöopathischen Behandlung


Homöopathische Anamnese
Bevor eine homöopathische Arznei verordnet wird, erfolgt ein umfassendes Arzt-Patienten-Gespräch. Die Dauer des Gesprächs in der Praxis beläuft sich auf etwa 120 Minuten.

Im Rahmen der Anamnese versuche ich so viel wie möglich über den Patienten zu erfahren, wobei nicht nur aktuelle Symptome und Beschwerden vordergründig sind. Ebenso wichtig und für die homöopathische Behandlung von großer Relevanz sind vergangene körperliche Beschwerden und Krankheiten, Allergien und Unverträglichkeiten, Ernährungsgewohnheiten, psychische Befindlichkeiten, gegenwärtige Sorgen und Ängste, Lebensgrundsätze, der Lebensstil, Stress und individuelle Stressmanagementstrategien, die Familienanamnese, das soziale Umfeld und vieles mehr. Von Beginn an wird der Patient in seiner Gesamtheit erfasst, sodass Symptome nicht nur gesehen, sondern auch verstanden werden und komplexe Zusammenhänge nach und nach an die Oberfläche kommen, was schlussendlich dabei hilft eine Ähnlichkeitsbeziehung zwischen dem Patienten und einer bestimmten Arznei herzustellen.

Viele meiner Patienten hatten bereits mehrere schulmedizinische Behandlungen hinter sich, ehe sie sich für eine homöopathische Behandlung entschieden. In vielen Fällen konnte mit der schulmedizinischen Therapie kein dauerhafter Behandlungserfolg erzielt werden, unter anderem weil die gesundheitlichen Probleme nicht an ihrem Ursprung therapiert wurden. Die ausführliche Anamnese verfolgt unter anderem das Ziel, dass alle möglichen Ursachen, die hinter einer bestimmten Krankheit/einem bestimmten Beschwerdebild stecken können ausfindig gemacht werden, sodass die Krankheit und die Beschwerden mit der Arznei an Ihrem Ursprung behandelt werden und der Körper die Selbstheilungskräfte auch selbst in "die richtige Richtung lenken kann".

Arzneimittelfindung
Nach der Anamnese folgt die Arzneimittelfindung. Alle Informationen aus dem Anamnesegespräch fließen in das Finden des RICHTIGEN homöopathischen Arzneimittels ein, sodass eine exakte Ähnlichkeitsbeziehung zwischen dem Patienten und der homöopathischen Arznei gefunden werden kann. 

Weitere Schritte
Die homöopathische Arznei wird erarbeitet und anschließend per Post zugesandt. 
Nach etwa vier bis sechs Wochen erfolgen ein Kontrolltermin und eine Zwischenanamnese. Dabei werden die Wirkung des Arzneimittels und der Krankheitsverlauf ausführlich besprochen. Selbstverständlich stehe ich meinen Patienten zur Besprechung und Abklärung von etwaigen Erstreaktionen jederzeit telefonisch zur Verfügung. Die weitere Behandlung orientiert sich ganz an der Erkrankungsart, der Befindlichkeit des Patienten, dem Behandlungsverlauf und an anderen individuellen Faktoren und wird ausführlich in der Praxis besprochen.
 

Anwendungsgebiete der Homöopathie


Homöopathie eignet sich bei Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen zur Behandlung der unterschiedlichsten akuten und chronischen Beschwerden und Erkrankungen, darunter unter anderem:
  • Allergien
  • Asthma und Atembeschwerden
  • Beschwerden und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (z.B. Gastritis, Colitis ulcerosa, Morbus Chron, wiederkehrende Bauchkrämpfe und Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Reizdarmsyndrom)
  • Bluthochdruck
  • Erkrankungen der Haut (z.B. Akne, Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme, Juckreiz)
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • akute und chronische Infekte
  • Epilepsie
  • Depressionen
  • Innere Unruhe
  • Allgemeine Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Müdigkeit und Leistungsschwäche
  • Burn-out
  • Schlafstörungen
  • Angststörungen
  • Essstörungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Beschwerden während der Wechseljahre
  • Kinderwunsch
  • Beschwerden während der Schwangerschaft
  • Beschwerden während der Stillzeit
  • uvm.
Bei Kindern ist Homöopathie insbesondere zur Behandlung folgender Beschwerden und Krankheiten geeignet:
  • ADS/ADHS
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Blähungskoliken
  • Neurodermitis
  • Schlafschwierigkeiten
  • Bettnässen
  • Entwicklungsstörungen
  • Zahnbeschwerden
Wenn nötig, kann Homöopathie auch in Zusammenarbeit mit anderen Methoden zur Anwendung kommen bzw. ergänzend zu einer anderen Therapie.

Bei Fragen zur Homöopathie, den Anwendungsgebieten, der Wirkungsweise und dem Behandlungsablauf stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

 
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