Wirbelsäulenchirurgie

Wirbelsäulenchirurgie - Univ.Doz. Dr. Martin Buchelt - Orthopäde Wien 1190
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Wie andere Gelenke des Körpers können auch die Gelenkskörper der Wirbelsäule mit zunehmendem Alter und fortschreitender Abnutzung eine Arthrose entwickeln. Wird der Nervenwurzelkanal knöchern oder bandscheibenbedingt eingeengt spricht man von einer Spinalkanalstenose.

Betroffene verspüren Schmerzen im Bereich der betroffenen Wirbelkörper und Bandscheiben. Häufig zeigen sich die Beschwerden vor allem in Form von chronischen Lendenwirbelschmerzen. Bei fortschreitendem Verlauf werden selbst kurze Gehstrecken von Müdigkeit in den Beinen begleitet, zudem werden einzelne Bewegungen immer schmerzhafter. Das Geh- und Stehvermögen ist deutlich herabgesetzt.

Mithilfe eines einfachen Verfahrens können der eingeengte Wirbelkanal wieder freigelegt und die Schmerzen dauerhaft beseitigt werden. Bei einer Operation der Wirbelsäule werden die einengenden Knochenanteile sorgfältig entfernt, wodurch die durch die Spinalkanalstenose eingeengten Nerven entlastet werden. Etwaige Instabilitäten des Wirbelsegments können bei der Operation durch spezielle Klammern, Schrauben oder Stäbe stabilisiert werden.
Der Patient ist bereits einen Tag nach der Operation wieder mobil. Der Eingriff wird unter allgemeiner Anästhesie durchgeführt, die Dauer der Operation orientiert sich an der Anzahl der betroffenen Wirbelsegmente und beträgt im Regelfall eine Stunde. Der Spitalsaufenthalt nach dem Eingriff beträgt fünf bis sieben Tage. Eine physikalische Therapie nach dem Eingriff fördert die Mobilisierung der Wirbelsäule.

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