Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager

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Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

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Hüftimpingement

Bei einem Hüftimpingement handelt es sich um eine mechanische Enge zwischen dem Hüftgelenkpfannendach und dem Hüftkopf des Oberschenkelknochens. Bei dieser schmerzhaften Verengung des Hüftgelenkspaltes werden prinzipiell zwei Formen unterschieden, das Cam-Impingement-Hüfte-Syndrom und das Pincer-Impingement-Hüfte-Syndrom.
 

Cam-Impingement-Hüfte


Bei einer Cam-Impingement-Hüfte ist der Hüftkopf im Vergleich zum Schenkelhals zu breit. Der Hüftkopf findet nicht mehr passgenau Platz in der Pfanne und wird bei Bewegungen herausgedrückt. Je mehr sich der Hüftkopf aus der Pfanne herausdreht, desto mehr Knochenanteile reiben an den umliegenden Strukturen, was zu teils sehr starken Schmerzen führen kann. Auch kann es passieren, dass die Gelenklippe oder der Knorpel einreißen.
 

Pincer-Impingement-Hüfte


Im Gegensatz zur Cam-Impingement-Hüfte liegen beim Pincer-Impingement-Syndrom keine Veränderungen im Bereich des Oberschenkelhalses vor, allerdings ist beim Pincer-Impingement-Syndrom die Hüftgelenkspfanne deformiert - die Deformierung geht mit einer übermäßigen Überdachung des Gelenkkopfes innerhalb des Gelenkraumes einher, wodurch das Pfannendach und der Hüftgelenkskopf aneinandergeraten, was wiederum zu einer mechanischen Behinderung des Gelenks führt.
 

Symptome


Der Krankheitsverlauf ist durch einen schleichenden Beginn charakterisiert, Schmerzen im Bereich der Hüfte treten anfangs sporadisch auf. Im Laufe der Zeit kommt es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden, die Schmerzen verstärken sich vor allem bei körperlicher Aktivität und können in den Oberschenkel ausstrahlen. Zudem kommt es zu Bewegungseinschränkungen im Hüftbereich.
 

Diagnose


Nach einer umfangreichen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung wird die Diagnose durch eine Röntgenuntersuchung und andere bildgebende Verfahren wie einer Magnetresonanztomographie (MRT) abgesichert.
 

Therapie


Unbehandelt kann das Hüftimpingement zu Entzündungen und Verschleißerscheinungen führen. Um schwerwiegenden Folgen frühzeitig entgegenzuwirken, sollte das Syndrom auf jeden Fall behandelt werden.
Bei der Behandlung steht anfänglich eine konservative Therapie im Vordergrund, welche Maßnahmen wie Schonung, Schmerzmittel und Physiotherapie umfasst. Mithilfe konservativer Maßnahmen kann das Beschwerdebild zumeist verbessert werden, allerdings beeinflussen diese nicht die auslösende Ursache - nur eine Operation kann helfen die strukturellen Veränderungen bzw. die mechanische Enge zu beseitigen.
  • Bei der operativen Behandlung stehen unterschiedliche Vorgehensweisen zur Wahl, darunter die Hüftarthroskopie und offene operative Verfahren.

Bei Möglichkeit werden minimal-invasive Eingriffe, die u.a. mit einem minimierten Blutverlust, schnellerer Wundheilung und Rehabilitation einhergehen, bevorzugt. Welche Operationstechnik am besten geeignet ist orientiert sich an der vorliegenden Form (Cam- oder Pincer-Impingement), dem Schweregrad der Erkrankung und anderen individuellen Faktoren.

Bei einer Arthroskopie werden mögliche Knochenvorsprünge, welche die Bewegungsfreiheit des Hüftgelenks beeinträchtigen, vorsichtig abgeschliffen, etwaige Schäden am Knorpel werden ebenfalls entfernt. Sollten aufgrund des Syndroms Sehneneinrisse vorliegen, können diese während der Hüftarthroskopie genäht werden.

Ich nehme mir ausreichend Zeit, um Sie nach einer exakten Diagnose über alle konservativen Therapiemöglichkeiten und Operationsmethoden aufzuklären, sodass wir nach Abwägen aller Pro und Contras gemeinsam eine gut informierte Entscheidung treffen können. Auch der richtige Zeitpunkt für die Operation wird gemeinsam mit dem Patienten festgelegt.

Die operative Nachsorge gestaltet sich von Patient zu Patient unterschiedlich und wird vorab besprochen und organisiert. Nach der Operation bleiben Patienten so lange wie nötig, jedoch so kurz wie möglich im Krankenhaus.
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