OA Dr. Johannes Goldmann

OA Dr. Johannes Goldmann

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

0660 / 890... Anrufen Nr. zeigen
Brunner Gasse 2/6,

2380 Perchtoldsdorf

Übersicht zu Frauenarzt OA Dr. Johannes Goldmann
Leistungen von Frauenarzt OA Dr. Johannes Goldmann
Praxis OA Dr. Johannes Goldmann / Über uns
Kontakt zu Frauenarzt OA Dr. Johannes Goldmann
Bewertungen zu Frauenarzt OA Dr. Johannes Goldmann

HPV/HPV-Impfung

Bei humanen Papillomaviren (HPV) handelt es sich um eine Gruppe von Viren, von denen weit mehr als 100 verschiedene Typen bekannt sind und die grob in sogenannte Niedrigrisiko-Typen und Hochrisiko-Typen unterteilt werden. Die Übertragung von HP-Viren bzw. die Infektion mit dem Virus erfolgt überwiegend durch sexuelle Kontakte.

Eine Infektion mit dem HP-Virus kann eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen hervorrufen. So sind einige Viren des Niedrigrisiko-Typs (u.a. HPV 6 und 11) die Hauptverursacher von Warzen im Genitalbereich (Kondylome/Feigwarzen), hingegen kann eine Infektion mit bestimmten Viren des Hochrisiko-Typs (u.a. HPV 16, 18, 31 und 33) zur Entwicklung bösartiger Tumore, darunter Gebärmutterhalskrebs, Krebserkrankungen im Bereich des Afters, Peniskrebs und andere Krebserkrankungen, führen.

Bei fast allen Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken ist mindestens ein HP-Virus aus der Gruppe der Hochrisikoviren im HPV-Screening nachweisbar. Das bedeutet keinesfalls, dass eine Infektion mit dem Virus zwangsläufig zu einer Krebserkrankung führt; in vielen Fällen kann das Immunsystem die Infektion erfolgreich bekämpfen. Ist dies jedoch nicht der Fall, schreiten die infektionsbedingten Zellveränderungen stetig fort und entwickeln sich über mehrere Zwischenstufen schließlich zu Krebszellen.

Ob eine HPV-Infektion vorliegt wird im Rahmen der gynäkologischen Untersuchung mithilfe des PAP-Abstrichs ermittelt. Im Fall eines auffälligen PAP-Befunds werden Patientinnen von mir umgehend benachrichtigt, um den Abstrich zu wiederholen und unter bestimmten Umständen ergänzende Untersuchungen (abhängig vom PAP-Befund - Kolposkopie, HPV-Test, vaginaler Ultraschall, Biopsie) durchzuführen.
 

HPV-Impfung


Die HPV-Impfung stellt eine effektive Möglichkeit dar, um sich gezielt vor einer Infektion mit bestimmten HP-Viren zu schützen. In Österreich sind mehrere Impfstoffe zugelassen, darunter ein 9-fach-Impfstoff, welcher Mädchen/Frauen vor einer Infektion mit den HPV-Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52 und 58 schützt.

Bei der HPV-Impfung handelt es sich um eine Schutzimpfung - die Impfung hat den größten Nutzen, wenn sie zu einem Zeitpunkt erfolgt zu welchem noch kein Kontakt mit HPV/kein sexueller Kontakt stattgefunden hat, weswegen der in Österreich geltende Impfplan die Impfung für alle Mädchen und Buben ab dem neunten Lebensjahr empfiehlt.

Ersetzt die HPV-Impfung den regelmäßigen PAP-Abstrich?
Nein. Die Impfung schützt vor den gefährlichsten, jedoch nicht vor allen HPV-Typen. Aus diesem Grund sollten auch geimpfte Mädchen und Frauen regelmäßig einen PAP-Abstrich durchführen lassen.

Bei Fragen zu HPV und zur HPV-Impfung bin ich in der Ordination gerne persönlich für Sie da.
Stichwörter zu

OA Dr. Johannes Goldmann

:

Gebärmutterhalskrebs

 |

Wechseljahre

 |

HPV-Impfung

 |

Vorsorgeuntersuchung

 |

Pille

 |

Spirale

 |

HPV

 |

Hormone

 |

Schwangerschaft

 
© DocFinder 2016 | Über DocFinder | Kontakt | Impressum | Sitemap | Hilfe/FAQ | Regeln | AGB | Datenschutz | Presse | Mediadaten | (0.016 sec.)