OA Dr. Hans Peter Heuberger

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Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

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Knieprothese

Bei Kniearthrose (Gonarthrose) kommt es zu einem fortschreitenden Gelenkverschleiß, der zu einer Zerstörung des Knorpels im Kniegelenk führt - der Knorpel im Knie wird rau und rissig und das Knorpelgewebe verliert zunehmend an Elastizität. Unbehandelt schreitet die Arthrose immer weiter voran und führt zu einem totalen Verlust des Knorpels, sodass die Knochen schließlich schmerzhaft aufeinander reiben.

Arthrose im Knie kann verschiedene Ursachen haben, darunter Über- bzw. dauerhafte Fehlbelastung, Fehlstellungen im Kniegelenk, vorangegangene Verletzungen (z. B. Meniskus- oder Kreuzbandriss) und Knorpelschäden, Übergewicht und familiäre Disposition. Typische Symptome sind Anlaufschmerzen am Morgen und Belastungsschmerzen. Weiters leiden viele Patienten unter Schmerzen in der Nacht und nach längeren Ruhephasen, Gelenksteifigkeit und Schwellungen.

Behandlung der Kniearthrose

Es stehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter verschiedene konservative Maßnahmen (entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente, Knorpeltherapie, Physiotherapie, physikalische Therapien, orthopädische Maßnahmen etc.), die zu einer Linderung der Schmerzen, zu einer Entlastung vom Kniegelenk und zum Schutz des Knorpels beitragen. Weiters kann eine Beseitigung von Faktoren, die eine Entstehung der Arthrose begünstigen (z. B. Reduktion von Übergewicht) zu einer Besserung der Beschwerden führen. Eine kausale konservative Therapie der Arthrose gibt es jedoch leider nicht - mithilfe konservativer Therapien lassen sich die Beschwerden zwar bessern und der Krankheitsverlauf weitgehend verlangsamen, die Arthrose selbst wird dadurch allerdings nicht beseitigt.

Operation/Knieprothese

Bei Patienten mit ausgeprägter Kniearthrose, bei welchen konservative Therapien nicht mehr wirksam sind, sollte die Implantation einer Knieprothese in Erwägung gezogen werden. Kniearthrose im fortgeschrittenen Stadium wirkt sich auf das allgemeine Wohlbefinden aus und kann zu starken Einschränkungen der Mobilität und Selbstständigkeit führen. Durch eine Knieprothese werden die Schmerzen und die Beweglichkeit nachhaltig gebessert, was folglich auch positive Auswirkungen auf die Vitalität und andere Lebensbereiche hat.

Die Implantation von Knieprothesen zählt zu den häufigsten Eingriffen im Bereich der orthopädischen Chirurgie. Es handelt sich um eine Operation, bei welcher die zerstörte Knorpeloberfläche des Kniegelenks entfernt und durch entsprechende Metall- und Kunststoffkomponenten ersetzt werden.

Bei Knieprothesen kann zwischen zwei verschiedenen Ersatzmöglichkeiten unterschieden werden, dem partiellen Kniegelenksersatz und dem totalen Kniegelenksersatz. Ein partieller Kniegelenksersatz kommt bei Patienten in Frage, bei welchen die Bänder am Kniegelenk noch erhalten und voll funktionsfähig sind und nur ein Teil vom Kniegelenk abgenutzt ist. In solchen Fällen wird nur der abgenutzte Teil vom Knie erneuert. Bei einem totalen Kniegelenksersatz werden hingegen alle Gelenkanteile durch künstliche Elemente ersetzt.

Die Implantation einer Knieprothese ist mit verschiedenen Operationstechniken möglich, ebenso stehen für den Kniegelenksersatz verschiedene Prothesen von unterschiedlichen Herstellern zur Wahl - die Größe, die Form und der Prothesentyp werden exakt an das abgenützte Kniegelenk, dessen Freiheitsgrade und Bewegungsachsen abgestimmt. Es kommen moderne Prothesensysteme zum Einsatz, welche die Form und die Funktion des Kniegelenks nachahmen, eine Entlastung des Bandapparates bewirken und sich dabei optimal an die jeweiligen ligamentären Bedingungen anpassen lassen.

Individueller Behandlungsplan

Der Verlauf der Kniegelenksarthrose ist von Patient zu Patient unterschiedlich - kein Fall gleicht dem anderen. Als Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie zählt es zu meinen leitenden Grundsätzen, Patienten stets persönlich und umfassend zu betreuen und dabei in jeder Behandlungsphase auf die jeweiligen spezifischen Bedürfnisse einzugehen. Nach einer ausführlichen Anamnese und Befunderhebung setzen wir uns in der Ordination zusammen, um in Ruhe über alle möglichen Behandlungsoptionen zu sprechen - der Schweregrad der Erkrankung und Ihre Beschwerden sind für die Therapieentscheidung ebenso ausschlaggebend wie Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen. Bei Möglichkeit wird zunächst versucht alle zur Verfügung stehenden konservativen Therapiemaßnahmen auszuschöpfen, ehe eine Operation in Betracht gezogen wird. Diese zielen darauf ab, Entzündungen vorzubeugen, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und Behinderungen zu verhindern. Im Fall einer Knieprothesenoperation informiere ich Sie vorab ausführlich über den Operationsablauf, mögliche Risiken und andere wichtige Aspekte und bin bei Fragen stets persönlich für Sie da. Die enge Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Physiotherapeutin bei HEALTH FOR LIFE stellt eine umfassende und bedürfnisorientierte Betreuung nach der Operation sicher und trägt dazu bei, dass Sie schnellstmöglich zu alltäglichen und sportlichen Aktivitäten zurückkehren können.
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