EKG/Langzeit-EKG

EKG/Langzeit-EKG - Prim.Univ.-Prof. Dr. Michael Hirschl - Internist Senftenberg 3541
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Die Elektrokardiographie, kurz EKG genannt, ist eine für den Patienten schmerzlose Untersuchung, die in der Ordination durchgeführt wird, um Auskunft zu erhalten über

  • den Herzrhythmus,
  • die Herzfrequenz sowie über
  • etwaige Störungen der Erregungsbildung, Erregungsausbreitung und Erregungsrückbildung.

Das EKG-Gerät leitet dabei während der Untersuchung die elektrische Aktivität des Herzens ab und stellt sie in Form von Kurven dar.

Ablauf eines EKGs
Während der Untersuchung liegt der Patient entspannt auf dem Rücken. Zunächst wird ein Gel auf die Haut aufgetragen, anschließend werden die Elektroden, die mit dem EKG-Gerät verbunden sind, an den jeweiligen Messpunkten (Brustwand, Extremitäten) angebracht. Nachdem das EKG-Gerät die elektrische Herzaktivität gemessen hat werden die Messelektroden wieder entfernt und das Untersuchungsergebnis ausgewertet.

Anwendungsgebiete EKG
Ein EKG wird durchgeführt zur Diagnose und Verlaufskontrolle von

  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße,
  • einem Herzinfarkt,
  • Vorhofflimmern und Vorhofflattern,
  • Kammerflimmern und Kammerflattern,
  • Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis),
  • Entzündungen des Herzbeutels (Perikarditis),
  • Erkrankungen des Sinus- und AV-Knotens.

Langzeit-EKG

Bei manchen Patienten ist die Durchführung eines Langzeit-EKGs sinnvoll. Ein Langzeit-EKG funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Ruhe-EKG, mit dem Unterschied, dass der Patient das EKG-Gerät für 24 Stunden oder länger mit nach Hause bekommt. Das EKG-Gerät ist in diesem Fall besonders handlich und kann vom Patienten unkompliziert am Körper mitgeführt werden; vor Beginn der Untersuchung werden die Messelektroden in der Ordination am Körper angebracht und der Patient wird genau über den Untersuchungsablauf informiert.

Ein Langzeit-EKG wird durchgeführt um Störungen des Herzrhythmus nachzuweisen, zur Verlaufs-/Therapiekontrolle (bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen) sowie bei Patienten nach Ohnmachtsanfällen (Synkope).

Bei Fragen bin ich jederzeit gerne für Sie da.

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