Dr. Robert Pavelka

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Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

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Grünbeckgasse 15,

2700 Wiener Neustadt

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Schnarchen

Alle Menschen schnarchen gelegentlich. Schnarchen kann jedoch zu einem großen Problem werden, nämlich dann, wenn Menschen regelmäßig schnarchen (chronische Schnarcher) und dadurch auch die Schlafqualität ihres Partners / ihrer Partnerin beeinträchtigen.

Die Häufigkeit von Schnarchen nimmt mit steigendem Alter zu. Statistiken zufolge schnarcht mehr als die Hälfte aller über 50-jährigen Männer, bei Frauen ist es in dieser Altersgruppe mehr als ein Drittel. Viele Schnarcher bemerken ihr eigenes Schnarchen während dem Schlaf nicht und sind auch - sofern sie beim Schlafen nicht dauernd vom Partner geweckt werden - meistens gut ausgeschlafen (anders ist die Situation jedoch bei Menschen, die unter Schlafapnoe leiden).
 

Videoendoskopie durch die Nase

Die Videoendoskopie zur genauen Untersuchung des Schnarchens wurde von mir vor über zehn Jahren in Österreich in meiner Zeit als Vorstand der HNO-Abteilung mit eigenem Schlaflabor im Krankenhaus in Wiener Neustadt eingeführt.
Heutzutage biete ich sie ambulant in der HNO-Ordination im Medicent in Baden an nach vorheriger genauer HNO-Untersuchung und Schlaflabormessung.

Für die Untersuchung erhält der Patient einen venösen Zugang. Die Sauerstoffsättigung wird während der Untersuchung über ein Pulsoximeter am Finger überwacht. Der Schlaf wird durch die Injektion eines Schlafmittels hervorgerufen. Anschließend werden die oberen Atemwege und das Schnarchen oder die Obstruktionen (Kollapszonen) mithilfe eines flexiblen Videoendoskops, welches durch die Nase eingeführt wird, direkt beobachtet und dokumentiert, was wichtige Erkenntnisse über die Ursachen des Schnarchens oder einer obstruktiven Schlafapnoe liefern kann. 

Darüber hinaus können während der Untersuchung verschiedene Therapie-Simulationen durchgeführt werden (z.B. Test der Wirkung von Protrusionsschienen, Simulation der Wirkung einer UPPP-Gaumenoperation oder eines Alaxo-Stents durch das Einführen eines nasopharyngealen Wendeltubus.
 

Schnarch- und Schlafapnoe-Monitoring zu Hause

Für die Behandlung des Schnarchens ist es sehr wichtig, sowohl das Schnarchgeräusch nach Intensität und Klangcharakter zu analysieren als auch den Grad einer eventuell begleitenden Schlafatmungsstörung zu bestimmen. 
Da die Termine in stationären Schlaflabors sehr lange sind und gerade die Analyse des Schnarchgeräusches dort ein Stiefkind ist, habe ich derzeit 2 besondere Schnarch- und Schlafapnoe-Messgeräte im Einsatz, die ich routinemäßig für 2 Nächte nach Hause verleihe. Sie starten und beenden die Aufzeichnung vor und nach dem Schlafen manuell und lernen das richtige Anlegen der Sensoren für die Messung der Nasenatmung, der Brust- und Bauchatmung und der Sauerstoffsättigung über den Fingerklip, Eingebaut ist ein Lagesensor und ein Mikrophon. Weiter Sensoren sind erforderlichenfalls möglich für Beinbewegungen oder EKG. 
Außer dem Aufdecken einer eventuellen Schlafapnoe können aus der Frequenzanalyse des Schnarchgeräusches wertvolle Hinweise über den Ursprungsort des Schnarchens bekommen werden, besonders ob der Zungengrund mitbeteiligt ist oder nicht oder ob es sich um reines Gaumenschnarchen handelt, welche unterschiedliche Frequenzmuster haben. Auch die Lageabhängigkeit wird bestimmt. 

