Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner

Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

0664 / 212... Anrufen Nr. zeigen
Rettichgasse 1B/3,

1140 Wien

Übersicht zu Frauenarzt Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner
Leistungen von Frauenarzt Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner
Praxis Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner / Über uns
Kontakt zu Frauenarzt Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner
Bewertungen zu Frauenarzt Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner

Inkontinenz

Inkontinenz (Blasenschwäche) ist ein weit verbreitetes Problem - in Österreich leiden bis zu eine Million Menschen unter Inkontinenz, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Die Zahl der Betroffenen steigt mit zunehmendem Alter an, prinzipiell können jedoch Menschen jedes Lebensalters unter Inkontinenz leiden.

Es gibt verschiedene Formen der Inkontinenz, zu den häufigsten zählen die Belastungsinkontinenz und die Dranginkontinenz, bei Betroffenen über 65 liegt häufig eine Kombination dieser beiden Formen vor.

Inkontinenz kann auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein. Bei einer Belastungsinkontinenz kommt es in Situationen, in welchen Druck vom Bauchraum auf den Beckenboden ausgeübt wird (z.B. Husten, Niesen, Lachsen, Heben, Positionsänderungen) zu unwillkürlichem Harnverlust, häufiger Grund hierfür ist eine Bindegewebsschwäche, durch welche Blase und Harnröhre vom umliegenden Muskel- und Bindegewebe nicht ausreichend geschützt werden.

Bei einer Dranginkontinenz kommt es hingegen zu einem plötzlich auftretenden, starken und nicht beherrschbaren Harndrang. Die Ursachen für Dranginkontinenz reichen bei Frauen von Erkrankungen der Blase über Abflussbehinderungen aufgrund einer Blasensenkung bis hin zu Östrogenmangel.

Blasenschwäche kann die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigen und dazu führen, dass Betroffene ihr Freizeitverhalten verändern und ihre sozialen Aktivitäten aufgrund der Furcht vor unwillkürlichem Harnabgang einschränken. Da Blasenschwäche nach wie vor ein Tabuthema ist und von vielen Betroffenen nur ungern beim Arzt thematisiert wird, leiden viele Frauen aufgrund falscher Informationen und Schamgefühlen lange Zeit unter den Beschwerden, ehe sie medizinischen Rat und Hilfe einholen.
Blasenschwäche ist jedoch ein medizinisches Problem wie jedes andere auch. Das Positive ist, dass es viele Möglichkeiten zur Behandlung der einzelnen Inkontinenzformen gibt - mithilfe der richtigen Therapie können sich die Ursachen und Beschwerden und damit auch der Leidensdruck gezielt beseitigen lassen.
 

Diagnose


Zur Basisdiagnostik zählen eine ausführliche Anamnese, eine gynäkologische Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung (vor und nach Entleerung der Blase) und eine Harnuntersuchung. Sollte eine weiterführende Abklärung erforderlich sein, werden noch andere Untersuchungen und Tests veranlasst (z.B. Blasen- und Harnröhrendruckmessung).
 

Behandlung


Neben gezielten Übungen zur Stärkung und zur besseren Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur und einer maßgeschneiderten Verhaltenstherapie (kontrolliertes Trinkverhalten, regelmäßige Blasenentleerung, Gewichtsreduktion, Maßnahmen zur Verbesserung der körperlichen Fitness etc.) können auch eine medikamentöse Therapie oder eine Hormontherapie (bei Frauen nach dem Wechsel als unterstützende Begleittherapie) helfen.

Ist der Schaden an den Muskeln oder am Bindegewebe zu ausgeprägt und lassen sich die Beschwerden über einen bestimmten Zeitraum nicht mithilfe konservativer Maßnahmen bessern, kann eine Belastungsinkontinenz auch mit modernen chirurgischen Maßnahmen effizient behandelt werden (z.B. TVT-Operation).

Nach einer umfassenden Anamnese und körperlichen Untersuchung kläre ich Sie ausführlich über alle zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten und die Erfolgsaussichten der einzelnen therapeutischen Maßnahmen auf, sodass wir gemeinsam eine zu Ihren Bedürfnissen passende Behandlung finden, mithilfe welcher sich die Inkontinenz beseitigen lässt.

Für weitere Informationen zur Diagnose und Behandlung von Inkontinenz bin ich gerne persönlich für Sie da.
Stichwörter zu

Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Lehner

:

Brustkrebs

 |

Gebärmutterhalskrebs

 |

Inkontinenz

 |

Myom

 |

Schwangerschaft

 |

Risikoschwangerschaft

 |

Krebsvorsorge

 |

HPV

 |

HPV-Impfung

 
© DocFinder 2017 | Über DocFinder | Kontakt | Impressum | Sitemap | Hilfe/FAQ | Regeln | AGB | Datenschutz | Presse | Mediadaten | (0.017 sec.)