Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gregor Heiduschka

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Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

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Speicheldrüsentumor

An der Speichelproduktion sind mehrere Speicheldrüsen beteiligt, darunter die paarige Ohrspeicheldrüse, die paarige Unterzungenspeicheldrüse und die paarige Unterkieferspeicheldrüse. Diese sechs Speicheldrüsen zählen zu den großen Speicheldrüsen, darüber hinaus gibt es in der Schleimhaut des Mund-Rachenraumes noch viele kleine Speicheldrüsen.
 
Im Bereich der Speicheldrüsen kann es zu verschiedenen Erkrankungen kommen, darunter zu Tumoren, die sich in der Mehrheit aller Fälle in den großen Speicheldrüsen wie z.B. in der Ohrspeicheldrüse finden. Es werden gutartige und bösartige Tumoren unterschieden, wobei bösartige Tumoren wesentlich seltener auftreten. Die meisten Speicheldrüsentumoren sind gutartig und kommen häufig in der Ohrspeicheldrüse vor. Sie sind durch ein langsames Wachstum ohne Schmerzen charakterisiert, häufig wird der Tumor aufgrund einer Schwellung vor oder hinter dem Ohr festgestellt.
 
Bösartige Speicheldrüsentumoren wachsen hingegen schneller und gehen häufig mit Schmerzen und einer Nervenbeteiligung einher. Es gibt eine große Zahl an Subtypen, die je nach den feingeweblichen Eigenschaften des Tumors unterteilt werden (Mucoepidermoid-Karzinom, adenozystisches Karzinom, Adenokarzinom, Acinuszell-Karzinom, Plattenepithelkarzinom, Metastasen eines anderen Tumors im Bereich der Speicheldrüsen und andere).
 
Ein Tumor im Bereich der Speicheldrüsen macht sich häufig zunächst kaum und danach durch eine schmerzlose Schwellung oder Knoten bemerkbar - Anzeichen, die auch ganz andere Ursachen haben oder auf eine andere Erkrankung hindeuten können, weswegen es sehr wichtig ist, mögliche Veränderungen frühzeitig bei einem HNO-Arzt abklären zu lassen und die Diagnose durch unterschiedliche Untersuchungen gründlich zu erarbeiten. Im Fall von bösartigen Tumoren kann es zu lokalen Schmerzen, Taubheitsgefühlen, motorischen Funktionsverlusten und anderen Symptomen kommen.
 
Als Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten und stellvertretender Leiter des Tumorteams der Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten am AKH Wien biete ich meinen Patienten bei Krebserkrankungen im HNO-Bereich, darunter insbesondere auch Speicheldrüsentumoren, von der Diagnostik bis zum Abschluss des Genesungsprozesses eine umfassende Betreuung.
 
Im Rahmen des Abklärungsprozesses werden nach einer Anamnese und einer sorgfältigen HNO-ärztlichen Untersuchung eine Ultraschalluntersuchung des Halses und der Speicheldrüsen und eine Feinnadelaspirationszytologie gemacht, um das Ausmaß der Erkrankung und die Herkunft des Tumors genau abklären zu können. Je nach Ausgangssituation und Beschwerden können noch weitere Untersuchungen wie eine MRT oder ein CT sinnvoll sein.

Therapie

Bei Patienten mit einem Tumor der Speicheldrüse besteht die Therapie meistens in einer chirurgischen Entfernung des Tumors und der naheliegenden Lymphknoten, wobei die Operation bei einem bösartigen Tumor stets im Einklang mit anderen Behandlungsmöglichkeiten wie Bestrahlung oder Chemotherapie geplant wird. Bei Möglichkeit wird ein bösartiger Tumor während der Operation mit der gesamten Speicheldrüse entfernt. Hierbei wird immer so gewebeschonend wie möglich vorgegangen, um Gesichtsnerven und andere Strukturen zu schonen. Da es sehr viele Speicheldrüsen gibt, wird die Speicheldrüsenproduktion durch die Entfernung einer großen Speicheldrüse im Regelfall nicht beeinträchtigt.
 
Nach Diagnosestellung ist es sehr wichtig, dass das weitere Vorgehen in Ruhe geplant wird. Im Rahmen eines Tumorboards werden die Situation und am besten geeignete Behandlungsstrategie ausführlich diskutiert. Das genaue Vorgehen ist beispielsweise u.a. auch davon abhängig, ob der Tumor die Speicheldrüse überschreitet, ob die Weichteile oder andere Strukturen infiltriert werden oder Tochtergeschwülste in den Lymphknoten der Halsweichteile vorhanden sind; Aufklärungsgespräche, bei welchen ich Sie im Detail über den Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken, die Zeit danach und andere wichtige Aspekte informiere, und postoperative Kontrollen erfolgen in der Ordination. Bei Fragen bin ich gerne für Sie da.
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