Univ.Prof. Dr. Edvin Turkof

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Plastische, Ästhetische u Rekonstruktive Chirurgie

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Periphere Nerven

 

01. Tarsal-tunnel-syndrom

Das Tarsaltunnelsyndrom am Fuß entspricht dem Karpaltunnelsyndrom an der Hand. Der betroffene Nerv ist der Nervus tibialis, die Kompressionsstelle liegt unter dem inneren Knöchel. Die Diagnose ist klinisch und elektrophysiologisch fast immer leicht zu stellen.

Die Therapie entspricht auch der des Karpaltunnelsyndroms: Durchtrennung eines dicken Bandes, das den Nerv bedeckt und komprimiert. Wichtig sind beim Tarsaltunnelsyndrom jedoch folgende Aspekte: der Wundgrund und die Umgebung sind weit schlechter durchblutet als bei der Hand, weshalb bereits bei mittelschweren Fällen zusätzliche operative Maßnahmen in Erwägung gezogen werden sollten, um eine neuerliche Vernarbung des Nervs zu vermeiden. Dazu gehören die Einhüllung des Nervs in einen Weichteilmantel (Periostlappen) oder die Integumenterweiterung (zur Vermeidung eines unter Spannung stehenden Wundverschlusses wird der Durchmesser durch Einbringen einer Spalthaut im OP-Gebiet um 1-2 cm erweitert). Die physikalische Therapie nach dem Eingriff ist besonders wichtig.

Die Krankenkassen übernehmen selbstverständlich die Kosten für den Eingriff.

 

 

02. Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist das häufigste Kompressions-Syndrom. Das Kardinalsymptom ist der Nachtschmerz sowie das zeitweilige oder dauernde „Einschlafen“ von Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und halbem Ringfinger.

Mit 1990 entstand der Trend endoskopisch zu operieren (Schlüssellochchirurgie), mittlerweile zeigte sich jedoch, dass es bei Anwendung dieser Technik oft zu Verletzungen des Hauptnervs (Nervus medianus) oder seines motorischen Daumenballen-Astes kommt. Grund dafür sind zahlreiche anatomische Variationen im Verlauf des Nervus medianus und seiner Äste, manchmal teilt sich der Hauptstamm bereits früher, oder der motorische Daumenballen-Ast verlässt den Hauptstamm nicht auf der Daumenseite sondern auf der Kleinfingerseite. Diese anatomischen Variationen werden mit der endoskopischen Technik auch bei erfahrenen Operateuren oft zu spät oder gar nicht erkannt, so dass es zu nahezu irreparablen Verletzungen kommen kann.

Ich setze bei der Operation zwei kleine Hautschnitte, dadurch können alle Strukturen klar erkannt und „Unfälle“ vermieden werden. Die Heilungsphase ist gegenüber der endoskopischen Technik nur kaum verlängert. Beides geht auch aus einer prospektiven Studie am Wiener-AKH hervor.

Die Krankenkassen übernehmen selbstverständlich die Kosten für den Eingriff.

 

 

 

03. Diabetische Neuropathie

Weltweit leiden knapp 300 Millionen Menschen unter Diabetes mellitus, das entspricht 6% der Gesamtbevölkerung. 30 -70 % der Diabetiker entwickeln eine diabetische Neuropathie. Besteht der Diabetes mehr als 25 Jahre, weisen mehr als die Hälfte der PatientInnen neuropathische Beschwerden auf. Die wichtigsten Symptome der Diabetischen Neuropathie sind Gefühlsstörungen, motorische Störungen (Lähmungen) und vor allem Schmerzen. Am häufigsten sind die Beine betroffen, die Sensibilität der Fußsohlen nimmt ab.

Eine der Ursachen für die Entstehung der diabetischen Neuropathie ist die Einlagerung von wasserbindenden Stoffwechselabbauprodukten im Bindegewebe der Nerven (osmotisch aktive Metaboliten wie Sorbitol). Die Folge ist eine langsam fortschreitende chronische Schwellung, die zu einer inneren Kompression der Nervenfasern führt und die oben beschriebenen Symptome auslöst.