Für entferntere PatientInnen wird bei der Anmeldung der Termin so gewählt, dass Sie nach Möglichkeit bei der Erstordination schon das Messgerät bekommen können und es bei der nächsten Ordination nach 2 Tagen oder mehr zurückbringen können, so dass es gleich analysiert wird und dann besprochen werden kann. 
 

Behandlung (konservativ und operativ)

Die Behandlung ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich und orientiert sich an den Informationen aus dem Anamnesegespräch und an den Untersuchungsergebnissen (körperliche Untersuchung, Anamnese, Tagesmüdigkeit, Leidensdruck, Schnarch- und Schlafapnoe-Monitoring, eventuelle Schlaf-Videoendoskopie.
  • Es stehen unterschiedliche konservative und operative Möglichkeiten zur Wahl.
Nicht-operative Maßnahmen
können allgemeine Verhaltensregeln, eine Körpergewichtsabnahme und andere Maßnahmen der Lebensstilmodifikation, Maßnahmen zur Optimierung der Nasenatmung (z.B. Nasenflügelpflaster), eine Kinnbinde, die Verhinderung der Rückenlage während des Schlafens, eine Schnarchschiene - Unterkiefervorverlagerungsschiene - Protrusionsschiene, eine Schnarchspange, einen Rachenstent, ein Training der Rachen- und Zungenmuskulatur und bei Schlafapnoe eventuell eine nasale Beatmungstherapie (CPAP etc.) umfassen.

Operationen 

Nasenchirurgische Eingriffe
Eine freie Nasenatmung ist eine Grundvoraussetzung in der Schnarchtherapie. Mundatmung verschlechtert immer das Schnarchen und auch die Schlafapnoe. 
Je nach Befunden kann eine Operation an den Nasenmuscheln, der Nasenscheidewand, eventuell auch eine funktionelle Rhinoplastik oder an den Nasennebenhöhlen erforderlich werden.  
Eine Radiofrequenztherapie der Nasenmuscheln kann auch ambulant in der Ordination gemacht werden - manchmal in Verbindung mit der RFT und Uvulopalatoplastik. 

Radiofrequenztherapie und Uvulopalatoplastik
Bei einfachen Gaumen- und Zäpfchenschnarchern reicht oft ein kleiner ambulanter Eingriff in der Ordination aus, um eine deutliche Verbesserung des Schnarchens zu erzielen. In örtlicher Betäubung wird dabei überschüssiges Gewebe am weichen Gaumen und Zäpfchen (Uvula) entfernt (Uvulopalatoplastik) und mit einer Radiofrequenztherapie des Weichgaumens kombiniert. Dazu verwende ich ein besonders schonendes Gerät - die Celon® Methode. Mit einer Stichelektrode wird an ein paar Stellen des Weichgaumens eingestochen. Die Stromabgabe regelt das Gerät von selbst, so das keine Überdosierung eintreten kann. In der Folge schrumpft das Gewebe und der Gaumen wird straffer. 

In anderen Fällen müssen umfangreichere Operationen gemacht werden, die aber einen stationären Aufenthalt erfordern, wie die Uvulopalatopharyngoplastik (UPPP = chirurgische Gaumen- und Rachenstraffung, eventuell mit gleichzeitiger Mandelentfernung). 
Diese Operationen mache ich in Beleg-Krankenhäusern und Privatkrankenhäusern in Wien und betreue Sie dort auch selbst nach. 

Behandlungsplan:
Ich nehme mir ausreichend Zeit, um Sie verständlich über Ihre Untersuchungsergebnisse und Behandlungsoptionen zu informieren, sodass wir anschliessend gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan entwerfen, der optimal auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten abgestimmt ist.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
Schnarchen kann eine Beziehung belasten
Schnarch- und Schlafapnoe-Messung zu HauseVideo-Schlafendoskopie im medikamentösen Schlaf in der Ordi.Celon® - Radiofrequenztherapie des weichen Gaumens
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