Dr. Alexander Zembsch

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Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

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1130 Wien

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Kreuzbandverletzung, Knieinstabilität

Die Kreuzbänder (vorderes Kreuzband, hinteres Kreuzband) verlaufen in der Mitte vom Kniegelenk zwischen dem Oberschenkel- und Unterschenkelknochen, wo sie sich überkreuzen. Sie zählen zu den wichtigsten Bändern im Knie und bilden den zentralen Stabilisator vom Kniegelenk. Das vordere Kreuzband sorgt dafür, dass der Unterschenkel nicht übermäßig nach vorne gleiten kann, das hintere Kreuzband verhindert wiederum, dass der Unterschenkel nach hinten ausweichen kann. In Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen bewirken die Kreuzbänder eine mechanische Stabilität und durch ihre Verdrillung eine Drehstabilität - gemeinsam gewährleisten sie so die Stabilität, den Zusammenhalt und die richtige Bewegung vom Kniegelenk.

Kreuzbandriss - Ursachen und Symptome

Kommt es zu einem Kreuzbandriss, dann wird das gesamte Knie instabil. Je nachdem welches Kreuzband von der Ruptur betroffen ist, wird zwischen einem vorderen und einem hinteren Kreuzbandriss unterschieden, wobei ein Riss des vorderen Kreuzbandes wesentlich häufiger vorkommt als ein Riss des hinteren Kreuzbandes. Ursache für einen vorderen Kreuzbandriss ist zumeist eine übermäßige Beugung, Streckung oder Verdrehung vom Kniegelenk, beispielsweise im Zuge einer Sportverletzung, die durch eine abrupte Drehung vom Bein, einen Sturz auf das Knie oder durch einen plötzlichen Richtungswechsel verursacht wird.
 
Das genaue Beschwerdebild kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein. Typisch für einen vorderen Kreuzbandriss sind Schmerzen und eine Schwellung im Bereich vom Knie. Das größte Problem besteht allerdings in der Instabilität - Patienten verspüren häufig ein Verschiebegefühl im Knie bzw. haben das Gefühl, dass das Knie wegrutscht, was zu deutlichen Unsicherheiten beim Gehen und bei anderen Bewegungen führt und folglich dazu, dass andere Stabilisatoren vom Kniegelenk mehr belastet werden, wodurch es zu weiteren Verletzungen und Knorpelschäden kommen kann.

Kreuzbandriss - Behandlung

Ein Kreuzbandriss kann grundsätzlich konservativ und operativ behandelt werden. Die konservative Behandlung setzt u.a. auf Muskelaufbau/Physiotherapie und Schmerztherapie. In den meisten Fällen stellt jedoch eine Operation die Behandlung erster Wahl dar, um Folgeverletzungen wie etwa Verletzungen des Meniskus und Knorpelzerstörungen/frühzeitige Arthrose zu verhindern.

Kreuzbandriss - Operation (Kreuzbandplastik - Ersatz mit körpereigenem Sehnengewebe)

Die Operation ist deswegen so wichtig, weil das vordere Kreuzband sehr wichtig für die Stabilisierung des Knies ist - ohne stabiles Kreuzband kann es rasch zu Meniskus- und Knorpelschäden kommen.
 
Der Eingriff wird von mir arthroskopisch (minimal-invasiv) durchgeführt. Bei der Operation wird das gerissene Kreuzband durch körpereigenes Sehnengewebe ersetzt (Kreuzbandplastik). Sollten bei dem Kreuzbandriss noch andere Strukturen in Mitleidenschaft gezogen worden sein, können diese im Rahmen der Operation ebenfalls saniert werden. Bei dem für die Kreuzbandplastik verwendeten Sehnengewebe handelt es sich um die Semitendinosus- oder Gracilissehne oder um Anteile aus der Patellasehne. Diese stehen dem natürlichen Kreuzband hinsichtlich Reißfestigkeit und Elastizität in nichts nach und stellen im Regelfall einen sehr guten und stabilen Ersatz für das beschädigte Kreuzband dar. Für die Entnahme des Sehnengewebes und die Verankerung stehen unterschiedliche operative Vorgehensweisen zur Wahl.
 
Die Behandlung und das genaue operative Vorgehen orientieren sich am Ausmaß der Verletzung, am genauen Beschwerdebild, am Alter und Aktivitätsniveau des Patienten und an anderen individuellen Faktoren und werden nach Vorliegen einer exakten Diagnose ausführlich in der Ordination besprochen.
 
Ziel der Operation ist das vollständige Wiedererlangen von Kraft, Beweglichkeit und Funktion. Ein exakt auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittener Rehabilitationsplan stellt sicher, dass das Kniegelenk nach der Operation schnellstmöglich wieder voll belastet werden kann.
 
Operationen werden von mir überwiegend in der Privatklinik Josefstadt Confraternität durchgeführt, auf Wunsch können Eingriffe auch in anderen Wiener Privatkliniken erfolgen.
 
Um die bestmögliche Versorgungsqualität zu gewährleisten, werden chirurgische Eingriffe stets unter Aufsicht eines erfahrenen Anästhesie-Teams unter der Leitung von Prim. Dr. Stark durchgeführt. Eine den Patientenbedürfnissen entsprechende Narkose ist nicht nur hinsichtlich Schmerzfreiheit besonders wichtig, sondern stellt auch sicher, dass die Muskulatur und andere Strukturen während dem Eingriff besonders entspannt sind, was das Ergebnis der Operation in jeder Hinsicht positiv beeinflusst. Die enge Zusammenarbeit mit einem gut eingespielten interdisziplinären Team stellt sicher, dass Patienten von der präoperativen Aufklärung über die Operation bis hin zur Rehabilitation entsprechend der jeweiligen spezifischen Bedürfnisse und nach höchsten medizinischen Standards betreut werden. Bei Fragen zur Kniechirurgie stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
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