Jüngste Studien haben deutlich gemacht, dass eine gezielte (mikro) chirurgische Dekompression (Druckentlastung) der betroffenen Nerven einerseits zu einer Verbesserung der Funktion (Verbesserung der Sensibilität und der Motorik) und andererseits zu einer Linderung der Schmerzen führen kann. Der bei Diabetikern bekannten schlechten Wundheilung kann durch längere Ruhigstellung und Verabreichung von Antibiotika entgegengewirkt werden.

Die Krankenkassen übernehmen selbstverständlich die Kosten für den Eingriff, der ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann.

 

 

04. Nervenrekonstruktionen

Unter „peripheren Nerven“ versteht man all jene Nerven, die sich außerhalb des Schädels und des Rückmarkes befinden, man spricht vom sog. „Peripheren Nervensystem“ – PNS. Im Gegensatz dazu bilden alle Nerven des Gehirns und des Rückenmarks das „Zentrale Nervensystem“ – ZNS.

Die korrekte Wiederherstellung verletzter oder zerstörter peripherer Nerven ist wohl die größte Errungenschaft meines Lehrers, Herrn Univ.-Prof. Dr. Hanno Millesi. Er entdeckte, dass es besser ist, die zwei einander zugekehrten Enden eines durchtrennten Nervs nicht zusammenzunähen, wenn der Abstand eine gewisse Länge überschreitet, sondern den Abstand (also das „Loch“) zwischen den beiden Enden durch das Transplantieren eines körpereigenen, entbehrlichen Nervs zu überbrücken.

Diese Entdeckung machte Prof. Millesi weltbekannt. Sie fußte auf der Erkenntnis, dass es unbedingt notwendig ist, Nervenenden völlig spannungsfrei miteinander zu vereinen. Werden stattdessen durchtrennte Nervenenden unter Spannung zusammengenäht, löst dies eine narbige Reaktion an der Nahtstelle aus, die eine mechanische Barriere darstellt und das Wiederausprossen der Nervenfasern be- bzw. verhindert. Die Überlegung war denkbar einfach, Nerven reagieren auf Zug oder Druck wie jede andere Gewebeart auch, sie produzieren Narbengewebe. Um an der Nahtstelle vollständige Spannungsfreiheit zu gewährleisten, ist es also besser, eine längere Wachstumsstrecke in Kauf zu nehmen.

Die von Prof. Millesi aufgestellten Prinzipien zur Chirurgie der peripheren Nerven bilden den derzeit gültigen internationalen Standard und verhalfen unzähligen Menschen zur Heilung bzw. Rückgewinnung verloren gegangener Fähigkeiten.

Die Krankenkassen übernehmen selbstverständlich die Kosten für den Eingriff.

 

 

05. Wartenbergsyndrom

Das Wartenbergsyndrom bezeichnet die Gesamtheit aller Ursachen, die zu Schmerzen bzw. Ausfällen des sensiblen Endastes des Nervus radialis führen. Die häufigste Ursache für das Wartenbergsyndrom ist ein eingeklemmter Nervenast (Ramus superficialis nervi radialis) an seiner Durchtrittsstelle der Unterarmfaszie zwischen dem Musculus brachioradialis und dem Musculus extensor carpi radialis. Die Therapie besteht im Aufsuchen des Nervs bei seiner Durchtrittstelle und seiner Befreiung aus der ihn einengenden Umgebung.

Die Beschwerden des Wartenberg-Syndroms ähneln, wenn sie auf Schmerzen beschränkt sind und keine Gefühlsstörungen verursachen, dem Erscheinungsbild der Tendovaginitis stenosans De Quervain (Engpass-Syndrom der Sehnen des Musculus abductor pollicis longus und des Musculus extensor pollicis brevis), weswegen selbst bei gesicherter Diagnose dieser Tendovaginitis von manchen Autoren die Inspektion der einige Zentimeter davon entfernten Durchtrittsstelle des Nervs gefordert wird, um eine mögliche zusätzliche Ursache für die Schmerzen nicht zu übersehen.

Die Krankenkassen übernehmen selbstverständlich die Kosten für den Eingriff.
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